Samstag, 17. November 2012

Rezension (230) Perlentöchter


:: Jane Corry Perlentöchter ::

Jane Corry
Perlentöchter
Gebundene Ausgabe
544 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag
(27. August 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3764504335
Originaltitel:
€ 19,99

Amazon s. u.
auch als eBook 

<< Leseprobe <<

Info Verlag: 
Auch die schönsten Perlen bergen ein dunkles Geheimnis ... Sie waren Mütter und Töchter. Sie fanden die große Liebe. Und teilten ein Schicksal ... London, 1918. Die junge Rose verliebt sich in den charmanten, weltgewandten Kriegsheimkehrer Charles. Nach einer Blitzhochzeit reist sie mit ihm nach Borneo, wo er eine Plantage leitet. Doch Roses anfängliche Euphorie über ihr neues Leben legt sich schnell: Sie muss Verrat und Enttäuschungen überwinden und um ihr Glück kämpfen. Nur die Perlenkette ihrer Großmutter spendet ihr immer wieder Kraft und Trost. Jahrzehnte später erbt Roses Enkelin Caroline die Perlen – und mit ihnen ein dunkles Geheimnis …
Eine große Familiensaga vor der Steilküste Südenglands.
Autoreninfo: 
Nach ihrem Englischstudium arbeitete Jane Corry für Medien wie The Times, The Daily Telegraph, The Daily Mail und Woman. Sie ist Mutter von drei Kindern und lebt mit ihrem Mann an der Küste im englischen Devon. Perlentöchter beruht zum Teil auf den wahren Geschichten ihrer Ahninnen, die in Borneo eine Kautschuk-Plantage besaßen. Von ihrer Großtante erbte sie eine Perlenkette, die sie niemals ablegt.


Statement:
Aus “Epilog”: 
Um die Vergangenheit zu weinen, ist nutzlos.
Um die Gegenwart zu weinen, trübt nur den Blick,
und man sieht weniger klar in die Zukunft.“

„Perlentöchter" ist eine Familiensaga, die über mehrere Generationen erzählt. 
Die Geschichte beginnt mit einem kurzen Einstieg zu Louisa in der Zeit von 1897 – 1898. Die weiteren Protagonistinnen sind Caroline, Helen und Rose. „Perlentöchter“ erzählt die Geschichte dieser drei Frauen, die etwas miteinander verbindet, zum einen die Liebe zur Malerei und dann die Perlenkette.
Ihre Geschichte, ihr Leben wird jeweils aus der Sicht der Frauen erzählt.
 Als Carolines Tante Phoebe stirbt, ist sie es, die die Perlenkette erbt. Grace, ihre Schwester, erhält Wilfried, ein Labradorhund. Alles andere, das Haus und Inventar, muss verkauft werden, um Phoebe Isobel Wrights Schulden zu tilgen.
Es kommt dann so, wie Caroline es geahnt hatte. Natürlich wollte Grace die Kette und sie, Caroline, sollte den Hund nehmen. Doch das kam nicht in Frage. Unterstützt durch Simon, Carolines Mann, nehmen sie also auch noch Wilfried mit zu sich. Im Laufe der weiteren Handlung stellt sich heraus, dass Simon eine Geliebte hat.
Im Nachlass ihrer Tante flüchtet Caroline in eine andere Welt. In den Briefen und Tagebüchern zeigt sich, dass es bereits schon in der Vergangenheit Affären gab.
Und so liest Caroline über das Schicksal von Rose, die Tochter von Louisa, mit der „Perlentöchter“ beginnt. Rose, die mit ihrem Mann England verlässt und einen neuen Lebensabschnitt auf Borneo beginnt. Charles leitet dort eine Plantage. Doch Rose’s Leben ist nicht einfach. Sie wurde nicht auf das Leben vorbereitet, auf das was sie erwartet, zum einen als Frau, Ehefrau und auch als Mutter. Rose’ Tochter Helen wird ebenfalls keinen einfachen Weg gehen.
Und auf aller drei Frauen Weg wird die Perlenkette weitergerecht, die Kette von Louisa.
Carolines Mutter Helen, welches Glück findet sie?
Welche Auswirkungen haben diese alten Briefe von Tante Phoebe auf das weitere Leben von Caroline?
Welchen Weg wird sie gehen?
Mit oder ohne Simon?
Jane Corry hat mit „Perlentöchter“ eine eindrucksvolle Geschichte geschrieben, wobei die von ihr geschaffenen Charaktere gut dargestellt wurden.
Das Cover passt ausgezeichnet, man kann sich sehr gut vorstellen, wie sehnsüchtig die Frau in die Ferne schaut und zeigt trotzdem eine Ausstrahlungskraft, Würde und Stolz.
Fazit:
„Perlentöchter“ schildert eine Familiensaga mit dem Hintergrund, welche Rolle nimmt die Frau in der Gesellschaft ein, zum einen vor über hundert Jahren bis hin zur heutigen Zeit. Welchen Status hat die Frau und welche Entwicklung nimmt sie.
„Perlentöchter lässt sich gut lesen, trotz der enormen Seitenzahl. Aber das kenne ich ja bereits schon von anderen Familiensagen.
Das Buch hat mich „abgeholt“, um es mal mit den Worten einer bekannten Musikerin zu beschreiben, und in seinen Lesebann gezogen. Man wird intensiv in den das Leben dieser Frauen mit hineingezogen.
„Perlentöchter“ erhält meine Leseempfehlung.

Vier schwebende Bücher


 

Kommentare :

  1. Ich liebe diese Familiengeschichten...definitv ein Buch für mich! Werde ich mir merken müssen...
    Liebe Grüße
    Martina

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    1. OH Martina, das Buch wird dir gefallen :-) Wie findest du eigentlich die neue Aufmachung von Cover und Buchinfos? Dachte mir, ich mach das mal ein bißchen farbig :-)
      Liebe Grüße Hanne

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  2. Huhu

    Wie ich aus deinem Fazit entnehmen kann bist du sehr happy dass du dieses Buch gelesen und rezisiert hast. Freut mich dass es dir gefallen hat. Vielleicht gibt es ja zu dem Buch eine Fortsetzung die dich sicherlich auch überzeugt. Liebe Grüße Anni-chan

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    1. Ja ich finde es gut, aber noch besser, dass mein PC endlich wieder läuft *** bis zum nächsten ???
      LG Hanne

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***Danke für Euren Stöberbesuch. Wenn es euch gefallen hat, freue ich mich über euren Kommentar. ***

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