Freitag, 27. April 2012

Internetausfall - Netzwerkprobleme und und und

Hallo liebe Blogleser,
nachdem ich seit gut einer Woche Probleme habe mit dem DSL - kaum online gehen kann, heute schnell ein Post, dass es mich noch gibt. Leider, leider warum auch immer läuft das Internet nicht so wie es will.
Konfigurationsprobleme und noch anderes, ich will jetzt nicht weiter labern.
Nur soweit, ich bin am Ball, habe schon hochrote Ohren vom vielen Telefonieren, einem unfähigen Mitarbeiter der eingesetzten Firma von der Telekom, hochmotivierte Servicemitarbeiter der Störungsstelle am Telefon, die wirklich sich so was von bemühen, den Fehler zu beheben, aber ... es die Außendienstmitarbeiter nicht gebacken kriegen, dass es so läuft wie es laufen soll.
Letzte Auskunft der Mitarbeitern von soeben: Ich hege den Verdacht, dass ihre Daten geknackt wurden.
So - nun krieg ich morgen ne vorläufige neue Kennung, neue Daten dann zugeschickt.
Mal schauen, wie es dann läuft.
Ich sag euch eins, spätestens am 14. Mai, wenn der Techniker kommt und das Home Entertainment anschließt, wird es laufen.
SIND DOCH TOLLE AUSSICHTEN ODER???!!!

Danke fürs Lesen und bitte nicht böse sein, wenn ich nicht so antworten kann wie ich gerne möchte.

BRAUCHE ich das alles jetzt? Menno, ich habe genug andere Sorgen und Streß, am 12. Mai ist die Hochzeit meiner Tochter.
Liebe Grüße Hanne

Mittwoch, 25. April 2012

Die Post brachte "Göttlich verloren" - Mein Gewinn





Bedarf keiner weiteren Worte -
hatte ja HIER schon einen Post gemacht
und heute kam das Buch an
Einfach nur .................


Josephine Angelini
Gebundene Ausgabe: 576 Seiten
Verlag: Dressler (Mai 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3791526263
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
EUR 19,95



Göttlich verliebt - soll dann ja wohl lt. Amazon im Mai 2013 erscheinen

Dienstag, 24. April 2012

Rezension (161) Purpurmond


Heike Eva Schmidt
Purpurmond
Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: PAN (1. März 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3426283660
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
EUR 14,99

Verlagsinfo:
Als Cat einen alten Halsreif findet, legt sie ihn sich neugierig um. Dumm nur, dass das Schmuckstück mit einem Fluch belegt ist und sie geradewegs in die Vergangenheit befördert. Zu allem Überfluss lässt sich der Kupferreif auch nicht mehr von ihrem Hals entfernen. Wären da nicht die kräuter­kundige Dorothea und deren Bruder Jakob, der Cats Herz schneller schlagen lässt, würde sie wohl verzweifeln, vor allem, da der Halsreif sich immer enger zusammenzieht …
Statement:
Mit „Pupurmond“ hat die Autorin Heike Eva Schmidt  u. a. ihren Kindheitstraum zu verwirklichen, und einen Fantasyroman veröffentlicht. Die Geschichte spielt im heutigen Bamberg sowie im früheren Bamberg, vor über dreihundert Jahren. Es beinhaltet eine äußerst spannende Geschichte, geschrieben u. a. in der Ich-Erzählperspektive von Cat, der Hauptprotagonistin. Die knapp Siebzehnjährige ist ein bemerkenswerter Charakter, sehr sympathisch und sie besitzt einen trockenen Humor. So manches Mal musste ich das Lesen unterbrechen, da mich etliche Stellen zum Lachen brachten. Die gewählte Erzählperspektive ist immer wieder zum Vorteil für den Leser, man fühlt sich in das Ganze intensiver eingebunden.
Spoiler:
S. 13 „He, Rotschopf, dich hätten sie früher aber garantiert als Hexe verbrannt!“
In „Purpurmond“ lässt die Autorin das Drudenhaus – auch Hexengefängnis - in Bamberg wieder auferstehen. Weiteres findet sich dazu in den Anmerkungen. Denn hier nimmt die Geschichte ihren Lauf. Die rothaarige Cat findet dort im Kellerraum, in dem man sie während einer Party eingeschlossen hatte, ein Stück Leder, in das Buchstaben eingebrannt waren, und einen schmalen Halsreif. Sie konnte der Versuchung nicht widerstehen und legt sich diesen um. Neugierig versucht sie die Buchstaben zu lesen und  nichts ahnend, was mit ihr passiert, denn auf dem alten Stück liegt ein Fluch, landet Cat in der Vergangenheit, dreihundert Jahre zurück. Es war die Zeit der Hexenverfolgungen- und verbrennungen. Dort wird sie Zeugin einer Hexenverbrennung. Natürlich fällt Cat auf durch ihre moderne Kleidung. Schnellstens versucht sie in ihre Zeit zurückzugelangen. Der Halsreif wird immer enger und so muss sie in der Vergangenheit versuchen, dass der auf dem Reif lastende Fluch nicht ausgesprochen wird. Sie droht sonst zu ersticken.
Cat lernt im damaligen Bamberg Dorothea kennen, mit der sie sich gut versteht. Dorothea ist eine weitere Charaktere im Buch, die man einfach mögen muss. Ebenso ihr Bruder Jakob, der Mönch, wird mit der Zeit ein weiterer sympathischer Charakter. Und er hat Gefühle für Cat, ebenso in die Handlung sehr liebevoll mit eingearbeitet die Beziehung zwischen Dorothea und Daniel.
Sehr detailliert und gut beschrieben führt die Autorin den Leser durch die gesamte Handlung, immer vor Augen führend die damalige Situation der Frauen, die als Hexen verfolgt wurden. Spannung pur, doch auch die Romantik vermischt sich ganz hervorragend in der Geschichte. Die damalige Grausamkeit, die Ängste der Menschen, die Macht der Kirche, nein, es wäre nicht mein Jahrhundert gewesen, in dem ich hätte leben wollen.
Das Cover ist ein besonderer Hingucker und besticht durch die wunderbar abgestimmten Farben und den Doodle-Elementen.
Fazit:
Eine Story, die fasziniert, mit Magie vermischt, Spannung, die ein manches Mal nicht zum Aushalten war, aber auch die Romantik und Liebe kommen nicht zu kurz.
Kurzum =  Das Buch ist wie eine Mozartkugel, die man langsam genießen muss!
Ich hatte ein paar wirklich genussvolle Lesestunden und gebe hierfür meine volle Leseempfehlung!
Es gibt von mir sechs Bucheulen.

Montag, 23. April 2012

Notizblatt - noch zwei weitere Rezensionslinks zu meinem Kinderbuch

 Der eine oder andere Blogleser weiß ja von meinem Kinderbuch
"Alinga, die kleine Sonnenfee"
Mit diesem Post möchte ich euch zwei Blogs vorstellen, die ebenfalls je eine Rezension veröffentlicht haben.

Backmaus81 hatte mich im Januar gefragt, ob sie das Buch mit ihrer Tochter Jasmina testlesen dürfte. Anscheinend ist mir irgendwie eine Mail verloren gegangen, denn sie hat die Rezi schon im Februar online gestellt.
Wenn Ihr möchtet, dann KLICKT HIER - und schaut mal, was sie geschrieben hat.
Auszug aus der Rezension:
"Das Kinderbuch ist so was von lieb zu lesen. 
Meine Tochter hat es geliebt. 
Auch die liebevoll gezeichneten Bilder, sind richtig schön anzuschauen."

                                         ------------- 
Die nächste Rezension findet Ihr auf Luminchens Blog. Das Buch wurde dann zu Ostern verschenkt.
KLICKT HIER - und schaut ebenfalls, was sie geschrieben hat.
Auszug aus der Rezension:
Wer ein Bilderbuch sucht das sich aus der Masse abhebt ist mit „Alinga die kleine Sonnefee“ gut bedient! Dieses kleine Büchlein ist einfach „anders“ als die gängigen Bilderbücher im Kinderzimmerregal und verzaubert die Kinder mit wunderschönen Bildern und einer liebevollen Geschichte um Freundschaft und Hilfsbereitschaft. Ich kann es einfach nur wärmstens ans Herz legen und vergebe dafür fünf Herzen.
All die ganzen Rezensionen und Meinungen zeigen mir, dass mein Weg richtig war und ist. Ich arbeite derzeit an einem Jugendbuch - der Plot ist wirklich gut. Und das schreibe ich nicht nur einfach, weil ich von mir überzeugt bin - nein, nachdem was ich bislang gelesen habe und auch noch lesen werde, weiß ich es einfach.
GANZ lieben Dank euch allen

Sonntag, 22. April 2012

Rezension (160) Elfenmagie


Sabrina Qunaj
Elfenmagie
Broschur, 976 Seiten
Aufbau Taschenbuch
ISBN 978-3-7466-2738-0
14,99 €

Die magische Elfenkönigin

Das Mädchen Vanora wächst bei ihrem Vater auf, ohne zu ahnen, wer sie wirklich ist. Bis das Schicksal sie eines Tages einholt. Der geheimnisvolle Glendorfil taucht aus einer anderen Welt auf und verkündet, dass sie eine Halbelfe ist – und nur durch sie das Reich der Elfen wieder vereint werden kann. Doch Vanora hat mächtige Feinde.
          ---
Jahrtausende nach der Teilung Elvions erreicht die Fehde der Licht- und Dunkelelfen einen Höhepunkt. Mit dem Blut der Halbelfe Vanora könnte das Reich wiedervereint werden und die Königin Alkariel ihre alte Macht zurück erhalten.
Die Dunkelelfen versuchen dies zu verhindern, indem sie das Mädchen versteckt halten. Nichts ahnend wächst Vanora in der Welt der Menschen bei ihrem Vater auf, bis das Schicksal sie eines Nachts einholt und der geheimnisvolle Glendorfil erscheint.

Statement:
Ein knapp tausend Seiten umfassendes Buch bedeutet im ersten Moment vielleicht: was erwartet mich, wird das Buch mich fesseln, so dass ich es wirklich zu Ende lese?
Alle auftauchenden Fragen zu Beginn meiner Lesereise mit „Elfenmagie“ kann ich mit einem ganz klaren „Ja“ beantworten.
Schon der Prolog beginnend mit einer Frage „Wofür lohnt es sich zu sterben? Die Leben Tausender? … wecken das Interesse und wer erst einmal in der Geschichte Fuß gefasst hat, mag das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Obwohl ich in diesem Jahr schon wirklich sehr gute Bücher dieser Richtung gelesen und rezensiert habe, „Elfenmagie“ findet seinen Platz unter den TopTen 2012.
Was aber ist das Besondere an dem Debütroman der Autorin Sabrina Qunaj, dem Auftakt zu ihrer Elfensaga?
Zum einen sind es ganz speziell die Charaktere, die Protagonisten. Außergewöhnlich und z. T. sehr authentisch dargestellt, so dass man als Leser sich wirklich gut auf die jeweilige Person einlassen und hineinversetzen konnte. Die Autorin hat die Entwicklung der Personen genauestens durchdacht und in die Handlung eingefügt, abwechslungsreich und jeweils sehr individuell. So manches Mal wurde ich überrascht durch den jeweiligen Sichtwechsel. Ebenfalls erwähnenswert, dass die Lichtelfen in „Elfenmagie“ die „Bösen“ darstellen und die Dunkelelfen die „Guten“. Von etlichen anderen Fantasiebüchern dieser Art kennt man es genau anders herum.
„Elfenmagie“ ist eben etwas anderes, warum dann nicht auch diese Umkehrung!
Elvion, das Elfenreich, aufgeteilt in das Lichtreich und Schattenreich, hierzu findet sich gleich am Anfang des Buches eine Landkarte. So bekommt der Leser schon gleich zu Anfang einen guten Einblick auf das Land, den Handlungsort.
„Elfenmagie“ ist eine ganz besondere Lesereise, auch wenn die Idee zur Story nicht neu ist und in vielen anderen Büchern eben gut geschrieben wurde. Es ist immer die eine Sache, wie der Autor zum einen seinen Idee, seine Charaktere, aber auch seine Wortwahl und seinem Schreibstil Leben einhaucht. „Ebenso wird in „Elfenmagie“ auf die klassische Kapitelgliederung verzichtet, man findet hierfür die Namen der Charaktere. Für das Lesen bedeutet es allerdings auch, dass die Perspektive jeweils Kapitelweise wechselt.  Durch diese verschieden geschriebenen Sichtweisen gelingt es, sich mit den jeweiligen Personen intensiv anzufreunden (oder nicht), sie zu lieben und evtl. zu einer seiner Lieblingscharaktere werden zu lassen. Doch wehe, denn die Autorin reißt den Leser ein manches Mal aus dem Zauber des Buches und ernüchternd wird man mit der Tatsache konfrontiert, dass ausgerechnet „seine“ Charaktere das Leben lassen musste.
„Elfenmagie überraschte mich durch seine Vielseitigkeit, seine Wendungen und gar manches Mal durch überraschende Offenbarungen. Es enthält neben zahlreichen Kämpfen und Schlachten, die sehr ausführlich beschrieben wurden, auch die ruhigere, romantische Seite, Freud und Leid, aber auch die Liebe und das Glück liegen dicht beieinander.
Zum Inhalt finden sich schon sehr viele Veröffentlichungen, so dass ich hier nur auf den o. a. Klappentext verweise.
Jede Charaktere aus dem Buch verdient es, hier mit aufgeführt zu werden, angefangen von unserer Hauptprotagonistin Vanora, dem geheimnisvollen Eamon, dem Lehrer von Vanora, Glendorfil, bis schließlich zu meinem Lieblingscharakter, dem Kobold Bienli und seiner Frau Finola.
Zum Cover des Buches sei gesagt „manchmal ist weniger mehr“ und genau das trifft auf „Elfenmagie“ zu. Der warme Rotton im Hintergrund, düstere, dunkle Wolken, die über die goldgelben Lichtstrahlen der Sonne am Horizont ziehen und davor ein großer schwarzer Baum, der die dunklen Wolken trägt. Einsam und verlassen eine Frauengestalt unter dem Farbhimmel aus Dunkel und Hell.
Fazit:
„Elfenmagie ist ein sehr empfehlenswerter Debütroman der Autorin Sabrina Qunaj. Es berührt und zupft an den Saiten der Seele.
Es gäbe noch viel mehr zu sagen, aufzuschreiben, doch ich setze hier jetzt einen Punkt und kann nur jedem Leser, der dieses Genre liebt, „Elfenmagie“ ans Herz legen. Kaufempfehlung!!!
„Elfenkrieg“, der zweite Band der Elfensaga, erscheint im Sommer 2012, also kein langes Warten auf die Fortsetzung.
Ich vergebe sechs Bucheulen - ihr findet sie diesmal ganz unten am Post.
Das Buch habe ich gewonnen – 
Dank an den Aufbau-Verlag   - KLICK HIER um das Buch direkt zu bestellen

 





Samstag, 21. April 2012

Ich stehe ja auf das "ALTE" ...

....
und sitze jetzt hier am PC - nachdem ich heute mal wieder Leitungsschwierigkeiten hatte.
Ein Gespräch mit der T-Com, eine wirklich sehr gute Beratung gehabt, der Mann war so geduldig, tja manchmal liegt es dann halt daran, wenn man auf dem flachen Lande wohnt und irgendwelche Staus entstehen. Man kennt es ja bereits, nicht nur von den Autobahnen, sondern eben auch Staus auf der Datenautobahn.

Egal - ich will einen neuen Post machen und ??? Hilfeeeeee - was wollt ihr von mir?
Nein, nicht noch mehr Kuddelmuddel heute - das verkrafte ich nicht.

Ich will wieder wie vorher posten, ändern usw.  und nicht dieses neue Blogdesign
Wooooooooo bitte kann ich es wieder umstellen???
LG Hanne

Freitag, 20. April 2012

SMS = "Elfenmagie" fertig gelesen

Auf die Schnelle:
Ich habe "Elfenmagie" durch - genau das Buch, welches ich bei BloggdeinBuch gewonnen hatte.
Ich muss mich sammeln - meine Gedanken sortieren, schaun, dass das Gewusele im Kopf zu Papier gebracht wird.
Ich hoffe, dass ich am Wochenende auch zum Rezi-Schreiben kommen werde.
Leider habe ich noch einiges zu erledigen.
Wie einige von euch ja wissen, ist am 12. Mai Hochzeit - nee - nicht von mir - meine Tochter.

LASST euch nicht abschrecken von der enormen Seitenzahl.
Anscheinend lese ich derzeit nur wirklich super tolle Bücher.

Ich wünsch euch eine gute Nacht.
LG HANNE

Freitags-Füller # 160

Heute endlich wieder einmal den Freitags-Füller:
1. Meine Nachbarn muss man so nehmen wie sie sind, wie z. B. zwei Mal die Woche Rasen mähen:-( Geht gar nicht. .
2.  Das Grafiktablett war ein Fehlkauf..und liegt seit zwei Jahren verstaubt im Schreibtisch.
3. Es hört sich vielleicht komisch an, aber manchmal ticken meine inneren Uhren anders..
4.  Das Gesülze meiner Kolleginnen wird mir echt zuviel.
5. Ich habe immer gedacht, mich auf meine Menschenkenntnis verlassen zu können ....
6. Cindy aus Marzahn finde ich total witzig.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf etwas Erholung auf der Couch , morgen habe ich Badezimmer streichen geplant und Sonntag möchte ich weiter das Chaos im oberen Zimmer beseitigen !
Barbaras Informationen:
Wenn ihr mitspielen wollt, könnt ihr die Fragen auch gerne auf euren Blogs beantworten (schreibt die Antworten einfach in fett und meine Vorgaben in normal) und im Kommentar verlinken. Wir besuchen euch gerne :-) Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt oder keine Lust habt zu verlinken."
 Liebe Grüße Hanne

Dienstag, 17. April 2012

Göttlich verloren - Warten auf einen Gewinn - Der zweite Band der Göttlich-Trilogie

Wie einige von euch sich vielleicht erinnern, hatte ich ja beim Cover-Voting zu "Göttlich verloren" gewonnen.
Amazon schreibt, dass das Buch ab 1. Mai erhältlich ist - so steht es jedenfalls in der Infomail.
Da frage ich mich natürlich, warum das Buch noch nicht bei mir ist.
Der Verlag schreibt:

Helen muss die Hölle gleich zweifach durchstehen: Nachts schlägt sie sich durch die Unterwelt, noch schlimmer quält sie tags, dass Lucas und sie sich unmöglich lieben dürfen. In der Unterwelt trifft Helen auf Orion. Je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, umso näher kommen sie sich. Dann geschieht etwas völlig Unerwartetes, das ausgerechnet Orion und Lucas zum Zusammenhalten zwingt: Die vier Häuser Scion werden vereint und ein neuer Trojanischer Krieg scheint unausweichlich!

Eine packende Saga um eine Liebe, die nicht sein darf! 
Wer mehr lesen möchte, hier mehr Informationen
Ich wünsche euch einen schönen Tag
LG Hanne

Montag, 16. April 2012

Rezension (159) Schattenblüte - Die Wächter - Band 2 - Nora Melling

Nora Melling
Schattenblüte - Die Wächter
Hardcover
320 Seiten
Verlag: Rowohlt Polaris (1. März 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3862520107
14,95 €

Silvester in Berlin. Noch einmal sind Luisa und Thursen zurückgekehrt in den Wald. Dorthin, wo ihre Liebe begann, als Thursen noch ein Werwolf war. Luisa möchte den Tod ihres Bruders hinter sich lassen, endlich wieder glücklich sein. Doch die Vergangenheit holt sie ein: Während überall ausgelassen gefeiert wird, stoßen sie auf eine übel zugerichtete Leiche. Thursen weiß sofort: Dafür ist einer der Wölfe aus seinem alten Rudel verantwortlich. Während er immer öfter im Wald verschwindet, bleibt Luisa allein zurück. Dann lernt sie Elias kennen. Ist ihre Liebe zu Thursen stark genug?
Luisa ahnt nicht, dass Thursen und Elias ein schreckliches Geheimnis verbindet ...
Statement:
Nach dem Auftaktband der Trilogie „Schattenblüte  – Die Verborgenen“ habe ich nun den zweiten Band dazu gelesen.
Meine Rezension zu Band 1 findet ihr hier.
Es macht Sinn, nicht mitten in eine Trilogie einzusteigen, und schon gar nicht bei dieser. Warum, kann der Leser aus der vorgenannten Rezension entnehmen.
Wie geht es nun weiter mit Thursen und Luisa?
Nachdem Thursen nunmehr kein Werwolf ist, wollen die beiden in ein neues Leben starten. Es ist Silvester und Thursen, dessen richtiger Name Lars ist, sowie Luisa befinden sich im Wald, das alte Jahr zählt nur noch sechs Minuten und hier wollen sie nun das neue Jahr begrüßen.
Während ganz Berlin anscheinend ausgelassen Silvester feiert, finden die beiden eine Leiche und die ist äußert übel zugerichtet worden. Thursen ahnt sofort, dass dafür nur jemand aus seinem alten Wolfsrudel verantwortlich sein kann. Für Thursen/Lars beginnt eine harte Zeit, und immer wieder zieht er sich von Luisa zurück. Zu stark ist er immer noch innerlich mit seinem alten Rudel verbunden. In dieser schweren Zeit lernt Luisa Elias kennen.
Doch wer ist Elias und was verbindet ihn mit Thursen?
Im Laufe der Geschichte wird schon klar, dass es sich hier nicht um ein „normales Fantasiewesen“ handelt.
„Die Wächter“ werden jeweils aus der Ich-Perspektive von Luisa und zum anderen von Elias erzählt.
Die Autorin Nora Melling hat mich auch mit der Fortsetzung „Die Wächter“ überzeugt, denn oft ist der zweite Teil nicht so gut wie Band 1.
Zu den bekannten Charakteren kommen noch einige neue hinzu, die sich sehr gut in die Handlung einfügen. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite mitten drin. Das spricht für die Schreibperspektive, dem Wechsel zwischen Luisa und Elias, die dem Leser die verschiedenen Blickwinkel aufzeigt.
Die Charaktere Luisa hat sich meiner Meinung nach nicht sehr groß verändert, was ich  erst vermutet hatte. Normalerweise durch die Veränderungen in ihrem Leben, könnte man davon ausgehen, Luisa würde vom Charakter her anders werden. Einerseits durch den Auszug ihres Vaters sie nunmehr mit ihrer Mutter allein lebt, und zum anderen Thursen/Lars sich nicht mehr zum Werwolf verwandelt. Doch sie klammert sich immer mehr an ihn, zeigt aber auch wieder ihre kämpferische, aufmüpfige Art. Sie ist nicht unsympathisch, aber … Während im ersten Band Luisa und Thursen ihre Geschichte erzählten, gerät Thursen durch sein Verhalten  in „Die Wächter“  teils in den Hintergrund.
So ist es voraussehbar, dass Luisa sich immer mehr mit Elias beschäftigt und das bedeutet Konkurrenz für Thursen/Lars. Für die Handlung in „Die Wächter“ vorteilhaft.
Fazit:
In ihrem Nachwort schreibt Nora Melling „eine Geschichte beginnt erst zu leben, wenn sie jemand liest“.  Dank für die vielen unendlichen Stunden, die ein jeder Autor damit zubringt, Gedanken zu einer Handlung werden zu lassen – für den Leser.
Das Cover ist wieder besonders hervorzuheben. Die dumpfe Stimmung aus dem ersten Band ist hier nicht mehr so stark vorhanden, was ich als angenehm empfand. Allerdings – es erwarten den Leser einige Überraschungen – auch das Ende (!?), so dass ich schnellstmöglich doch den Abschlussband der Trilogie „Schattenblüte“ lesen möchte.

Der Abschluss meiner Rezension zu Band 1 endete so:
„Genieße jeden Augenblick deines Lebens.
Es gibt immer Höhen und Tiefen –
die dunklen Tage und die hellen Tage –
doch es gibt immer ein helles Licht in der Zukunft.
 (©verfasst von der Rezensentin)
Ich vergebe fünf Bucheulen.

Sonntag, 15. April 2012

Rezension (158) Schattenwald-Geheimnisse - Wald der tausend Augen (Band 1)


Schattenwald-Geheimnisse - Wald der tausend Augen Bd. 1
Autoren: Chapman, Linda & Weatherly, Lee
Illustratoren: Grubing, Timo & Spangler, Bettina
Verlag: cbj
Erscheinungsdatum: 27. Februar 2012
Gebunden
Mit s/w Illustrationen und Farbtableau
128 Seiten
ISBN-13: 978 3 570 15368 0
Altersstufe: ab 8 Jahre
Originaltitel: Sophie and the Shadow Woods 1 - The Goblin King
Preis: 8,99 €

Verlagsinfo:
An ihrem zehnten Geburtstag erfährt Sophie von ihrem Großvater ein unglaubliches Geheimnis: Im Wald hinter ihrem Haus liegt die magische Pforte in die Schattenwelt verborgen. Und sie ist die neue Wächterin dieses geheimen Portals, das die gefährlichen Schattenwesen – die Tintenkappenkobolde, Sumpfschrecke und Fledermauselfen – davon abhält, in ihre Welt einzudringen und Unheil über die Menschen zu bringen. Doch wird sie dieser schwierigen Aufgabe gewachsen sein?
Der magische Schlüssel, der das geheime Portal in die Schattenwelt verschließt, wurde gestohlen! Nun ist es Sophies Aufgabe, ihn zurückzuerobern. Was allein die Wächter wissen: Der Schlüssel kann das Tor nur öffnen, wenn einer von sechs Juwelen, die irgendwo in der Menschenwelt versteckt sind, in seinem Griff sitzt. Doch als Sophie und ihr Freund Sam von gefährlichen Kobolden angegriffen werden, vergisst sie alle Vorsicht und verrät im Zorn dieses Geheimnis an den fiesen Koboldkönig Ug. Nun wissen auch die Schattenwesen, worin die Magie des Schlüssels liegt, und eine atemlose Jagd beginnt …
Statement:
Ein geheimnisvoller Wald, in dem Fledermauselfen, Tintenkappenkobolde, Nebelzwerge und viele andere mystische, unheimliche Wesen leben, der Schattenwald.
Die Eltern von Sophie und ihrem Zwillingsbruder befinden sich beruflich im Ausland und so sind die beiden bei ihrem Großvater untergebracht. Doch dieser ist nicht so wie man sich halt einen Opa vorstellt, nein er ist etwas Besonderes – der Hüter des Schlüssels zum Schattenwald. Aber das wissen die beiden vorerst nicht. Der Großvater bevorzugt seinen Enkel, warum aber nicht Sophie? Als diese ihren zehnten Geburtstag feiert, ändert sich die Situation für Sophie und Großvaters Aufmerksamkeit richtet sich nunmehr voll auf sie. Sie wird seine Nachfolgerin, die neue Hüterin des Schlüssels zu dem geheimen Portal, durch das diese Wesen in das Reich der Menschen gelangen können.
Viel zu früh findet Sophie den Schlüssel, ohne zu wissen, was es damit auf sich hat. Bei einem Spiel mit ihrem Freund Sam verliert sie den Schlüssel und die Kobolde gelangen in seinen Besitz. Da ist der böse Koboldkönig Ug, der nunmehr nach den Kristallen sucht, die den Schlüssel aktivieren.
Es beginnt ein spannendes Abenteuer. Linda Chapman sowie das Autorenteam Weatherly haben die „Schattenwald-Geheimnisse“-Reihe zusammen geschrieben. Der Schreibstil ist schlicht, kindgerecht, dem empfohlenen Lesealter entsprechend.
Eine Geschichte, die auch Erwachsene begeistern kann, denn der Fantasy sind keine Lesealtersbegrenzungen gesetzt. Hervorzuheben sind die wunderbaren Illustrationen, die das ganze Buch zu etwas Besonderem machen. Allein  das Cover ist sehr ansprechend, oder z. B. der Baum am Anfang des ersten Kapitels – auf dem Gras liegend der Schlüssel, zeigt dem Leser oder Vorleser, mit wie viel Liebe zum Detail der Illustrator hier am Werk war.
Ebenso findet sich auf jeder Buchseite am Anfang eine Eule.
Fazit:
„Der Wald der tausend Augen“ ist ein gelungener Auftakt zur Reihe „Schattenwald-Geheimnisse“. Hierfür gebe ich meine Leseempfehlung, und zwar nicht nur für junge Leser.
 Hierfür gibt es fünf Buchfeen

Samstag, 14. April 2012

Rezension (157) Die Hüterin des Schattenbergs - Monika Felten

Monika Felten
Die Häterin des Schattenbergs
Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
Verlag: cbj (12. März 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570139998
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Kurzinfo:
Die junge Eleve Jemina ist die letzte, lebende Hüterin des Schattenbergs – nur sie allein kann das Land vor dem drohenden Untergang bewahren. Denn ohne die Magie der Hüter werden sich die Schatten des Berges schon bald befreien und Unheil und Verderben über die Menschen bringen. Jemina hat nur eine Chance, um das zu verhindern: Sie muss den gefahrvollen Weg ins Reich der Toten auf sich nehmen, um das Wissen der verstorbenen Hüter zu erlangen. Mithilfe des ebenso anziehenden wie geheimnisvollen Eleven Rik nimmt Jemina die Herausforderung an.
Doch dann erfährt sie von der wahren Bedeutung des Schattenbergs – und steht vor einer folgenschweren Entscheidung …
Statement:
Die Fantasieromane von Monika Felten lese ich ja nunmehr schon seit etlichen Jahren.
Rezensiert habe ich noch nicht sehr viel, bislang nur aktuell im vergangenen Jahr.
„Die Hüterin des Schattenbergs“ der neue Fantasieroman der Autorin, und ich lese ja gern Jugendfantasie, gibt vom Klappentext her schon sehr großzügig einen Inhaltsüberblick. Daher werde ich nur noch kurz darauf eingehen.
Man muss den Schreibstil der Autorin kennen, um zu wissen, dass die ganze Geschichte sich entwickelt. Und das schafft Monika Felten bislang in jedem Buch, welches ich gelesen habe. Sie nimmt den Leser an die Hand und führt ihn durch die Story.  Die Grundlage für diese Lesereise liegt wirklich in ihrem Schreibstil, ihrem Wortschatz.
Die Schaffung der eigenen Welten, diese dem Leser so herüber zu bringen, das ist schon High Fantasy.
Die junge Eleve Jemina ist die Hauptcharaktere in „Die Hüterin des Schattenbergs“. Man muss sie einfach mögen, Monika Felten hat es exzellent geschafft, Jemina zu einer bildlich vorstellbaren Figur werden zu lassen.
Um das Wissen, das Buch des Lebens, zu suchen, macht Jemina sich mit ihrer Hüterin auf zum Nebelsee. Eine Prüfung, die letzte zur Hüterin, steht ihr noch bevor. Doch das Unglück nimmt seinen Lauf, alle Hüter, bis auf Jemina und der Elev Rik überleben.
Man ahnt eigentlich schon, dass sich zwischen den beiden eine Liebesgeschichte entwickeln wird. Doch die Autorin hat diese dezent in den Hintergrund eingebaut, so dass die Hauptgeschichte nicht an Kraft verliert.
Das Cover ist sehr ansprechend, nein – wunderschön. Es wirkt zwar düster, wird aber durch den Sonnenuntergang, den gelbroten Wolken am Himmel aufgelockert. Die goldfarbene Schrift des Titels macht das Cover zu einem zusätzlichen Hingucker.
Fazit:
„Die Hüterin des Schattenbergs“ ist wieder einmal ein gelungener Fantasieroman der Autorin Monika Felten. Je länger ich gelesen habe, umso schneller wollte ich endlich ans Ende kommen. Letztlich war ich angetan von der Handlung, eben begeistert.
Ein High Fantasy-Jugendbuch, dem ich meine Leseempfehlung gebe und zwar nicht nur für Jugendliche.
Ich gebe fünf Bucheulen.


Monika Felten, geboren 1965, gehört zu den erfolgreichsten und renommiertesten deutschen Fantasy-Autoren. Ihre hervorragend komponierten Fantasy-Reihen, die „Saga von Thale“, die „Geheimnisvolle Reiterin“ und „Das Erbe der Runen“ begeisterten auf Anhieb große Leserschaften. Bereits zwei ihrer Bücher wurden mit dem "Deutschen Phantastik Preis" ausgezeichnet. Monika Felten lebt mit ihrer Familie in der Holsteinischen Schweiz.

Rezension (156) Als die schwarzen Feen kamen


Anika Beer
Als die schwarzen Feen kamen
Broschiert
448 Seiten
Verlag: cbj (12. März 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570401477
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
EUR 12,99

Kurzinfo:
Völlig unerwartet wird die fünfzehnjährige Marie von Gabriel, dem Schwarm ihrer Mitschülerinnen, angesprochen. Gabriel vermag die Wesen zu sehen, die sich im Schatten der Menschen verbergen, und in Maries Schatten bemerkt er etwas Beunruhigendes: einen Schwarm gefährlich anmutender schwarzer Feen. Gabriels Angebot, ihr zu helfen, lehnt Marie zunächst ab, doch als es den Feen gelingt, in die Realität einzubrechen, geht sie erneut auf ihn zu. Gemeinsam versuchen sie, das Wesen der schwarzen Feen zu ergründen. Dabei stoßen sie auf eine düstere Stadt aus Obsidian, die Marie einst in ihrer Phantasie erschuf, die jetzt aber von den schwarzen Feen beherrscht wird. Mit Gabriels Hilfe will Marie es wagen, die Obsidianstadt zu betreten, um sich den Feen zu stellen …
Statement:
Achtung Spoiler:
S. 113: … Aus der Mitte der formlosen Gestalt der Weberin begann ein Netz aus unzähligen feinen Lichtlinien zu wachsen, das sich nach und nach über ihren Körper ausbreitete und ihn mit pulsierendem Leben füllte.
Beim Lesen des Plots und der Anblick auf das Cover lassen nur schwer erahnen, welche Sinnlichkeit, welcher Wortschatz den Leser mit dem Debütroman „Als die schwarzen Feen kamen“ der Autorin Anika Beer erwartet.
Eine Mischung aus Fantasie sowie eine zarte Liebe zweier junger Menschen, so vielleicht in einem Satz beschrieben. Doch es steckt mehr in diesem Jugendroman.
Die Welt, in der die schwarzen Feen leben, und die sie unbedingt verlassen wollen.
Die Geschichte von Marie und Gabriel, zwei Charaktere, wie sie in jeder Stadt, in deiner Nachbarschaft leben könnten.
Geschrieben und erzählt wird „Als die schwarzen Feen kamen“ zum einen aus der Sicht von Marie, und dann wieder Gabriels Sichtweise, aber nicht in der bekannten Ich-Erzählperspektive, sondern in der 3. Person. Nicht ganz neu, aber doch sehr interessant, eben mal anders.
Die 15-jährige Marie hier, Lea, die Marie aus der anderen Welt, dem zweiten Ich. Das Elixier der Feen, die geheimnisvolle Obsidianstadt, überhaupt die Schaffung einer anderen, interessanten Welt, eine tolle Herausforderung für den Autor, aber auch zum anderen für den Leser.
In diesem Buch ist es eine Fantasiewelt dunkler Schatten und Wesen, teils sehr beunruhigend. Und nur der eine ahnt sie, sieht sie, Gabriel. Er ist es, der Marie zur Seite steht, als die dunklen Seiten Marie bedrohen. Obwohl sie ihm nicht glaubt, als er ihr davon erzählt, wird sie immer öfter von Träumen heimgesucht. Träume, die ihr bekannt sind, denn mit ihrem verstorbenen Vater hatte sie sich Geschichten um Feen und dieser Stadt ausgedacht.
Als Maries Mutter erkrankt, erkennt Marie, dass sie Gabriels Hilfe braucht, denn die Feen sind nunmehr in der Realität.
Eine teilweise sehr erdrückende Stimmung zieht sich durch das Buch und doch hat es etwas an sich, angereichert durch interessante Wesen und Charakteren, dass es als gute Lektüre ausweist.
Irgendwann freundet man sich mit den Schattenkreaturen an, wie auch mit den schwarzen Feen. Denn diese sind so ganz anders als wir uns Feen vorstellen. Trotz des Buches werde ich weiterhin die Schönheit und Anmut, die Farbenvielfalt der Schmetterlinge bewundern und nicht gleich Böses dahinter vermuten.
Teenagerliebe, die Bedeutung von Freundschaft, Träume und Ängste, verdrängte Erinnerungen, es findet sich so viel in dem Fantasieroman „Als die schwarzen Feen kamen“.
Jede Kapitelüberschrift beginnt mit einem Schmetterling, geben aber auch schon einen kleinen Hinweis auf den folgenden Inhalt.
Der Schreibstil von Anika Beer gefällt, lebendig, dann wiederum sehr treffend, auf den Punkt genau, passend für das empfohlene Lesealter.
Sicherlich gibt es hier und da Kritikpunkte, aber ich denke, diese sind selbst bei Top-Autoren noch zu finden.
Fazit:
„Als die schwarzen Feen kamen“ gebe ich meine Leseempfehlung sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene, die auf Fantasie stehen. Doch nicht ganz ohne Kritik, denn an manchen Stellen war es mir zu langatmig, manches hätte ich gern etwas ausführlicher geschrieben gelesen. Die volle Wertung kann ich nicht geben, zum einen aus Fairness gegenüber meinen bisherigen Rezensionen zu dieser Art Jugendbuch, zum anderen hat mir doch noch das gewisse Extra gefehlt.
Es gibt vier Bucheulen - und eine Schreibfeder extra!



Mittwoch, 11. April 2012

Nachgedanken zur Rezension "Halo"

Während ich "Halo" las und auch beim Schreiben der Rezension - passiert ja leider bei mir nicht immer gleich - war ich am Überlegen, wo ich denn mein vor vielen, vielen Jahren gekauftes Buch über Schutzengel u.s. hingelegt hatte.
Nein, ich mag euch gar nicht das derzeitige Chaos oben im großen Zimmer zeigen. Aber so allmählich steige ich da wieder durch oder wie man hier oben im Norden immer sagt - "klar Schiff" machen.
Ja, und dann habe ich es doch gefunden.
Ich war doch neugierig und wollte wissen, welches denn nun noch einmal mein Schutzengel war, wie er heißt und was da so steht. Es wird dort der Stammbaum aufgeführt, dann die Aufteilung des Kalenders für Schutzengel und die jeweiligen Familien.
Interessant für den, der sich sehr genau dafür interessiert ***

Mein Schutzengel heißt VEHUEL 
- gehört zu der Familie der Fürstentümer -
und ist der ERSTE ENGEL DER FÜRSTENTÜMER.
(man beachte - der ERSTE !!!)
Führender Erzengel ist HANIEL - der Planet VENUS (ach, das erinnert mich doch an FROSTKUSS ***)
Die Eigenschaften dieser Familie:
SCHÖNHEIT
- Schönheit und Sieg
Toleranz und Sanftmut
Verbindung zwischen Himmel und Erde
(hmm ...)

VEHUEL ist z. B. der Engel von
Jimi Hendrix
Little Richard
Tina Turner
Henri de Toulouse-Lautrec
Joe DiMaggio
Papst Johannes XXIII.
und und und

Was findet sich noch in dem Text: .... sie müssen ihre wahre Persönlichkeit und ihre wirklichen Begabungen entdecken, woraufhin sich ihr Leben verändern wird. ... Kraftvoll und mit einem freien Geist begabt, können sie alles genießen, was sich ihnen bietet, und alles wird ihnen schön und aufregend erscheinen.

Die Informationen sind aus dem Buch
Wie finde ich meinen Schutzengel? von Veronique Jarry - Heyne Verlag

Wenn irgendetwas für diese Veröffentlichung spricht, bitte kurze Mail, dann wird der Post entfernt.

Ich habe keinen Profit von der Veröffentlichung.

xoxo Hanne

Dienstag, 10. April 2012

Rezension (155) Frostkuss

Frostkuss
Mythos Academy 1
Jennifer Estep
Klappenbroschur
Übersetzung: Vanessa Lamatsch
400 Seiten
Verlag: IVI (März 2012)
Ein Inprint der Piper Verlag GmbH
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3492702492
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Originaltitel: Touch of Frost

Sie sind die Nachkommen sagenhafter Kämpfer wie Spartaner, Amazonen oder Walküren und verfügen über magische Kräfte. Auf der Mythos Academy lernen sie, mit ihren Fähigkeiten umzugehen und sie richtig einzusetzen.
Im Mittelpunkt der Serie steht die 17-jährige Gwen Frost, die über ein außergewöhnliches Talent verfügt: Sie besitzt die »Gypsy-Gabe« – bei der eine einzige Berührung ausreicht, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle, sondern auch die schlechten und die gefährlichen. Auf der Mythos Academy soll sie lernen, mit ihrer Gabe sinnvoll umzugehen. Aber was Gwen nicht weiß: Die Studenten werden dort ausgebildet, um gegen den finsteren Gott Loki zu kämpfen. Und obwohl sie der Meinung ist, an der Mythos Academy nichts verloren zu haben, erkennt Gwen bald, dass sie viel stärker ist als gedacht und all ihre Fähigkeiten brauchen wird, um gegen einen übermächtigen Feind zu bestehen.
Statement:
Mythische Wesen, Götter, Fantasie, Magie und vieles andere mehr, dass ist es, was den Leser mit „Frostkuss“, dem Auftaktband der „Mythos Academy“-Reihe erwartet.
Doch es ist noch weitaus mehr.
Hauptperson ist Gwen Frost („Frostkuss“), eine Gypsy. Sie besitzt die Gabe, nur durch die Berührung von Gegenständen oder Menschen, deren Gefühle, Gedanken, ihre Geheimnisse zu erfahren. Diese Gabe zu besitzen, richtig zu kontrollieren, macht Gwen zu einer Außenseiterin. Seit dem Tod ihrer Mutter, die ebenfalls eine besondere Gabe besaß, lebt sie bei ihrer Großmutter Geraldine. Natürlich, man ahnt es schon, auch diese hat eine Gabe: Sie kann in die Zukunft sehen.
Doch nunmehr ist es Zeit für Gwens weitere Ausbildung und so wird sie an die Mythos Academy geschickt, dort, wo die Nachfahren mythischer Krieger wie z. B. die Amazonen, Spartaner oder auch Walküren geschult werden. Warum ist sie hier, das fragt sich Gwen so manches Mal, denn sie ist nichts von dem, wie die anderen es sind, vor allem keine Kämpferin.
Hinzu kommt, dass sie sich oft sehr unwohl fühlt unter all diesen reichen Jugendlichen. Um sich ihr Taschengeld aufzubessern, benutzt sie von Zeit zu Zeit ihre Gabe und verdient sich Geld dazu.
Freunde, nein die hat sie nicht wirklich. Sie gilt als Außenseiterin, verkriecht sich hinter ihren heißgeliebten Comics.
Als eines Tages ein Mord an dem beliebtesten Mädchen der Academy passiert, die anderen Jugendlichen sehr schnell wieder in den normalen Alltag zurückkehren, so als wäre nicht gewesen, will Gwen wissen, was hinter all dem steckt. Warum wurde Jasmine ermordet und wieso wurde sie, Gwen, verschont und nur niedergeschlagen, obwohl sie sich ebenfalls in der Bibliothek befand?
„Frostkuss“, geschrieben in der Ich-Erzählperspektive von Gwen, einer Protagonistin, die man sofort ins Herz schließt.
Es gibt keinen Prolog bzw. speziellen Anfang, der Leser wird sofort mitten in die Geschichte geworfen. Die Autorin Jennifer Estep hat keine Langeweile aufkommen lassen und wer das Buch in einem Rutsch gelesen hat, Glückwunsch!
Die Geschichte zieht einen in den Bann, gleichzeitig werden schulische Erinnerungen an den Geschichtsunterricht aufgefrischt. Was oft sehr trocken in diesen Stunden abgehandelt wurde, hier werden die grauen Zellen wieder angeregt.
So findet Gwen neue Freunde, denn sie will diesen Mord unbedingt klären. Was steckt dahinter? Und warum Jasmine? Was hat das alles mit dem bösartigen Gott Loki zu tun?
Daphne und Logan, zwei ebenfalls sympathische, sehr präsente Charaktere, stehen Gwen bei, und das ist auch gut so.
Jede Charaktere hat die Autorin sehr interessant und lebendig beschrieben, ob mit Witz und Charme, ob zickig oder distanziert, man meint, sich mitten in diesem Internatsleben zu befinden. Wer vermutet schon bei einer so intelligenten Daphne, dass diese total auf die Farbe Rosa steht? Großmutter Geraldine: sie ist diejenige, die immer wieder Gwens Zweifel ausräumt an ihrem Tun, ihrem Sein an der Mythos Academy und sie gibt ihr die nötige Stabilität. Denn trotz allem und auch der sich langsam entwickelnden Lovestory zu Logan, Gwen vermisst ihre Mutter so sehr.
Mit ihrem wirklich hervorzuhebenden Schreibstil hat mich die Autorin und ihr Buch „Frostkuss“ überzeugt. Obwohl ich die Geschichte nicht in einem Rutsch lesen konnte, ich musste mich jeden Abend zwingen, das Buch aus der Hand zu legen. Jedes Kapitel hat so seine eigenen Überraschungen, manches Mal musste ich schmunzeln. Ja, ich gestehe, dieses Buch hat mich in seinen Bann gezogen und mich dürstet es nach der Fortsetzung.
Auch wenn es wohl vielleicht Bücher dieser Art mit sehr viel mehr Spannung gibt, „Frostkuss“ ist etwas Besonderes, erfrischend, trotz des Hintergrunds von Jasmines Ableben und der gesamten irgendwie „verrückten“ Mythos Academy. Es macht süchtig, denn diese Fantasiegeschichte ist anders, sei es das Internat mit den teils sehr verschrobenen Professoren oder den Internatsschüler/-innen, den Göttern, …
Ein gelungener Auftakt der Mythos Academy Reihe, auf deren Fortsetzung ich sehr gespannt bin.
„Frostkuss“ gehört für mich schon jetzt zu meinen Top 10-Büchern des Jahres 2012.
 Ich gebe sechs Bucheulen.

Montag, 9. April 2012

Gewinnspiel - Stöbernachricht - Gewinnerbekanntgabe





Nun ist es endlich soweit!!!

Traraaaaa ......... 

Bevor ich nun den Gewinner bekanntgebe, erst einmal ganz lieben Dank an euch, dass ihr so super mitgemacht habt. Das hat mich echt gefreut. Vor allem, weil nicht jeder so konnte wie er eigentlich wollte.
Es war eine kleine, aber feine Stöbernachricht-Gewinnspielrunde und es wurde dann noch mal richtig eng.

Gewonnen hat - es war fast klar, aber doch nicht so -

 SANICHA

Sie hat also den Buchgutschein bei Amazon gewonnen.
Herzlichen Glückwunsch Nicole !!!
Mail ist unterwegs.
Einige von euch haben ja auch sehr fleißig kommentiert und das soll nicht unbelohnt bleiben.
Eine Mail ist ebenfalls an euch unterwegs. Schreibt - wenn Ihr Zeit habt - bitte bis zum Wochenende zurück.

Hier nun für euch die Screenshots meiner Excel-Datei, die ich euch gerne vergrößert zuschicken kann:




Nicht traurig sein, ich habe ein weiteres Gewinnspiel in Planung. Das allerdings noch sehr viel Vorbereitung bedarf. Ihr dürft gespannt sein. Ich habe mir hier wirklich ganz was Tolles ausgedacht.
So, nun muss ich mich beeilen. Sind zum Kaffee bei meiner Tochter eingeladen.
DANKE noch einmal an euch.
Ganz liebe Grüße Hanne
TOBI freut sich mit ***

Rezension (154) Halo - Alexandra Adornetto


Alexandra Adornetto - Halo
Gebundene Ausgabe
560 Seiten
Verlag: rororo (1. März 2012)
Rowohlt Verlag Hamburg - Rotfuchs
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3499216008
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Preis: 17,95 Euro

Verlagsinfo:
In dem verschlafenen Ort Venus Cove scheint die Welt noch in Ordnung. Doch dunkle Mächte sammeln sich, immer öfter kommt es zu unerklärlichen Todesfällen. Bis eines Nachts drei Engel auf der Erde landen, vom Himmel gesandt, um dem Bösen Einhalt zu gebieten. Fasziniert vom Leben der Menschen, mischt sich Bethany, die jüngste und unerfahrenste der drei himmlischen Geschwister, unter die Schüler der Highschool– und verliebt sich Hals über Kopf in den attraktiven Schulsprecher Xavier. Doch ihre Liebe bringt die Mission der Engel in Gefahr, denn niemand darf über ihre eigentliche Herkunft Bescheid wissen. Und schlimmer als der Zorn des Himmels ist die Bedrohung durch das Böse, das bereits ein Auge auf Bethany geworfen hat …
Statement:
Der Klappentext bringt genau auf den Punkt, was den Leser in „Halo“ erwartet, Voraussetzung man liest gern Bücher über Engel, dazu eine Liebesgeschichte und viel Fantasie.
Die Engel Gabriel, Ivy und Bethany werden auf die Erde geschickt, so wie viele andere aus dem Himmelreich auch. Sie haben eine Mission zu erfüllen, denn es gilt den drohenden Kollaps zwischen Gut und Böse zu verhindern, den mächtigen, teuflischen Mächten entgegenzuwirken.
Das Böse auf der Welt nimmt immer mehr zu, bedrohlich für die, die an das Gute glauben. Eine schwere Aufgabe liegt vor den drei Engeln, die zu bewältigen, einen langen Aufenthalt auf der Erde erfordert. In Venus Cove, einem kleinen, verschlafenen Ort am Meer, hat das Böse schon Einzug gehalten.
Bethany, der Jungengel, soll dort die High School besuchen, und Gabriel, der ein Erzengel ist, wird als neuer Lehrer an dieser arbeiten. Gabriel hatte schon mit ansehen müssen, wie Sodom und Gomorrha niederbrannten. Er war alt, sehr alt, nicht in seinem jetzigen Aussehen, sondern in seinem Engelsleben.
Igy gehört zu den Seraph, die Gott sehr nahe stehen. Sie war zart vom Wesen, doch etwas sehr Besonderes. Eine goldene Schlange war auf Ivys Handgelenk tätowiert, dieses ist ihr Zeichen zur Mitgliedschaft der Seraphim.
Bethany hingegen war gerade mal sterbliche siebzehn Jahre, unerfahren und das erste Mal auf der Erde. Sie muss sehr viel lernen, um als Mensch auf der Erde existieren zu können, denn das haben Gabriel und Ivy ihr schon voraus.
Bethany, ein Engel in sehr verletzlicher Form, jung, gutgläubig, schmerzempfindlich, ihr fehlen die Jahre der Weisheit und Erfahrung, wie sie Gabriel und Ivy besitzen.
Es gab also einen göttlichen Grund, warum ausgerechnet Bethany für diese Mission mit auserwählt worden war.
Bethany findet sehr schnell Anschluss auf der High School, Molly, das ganze Gegenteil von ihr. Diese zeigt sich in ihrer Charaktere als oberflächlich, es gibt nur die Themen Mode, Jungs, Schminke.
Gabriel wird der neue Mädchenschwarm an der Schule, denn er fällt auf, dieser gut aussehende Mann.
An der Schule trifft Bethany Xavier wieder, mit dem der Leser am Anfang der Handlung Bekanntschaft machen wird. Sie fühlt sich zu ihm hingezogen, erfährt dann aber von Molly seine traurige Geschichte.
Das Böse herrschte also schon in Venus Cove. Schlimme Dinge waren geschehen.
Bethany empfindet sehr viel für Xavier, doch Engeln war die Liebe zu Menschen untersagt.
Was sollte sie tun?
Sich für die Liebe entscheiden, ihre himmlische Herkunft verleugnen?
Eines Tages kommt ein neuer Schüler an die Bryce Hamilton School, Jake Thorn.
„Halo“, die Geschichte der Engel Gabriel, Ivy und Bethany, in Menschengestalt auf der Erde, mit der Mission, dem immer stärker werdenden Bösen Einhalt zu gebieten, nicht ganz neu die Story. Was fasziniert, ist der Gedanke, dass eine sehr junge Autorin „Halo“ geschrieben hat und wohl deshalb ein junger Engel die Hauptcharaktere ist.
Alexandra Adornettos Gefühlswelt findet sich in ihrem Schreibstil wieder. Wer viel Action oder Spannung erwartet, sei vorgewarnt. Die Klarheit, die Unendlichkeit der Worte berühren allerdings schon von Anfang an.
Geschrieben in der Ich-Erzählperspektive von Bethany spürt man das junge Alter der Autorin sehr wohl.
Was hatten wir als Teenager nicht alles für Träume J
Und doch steckt sehr viel mehr in der Handlung von „Halo“.
Gerade in der heutigen Zeit, wo Schlimmes direkt vor mancher Leute Haustür passiert, diese nicht spürten, dass jemand Hilfe braucht, um anderen nicht zu schaden, ist „Halo“ ein Jugendbuch, das in manchen Dingen auch das innere Auge, dein inneres Herz öffnen kann und sollte.
Die Autorin besitzt eine sehr lebendige Fantasie, ihr Wortschatz ist absoluter Wahnsinn und erzeugt großes Kopfkino.
Es gibt zwar etliche Stellen, die sehr detailverliebt und langatmig sich hinziehen, das Buch hätte um etliche Seiten gekürzt werden können. Aber ich lege die Betonung auf das Wort „hätte“.
Fazit:
Der Start der Engelstrilogie „Halo“ von der jetzt nunmehr knapp 20-jährigen Autorin hat mich gut unterhalten und mir angenehme Lesestunden beschert. Das Cover ist ein Highlight und sehr stimmig in den Farbkompositionen. Die Doodles in der Schrift von „Halo“ ziehen sich durch die gesamten Seitenzahlen.
Der zweite Teil „Hades“ erscheint zum Jahresende 2012 und ich werde es mir vornotieren. Teil 3 „Heaven“ kommt im März 2013 auf den Markt.
Leider kann ich nicht die volle Punktzahl bzw. Bucheulen vergeben, obwohl ich mich gut unterhalten fühlte, aber ich muss auch fair gegenüber meinen anderen Rezensionen bleiben.

Über den Autor:
Alexandra Adornetto, geb. 1992 in Australien, veröffentlichte bereits mit 13 Jahren ihr erstes Buch, «The Shadow Thief». Der erste Band ihrer Engelstrilogie, «Halo», gelangte auf Anhieb auf die «New York Times» Bestsellerliste und ist mittlerweile in über 20 Sprachen übersetzt. Alexandra Adornetto wuchs als Tochter zweier Englischlehrer zusammen mit einer dreibeinigen Katze und zwei Hunden auf. Mittlerweile lebt und studiert sie in Los Angeles. Ihre Hobbys sind Theologie, Country Music, Schauspielerei und Gesang.

4,5 Bucheulen

Samstag, 7. April 2012

Gewinnspiel - Stöbernachricht - Boxenstopp






So Ihr Lieben - Endspurt ist angesagt - morgen bin ich nicht so verfügbar, aber für euch halt noch mal ein Ansporn zum ........
Wir haben eine, die wirklich gut führt, aber (!!!) aufzuholen ist, die darauffolgenden drei entweder Gleichstand oder ganz ganz dicht beieinander.

Insgesamt befinden sich bis jetzt 74 Mails in dem Extraordner.
Mehr wird nun nicht verraten.

Freitag, 6. April 2012

Rezension (153) Everlasting: Der Mann, der aus der Zeit fiel

Holly-Jane Rahlens
Everlasting: Der Mann, der aus der Zeit fiel
Broschiert
432 Seiten
Verlag: Wunderlich (9. März 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3805250160
EUR 14,95
Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann

Der Verlag schreibt:
Man schreibt das Jahr 2264.
Gefühle sind unerwünscht, die Liebe ist ausgestorben. Die Geburtenrate ist gefährlich gesunken. Der junge Historiker und Sprachwissenschaftler Finn Nordstrom, Spezialist für die inzwischen tote Sprache Deutsch, erhält den Auftrag, die 250 Jahre alten Tagebücher eines jungen Mädchens aus dem Berlin des 21. Jahrhunderts zu übersetzen. Öde, findet er. Und albern. Doch dann ist er zunehmend fasziniert von dem Mädchen, das quasi vor seinen Augen erwachsen wird.
Schließlich soll Finn in einem Virtual-Reality-Spiel in der Zeit zurückreisen, um das Mädchen zu treffen. Ohne es zu wissen, wird er damit zum Versuchskaninchen der Spieleentwickler. Warum schicken sie ausgerechnet ihn, den Fachmann für tote Sprachen, in die Zeit kurz vor Ausbruch der Großen Epidemie? Und was ist das für ein sonderbares Gefühl, das ihn überkommt, wenn er der jungen Frau begegnet?
Bald muss Finn sich entscheiden – für die Liebe oder für die Zukunft ...
Autoreninfo:
Holly-Jane Rahlens kam nach dem Studium der Literaturwissenschaft und Theater Arts aus ihrer Heimatstadt New York nach Berlin.
Mit Funkerzählungen, Hörspielen und Solo-Bühnenshows machte sie sich dort in den achtziger und neunziger Jahren einen Namen. Außerdem arbeitete sie als Journalistin, Radiomoderatorin und Regisseurin.
Ihr Jugendbuch «Prinz William, Maximilian Minsky und ich» (2003 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet) kam 2007 in einer Drehbuchadaption der Autorin ins Kino.
Holly-Jane Rahlens lebt heute mit Mann und Sohn in Berlin-Charlottenburg.

Statement:
Der 26-jöhrige Finn Nordstrom ist Historiker und Sprachwissenschaftler. Er lebt im Jahre 2264, die ganze Welt hat sich verändert, vor allem durch den Dark Winter. Das Zeitalter des Dark Winter wird den Leser die Handlung durch begleiten, denn Finn erhält den Auftrag, ein Dokument, das Tagebuch eines Teenagers aus dem Jahre 2003 zu übersetzen. Er, Finn, ist spezialisiert auf tote Sprachen. Sämtliche uns geläufige Sprachen gibt es in seinem Zeitalter nicht mehr. Deutsch gehört zu eben einer dieser toten Sprache.
Innerlich noch angeschlagen durch den Verlust seiner Eltern und seiner beiden Geschwister, nimmt er den Auftrag trotzdem an, denn er ist ja nicht umsonst Spezialist für die Entschlüsselung handschriftlicher Texte in Deutsch und Englisch. Er ist ebenso auch ein hoch qualifizierter Jung-Historiker für die Zeit vor dem Dark Winter, das Jahr 2018.
Die Tagebuchschreiberin ist gerade einmal 13 Jahre, als Finn nunmehr ihr erstes Buch übersetzt. Doch je intensiver er sich damit befasst, umso mehr hat er das Gefühl, die Vertrautheit einer Verbindung zu ihr.
„Everlasting: Der Mann, der aus der Zeit fiel“ spielt im heutigen Nordamerika und Europa, vor allem in Berlin bzw. Greifswald, welches auch noch in 250 Jahren so heißt.
Etwas irritiert durch die Dialoge stellt sich heraus, dass in der Zukunftszeit in der 3. Person Singular gesprochen wird. Negativ? Nein, im Gegenteil, absolut passend zur Handlung, und wahrscheinlich auch für die ferne Zukunft. Man gewöhnt sich schnell daran und irgendwie passt diese Form exakt zum ganzen Inhalt.
Machen Sie doch einmal den Selbstversuch und sprechen in der 3. Person. Es hört sich im ersten Moment lustig an, aber wer weiß schon genau, was die Zukunft uns bringt.
„Everlasting“ fällt für mich nicht direkt in die bisher von mir gelesenen Dystopiebücher, es ist irgendwie anders – schwierig wirklich gute Worte dafür zu finden.
Die Geschichte besitzt ihre eigene Mischung einer Zukunftsvision.
Alles, was für uns heutzutage als normal erscheint, wird sich später als schwierig herausstellen (hier im Buch meine ich).
Im rasenden Tempo, voller Informationen des Zeitalters, teils sehr sehr detailliert beschrieben, hat man manchmal das Gefühl, tempo(-lese)mäßig nicht mithalten zu können. Doch spätestens ab dem Zeitpunkt, als Finn angeboten wird, Testperson eines neuen Virtual Reality Spiels zu werden, entspannt sich die Lage.
Tief durchatmen …
Erwähnt muss auf jeden Fall, dass im Jahr 2264, in der Everlasting spielt, Gefühle nicht bekannt, unerwünscht sind.
Liebe, was ist Liebe?
Menschen werden geklont, es gibt überall Roboter, doch da sind auch noch die Forester. Diese haben sich das Alte bewahrt, leben nicht mit der High Technik, hier finden sich letztendlich viele Antworten auf Fragen (mehr sei nicht verraten).
Zurück zu dem Virtual Reality-Spiel. Zusammen mit Rouge, seiner Mitbewohnerin, nicht seine Gefährtin, begibt sich Finn ins erste Spiel. Eine Reise nach Berlin, in das Zeitalter Elianes, dem Tagebuchmädchen.
Originell der „Landeplatz“ der beiden Zeitreisenden; denn das ist es schließlich, das Spiel – eine Zeitreise. Ein manches Mal musste ich wirklich herzhaft lachen. Möchten Sie mit dem Gesicht in einer Kloschüssel landen?! – Nicht wirklich, oder?
Finn werden weitere Tagebücher zum Entschlüsseln angeboten, zur Verfügung gestellt, jeweils mit der verlockenden Aussicht auf ein weiteres Spiel – eine weitere Zeitreise.
Die Verbindung zwischen Finn und Eliana ist spürbar, das da mehr auf den Leser zukommen wird, was es mit den beiden letztendlich auf sich hat. Der eine oder andere hat eine Vermutung, Vorahnung, was am Ende dabei herauskommt, werde ich allerdings nicht schreiben. Es hat mich nicht überrascht, ich hatte es mir irgendwie auch so gewünscht.
Welche Rolle dabei Rouge spielt und auch Finns Freund, der Forester Raoul, nicht zu vergessen Renko, die Antwort bleibe ich schuldig.
Spoiler:
S. 389 „Ein Leben ohne sie ist wie ein falsches Leben im richtigen.“
(Renko, Renko, da hast du dich ja ganz schön verraten!)

Die Autorin hat jede Charaktere unbeschreiblich gut und lebendig beschrieben, dass man sie förmlich spüren konnte
Diese Rezension könnte noch unendlich weiter ausgeführt werden, doch das würde den Rahmen sprengen.
Spoiler:
S. 402 „Als könnte ich dich für immer und ewig umarmen.“
Everlasting – besitzt:
1.      eine gefühlvolle, sehr berührende Liebesgeschichte, die man so nicht vermutet hätte
2.      eine wundervolle Story, man mag das Buch einfach nicht aus der Hand legen
3.      Eine spannende, aber auch unterhaltsame Handlung
4.      „Everlasting“ sorgt für so manchen Überraschungsmoment
5.      Was für ein Plot! Jedes Verlegerherz sollte vor Freude zig Luftsprünge machen, dieses Buch in seinem Programm aufnehmen zu dürfen
6.      Sehr individuelle Charaktere
7.      Ein Cover, hinter dem man so eine wahnsinnig tolle Story nicht vermutet

Diese Leserin könnte noch zig weitere Punkte aufführen …
Schnappt euch das Buch und lest selbst.
Ich (die Leserin) wünscht sich keine Fortsetzung, so dass die letzten kleinen Geheimnisse von Everlasting nicht entschlüsselt werden und die Faszination einmalig bleibt.
Ich bin wirklich sehr gespannt, was wir in Zukunft von der Autorin noch erwarten können.

Von mir gibt es die Höchstwertung – sechs Bucheulen.
(Vielen Dank an den Verlag für dieses Wahnsinns-Leseexemplar)

Welche Bücher lese(t) ich (ihr) über die Feiertage ...

Dieses Tag hat meine wunderbare Freundin in den USA gemacht *knuddel*
Endlich ein superlanges Wochenende. Es liegt nicht sehr viel an, von daher werde ich mich voll darauf konzentrieren, einen dicken Wälzer fertig zu lesen und dann mit dem nächsten "Elfenmagie" anzufangen.
Wie weit ich damit komme, keine Ahnung ...
Ich kann zwar wirklich schnell lesen - nicht überfliegen -, Lesegenuss ist dabei ja auch angesagt.
Mal schaun ...
Dann habe ich noch eine Verabredung zu einem Interview zwecks Recherche für mein Romantic-Fantasie-Projekt, welches ich hoffentlich pünktlich bis zum 15. Juni 2012 abgeben kann. Drückt mir die Daumen.

Was liegt bei euch so lesemässig an über Ostern?

Oh, fast vergessen, sämtliche offenen Kommentare beantworte ich noch heute.

Liebe Grüße Hanne
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...