Donnerstag, 23. August 2012

Rezension (193) Sommerleuchten






















Maeve Binchy
Sommerleuchten
Taschenbuch
816 Seiten
Verlag: Knaur TB (2. Juli 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3426511282
Originaltitel: Firefly Summer
€ 9,99

In dem verschlafenen irischen Dorf Mountfern geht stets alles seinen gewohnten Gang – bis eines Tages der reicche, attraktive Patrick O’Neill mit ehrgeizigen Plänen aus Amerika zurückkehrt: Er möchte aus dem verfallenen Gutshof Fernscourt ein Luxushotel machen. Schon bald stehen sich die Dorfbewohner in zwei feindlichen Lagern gegenüber, und ihre Freundschaften und Beziehungen werden auf eine harte Probe gestellt ...

Autoreninfo:
Maeve Binchy wurde in Dublin geboren, studierte Geschichte und arbeitete als Lehrerin. 1969 ging sie als Kolumnistin zur Irish Times. Sie hat zahlreiche Romane, Kurzgeschichten und Theaterstücke geschrieben. Ihre Romane, darunter "Der grüne See", "Die irische Signora" und "Ein Haus in Irland" wurden in England, den USA und in Deutschland zu Bestsellern. Auch "Cathys Traum", "Wiedersehen bei Brenda" und "Insel der Sterne" landeten gleich nach Erscheinen sofort ganz oben auf den internationalen Bestsellerlisten. Maeve Binchy starb am 30. Juli 2012.
Buchanfang:
„Die Sonnenstrahlen fielen schräg durch das Fenster und machten alle Ränder und Flecken auf der Theke deutlich sichtbar. Kate Ryan wischte sie mit einem Tuch weg, gleichzeitig streifte sie ihre Hausschuhe ab und zog die Gummistiefel an.“
Statement:
Die Familie Ryan lebt in der kleinen irischen Stadt Mountfern. Außer dem Pub, den sie betreiben, ist es Johns Muse Gedichte zu schreiben. Er ist mit seinem Leben zufrieden, mit sich und seiner Familie mit den vier Kindern. Zwei seiner älteren Brüder waren nach Amerika ausgewandert.
Und nun drohte genau aus dem fremden Land Ärger für die kleine Stadt. Der Rückkehrer O’Neill will auf dem ehemaligen Gutshof Fernscourt ein Hotel für reiche Amerikaner bauen.
Mountfern, eine friedliche, freundliche Stadt zum Leben, doch das geplante Hotel weckt die Stadt und wirbelt das Leben durcheinander.
Mit einem Mal ist auch die Existenz des Pubs in Frage gestellt, und die Ryans müssen sich eine neue Marketingidee einfallen lassen.
Wer schon Bücher von der Autorin Maeve Binchy gelesen hat, weiß, dass das irische Volk sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen lässt. Auch wenn Mr. O’Neill Aufträge an ortsansässige Firmen vergibt, es kommen nur leichte Misstöne auf.
Mit Liebe zu ihren Charakteren beschreibt die Autorin die Landschaft, den Ort, ihre Bewohner.
Spätestens nach dem zweiten Kapitel ist es so, als wäre einem alles so vertraut, heimelig. Von der Autorin Maeve Binchy habe ich nun schon einige Bücher gelesen, von daher war es fast wie ein Nachhausekommen.

In „Sommerleuchten“ geht es nicht nur um die Veränderung der kleinen Stadt Mountfern durch den Bau des Hotels durch den reichen Amerikaner O’Neill. Die Geschichten der Kinder beider Familien, das harmonische Miteinander, und manches Mal passieren Dinge, nicht vorhersehbar, unerklärlich.
Wenn man am Schluss angelangt ist, und das Buch hat 816 Seiten, dann möchte man gern noch weiterlesen.
Doch gut dosiert liest sich besser!

Fazit:
Für mich ist es wichtig, nicht nur ausschließlich auf die Handlung, ihre Protagonisten oder gar den Schreibstil in einer Rezension einzugehen.
Leser und Liebhaber von Maeve Binchy werden automatisch nach diesem Buch greifen.

„Sommerleuchten“ nimmt den Leser mit auf eine Reise nach Irland, in eine kleine Stadt, in der man sich einfach wohlfühlen muss.
„Sommerleuchten“, nein kein Liebesroman, hier finden sich Freundschaft und Liebe, Spannung, sympathische Charaktere wieder.
„Sommerleuchten“, vielschichtig, aber auch nachdenklich, ein gutes Buch, dass ich sehr gern zum Lesen weiterempfehlen kann.

Buchende:
Sie sahen zu ihm auf, als er vor der Tür erschien – der große Mann, der sie so vereinnahmt, ihr Leben so sehr bestimmt hatte.
„Ich wollte euch nur wissen lassen ... Ich werde zurückgehen, nach Hause“, sagte er.

Ich vergebe "Fünf schwebende Bücher" - neues Logo.



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