Sonntag, 17. April 2011

Rezension (29) Nixenblut

 

Helen Dunmore 
Übersetzer: Knut Krüger

Taschenbuch
320 Seiten
Verlag: cbj
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570400360
ISBN-13: 978-3570400364
€ 7,99
Vielen Dank an cbj für die Bereitstellung der gesamten Trilogie.

Buchrücken:
Als die dreizehnjährige Sapphy an der Küste Cornwalls auf den Meerjungen Faro trifft, der sie in die Tiefen des Meeres mitnimmt, spürt sie: Derselbe Sog, der ihren Vater ein Jahr zuvor in die Welt der Nixen und Wassermagier gelockt hat, zieht auch sie dorthin. Denn in ihr fließt das Blut der Nixen – sie gehört der Welt der Meerwesen ebenso an wie der der Menschen. Als eine Gruppe von Tauchern die heiligen Gefilde der Meermenschen zu zerstören droht und diese den Menschen den Kampf ansagen muss Sapphy sich entscheiden, zu welcher Welt sie gehören will …
Statement:
Ich hatte bislang nicht sehr viel von der Autorin Helen Dunmore gelesen. Umso mehr war ich mehr als gefesselt von dieser Trilogie. Im ersten Buch „Nixenblut“ treffen wir auf die Hauptcharakteren Sapphy sowie ihrem Bruder Connor und Faro, dem Meerjungen.
Die beiden Geschwister Sapphy und Connor leben mit ihren Eltern an der Küste von Cornwall. Die Handlung ist in der Erzählform von Sapphy geschrieben und es beginnt, dass der Vater ihr die Geschichte der Meerjungfrau Morveren von Zennor erzählt.
Sapphy liebt das Meer, ihre Heimat, aber alles in allem übt das Meer eine besondere Anziehungskraft auf sie aus. Eines Tages kehrt der Vater von einem nächtlichen Spaziergang nicht zurück. Er gilt nunmehr als vermisst. Doch wenig später findet man sein Boot, aber nicht seine Leiche. Sapphire, mit ihrer Liebe zum Meer, gibt die Hoffnung nicht auf. Denn weder sie noch ihr Bruder glauben an den Tod des Vaters. Connor ist verschwunden, so glaubt Sapphy und macht sich auf die Suche. Sie findet ihn am Strand; er hat eine Freundin aus dem Meer. Doch Connor leugnet. Letztendlich trifft sie Faro, den Meerjungen. Er ist der Bruder von Connors Freundin. Und Sapphy spürt, dass sie anders ist, genauso wie Connor. Faro nimmt sie mit in die Unterwasserwelt.
Die Autorin hat mit diesem Buch den Anfang zu einer außergewöhnlich tollen, fantasievollen Trilogie geschaffen. Mit ihrer teils zurückhaltenden Art, aber dann wieder so magisch, fesselt sie den Leser vom Anfang bis zum Ende. Sapphy erlebt die Faszination des geheimnisvollen Meeres und seiner Bewohner. Schwierig wird es für sie, aber auch ihren Bruder, die Balance zwischen dem Leben an Land, den Fragen ihrer Mutter, und dem Sog zum Meer, zu Faro zu finden. Sappy und Connor fühlen sich im Ozean wie zu Hause, und das Meer ruft sie in Gedanken. Je mehr sie mit dem Meer harmonisieren, desto schwieriger wird es, den Weg nach Haus zu finden. Connor steht fest mit den Beinen auf der Erde, er versucht Sapphy zurückzuziehen. Beide Geschwister können unter Wasser atmen, aber bei Sapphy ist es ausgeprägter als bei Connor. Die Mutter sorgt sich, neben ihrer Arbeit in der Stadt, kommen die typischen Alltagsprobleme. Als schließlich der neue Freund ihrer Mutter, Roger, ein Taucher und andere in die Unterwasserwelt eindringen, werden Sappy und auch Connor vor eine Entscheidung gestellt.
Helen Dunmore hat mit ihrem Schreibstil dem Buch eine Wohlfühl-Atmosphäre verliehen, dem man sich kaum entziehen mag. Eine geheimnisvolle Welt, eine andere Welt der Fantasie.
Fazit:
Das Cover des ersten Buches „Nixenblut“ ist ein Hingucker. Man wird förmlich „gezwungen“, das Buch in die Hand zu nehmen. Mit einer hervorragenden Handlung, den teils abenteuerlichen Geschichten, aber auch zum Nachdenken angeregt, kann der Leser sich auf die Fortsetzungen freuen. Die Autorin hat mich mit diesem Buch beeindruckt. Denn es macht Sinn, manchmal etwas aus einer anderen Sicht zu sehen.
Das empfohlene Lesealter 12 - 13 Jahre halte ich für absolut angemessen. 

Ich gebe diesem Jugendbuch 6 Bucheulen

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