Donnerstag, 29. Dezember 2011

Rezension (122) Das große Buch vom Wilden Westen

Thomas Jeier
Das große Buch vom Wilden Westen
Gebundene Ausgabe
303 Seiten
Verlag: Ueberreuter (Oktober 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3800016143
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
EUR 24,95

Kurzbeschreibung
Männer, Macht und Mythos Geschichten und Legenden über den Wilden Westen. In spannenden Berichten wird die Eroberung des amerikanischen Westens lebendig, dringen wagemutige Pioniere in ein unbekanntes Land vor, tummeln sich Cowboys und Siedler, Sheriffs und Banditen, Abenteurer, Goldsucher und mutige Frauen in einer Welt, die durch Filme und Romane längst zum Mythos geworden ist. Ein einzigartiger, reich bebilderter Lese- und Nachschlageband.
Statement:
Mit dem vorliegenden Buch hält der Leser einen wahren Schatz in der Hand. Gedanken an Jugendbücher, an Abenteurer, Auswanderer, die ihr Glück in der neuen Heimat Amerika suchten, „Das große Buch vom Wilden Westen“ ist ein wahrhaft einzigartiges Sachbuch. Thomas Jeier hat, zusammen mit seiner Frau, viel Zeit „on the road“, auf den Spuren der Vergangenheit Amerikas verbracht.
Der Verlag schreibt über seinen Autor, selbst im amerikanischen Fernsehen wurde er als einer der besten Amerika-Kenner der Alten Welt, vorgestellt.
Auf über 300 Seiten, aufgeteilt in zehn Kapiteln, ist es ein Abtauchen in eine andere, vergangene Welt. Doch bei allem sollte man nicht vergessen, die Problematiken von einst haben sich, zwar verändert, bis in die heutige Neue Zeit gezogen. Für mich speziell die Thematik der Indianer.
Angefangen über die spanischen Eroberer, den Entdeckern und Forschern, Goldgräbern, Siedler, bis letztlich zu dem Wilden Westen bekannt aus Film und Fernsehen, deren Schauspielern, Fernsehserien, über allem steht der Mythos des „Wilden Westen“. Und dieser Mythos hat sich bis heute gehalten.
Das gesamte Werk spricht für die Sorgfalt der Recherchen des Autors. Zu den vielseitigen Fotos oder auch Zeichnungen ist der jeweilige Text der Seite angepasst. Allein nur das durchblättern und anschauen ist ein Highlight.
In seinem persönlichen Nachwort weist der Autor darauf hin, dass die Anziehungskraft dieser wilden und aufregenden Zeit erhalten bleibt. Wahrhaftig, das stimmt. Die Weite von Amerika, die Landschaften, doch wie die wahre, nackte Wirklichkeit, das Leben derer, die Amerika zu dem machten, was es heute ist, gehen Sie als Leser diesen Weg mit dem Buch. Das ebenfalls aufgeführte Personenregister soll nicht unerwähnt bleiben, ebenso dass das Buch als Hardcover mit einem wunderbaren Schutzumschlag und Leseband erschienen ist.
Fazit:
Das Buch erhält von mir absolute Leseempfehlung. Es ist nicht nur ein Sachbuch für das vom Verlag empfohlene Lesealter, sondern weit darüber hinaus. Jeder Erwachsene, der Interesse an dem Vergangenen, dem Wilden Westen o. s. hat, sollte sich das Buch anschaffen.
Persönlicher Nachsatz:
Wer eine professionelle Rezension über dieses exzellente Sachbuch erwartet hat, wird enttäuscht sein. Zum einen fehlt mir dazu die nötige Fachkompetenz, und zum anderen begleiteten mich viele Gedanken auf dem Weg durch das Buch. Es folgt noch die Rezension über das zweite Buch von Thomas Jeier „Die ersten Indianer“.
Thomas Jeier
wurde 1947 in Minden, Westfalen, geboren und wuchs in Frankfurt/Main auf. Nach einer Buchhändlerlehre war er Chefredakteur einer Jugendzeitschrift. Er lebt in München und „on the road“ in den USA. Für seine Bücher und Dokumentarfile wurde er mehrfach ausgezeichnet.

Ich vergebe 5 Bucheulen

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