Mittwoch, 21. Dezember 2011

Rezension (121) Stille Nacht - Magische Liebesgeschichten

Tanja Heitmann
Stille Nacht – Magische Liebesgeschichten
Taschenbuch
192 Seiten
Sprache: Deutsch
Verlag: rororo (1. November 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3499216268
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

Klappentext:
Ein einsamer Vampir, der inmitten der verschneiden Wälder Finnlands auf ein geheimnisvolles Mädchen trifft; eine gefährlich-schöne Meeresgöttin, die den jungen Abenteurern einer Grönlandexpedition den Kopf verdreht; und Geisterwölfe, die das Geschick einer tragischen Liebe verwandeln – diese und weitere wunderschöne Geschichten voll schicksalhafter Liebe, phantastischer Romantik und fesselnder Spannung entführen in faszinierende Welten und verzaubern!
Statement:
„Stille Nacht – Magische Liebesgeschichten“ ist eine Kurzgeschichtensammlung von sechs Autorinnen, romantisch-schaurig, mystisch, aber alle verbunden durch den Zauberfaden der Liebe. Jede Geschichte umfasst ca. 30 Seiten.
Vom Namen her waren mir die Autorinnen wohl bekannt, doch bislang hatte ich erst von einer gelesen. Dieses hat sich durch diese kleinen, zauberhaften Geschichten geändert, denn alle haben etwas Besonderes, eine Magie in sich, die sie in ihre Geschichten transportieren.
Sechs unterschiedliche Geschichten von sechs Autorinnen, jede für sich lesenswert. Ich für mich habe das Buch nicht in eins durchgelesen, sondern jeden Tag eine Geschichte. Das brachte mir den nötigen Abstand, um eine faire Rezension zu schreiben. Denn jede der Autorinnen schreibt unterschiedlich, jeder auf seine Art und Weise.
„Tanja Heitmann – Eine Spur von Rot“
Mit den Gedanken an das Märchen „Rotkäppchen“ sowie an William Shakespeares „Romeo und Julia“, Handlungsort ist Finnland, Zeit nicht hier und heute, in ferner Zukunft, denn Menschen sind schon längst nicht mehr, aus diesem Paket entstand dann die Liebesgeschichte zwischen einem Vampir und einer jungen Frau.
„Gesa Schwartz – Das Herz in der Dunkelheit“
Diese Geschichte hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen. Durch ihre bildhafte Sprache hat die Autorin eine wunderbare Atmosphäre geschaffen. Man möge an „Die Schöne und das Biest“ denken.
Achtung Spoiler:
„Sophie legte ihre Hand in die seine. Erstaunt stellte sie fest, dass seine Finger warm waren wie sonnenbeschienene Steine. Noch nie zuvor waren sie sich so nah gewesen. …“
„Nina Blazon – Tom Jofnurs Lied“
Diese Sehnsucht, eine düstere Story, deren Handlungsort einen schon frösteln lässt, und doch erreicht es durch die Tiefe das Herz des Lesers und hinterlässt seine Spuren. Mehr möchte ich dazu gar nicht schreiben, weil – für diese Geschichte es einfach keine weiteren Worte gibt. Ein Highlight!
„Anika Beer – Geisterwolf“
Eine romantisch, spannende Geschichte über einen Geisterwolf, Julie und Adrian, dessen Schicksal allein in Julies Hand liegt. Viel Romantik, ein Touch zuviel „… und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heut’…“, aber trotz allem sehr gefühlvoll geschrieben.
„M.F. Hammesfahr – Winterkinder“
Eine mysteriöse Story von drei jungen Frauen, die in der Jagdhütte der Großeltern von Jenny ein ruhiges, besinnliches Weihnachten verbringen wollen. Doch alles kommt anders und eine von ihnen entdeckt ihre besondere Gabe. Die Autorin hat eine wirklich gute Idee, der ich bislang kein Märchen oder eine Sage zuordnen kann, umgesetzt in eine zauberhafte Liebesgeschichte. Auch davon möchte ich mehr lesen!
„Nora Melling – Raunächte“
So ganz anders und trotzdem passend zu den vorangegangenen fünf Erzählungen ist Nora Mellings Geschichte „Raunächte“. Elodie begegnet Mick, der ihr in dem ganzen Vorweihnachtstrubel gehörig auf die Nerven geht, und dann auch noch behauptet, er sei nicht von dieser Welt …
„The Twele days before Christmas“, dieses fiel mir spontan ein beim Lesen. Doch im Gegensatz zu dem englischen Buch verläuft die Geschichte von Nora Melling anders. Ich hatte viel Freude beim Lesen und konnte mir des Öfteren ein Schmunzeln nicht verkneifen. Das ist doch Lesespaß pur oder?!
Fazit:
Jeder einzelnen Geschichte eine Bewertung zu geben, davon habe ich Abstand genommen. Das Gesamte erhält von mir absolute Leseempfehlung, allein schon durch die Vielfalt der unterschiedlichsten Geschichten.
Nicht jede Geschichte hatte den Weg zu mir gefunden. Das ist aber kein Grund, abwertend zu schreiben. Es ist meine persönliche Meinung und jeder liest aus einer anderen Sichtweise.
Ich vergebe 4,5  Bucheulen (allerdings habe ich kein Logo mit 41/2 Bucheulen)


Kommentare :

  1. Hallo meine Liebe!

    Wie ich sehe, haben dir die magischen Weihnachtsgeschichten auch sehr gut gefallen. Ich fand die meisten Geschichten ebenfalls sehr schön. Nur mit deinem Highlight konnte ich wenig anfangen, aber das ist ja alles Geschmackssache. ;-)

    Ist das Absicht, dass deine Rezension zu "zusammengequetscht" wirkt. Mir fehlen da die Zeilenabstände für ein flüssiges Lesen... *binschonruhig*

    Liebe Grüße von
    Sabine

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  2. @ Sabine, danke für den Hinweis. Text eingestellt und nicht weiter geschaut *lol... habe es jetzt ein bißchen unterteilt mit dem "halbfetten" Text - Ja, mit dem Highlight, deswegen habe ich ja auch am Ende geschrieben, es ist alles eine Ansichtssache
    Liebe Grüße Hanne

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  3. So sieht es schon viel übersichtlicher aus. :)

    Es ist ja auch gut so, dass es unterschiedliche Geschmäcker und Meinungen gibt, sonst wäre die Welt furchtbar langweilig...

    Mein Highlight war übrigens die Geschichte von Nora Melling. ;-)

    Weihnachtsgrüße von
    Sabine

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