Samstag, 19. November 2011

Rezension (107) Die Magie des Elbensteins


Ursula Isbel
Die Magie des Elbensteins
Gebundene Ausgabe
206 Seiten
Verlag: Ueberreuter (September 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3800056484
€ 9,95
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre

Buchrückentext:
Kristin hält ihre Schwester für eine Hexe und tatsächlich werden Kendras magische Fähigkeiten bald gebraucht. Als ihre Eltern verreisen, verbringen die Mädchen mehrere Tage und Nächte allein in einem Turm, den ihr Vater gerade gekauft hat. Ein geheimnisvoller Junge und ein Kobold namens MacHobgoblin warnen sie vor drohendem Unheil. Denn die dunklen Kräfte eines Elbensteins beherrschen den Turm und nachts belagern dämonische Wesen das alte Gemäuer. Die Schwestern sind in höchster Gefahr …
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„Die Kugel traf ihn an der Stirn, genau zwischen den Augenbrauen.“
Allein der erste Satz verspricht schon Spannung. So soll es auch sein, denn es ist der Anfang, der den Leser überzeugen muss und sollte, genau dieses Buch unbedingt zu lesen.
Erzählt wird die Geschichte „Die Magie des Elbensteins“ aus der Perspektive von Kristin, der Schwester von der fünfzehnjährigen Kendra, der man bestimmte Fähigkeiten nachsagt. Andere wiederum behaupten, sie sei eine Hexe, denn in ihrer Gegenwart geschehen oft seltsame Dinge. So wie auch mit der braunen Tonkugel, die zwar harmlos aussieht, aber doch sehr wehtun kann. Nur wer es wusste, ahnte, dass Kendra ihre Fähigkeiten beim Augenverdrehen anwendet. Es war Mitte Juni, als der Vater der Geschwister und der Mutter die Mitteilung macht, er hätte sich einen alten Traum erfüllt und durch die Erbschaft des Onkels einen alten Turm gekauft. Erst einmal nur fürs Wochenende und die Ferien. Es gab nur eine, die sich darüber freute, nämlich Kendra.
Ein alter Turm, „der schwarze Turm“, wie er in der Gegend genannt wurde, war um die fünfhundert Jahre alt. Wahre Wortgefechte führt nunmehr die Familie über diesen Kauf. Schmunzelnd las ich die Absätze der Mutter, die in ihrer Muttersprache, nämlich Schwedisch teils geführt wurden.
Wenig später fahren der Vater und die beiden Mädchen zum Turm, ohne die Mutter. Der letzte Besitzer, Herr von Elbenstein, war verarmt und dementsprechend der Turm in einem ziemlich schlechten Zustand.
Als der Halbbruder der Mutter in Schweden verstirbt, wollen die beiden Mädchen nicht mit zur Beerdigung. Lieber würden sie die Tage im Turm verbringen. Und nunmehr beginnt eine aufregende, abenteuerliche Zeit für Kendra und Kristin. Seltsame Dinge geschehen und in einer Truhe findet sich sogar ein Zauberbuch. Eine jungenhafte Geistergestalt mit silberweißem Haar, ein Kobold namens MacHobgoblin, beide warnen die Mädchen vor unheimlichen, dämonischen Wesen, die des Nachts im Turm ihr Unwesen treiben.
Fazit:
Ein interessantes, spannendes Jugendbuch. Ich kann „Die Magie des Elbensteins“ nicht nur für junge Leser empfehlen, es bringt auch Erwachsenen Lesespaß. Magie, Fantasie und Reales vermischen sich gut miteinander.
Hervorzuheben auf jeden Fall das Cover mit seinen warmen hellen und dunklen Rottönen, hinterlegt mit Doodles, die besonders auf der Rückseite sehr gut zur Geltung kommen.
„Funkelnde Regentropfen hingen wie Diamanten an Blättern und Zweigen.“ (S. 150)
Ich vergebe 5 Bucheulen für das Jugendbuch.


Kommentare :

  1. Um das Buch schleiche ich seit kurzem herum, ich fand "Die Nacht der Feen" ja so toll. Hier war ich mir nur nicht sicher, ob es nicht zu jugendlich für mich ist. Aber du schreibst ja, dass auch Erwachsene ihren Spaß damit haben können... Das überzeugt mich ja schon fast. ;) Ist die Geschichte sehr oberflächlich oder geht es etwas in die Tiefe?

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  2. Schöne Rezi. Das Buch habe ich auch schon gelesen und fand es klasse. Nur ich bin noch nicht dazu gekommen meine Rezi zu schreiben. Wird mal langsam zeit. :) Aber im Moment habe ich viel Stress und das ist nicht gerade hilfreich bei Rezis schreiben. Hatte dir auch ne E-Mail gerade geschrieben. :)

    LG Nicole

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  3. @ Seychella - lieben Dank für deinen Kommentar. Ich habe mir bei TT "Das Vermächtnis der Feen" und "Die Nacht der Feen" angefordert. Wenn du möchtest, leihe ich es dir gern aus. Oberflächlich, nein ist es nicht, und in die Tiefe? Ich kann das schlecht beurteilen, weil jeder liest aus einer anderen Perspektive. Habe gelesen, dass du jetzt bei Amazon bist, ich freue mich sehr und werde dir noch die Tage einen Besuch abstatten auf deinem Blog, bin sehr gerne dort, vergesse bloß dann und wann meine "Tatzen" zu hinterlassen.
    @ Sanicha, danke für deine Mail - habe ich gelesen und werde dir morgen in aller Ruhe darauf antworten.
    So - ich gehe jetzt schlafen.........
    Liebe Grüße Hanne

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