Donnerstag, 15. Dezember 2011

Rezension (119) Was glitzert da im Schnee?

Jonathan Emmett / Vanessa Cabban
Gebundene Ausgabe
32 Seiten
Verlag: Betz, Wien (8. September 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3219114942
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4 - 6 Jahre

Verlagstext:
Winterliche Magie Mitten im Winter trägt der Wald eine dicke Schneedecke. Was ist denn hier los?, denkt sich der kleine Maulwurf, als er zufällig aus seinem Winterschlaf erwacht. Noch nie zuvor hat er Schnee gesehen. Und als er dann etwas Glitzerndes findet, ist er sich sicher: Das ist Magie!
Statement:
Der Autor Jonathan Emmett erzählt in „Was glitzert da im Schnee“ von dem Wunder des Winters. Unter einem Baum hat der Maulwurf im Schnee einen Diamanten gefunden. Er ist begeistert und will ihn nun seinen Freunden zeigen. Doch als er zu Hause angekommen ist, ist sein „Diamant“ verschwunden. Dabei hatte er sich doch so gefreut. Alles, was ihm nun geblieben ist, sind seine nassen Pfötchen.
Von der Kunst, sich verzaubern zu lassen, so steht es auf dem Buchrücken. Nicht nur der Inhalt, sondern auch die harmonisch, an den Text angepassten Illustrationen von Vanessa Cabban machen „“Was glitzert da im Schnee zu einem ganz außergewöhnlichen Kinderbuch.
Der Fantasie der Kinder sind hier keine Grenzen gesetzt, um aus dem Text Ideen mit eigenen zu verbinden, umzusetzen wie z. B. beim Basteln eines Zauberdiamanten aus Papier, mit etwas Glitzer versetzt.
Vor allem die Illustrationen des Winterwaldes, aber auch der kleine Maulwurf mit seinen Freunden, begeistert die Kinder und schrecken nicht ab. Ich empfinde es als sehr wichtig, gerade bei einem Buch, welches sich hervorragend zum Vorlesen eignet, auf die Gefühle der Kinder einzugehen, vor allem wie hier in „Was glitzert da im Schnee?“, ihnen zu zeigen, welch Schönes sich hinter einer Winterlandschaft, Schneelandschaft verbergen kann. Es gibt nicht nur das Schlittenfahren oder Schneemänner bauen, da sind auch noch die Tiere im Wald – und die können ganz viele Geschichten erzählen.
Mit offenen Augen und Ohren durch die Natur zu gehen, denn selbst eine kleine Schneeflocke, die vom Ast eines Baumes fällt, erzählt dir ihre Geschichte.
„Huch!“, „Juchhu“, „Uff!“, eine Sprache, die verständlich und kindgerecht ist. Hervorheben möchte ich auch, dass die Tiere im Buch ihre Namen so behalten haben wie sie eben heißen: Maulwurf, Hase oder auch Igel und nicht irgendein anderer Fantasiename hierfür genommen wurde. Vorteilhaft beim Vorlesen, zumal hier die Lebendigkeit und Vorstellung des jeweiligen Tieres gefestigt wurde.
Fazit:
Meinem Anspruch an Illustrationen ist es gerecht geworden, denn hier ist die Geschichte liebevoll und passend zum Inhalt illustriert.
Ältere werden sich bestimmt an „Der kleine Maulwurf“ von Zdenek Miller erinnern.
Die Geschichte von „Was glitzert da im Schnee?“ mit dem kleinen Maulwurf hat mich sehr daran erinnert und wie meine Kinder diese Bücher geliebt haben.
Empfehlenswertes Kinderbuch, kindgerecht, rundum gelungen.
Ich vergebe sechs Kinderbuchfeen.

Kommentare :

  1. Hehe, das ist ja ein Zufall, denn das Buch schenke ich meiner Schwester zu Weihnachten. Sie ist allerdings schon 19, dafür aber ein großer Maulwurffreund ;)

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  2. Ich bin auch schon älter als 19 und habe viel Freude daran gehabt :-)
    LG HANNE

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