Samstag, 12. Februar 2011

Rezension (03) Solange es Wunder gibt

Mittwoch, 09. Februar 2011

Rezension # 03 - 
Solange es Wunder gibt - Ben Bennett


Rezension zu meinem Lesestoff aus 2010 (gelesen 2010)



Taschenbuch: 368 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag)


Sprache Deutsch:
ISBN-10 3404163060
ISBN-13 978-3404163069

 












Text:
Sie spürt die Küsse des Mannes, den sie seit Kindertagen kennt und liebt wie niemanden sonst auf der Welt. Er nimmt ihre Hand und zieht sie fort mit sich zu ihrem Lieblingsplatz am Meer. Ein Tag am Strand mit dem Liebsten - das vollkommene Glück. Allein ein Rettungshubschrauber stört die Stille. Und plötzlich fällt Alexandra auf: Nur ihre eigenen Füße hinterlassen Spuren im Sand ....

Statement:
"Eine Liebesgeschichte so zärtlich und magisch wie eine Meeresbrise im Sommer", so liest man es auf der Rückseite des Covers. Wen jemand so wie ich, angezogen von einem gut gestalteten Cover, einem vielversprechenden Titel und Kurzbeschreibung, meint dieses Buch kaufen zu müssen, der sollte vielleicht beim nächsten Mal ein bißchen genauer hinschauen und lesen.
Das Buch beginnt damit, dass Alex einen Anruf von einem Klienten ihres Mannes erhält. Morton hätte schon vor einer Stunde bei dem Maklertermin sein sollen, aber .... auf auf seinem Handy ist er nicht erreichbar. Als Alex zurück in die Küche geht, steht plötzlich Morton am Kühlschrank und öffnet eine Flasche Champagner. Sie schaut ihn entgeistert an, sagt ihm, dass er doch vor einer Stunde schon den Termin mit seinem Klienten hatte. Da berichtet er ihr, dass es vor einer Stunde einen schweren Autounfall auf der Strecke gegeben hatte ...
Mehr sei hier nun nicht geschrieben.
Der Autor Ben Bennet hat versucht, dieser Liebesgeschichte eine gewiße Romantik einzuschreiben. Die Thematik Verlustbewältigung steht hier im Vordergrund und zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch.
Ich war ziemlich zweigeteilt, eine Rezension zu schreiben, die dem Buch und dem Hintergrund nicht zu sehr schadet. "Solange es Wunder gibt", auf dieses Wunder, dass das Buch mich bis zum Schluß fesseln würde, daran hatte ich geglaubt, wurde aber dennoch enttäuscht. Der Autor hat versucht in seinen detaillierten Ausführungen und tiefgründigen Vergleichen der Geschichte einen Halt zu geben. Doch man muss sich wirklich einlassen, den Weg dieses Buch zu lesen und zu Ende zu gehen. Ich habe es nicht in diese berühmte Ecke getan, sondern dem Buch eine Chance gegeben und bis zum Schluss gelesen. Es machte mich doch immer wieder zwischenzeitlich traurig, aber auch nachdenklich. Was wäre wenn ... Wie würde es mir dann ergehen. Das ist es, was dem Autor dann letztendlich doch gelungen ist, einen zum Nachdenken anzuregen. In der sehr ausführlich geschriebenen Handlung richtete der Autor sein Hauptaugenmerk auf die Hauptpersonen: Alex und Morton.
Und immer wieder kam der Gedanke, wie konnte es angehen, dass ein Mann sich so in die Welt der Frauen, in Buch von Alex, hineinversetzen und ihre Gefühle, ihre Trauer so in Worte fassen.
Natürlich steht jedem an, in einen Roman gewisse Fantasien einfließen zu lassen. Denn wie würde es uns, mir ergehen, wenn man den liebsten Menschen verliert. Man hofft doch dann auf das "Wunder", dass es nicht wahr sein konnte.
Gibt es diese Dinge zwischen Himmel und Erde?
Auf jeden Fall geht die Geschichte unter die Haut und greift ans Herz, Tränen sind vorprogrammiert. Natürlich nicht für die unter den Lesern, die rational, nüchtern denken.
Eine Geschichte, die sich bestimmt schon so oft hier auf der Erde abgespielt hat, nicht neu und wer wirklich Lesepotential besitzt, weiß wie das Ende sein wird.
Zwischendurch gab es immer wieder Stellen, die man im Stück lesen konnte. Und das der Autor es wahrscheinlich sehr bewußt gewählt hat, seine Geschichte in fast einem Rutsch, ohne Kapitelunterbrechungen, zu schreiben, sei nur am Rande erwähnt.

Fazit:
Ich werde in Zukunft doch genauer hinschauen bevor ich ein Buch kaufe und mich dann auch nicht mehr so sehr auf die Aussage der Fachkraft im Buchladen verlassen. Wahrscheinlich hat sie ihre Meinung kundgetan, aber ich bin mir nicht sicher, ob sie das Buch überhaupt im ganzen gelesen hat.
Zeitweise doch sehr langatmig geschrieben, Ben Bennett hat einen außergewöhnlichen Schreibstil, an dem ich mich erst gewöhnen mußte. Es gibt gewiß Leser die verwöhnt sind von Geschichten wie z. B. "P.S. Ich liebe dich" u. a., ich denke diese wurden enttäuscht von dem, was mit diesem Buch herüber gebracht werden sollte.


Wertung: 3 Bucheulen ***


 

Kommentare :

  1. Hallo Hanne!

    Interessante Rezension!

    Zu deinem Kommentar, den du mir wegen der Blog-Tauschseite hinterlassen hast: Natürlich kannst du dir auch so eine Tauschseite anlegen, das ist ja nicht meine Erfindung. ;)

    Schönen Sonntag!
    Sabine

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  2. Hi Sabine, danke für deinen Kommentar. Ich finde es gut, wenn man ab und an auch ein Feedback zu den erstellten Rezensionen erhält.
    Eine schöne Woche
    LG HANNE

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***Danke für Euren Stöberbesuch. Wenn es euch gefallen hat, freue ich mich über euren Kommentar. ***

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