Dienstag, 28. März 2017

|| Rezension || Krähe und Bär oder die Sonne scheint für uns alle ~ Martin Baltscheit

Martin Baltscheit
Krähe und Bär
oder die Sonne scheint für uns alle
Gebundene Ausgabe: 112 Seiten
Verlag: Dressler (23. Januar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3791500252
ISBN-13: 978-3791500256
Wiebke Rauers (Illustrator)
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 6 - 8 Jahre
€ 12,99



❀• Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ  •❀
Was macht eine Krähe im Zoo? Sie ist auf der Suche nach Futter. Hunger, das Wort beherrscht sie perfekt. Im Bärengehege ein Knochen, Reste von Fleisch. Doch ihre Landung missglückt und sie landet im Bärenpool. Krähen können nicht schwimmen. Bären sind faul und träge (so hat es jedenfalls den Anschein, wenn man sie im Zoo sieht). Doch es gibt Wunder, so wie hier in der Geschichte. Der Bär rettet die Krähe, aber nur, weil sie ihm mit ihrem Gekrächze auf den Wecker geht. Langweilig ist ihm. Jeden Tag der gleiche Ablauf, bis die Krähe wieder auftaucht. Und irgendwie mag er den Vogel, neidet ihn um seine Freiheit, dahinzufliegen wo er möchte. Der Bär kann das nicht. Er ist eingesperrt in seinem Gehege.
Martin Baltscheit hat mich sehr beeindruckt durch seinen tollen Erzählstil. Die Geschichte ist teils humorvoll aufgebaut, versetzt mit etwas Ironie. Beide Charaktere sind durch die Illustrationen super ausgearbeitet und sympathisch. Die Idee zur Kuschelkrähe als Stofftier findet ich gut, "als Wächter des Schlafs", wie die Krähe sagt☺ (S. 57). Das Buch ist eine wunderschöne als auch abenteuerliche Geschichte um eine wachsende Freundschaft zweier unterschiedlicher Tiere. Eine Freundschaft, wie sie eigentlich nicht bestehen kann.
Martin Baltscheit verstgeht es, große und kleine Leser in den Bann der Geschichte zu ziehen. Die großflächigen Illustrationen von Wiebke Rauers machen die Geschichte zu einer angenehmen Lesereise. Durch die gezeichnete Körpersprache, der Mimik ist jeder Moment erkennbar. Aber hier ist noch mehr. Es geht um Themen, die zum Lesealter passen, wie Freundschaft, Zusammenhalt, aber auch um Ängste. Gute Freunde helfen sich gegenseitig und demonstrieren, wie stark man durch den Zusammenhalt wird.
Freud und Leid liegen oft dicht beieinander, genau wie Sonnenschein und Regen.

Egal, was auch immer passiert, die Hoffnung sollte man nie aufgeben, und vor allem die Augen öffnen, um zu erkennen, wie viel Wert eine Freundschaft besitzt, einem eine Freundschaft bedeuten kann.
Ich kann „Krähe und Bär oder die Sonne scheint für uns alle“ Leseempfehlung geben, weil alles rundum gelungen ist, sowohl vom Inhalt als auch die Illustrationen.  Ein Kinderbuch für jede Zeit des Jahres, keine 08/15-Geschichte.

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ 5  Lesegenuss-Bücher  Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ 

Vermittlung durch Netzwerkagentur Bookmark / Dressler Verlag 
 
Zitate
S. 15 "Ich wollte leben", krächzt die Krähe, und der Bär brüllt: "Dann leb doch endlich los - und flieg davon!"
Stille. Der Bär setzt seinen Weg fort. In der üblichen Richtung. Er hat alles gesagt.

S. 29 Träume (Freunde)
Der Bär träumt und beginnt plötzlich zu sprechen:
"Kleine Krähe, geh nicht fort … Bitte geh
nicht fort, kleine Krähe …"

Die Krähe erstarrt, blickt auf den Bären. Der hat die Augen geschlossen. Er spricht im Schlaf!


Martin Baltscheit, geboren 1965, studierte Kommunikationsdesign und ist Illustrator, Sprecher, Buch-, Hörspiel- und Theaterautor. Für seine Arbeiten erhielt er zahlreiche Preise, darunter alle deutschen Staatspreise, wie den Deutschen Jugendliteraturpreis, den Deutschen Kurzfilmpreis und den Deutschen Jugendtheaterpreis. Martin Baltscheit lebt mit seiner Familie in Düsseldorf.  

Wiebke Rauers, geboren 1986, studierte Kommunikationsdesign mit dem Schwerpunkt Illustration in Düsseldorf. Nach ihrem Diplom 2011 zog sie nach Berlin und arbeitete als Charakterdesignerin in einem Animationsfilmstudio. Seit 2015 ist sie Freiberuflerin und arbeitet an Apps, Ausstellungen und allem, was mit Illustrieren zu tun hat. „Nur ein Tag“ ist das erste Kinderbuch, das sie illustriert hat.

B̲̲̅̅u̲̲̅̅c̲̲̅̅h̲̲̅̅i̲̲̅̅n̲̲̅̅f̲̲̅̅o̲̲̅̅]
Tiefgründig, überraschend und urkomisch! Der Bär wird um sein faules Leben im Zoo beneidet. Jeden Tag drei Mahlzeiten und satt einschlafen. Dabei wäre er viel lieber frei wie die Krähe. Die bietet ihm die Chance seines Lebens: Sie können ihre Körper tauschen! Schnell muss der Krähenbär feststellen, dass gute Manieren in freier Wildbahn reine Zeitverschwendung sind, und die Bärenkrähe frisst sich nicht nur rund, sondern auch unglücklich. Und so teilen sich die beiden am Ende die Vollpension im Zoo in einer freien Entscheidung.
Philosophische Themen kindgerecht und lustig verpackt und mit leuchtend-fantasievollen Illustrationen ausgestattet!

© Cover - Info - Kauflink
VERLAG

Sonntag, 26. März 2017

| Rezension | Das Lied der Störche ~ Ulrike Renk

Ulrike Renk
Das Lied der Störche
Taschenbuch: 512 Seiten
Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (19. Januar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3746632463
ISBN-13: 978-3746632469
€ 12,99

© Cover - Info - Kauflink
VERLAG







Alte Heimat

B̲̲u̲̲c̲̲h̲̲a̲̲n̲̲f̲̲a̲̲n̲̲g̲̲
In der Nacht, in der Frederikes Stiefvater starb, hatte das Wolfsrudel auf dem Nachbargut geheult. An diese Nacht erinnerte sie sich auch jetzt noch - sechs Jahre später. … Damals waren sie nur zu Besuch auf dem Gut der Familie ihres Stiefvaters gewesen. Ab heute sollte das Gut der von Fennhusens offiziell ihr Zuhause werden.

Gut Fennhusen lag weit im Osten der Republik, von Berlin aus mit dem Zug musste man zwei mal umsteigen und dann mit Pferdestärken erreichbar. Hier war nun das neue Zuhause der elfjährigen Frederike von Weidenfels, ihren Halbgeschwistern Fritz und Gerta. Ihre Mutter hatte nach dem Verlust der ersten beiden Ehemänner nun ein drittes Mal geheiratet. Von Potsdam in die Provinz. Es war schon ein Unterschied, ob man nur zu den Ferien hier auf dem Gut war oder ab jetzt für immer. Das merkten die Kinder sehr schnell. Aber gut, dass es noch den Hund Hektor gab. Er "gehörte" Frederike, die man auch Freddy nannte.

Für den Gutsbetrieb ebenfalls eine Umstellung, denn im Haushalt hatte bislang die Mamsell das Sagen. Die ältere Schwester des Gutsbesitzers, Edeltraut, hatte durch den großen Krieg ihren Verlobten verloren und lebte fortan weiter auf dem Gut.
Schon von Anfang an bekommt der Leser einen klaren Blick in die damaligen Wohn- und Lebensumstände. Waschen, backen, kochen, Feuerholz machen, Vorräte anlegen … Die Kinder finden in der Köchin Meta Schneider eine herzensgute Frau, und so manches Mal etwas leckeres für sie übrig hat. Dann kommt der neue Hauslehrer, der von Beginn an nicht sonderlich gemocht wird. Vor allem auch seine Lehrmethoden. Alte Schule, wenig Herz, ein Kriegsveteran.
Die Familie ist erst kurze Zeit auf dem Gut, da macht sie Bekanntschaft mit Ax von Stieglitz, der Sohn eines verstorbenen Freundes des Stiefvaters. Dieser züchtet Trakehner für die Armee. Dies ist die erste Begegnung zwischen Frederike und Ax, und beide lieben Pferde. Hier auf dem Gut sieht Frederike sehr viel über das Führen eines solchen Haushalts. Und in Erik von Fennhausen hat sie einen liebevollen, wenn auch strengen Stiefvater. Doch er liebt sie genau wie die anderen Kinder und weitere, die da folgen. Die Unsicherheit ihrer Zukunft ist für Frederike jedoch immer präsent. Denn Freddy hat kein Erbe, dass sie antreten kann.
"Das Lied der Störche" beruht auf eine wahre Geschichte. Die Autorin hat vieles aus der Lebensgeschichte mit in ihren Roman einfließen lassen, wie geschehen, Namen geändert und vieles dazu erfunden. Auch wenn es hier hauptsächlich um Frederike geht, alle anderen Figuren werden authentisch dargestellt. Sie sind vielschichtig und lebendig gezeichnet, wodurch sich ein gutes Gesamtbild ergibt. Es ist, als wäre man über 100 Jahre zurück mitten im Geschehen, dem Leben der Familie Fennhusen drin. Auch das Aufwachsen der Kinder nachvollziehbar. Und man kann schon früh erkennen, dass Frederikes Mutter ihre Älteste gut verheiraten möchte. Auch wenn irgendetwas geheimnisvolles Ax von Steglitz umgibt. Die Autorin schreibt im flüssigen Erzählstil und lässt immer wieder den ostpreußischen Dialekt mit einfließen, so dass hier die Atmosphäre gut wieder gegeben ist.
Es gibt viele Passagen, wo der ostpreußische Dialekt wiedergegeben wird, dass man ihn direkt im Ohr hat. Mir ist die Sprache nicht unbekannt, von daher war das ein Aha-Erlebnis für mich.
Mit viel Liebe zum Detail, die intensiven Recherchen zur damaligen Zeit, machen den Roman wirklich zu etwas besonderem. Ein Familienroman, deren Handlung fesselnd geschrieben ist. Der erste Teil beginnt 1920 und Teil zwei beginnt 1928, als Frederike nach dem Abschluss auf der Gartenbauschule aus Bad Godesberg heimkehrt.
"Das Lied der Störche" findet im Herbst eine Fortsetzung, denn das Ende hier wirft Fragen auf.
In ihrem Nachwort gibt die Autorin noch Literaturtipps.
Ein wirklich sehr empfehlenswertes Buch. Alles, was einen zum Nachdenken anregt, ist lesenswert.

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ 5 Lesegenuss-Bücher  Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ

[̲̲̅̅V̲̲̅̅i̲̲̅̅t̲̲̅̅a̲̲̅̅]
Ulrike Renk lebt als freie Autorin in Krefeld. Bei Aufbau Taschenbuch sind ihre Romane „Die Frau des Seidenwebers“, „Die Heilerin“, „Die Seidenmagd“ sowie die Bestseller „Die Australierin“, „Die australischen Schwestern“ und „Das Versprechen der australischen Schwestern“ erschienen. Mehr Informationen zur Autorin unter www.ulrikerenk.de

B̲̲̅̅u̲̲̅̅c̲̲̅̅h̲̲̅̅i̲̲̅̅n̲̲̅̅f̲̲̅̅o̲̲̅̅]
Ostpreußen 1920: Frederike wächst mit ihren Stiefgeschwistern aus der zweiten und dritten Ehe ihrer Mutter glücklich und unbeschwert auf einem Gut in der Nähe von Graudenz auf. Jedoch ist ihre Zukunft ungewiss, denn ihr Erbe ist nach dem großen Krieg verloren gegangen und obwohl ihr Stiefvater sie liebt und ihr zur Seite steht, hat sie weder Auskommen noch Mitgift. So entschließt sie sich, eine Schule für höhere Gutstöchter zu besuchen, um sich dort auf die Leitung eines Guts vorzubereiten. 1928, mit neunzehn Jahren, kehrt sie auf das Gut ihres Stiefvaters zurück. Dort trifft sie Ax von Stieglitz, den Sohn eines verstorbenen Freundes ihres Stiefvaters, wieder. Ax ist vierzehn Jahre älter als Frederike. Trotz des Altersunterschieds ist Frederike fasziniert von ihm und fühlt sich sehr geschmeichelt, als er ihr Aufmerksamkeit schenkt. Doch etwas scheint ihn davon abzuhalten, um Frederikes Hand anzuhalten.


Brillant erzählte Familiensaga, beruhend auf Tatsachen - großes Lesevergnügen
 

Freitag, 17. März 2017

(SMS) SOS-Leserinnen in Seenot


Liebe BlogleserInnen,

heute möchte ich euch auf eine Aktion zum neuen Buch der Autorin Christiane Lind aufmerksam machen: "Weiße Rosen und die Titanic".
Da ich ab morgen für einige Tage verreist bin, nehme ich es mit als aktuelle Leselektüre ☺
Euch ganz viel Spass daran. Und natürlich meine Leseempfehlung! Es gibt übrigens auch eine Leseprobe, wer schon neugierig ist.
Wir wissen, dass sich unser Schiff auf Kollisionskurs mit einem Eisberg befindet ... Trotzdem haben wir das Angebot der Autorin Christiane Lind angenommen und uns auf diese geheimnisvolle Lesereise eingelassen.
Claudia, Simone, Tanja, Marie und Patricia scheuen keine Gefahr um herauszufinden, was sich hinter dem Roman
"Weiße Rosen und die Titanic"
verbirgt. Gemeinsam gehen wir an Bord des Luxusdampfers und werden Euch von unseren Erlebnissen berichten.
Seid gespannt und lasst Euch von Christiane Lind und ihren Leserinnen ins Jahr 1912 entführen.
Haltet die Bordkarten bereit! Unsere Lesereise beginnt am 18.3.2017

Unter folgenden Links könnt Ihr die Lesereise verfolgen:
https://www.facebook.com/ChristianeLind/
oder
www.christianelind.de. 

*********


Donnerstag, 16. März 2017

| Rezension | Der letzte Überlebende ~ Sam Pivnik

Sam Pivnik
Der letzte Überlebende
Wie ich dem Holocaust entkam
Gebundene Ausgabe: 296 Seiten
Verlag: Theiss, Konrad (13. März 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3806234787
Originaltitel: Survivor
€ 19,95
Aus dem Engl. von Ulrike Strerath-Bolz

© Cover - Info - Kauflink
VERLAG






"Die Leute fragen mich oft, warum ich so lange gewartet habe meine Geschichte zu erzählen. 
Das ist eine einfache Frage, aber die Antwort ist es nicht."

B̲̲̅̅u̲̲̅̅c̲̲̅̅h̲̲̅̅i̲̲̅̅n̲̲̅̅f̲̲̅̅o̲̲̅̅]
Sam Pivnik war 13 Jahre alt, als die Deutschen kamen. Seine Familie lebte in einem oberschlesischen Städtchen. Da brach die Hölle über sie herein. Auschwitz, die Todesmärsche, die Bombardierung der Cap Arcona - unzählige Male entkam der Junge dem Tod.

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
"Der letzte Überlebende" ist eine wahre Geschichte. Es ist die Aufzeichnung des Sam Pivnik, der Ausschwitz als einziger aus seiner Familie überlebt hat. Mehrfach war er dem Tod entkommen, einschließlich der Bombadierung der "Cap Arkona". 1945 wurde er befreit. Wa bewegt einen Menschen, der am Ende seines Lebens steht, all das Grauen, was er durch die Judenverfolgung, dem Lager in Ausschwitz erlebt hat, weiterzugeben? Eine Zeit, die er sein Leben lang nicht vergessen kann. Man kann es verdrängen, aber nicht vergessen. Uns, den Leser, hat er mit diesem Buch ein Zeitdokument hinterlassen, das uns an den Holocaust erinnern soll, auf das wir nie vergessen. Dokumentationsaufnahmen von Ausschwitz-Birkenau, das dortige Museum, all das sind Zeitzeugen, ein Mahnmal an uns Menschen, den Wert des Lebens zu schätzen.
Umso mehr Hochachtung habe ich vor den Überlebenden, die uns ihre damaligen Erlebnisse mitteilen
Eine Rezension über ein derartiges Buch zu schreiben, passende Wörter zu finden, fällt nicht leicht. Das Buch beinhaltet etliche Fotos, u. a. zeigen sie Sam Pivnik 2004, als er nach Bedzin kam, seine Heimatstadt. Ebenso die Rampe. 13 Jahre war er, als die Hölle los ging. Vier Jahre hatte er irgendwie überlebt. Nach der Befreiung traf er seinen Bruder Nathan., Wie Sam Pivnik schreibt, würde die Geschichte seines Bruders ein zweites Buch füllen.
Erdrückend seine Schilderungen der Arbeit an der Rampe, überhaupt das Leben im Lager. Was musste in ihm vorgehen, Menschen, nur halt Juden, zu sehen, was mit ihnen passierte. Zu wissen, dass seine Familie nicht überlebt hat. Es geht ihm schlecht und er hat Angst. Das ist immer in den Zeilen zu spüren. Und diese Angst hat sich zeitweise auf mich, den Leser, übertragen. Da sind die Wärter, Aufseher und auch seine Mitgefangenen in dem Lager. Es geht ums nackte Überleben. Ein Fehler, und du landest in der Gaskammer. Denn das war Sam schon klar geworden, was die rauchenden Schlote bedeuteten.

Diese wahre Lebensgeschichte, aufgezeichnet durch Interviews und letztendlich durch den Historiker Trow als Ghostwriter, hier ist nichts fiktiv, alles gewesene Realität.
So wird es auch keine Beurteilung z. B. über den Schreibstil geben. Auch keinen tiefen Einblick in das Buch, bzw. über die Charaktere. Der Zweite Weltkrieg, damit verbindet man nicht nur einen Namen, automatisch ist das Wort Holocaust im Kopf.
Die Vernichtung der Juden.
Häftling Nr. 135913, hierunter wurde Sam Pivnik am 13. August 1943 in Ausschwitz registriert. Es ist seine Geschichte, aber sicherlich, wie man anhand von Dokumentationen sehen kann, ein Schicksal, was sich niemals wiederholen darf.
Am Ende geben Literaturhinweise, ein Register und Quellen weitere Informationen. 

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ 5 Lesegenuss-Bücher  Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ

[̲̲̅̅V̲̲̅̅i̲̲̅̅t̲̲̅̅a̲̲̅̅]
Pivnik, Sam
1926 geboren, wächst Sam im schönen oberschlesischen Städtchen Bedzin auf. Am 1. September 1939, Sams 13. Geburtstag, überfallen die Deutschen Polen. Über das, was dann geschah, hat Sam Pivnik lange geschwiegen. Er lebt heute in einem Seniorenheim in London.

Ich bedanke mich beim Verlag für das Leseexemplar sowie Frau Knauf von Literaturtest

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...