Montag, 29. Oktober 2012

Rezension (225) Deine Lippen, so kalt




Amy Garvey
Deine Lippen, so kalt
Gebundene Ausgabe
320 Seiten
Verlag: cbj (23. Juli 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570153321
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
·  Originaltitel: Cold Kiss
€ 14,99







Cover © Verlag RandomHouse cbj

Verlagsinfo:
(©)
Wenn Liebe zu einem Fluch wird ...
Als Danny stirbt, fühlt Wren sich unendlich einsam und alleingelassen. Wren wünscht sich nur das eine: den Liebsten zurückzuholen. Und genau das tut sie mit Hilfe ihrer heimlichen magischen Fähigkeiten. Doch dieser auferweckte Danny ist nicht der, in den sie sich damals verliebt hat: Seine Haut ist kalt. Seine Lippen sind eisig. Er lebt nur durch sie und für sie. Wren muss ihn verstecken und besucht ihn jeden Tag. Doch ihr Herz scheint dabei einzufrieren.

Alles ändert sich, als sie Gabriel trifft. Er spürt Wrens magische Kraft und ahnt ihr Geheimnis. Hin und her gerissen zwischen der Verantwortung für Danny und der aufflammenden Leidenschaft für Gabriel, muss Wren eine Entscheidung treffen. Die schwerste ihres Lebens ...



Statement:
„Deine Lippen, so kalt“ beginnt mit der Begegnung von Danny und Wren. Wren scheint eine Träumerin zu sein, ihre Wünscheso magisch, einzigartig. Und genauso einzigartig ist die Liebe zwischen den beiden – Wren und Danny. So verschieden ihre Geschmäcker auch waren, Wren liebte ihn trotzdem.
Doch manchmal kann es auch zuviel davon sein, für den der hier bleibt  kann der Schmerz unerträglich sein.

Wren, ein junges Mädchen mit besonderen magischen Fähigkeiten. Es liegt in ihrer Familie, doch da gibt es ein Problem – ihre Mum redet nicht mit ihr darüber. Die Charaktere Wren wächst dem Leser schnell ans Herz. Die Autorin hat es sehr gut verstanden, die Gefühlswelt von Wren in verständlicher Sprache auszudrücken. So blass und unscheinbar Danny wirkt, umso intensiver hinterläßt er einen bleibenden positiven Eindruck.
Als das Unglück geschieht und Danny stirbt, holt Wren ihn mit ihren magischen Kräften zurück ins Leben. Doch er ist nicht mehr der „Alte“ Danny, den sie gekannt und geliebt hatte. Er „fühlt“ sich nicht mehr so lebendig an, irgendwie ein Untoter.
Als Wren den Neuen an der Schule kennenlernt, Gabriel, spürt sie eine ganz besondere Ausstrahlung. Immer mehr fühlt sie sich zu ihm hingezogen.
Doch da ist Danny, der täglich in seinem Versteck auf dem Dachboden von Mrs. Petrellis Garage auf sie wartete. Das Haus stand direkt hinter Wrens Zuhause und Mrs. Petrellis hatte sich seit dem Tod ihres Mannes völlig zurückgezogen.

„Deine Lippen, so kalt“ ist aus der Perspektive von Wren geschrieben. Danny und Wren, zwei Charaktere, deren Darstellung und Beschreibung mir gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist einerseits sanft, aber dann auch wiederum sehr gefühlvoll.

Von Gabriel erhoffte ich mir mehr, obwohl er Wren zur Seite steht, nachvollziehen kann, was mit ihr los ist, hat hier die Autorin – wahrscheinlich sehr bewußt – die Entwicklung seiner Persönlichkeit zurückgehalten.

Das Cover ist wunderbar gestaltet, die Farben harmonisieren, ebenso dass das Buch selbst ohne Umschlag in einem warmen Purpurton gehalten ist, spricht für den Verantwortlichen. Bei einem Fantasiebuch lege ich schon Wert darauf, das alles stimmig ist.

Fazit:
„Deine Lippen, so kalt“ ist ein gefühlvoller Jugendroman, dessen Charaktere die Handlung leben lassen.
„Wenn Liebe die Zeit anhält,
Wenn Zeit die Liebe stiehlt,
Ist es wichtig zu lernen,
dass wir loslassen müssen."
(Das ist kein Zitat aus dem Buch - sondern als Schlußsatz von mir geschrieben)



Sonntag, 28. Oktober 2012

(Buchzuwachs) ... nunmehr in veränderter Form ...

Die Diskussionen der letzten Zeit um Urheberrechte, Coverabbildungen etc. hatten mich dazu bewogen, erst einmal keine neuen Posts bezüglich Buchnachschub zu veröffentlichen.

Nunmehr habe ich eine Idee "aufgegriffen" und werde in der Zukunft auch so handhaben. Ausführliche Beschreibungen wie bislang gewohnt werde ich nicht mehr veröffentlichen.
Ein Klick auf das Bild führt direkt zum weltweiten Anbieter "A". Lange habe ich mich ja gegen dieses Partnerprogramm gesträubt, aber die Zeiten haben sich nun einmal geändert. Von Büchern, die ich mir als "reduziertes Exemplar etc." gekauft habe, werde ich, falls bei "A" nicht vorhanden, nur noch den Buchtitel und Verlag schreiben.
Was meint Ihr zu dieser neuen Buchzuwachs-Vorstellung oder findet Ihr die alte Art, die natürlich wesentlich arbeitsaufwendiger ist, besser.  Wobei ich dazu sagen muss, man läuft bei der "alten" Art die Gefahr, dass wenn das Buch den Verlag wechselt, das   ©  nicht mehr gültig ist.

Leider kam ich mal wieder nicht ohne ein Buch aus meiner Lieblingsbuchhandlung in der Stadt. Ich schätze gerade diese kleinen Läden, die ihre besondere Atmosphäre behalten haben.



Wie genau ich die Bilder jetzt in die Mitte kriege, weiß ich noch nicht. Aber für den Anfang geht es oder??? LG Hanne

Samstag, 27. Oktober 2012

Rezension (224) In Liebe, Rachel



Lisa Higgins
In Liebe, Rachel
Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
Verlag: Knaur HC (3. September 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3426652640
Originaltitel:
€ 14,99







Cover © Verlag Knaur HC

Autoreninfo (© Verlag)
Lisa Higgins studierte Chemie und begann während der Arbeit an ihrer Promotion, Bücher zu schreiben. Sie veröffentlichte sehr erfolgreich historische und zeitgenössische Liebesromane, die in fünfzehn Sprachen übersetzt wurden . "In Liebe, Rachel" ist ihr erster Frauenunterhaltungsroman. Lisa Higgins lebt mit ihrer Familie in New Jersey.

Statement:
Es gibt sie, diese Freundschaften, die bis über den Tod hinaus unser Leben begleiten. Mit ihrem ersten Frauenunterhaltungsroman hat sich die Autorin Lisa Higgins der Thematik befasst und daraus entstand das Buch „In Liebe, Rachel“.
Vier Frauen, die seit ihrer Schulzeit befreundet sind, jede von ihnen ist ihren Weg gegangen und trotzdem waren sie immer miteinander verbunden, mal mehr, mal weniger. An dieser Station „mal weniger“ waren sie nun angekommen, Sarah, Jo und Kate. Denn nach dem Tod ihrer Freundin Rachel erhalten alle drei einen Brief von ihr. Ein Letzter Wille, der verbunden war mit der Bitte, ihn zu erfüllen.
Für alle drei Frauen scheinbar unlösbare Aufgaben, die ihnen Rachel zugeteilt hat.
Das Leben von Kate, Jo und Sarah, bislang verlief es in geordneten Bahnen. Kate ist Mutte von drei Kindern, Jo, die Karrierefrau und Sarah arbeitet als Krankenschwester für eine Hilfsorganisation.
Doch durch die Briefe von Rachel wird aller Leben neu aufgemischt. Eine riskante Aufgabe, der sich Kate stellen soll, einen Fallschirmsprung, und das ihr, die sie doch Verantwortung trägt gegenüber der Familie. Was ist, wenn etwas passiert? Stellt sich Kate dieser Herausforderung? Und wenn ja, wie wird sich ihr Leben danach ändern?
Ich habe mir die Frage gestellt, wie ich handeln würde, wenn ich vor solch einer Angelegenheit stünde. Höhenangst – doch Ängste kann man überwinden oder?!
Welchen Aufgaben sich Jo und Sarah stellen müssen, lasse ich offen. Es würde einfach zu viel von der Geschichte verraten. Dies sei aber gesagt, die schwerste Entscheidung trifft ausgerechnet eine der beiden, die in keinster Weise damit gerechnet hatte. Wie wird sie damit umgehen?
„In Liebe, Rachel“ handelt von Freundschaft, Veränderungen, dem Thema Trauer, ebenso zeigt es, wie wichtig Vertrauen zueinander sein kann, um eine andere Sichtweise zu erhalten.
Durch die ausgeprägten Charaktere und den Schreibstil von Lisa Higgins wird der Roman zu etwas Besonderem.
Es steckt viel Wahres in ihm, viel Alltägliches.
Nichts ist für die Ewigkeit gemacht.
Im Laufe unseres Lebens verändern sich viele Dinge.
„In Liebe, Rachel“, weitaus mehr als nur ein Roman über Frauenfreundschaften.
Genießen Sie das Buch.
Es ist allein schon durch das spezielle Cover mit dem roten Cuttie, in den der Titel eingebettet ist, eine wahre Augenfreude.
Ich kann es sehr empfehlen.

Sehr gute vier schwebende Bücher

Rezension (223) Die Meeresflüsterin



Katryn Berlinger
Die Meeresflüsterin
Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: Knaur TB (1. Juni 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3426508206
€ 8,99
Genre: Historische Romane









Cover © Verlag Knaur TB

Die Autorin

Katryn Berlinger hat Literatur- und Musikwissenschaft studiert und in einem Schallplattenunternehmen in Hamburg gearbeitet. Einige Jahre später tauschte sie dann den Beruf gegen ihre Familie ein. Heute lebt und arbeitet sie als Schriftstellerin in Norddeutschland.
(Text von Verlagsseite ©)

>> Hier << geht es zu einem Interview mit der Autorin



"Denn das Meer selbst
wird dir eine Antwort geben.
(Inspiriert von Erich Frieds Gedicht „Meer“)
Buchanfang

Statement:
Es ist der letzte Tag im Jahre 1904. Für Fenja kein leichter Tag, denn neben ihren Arbeiten muss sie stündlich für die Männer Eierpunsch kochen. Ihr Vater, ein verarmter Leineweber, feierte und sie musste schuften. Das konnte und wollte sie nicht länger ertragen. Mit ihren zweiundzwanzig Jahren wollte sie nicht an einen ungeliebten Mann verschachtert werden. Diese Nacht in das Neue Jahr 1905 ist anders, draußen herrschte ein heftiges Schneetreiben, über dem Meer tobte ein Sturm. Als Fenja sich in dieser Nacht davonschleicht, findet sie Überlebende, Schiffsbrüchige. Sie ahnt nicht, dass diese eine Begegnung ihr Leben verändern wird. Fenja, die sich mit aller Kraft gegen die Entscheidung ihres Vaters wehrt, Baldur Hocks zu heiraten, verliebt sich in den Rittmeister Achim von Bening. Doch diese Liebe ist schier unmöglich, zu groß ist der Standesunterschied.
Es ist die Zeit von Kaiser Wilhelm und nur langsam schreitet die Frauenbewegung voran. Die geschichtliche Einbindung der Kaiserzeit ist der Autorin sehr interessant gelungen. Sicherlich werden hier und da Erinnerungen aus dem Unterricht wach.
Katryn Berliner thematisiert die Themen Frauenbewegung sowie die Sozial-Schwachen im Kaiserreich. Die hohe Arbeitslosigkeit, ebenso die politische Situation, in „Die Meeresflüsterin“ lassen sich schnell Parallelen zum Heute ziehen.
Gefangen in den Konventionen, den strengen Regeln und Vorgaben der damaligen Zeit, ist es fraglich, ob die Liebe Fenjas zu dem Rittmeister eine Zukunft haben wird.
Ahlbeck zur damaligen Zeit, wenn Sie noch nie an diesem schönen Ort an der Ostsee waren, werden Sie ihn sich in diesem Buch vorstellen können. Die Autorin hat ihre Beschreibungen zum Leben erweckt, so dass man sich augenblicklich dort hineinversetzt fühlt.
Fazit:
„Die Meeresflüsterin“ ist ein besonderes Buch und man spürt zwischen all den Zeilen die Autorin. Das passende Cover rundet das Gesamtbild ab.
Doch wer jetzt hinter diesem historischen Roman nur Herz, Schmerz vermutet, dem ist nicht so. Es stecken etliche Themen in „Die Meeresflüsterin“, die sicherlich zum Nachdenken  anregen.
Und das ist auch gut so.

Vier schwebende Bücher

Freitag, 26. Oktober 2012

Freitags-Füller # 187

Es ist mal wieder so weit - Zeit für den

Freitags-Füller # 187

1. An manchen Tagen laufen die Uhren rückwärts.
2. Vor Jahren liebte ich James Bond.
3. Gestern ist unser Enkelkind sechs Wochen alt geworden.
4. Heute mache ich es mir so richtig gemütlich.
5. Am 31. Oktober freue ich mich schon auf Halloween-Post .
6.  Einen Supertreffer und zwar so schnell wie möglich.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf The Voice of Germany , morgen habe ich Dies und Das geplant und Sonntag möchte ich (muss ich) mich gedanklich nach wochenlanger Arbeitsabstinenz auf meinen Job vorbereiten !

Alle weiteren Informationen findet Ihr wie immer auf Barbaras Blog Scrap-Impulse.

 Wenn ihr mitspielen wollt, könnt ihr die Fragen auch gerne auf euren Blogs beantworten (schreibt die Antworten einfach in fett und meine Vorgaben in normal) und im Kommentar verlinken. Wir besuchen euch gerne :-) Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt oder keine Lust habt zu verlinken.

Ich wünsche euch noch einen schönen Freitag - es ist wunderbares Wetter - Sonne scheint, aber es hat gefroren :-)
LG Hanne

 

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Rezension (222) Am Ufer der Träume





Thomas Jeier
Am Ufer der Träume
Gebundene Ausgabe

319 Seiten
Verlag: Ueberreuter; Auflage: 1 (7. Juni 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3800056880
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

€ 14,95






Cover © Verlag Ueberreuter
(Mir liegen keine Nutzungseinschränkungen vor, daher alles mit Link)

Verlagsinfo:
Irland 1846: Auf der Flucht vor einem grausamen Hungertod folgt Molly Campbell ihrer großen Liebe nach Amerika. Bei der Ankunft in New York ist Bryan spurlos verschwunden. Was ihr bleibt, ist die Hoffnung, ihn wiederzufinden und mit ihm nach Westen zu gehen, um dort eine neue Zukunft aufzubauen. Wird sie ihn jemals wiedersehen?

Statement:
„Am Ufer der Träume“ beginnt mit einem Zitat im Ersten Buch – Irland – von Father Matthew, 1846: „In vielen Gegenden saßen geplagte Menschen auf den Zäunen ihrer verfaulten Gärten, wrangen ihre Hände und beklagten die Zerstörung, die sie ohne Nahrung zurückgelassen hatte.“
Schon im Jahr 1845 wurde Irland bereits von der Kartoffelfäule heimgesucht, eine Katastrophe für das Land und ihre Bevölkerung. Und in diesem Jahr war es wieder so. Die Bauern standen vor dem Nichts, und die Engländer forderten von ihnen als ihre Herrscher die Pacht. Hungersnot machte sich breit. Viele Menschen starben und nur wenige schafften die Auswanderung nach Amerika oder in ein anderes Land. Besitztum war ihnen als Katholiken nicht erlaubt. Rose Campbell lebte und wirtschaftete nach dem Tod ihres Mannes mehr recht als schlecht auf der kleinen Farm mit ihren beiden Töchtern Molly und Fanny. Das Haus, in dem sie lebten, hatte der Vater selbst gebaut. Doch die Kartoffelfäule machte ihnen in diesem Jahr eine weitere Bewirtschaftung auf dem Land unmöglich. Sie müssen aus dem Haus. Auf der Suche nach einer Unterkunft und Nahrung trifft die Älteste der beiden Schwestern, Molly, auf Bryan, der sich allein durch die Welt schlägt. Doch spätestens zum Winter müssen sie in ein Arbeitshaus. Der Mutter geht es gesundheitlich sehr schlecht.
Was schier unmöglich erscheint, Bryan macht es möglich und besorgt für alle Tickets für die Überfahrt nach Amerika.
Leider überlebt es Rose Campbell nicht und so sind Molly und Fanny auf sich selbst angewiesen, als sie endlich New York erreichen. Denn hier verliert Molly Bryan aus den Augen und so versuchen beide, ihren Lebensunterhalt als Näherinnen zu verdienen. Die Liebe Mollys zu Bryan ist unerschütterlich. Sie glaubt nicht daran, dass er tot ist.
Molly ist eine Kämpferin und der Autor hat sehr glaubwürdig die Entwicklung dieser Charaktere beschrieben.
Das Buch „Am Ufer der Träume“ ist aufgeteilt in zwei Abschnitte bzw. zwei Bücher. Zum einen Erstes Buch – Irland und Zweites Buch – Amerika.
Ich erinnerte mich während des Lesens des Ersten Buches an Bruchstücke aus dem Unterricht, gerade die Zeiten der Hungersnot u. a. Irland ist ein Land, was mich schon seit Jahren fasziniert. Umso erschütternder war es, die Lebensumstände der damaligen Zeit in dieser Geschichte zu lesen. Diese entwürdigenden Verhältnisse, Lebensumstände der Armen sind vergangene Realität.
Was das Leben in Amerika bzw. im New York der damaligen Zeit betrifft, entspricht es dem, was mir vor vielen Jahren während eines Aufenthaltes in der Stadt eine Stadtführerin schilderte.
Fazit:
Wieder einmal ist es dem Autor Thomas Jeier gelungen, mich mit einer Geschichte auf eine Reise zu schicken, die sehr spannend geschrieben, sich durch Recherchen auszeichnet und den geschichtlichen Hintergrund hervorhebt.
Ein empfehlenswerter Jugendroman, der mich durch seine Handlung, u. a. dem Thema Auswanderung und den Charaktere überzeugt hat, und daher meine Leseempfehlung erhält. Anzumerken sei noch, dass es ebenso auch ein interessantes Buch für Erwachsene ist.

Fünf schwebende Bücher
 Dank an den Autor Thomas Jeier für das Leseexemplar.

Dienstag, 23. Oktober 2012

Wenn sich eine Idee festbeißt ...

... dann gerät alles andere in den Hintergrund.

Schon lange will ich meine Navigation besser gestalten.
Ich weiß, man kann es mit einzelnen Seiten oben einbauen, aber ich möchte gern z. B. bei den Rezensionen auch die Kurzreports und eBooks einsetzen, oder auch bei den Challenges...
naja, ich wurschtele dann mal weiter
obwohl - ich muss noch dringend wieder Rezis schreiben

Ganz unten sind meine Tests, aber leider klappt das noch nicht so wie ich das will. Denn jedes Mal, wenn ich es fertig habe, dann laufen die Unterseiten in den Post ein und ich krieg das verd... noch nicht hin
also weiter ..........

Montag, 22. Oktober 2012

Rezension (221) Die Frau in Rot




Margot S. Baumann
Die Frau in Rot
Taschenbuch
480 Seiten
Verlag: Knaur TB (3. August 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3426509500
€ 9,99

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Die Frau, die Gespenster sieht ...
Anouk, einst ein gefragtes Model, weiß nach einem Unfall, der ihre beste Freundin das Leben kostete, nicht mehr ein noch aus. Sie zieht zu ihrer Großtante in ein beschauliches Schweizer Dorf. Doch bald hat Anouk das Gefühl, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, denn sie hört Stimmen, sieht Personen, die schon lange verstorben sind – und jene geheimnisvolle Frau im roten Kleid, die ihr offenbar etwas Bedeutendes mitteilen möchte …

Autoreninfo (© Verlagsinfo):
Margot S. Baumann wurde 1964 - unweit des Handlungsschauplatzes dieses Buches - im Kanton Aargau, Schweiz geboren. Nach zahlreichen Veröffentlichungen im Bereich Lyrik wechselte sie 2008 zum Romanschreiben. Sie reist gerne, mag raue Küsten und träumt von einem Cottage am Meer. Sie ist Mitglied des Berner Schriftstellervereins und lebt heute mit ihrer Tochter zusammen im Kanton Bern.

Wenn die Zeit endet,
beginnt die Ewigkeit.
Anonymus

Statement:
Nach einem Unfall, bei der ihre Freundin tödlich verletzt wurde, zieht sich Anouk, ein gefragtes Topmodel, zurück in ein kleines Schweizer Dorf, in dem ihre Großtante lebt. Ihre Eltern hatten sie dazu überredet, den Sommer dort zu verbringen. Eben auch schon mit dem Hintergedanken, dass die kauzige Tante wohl unter Demenz litt und ehe ein Platz in einem  Heim frei war, sie Betreuung brauchte. Auf der Zugfahrt trifft Anouk auf einen wildfremden Mann, den sie später wiedertreffen wird. Ihr selbst würde diese Auszeit ebenfalls guttun, denn ihre Narben, innerlich und äußerlich, waren noch nicht verheilt und verhinderten derzeit die Ausübung in ihrem Job. Nur ein paar Tage später trifft Anouk auf den Fremden. Es stellt sich heraus, dass es der Hausarzt ihrer Tante ist. Er sucht den Kontakt zu Anouk, doch sie ist verwirrt. Kann sie sich ihm anvertrauen? Sie fühlt sich, seitdem sie in dem kleinen Dorf angekommen ist, verfolgt. Anscheinend aber sieht niemand anders als Anouk diese Frau in Rot. Und was ist los mit ihrer Großtante Valerie Morlot, die aus dem Nichts auf einmal Gedichte deklamiert, sich aber hinterher nicht daran erinnert? Ebenso taucht dieses kleine Mädchen auf, wieder wird Anouk mit seltsamen Gedichtversen konfrontiert.
Im 18. Jahrhundert wird die junge Bernhardine von Diesbach zu einer Vernunftehe gezwungen. Für die damaligen Verhältnisse ja nicht unüblich. Ihr grault davor und sie sucht immer wieder Trost in ihrem Gedichtband. Bereits sehr schnell soll die Ehe geschlossen werden und so muss sie sich nun auf den Weg nach Schloss Hallwyl machen.

Furchteinflössende Begegnungen mit Krähen wecken die Neugier des Lesers und machen die Geschichte noch spannender, als sie eh schon ist.

Mit ihrem Debütroman „Die Frau in Rot“ hat die Autorin Margot S. Baumann eine wahrhaft spannende Geistergeschichte geschrieben, in dem sie zwei Frauenschicksale, Bernhardine aus dem 18. Jahrhundert, und Anouk aus dem 21. Jahrhundert, miteinander verbunden hat. Was die beiden verbindet, was hinter allem steckt, ist in der voller Rätsel steckenden Geschichte so fesselnd geschrieben, dass man sich durch die tollen bildhaften Beschreibungen mitten in die jeweiligen Zeiten versetzt fühlte.
Die immer wieder eingebundenen Gedichtverse lockern die Spannung, lassen den Leser Luft holen, gleichzeitig wissend, dass diese eine wichtige Rolle in der Handlung spielen.

Fazit:
„Die Frau in Rot“, eine spannende Geistergeschichte, die Margot S. Baumann in zwei Zeiten spielen lässt. Die Verknüpfung der beiden Frauenschicksale, gefühlvoll geschrieben, gelungene Charaktere, doch des Rätsels Lösung ...
Sowohl die Geschichte als auch der Schreibstil von Margot S. Baumann haben mir ausgesprochen gut gefallen. Dieses Buch kann man nicht so einfach aus der Hand legen. Leseempfehlung

Fünf schwebende Bücher



Sonntag, 21. Oktober 2012

Kurzreport (08) Da hilft nur noch Schokolade




Cathy Kelly
Da hilft nur Schokolade
Taschenbuch
640 Seiten
Sprache Deutsch
ISBN-13: 978-3442364671
€ 8,95
Originaltitel: Always and Forever

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© Cover Blanvalet

 Mel, Daisy und Cleo glauben, ihre Zukunft fest im Griff zu haben: Die ehrgeizige Mel steht am Anfang einer steilen Karriere, Daisy wünscht sich ein Baby, und Cleo wird demnächst in das Unternehmen ihrer Familie einsteigen. Doch dann kommt alles anders – Mel bekommt Zwillinge und kann ihren Job die nächsten Jahre hintanstellen. Daisys Kinderwunsch hingegen geht nicht so einfach in Erfüllung. Und Cleo muss mit ansehen, wie die Firma ihrer Eltern Pleite geht. Doch plötzlich nimmt das Leben in Carrickwell noch einmal eine rasante Wendung – und Mel, Daisy und Cleo erkennen, was ihnen wirklich wichtig ist ...

Cathy Kelly arbeitete als Redakteurin und Filmkritikerin bei der Dubliner Sunday World, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Ihre Romane erobern regelmäßig wochenlang die irischen und englischen Bestsellerlisten und sorgen auch in Deutschland für Furore. Cathy Kelly lebt mit ihrem Lebensgefährten und ihren Zwillingssöhnen in Wicklow, Irland. Zuletzt sind bei Blanvalet Kann denn Küssen Sünde sein? und Himmelblau ist die Hoffnung erschienen.


Statement:
Mel, Daisy und Cleo, drei Frauen mit unterschiedlichen Problemen, die sich dem Leben, dem Wandel stellen müssen. Handlungsort ist die kleine Stadt Carrickwell in der Nähe von Dublin.
Die Handlung wird kapitelweise aus der Sicht der Frauen erzählt, aber nicht in der Ich-Perspektive.
Daisy Farrell, 35 Jahre, arbeitet als Einkäuferin für eine Modeboutique. Gleichzeitig ist sie auch Teilhaberin hiervon. Ihr sehnlichster Wunsch, endlich ein eigenes Kind, klappt schon seit Jahren nicht. Alex, ihr Freund, möchte, dass sie sich einem Gesundheitscheck unterziehen. Stress ist also vorprogrammiert.
Die 23-jährige Cleo möchte, nachdem sie ihren Abschluss in der Hotelfachschule in der Tasche hat, nun endlich im Familienhotel mitarbeiten, anerkannt zu werden. Doch das führt nicht nur zu familiären Problemen, am Schluss soll das Hotel verkauft werden.
Die 40-jährige Mel lebt mit ihrem Mann und den beiden kleinen Töchtern Sarah und Carrie ebenfalls in Carrickwell. Sie arbeitet in der PR-Abteilung einer Krankenversicherung und es ist sicher nicht immer einfach, Beruf und Familie gerecht zu werden.
Leah Meyer, eine ältere Amerikanerin, die nunmehr in Carrickwell ein Heilbad, ein „Spa“ aufmachen will, wird als Nebencharaktere eine wichtige Rolle für die drei Frauen in ihrem weiteren Lebensverlauf spielen. Die Autorin hat diese Charaktere sehr reduziert eingebracht, was Leah umso geheimnisvoller macht.
Fazit:
„Da hilft nur Schokolade“ von Cathy Kelly war mein erstes gelesenes Buch von der Autorin und ich muss sagen, nicht nur Schokolade kann süchtig machen, sondern auch die Autorin. Wer hinter dem Titel und leider nicht passendem Cover eine leicht-lockere Lektüre vermutet, wird man Ende überrascht sein. Liebevolle Charaktere, eine interessante und dem Leben angepasste Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Von daher meine Leseempfehlung.
Es gibt fünf Notizbücher (Logo für Kurzreports).
(Momentan verzichte ich noch auf Zitate).

5 Notizbücher

Samstag, 20. Oktober 2012

Kurzreport (07) Das Haus der Schwestern




Charlotte Link
Das Haus der Schwestern
Taschenbuch: 608 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (10. Mai 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3442375349
€ 9,95


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Fesselnd, abgründig, raffiniert
Westhill House, ein einsames Farmhaus im Hochmoor Yorkshires.
Ehemals Schauplatz einer wechselvollen Familiengeschichte – und jahrzehntelang Hüter eines bedrohlichen Geheimnisses. Bis eine Fremde kommt und wie zufällig die Mauern des Schweigens zum Einsturz bringt …

Statement:
“Das Haus der Schwestern“ handelt von einem deutschen Ehepaar, welches die Weihnachtsfeiertage über in einem Haus in Yorkshire, England verbringt. Ihre Ehe war nicht mehr das, was sie einmal war, und dieses sollte ein Neuanfang werden.
Ich hatte schon vor langer Zeit die Verfilmung des Buches gesehen, was mich nunmehr veranlasste, das Buch noch einmal neu zu lesen.
Es schneit tagelang und so sind Barbara und Ralph von der Außenwelt abgeschnitten. Kein Strom, keine Heizung, nichts. Da findet Barbara ein altes Manuskript, welches die ehemalige Besitzerin Frances Gray geschrieben hatte. Nunmehr durchlaufen zwei Handlungen die Geschichte. Zum einen das Leben von Frances, geschildert in der Vergangenheit (ca. von 1900 bis in den Zweiten Weltkrieg) und zum anderen in der Gegenwart Barbaras Leben.
Frances Gray war eine sehr selbstbewusste Frau und kämpfte zur damaligen Zeit mit den Suffragetten für die Frauenbewegung in England. Egal, welche Hindernisse sich für Frances auftaten, sie gab nie auf. Ihre Entscheidung gegen die Liebe und für die Frauenbewegung zu kämpfen, es wird sich zum Schluss zeigen, ob es die richtige war. Frances schildert den Krieg, kämpft, doch sie bleibt sich selbst treu, mit ungebrochenem Stolz.
So belanglos „Das Haus der Schwestern“ sich am Anfang hinzieht, umso intensiver wird man nach gut einem Drittel in den das Leben beschreibenden Roman hineingezogen. Charlotte Link hat eine sehr eindrucksvolle Geschichte geschrieben, wobei die von ihr geschaffenen Charaktere, sei es Frances oder auch Barbara, sehr präzise von ihr dargestellt wurden. Spannung bis zum Schluss ist garantiert.
Ich gebe meine Leseempfehlung  - bei Kurzreports gibt es dieses Logo :-)
4 Notizbücher


Mittwoch, 17. Oktober 2012

Rezension (220) Ein skandalöses Rendezvous


Madeline Hunter
Ein skandalöses Rendevouz
Kartoniert mit Klappe
400 Seiten
Verlag: Lyx; Auflage: 1 (12. Juli 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3802587924
Originaltitel: Ravishing in Red
€ 9,99

© Cove / Info - Kauflink
VERLAG






 
„Der Domino erbittet, dass Mr Kelmsley ihn in zwei Tagen im Two Swords in Brighton trifft, um eine Angelegenheit von beiderseitigem Nutzen zu besprechen.“Mit einer Pistole bewaffnet, folgt die junge Audrianna Kelmsleigh dieser kryptischen Anzeige in der Times – in der Hoffnung, endlich den Namen ihres verstorbenen Vaters reinwaschen zu können. Doch statt des mysteriösen „Domino“ taucht der attraktive Lord Sebastian Summerhays auf. Durch ein Missgeschick werden die beiden bei dem heimlichen Treffen erwischt, und der Skandal ist perfekt. Audrianna bleibt nur ein Ausweg: Um ihren Ruf zu retten, muss sie Sebastian heiraten … „Ein meisterhaft erzählter historischer Liebesroman mit äußerst sympathischen Hauptfiguren!“ The Best ReviewsNew-York-Times-Bestseller-Autorin

Buchanfang – Zitat S. 5
„Eine unabhängige Frau ist eine schutzlose Frau. Nie hatte Audrianna die erste Lektion ihrer Cousine Daphne besser verstanden als heute.
Eine unabhängige Frau war außerdem eine Frau von zweifelhafter Ehrbarkeit.“
   - Zitat Ende -

Statement:
Klappentext und Cover hatten mein Interesse geweckt.
Audriannas Vater hatte Selbstmord begangen. Er war angeklagt worden, dass er als Offizier eine Lieferung gepanschtes Schießpulver nicht kontrolliert  und dadurch den Tod vieler Soldaten verschuldet hatte. Audrianna Kelmsleigh ist von der Unschuld ihres Vaters überzeugt. Nunmehr will sie den Ruf ihres Vaters wieder herstellen, denn auch sie, bzw. die Familie leidet darunter.
Ihre Freundin Lizzie hatte eine Anzeige in der Times gelesen, in dem ein gewißer Mr. Kelmsley von „Domino“ zu einem Treffen im Two Swords in Brighton gebeten wird. „Es wäre für beide Seiten von Nutzen“, so stand es geschrieben. Also macht sie Audrianna allein von London auf, um diesen geheimnisvollen „Domino“ zu treffen. Dass der Nachname nicht korrekt mit ihrem übereinstimmte, führte sie auf einen Fehler zurück.
Audrianne, eine Frau in der damaligen Gesellschaft, die nicht der Norm entsprach. Wir lernen mit ihr eine selbstbewusste Frau kennen, ihrer Zeit weit voraus.
Im Two Sword wartet sie nun auf besagten Fremden, zur eigenen Sicherheit mit einer Pistole bewaffnet. Als ein junger Mann das Zimmer betrifft und dort eine Frau sieht, ist dieser sehr erstaunt, denn das hatte er hinter „Domino“ nicht vermutet. Doch vom ersten Augenblick an ist er fasziniert von Audrianna. Es kommt zu einer Diskussion, der Funke zwischen Audrianna und dem Unbekannten springt über, allerdings löst sich unglücklicherweise ein Schuß aus der Pistole von Audrianna und trifft – Lord Sebastian Summerhays. Das bleibt nunmehr nicht ohne Folgen. Audriannas Ruf leidet noch mehr, denn sie war zum einen ohne Begleitung gereist. Als Ehrenmann bietet Lord Summerhays ihr die Ehe an. Audrianna nimmt an, denn vom ersten Kuß an ist sie in ihn verliebt.
Weiterhin ungeklärt die Angelegenheit, welche ihren Vater betrifft. Es liegt wie ein Ballast auf ihrer Beziehung.
Die Liebesgeschichte zwischen Audrianna und Sebastian hat die Autorin langsam wachsen lassen, dadurch halt doch sehr glaubwürdig. Gefühlvoll beschreibt die Autorin die Liebesszenen, nicht kitschig oder obszön.
Um einfach nicht zu viel aus dem Buch zu verraten, was leider schon in einigen veröffentlichten Rezensionen geschehen ist, gehe ich nicht weiter auf den Inhalt ein.
Fazit:
„Ein skandalöses Rendezvous“, ein empfehlenswertes Romantic History Buch. Ein zweites Buch aus der „The Rarest-Blooms Reihe – Die widerspenstige Braut“ erscheint im Januar 2013. Lese- und Kaufempfehlung meinerseits.

 Fünf schwebende Bücher

 

Dienstag, 16. Oktober 2012

Kurzfristig überlegt ... Diskussion hin/her ...

Aufgrund der bislang geführten Diskussionen zum Urheberrecht, Veröffentlichung von Zitaten, Covernutzung usw. habe ich mich erst einmal kurzfristig entschlossen, bei weiteren Rezensionen so gut wie darauf zu verzichten.
Von einigen Verlagen ist bekannt, wie in Zukunft auf den Buchblogs damit umgegangen werden soll. Man fragt sich dann halt nur, wie gehe ich mit einem Buch um, welches evtl. schon etwas länger im Regal liegt und neu gelesen wird, aber (!) in der Zwischenzeit mit einem neuen Covergestaltung auf dem Markt ist. Und das ist ja nicht mal nur eins...

Ach, da sind so viele Fragen ...

Schließlich macht ein Buchblog Werbung für das Buch, den Verlag, den Autor - oder sehe ich das verkehrt?
Ich habe auch keine Lust, wegen der Angelegenheit extra dem Amazon-Partnerprogramm beizutreten. Warum? Ehe ich da mal irgendeinen "Cent (ich liebe meinen Pfennig)" sehe, bin ich schon Asche.


Wie gehe ich z. B. mit meinen ganzen vergangenen Posts um? Muss ich Stunden opfern, um z. B. Links nachzusetzen oder in der Rezension z. B. "Klappentext" etc. nachzutragen? Habt Ihr eine Ahnung? 
Lösche ich jetzt alle Bilder bzw. muss ich auch hier bei jedem einzelnen Cover den Nachweis erbringen - obwohl etliche Cover von mir gescannt und eingesetzt sind? 
Ich krieg einen "Krampf" ! 



Also liebe Rechtsabteilungen, lasst Euch ein bißchen mehr einfallen, als das was bis jetzt dabei herausgekommen ist.


Was meint Ihr?

Samstag, 13. Oktober 2012

Rezension (219) Frostfluch - Mythos Academy 2




Jennifer Estep
Frostfluch
Mythos Academy 2
Gebundene Ausgabe
416 Seiten
Verlag: ivi (20. August 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3492702485
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
€ 14,99








Buchrücken:
„Hi, ich heiße Gwen Frost. Seit ich an der Mythos Academy bin, steht mein Leben auf dem Spiel. Denn die Schnitter des Chaos haben mich zu ihrem größten Feind erklärt. Jetzt muss ich alles daransetzen, um zu überlegen.
Das Problem ist nur: Von allen Wikingern, Amazonen und Walküren wurde ausgerechnet der Spartaner Logan zu meinem Ausbilder erklärt. Und obwohl ich finde, dass er zu den tollsten Kerlen an der Mythos Academy gehört, werde ich das Gefühl nicht los, dass er mich lieber heute als morgen umbringen will ...“
Buchanfang:
Logan Quinn wollte mich umbringen.
Der Spartaner verfolge mich schonungslos und schnitt mir jedes Mal den Weg ab, wenn ich versuchte, mich an ihm vorbeizuschieben und davonzurennen.
Statement:
Nach dem meiner Meinung nach wirklich guten Auftakt der Reihe Mythos Academy geht es nun endlich weiter. Und wenn man oben Geschriebenes liest, meint man wirklich, Logan Quinn will Gwen Frost umbringen.
Ich war neugierig auf den zweiten Band, zumal „Frostkuss“ für mich zu meinen persönlichen Highlights 2012 gehört. Bisher war es leider bei den von mir gelesenen Trilogien so gewesen, dass der Mittelband meistens der schwächste war. Innerlich hoffte ich auf das Gegenteil bei „Frostfluch“. Mein Fazit ergibt sich durch das Lesen der Rezension, wobei ich betone, es gibt meine persönliche Einstellung wieder.
Gwen Frost, das Gypsymädchen, wie sie u. a. von ihrem Trainer Logan, dem Spartaner, genannt wird, natürlich hat sie überlebt. Doch die Schnitter haben es weiter auf sie abgesehen. Sie muss sich nunmehr einem harten Training unterziehen, Kampftraining, natürlich wer konnte das besser als die Spartaner!
Zur Erinnerung aus Band 1 „Frostkuss“: Gwen  besitzt die „Gypsy-Gabe“ – bei der eine einzige Berührung ausreicht, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle, sondern auch die schlechten und die gefährlichen.
Die Hauptprotagonistin in „Frostfluch“ ist weiterhin Gwen Frost. Ihre Aufgabe ist es, an ihrer Gabe weiter zu arbeiten und zu beherrschen, dazu dient der Aufenthalt an der Mythos Academie.
Logan Quinn, der Spartaner, geheimnisvoll und nicht gut durchschaubar. Er ist meine Lieblingscharaktere. Sein Geheimnis, nun ein bisschen mehr erfährt der Leser schon in diesem Band.
Die Walküre Daphne,  schon aus dem ersten Band her wissen wir, dass sie Gwens Freundin geworden ist. Es gäbe noch etliche Charaktere, die hier aufzulisten wären, doch ich beschränkte es nur auf diese.
Auf dem jährlichen Winterkarneval, der außerhalb der Academy im Wintersportort Powder stattfindet, lernt Gwen Preston kennen. Dieser junge Mann kommt von der New Yorker Mythos Academy und Gwen ist von ihm fasziniert.
Kann Gwen die Zeit genießen oder wird sie auch dort weiterhin von Jasmines Familie verfolgt, die es sich nach deren Tod auf die „Fahne“ geschrieben hat, Gwen zu töten?
Alle Jugendlichen, die auf die Mythoas Academie gehen, haben eine Gabe, waren auf ihre Art und Weise ein Krieger. Sie sind die Nachkommen sagenhafter Kämpfer wie Spartaner, Amazonen oder Walküren und verfügen über magische Kräfte. Und sie alle stammten von den Kriegern des Pantheons ab. An der Mythos Academy lernen sie, mit ihren Fähigkeiten umzugehen und sie richtig einzusetzen.
Was mir in „Frostfluch“ besonders gefallen hat, war die geschilderte Freundschaft zwischen Gwen und Daphne („Hello Kitty“ – Daphne liebt die Farbe Pink).
Auffällig waren doch etliche Wiederholungen, was nicht so ganz einfach als „Mythos Academy“-Lesefan zu überlesen ist
„Frostfluch“ geschrieben aus Gwens Sicht, hat 28 Kapitel, jedes Kapitel hat so seine eigenen Überraschungen. Am Ende teilt die Autorin Gwens Gedanken zum Zeitplan des Winterkarnevals und den folgenden Seiten werden die Krieger und ihre Magie vorgestellt, die Autorin lädt zu einer Führung über das Schulgelände sowie „Das Who ist Who der Mythos Academy“. Als Bonus ganz zum Schluss das erste Kapitel aus dem nächsten Band. Es wird spannend!
Mit ihrem wirklich hervorzuhebenden Schreibstil hat mich die Autorin auch in diesem Band gepackt, sie ist sich selbst treu geblieben und so lässt sich „Frostfluch“ wunderbar lesen.
Fazit:
Mit dem zweiten Teil „Frostfluch“ aus der Mythos Academie-Reihe hat Jennifer Estep eine gute Mischung aus Mythologie, Magie, Action, versehen mit einem Hauch Romantik, geschrieben. Bemerkenswertes Cover.
Obwohl mich „Frostfluch“ gut unterhalten hat und ich sehr gespannt auf die Fortsetzung bin, gibt es Defizite. Am meisten haben mich die sprachlichen Wiederholungen bzw. die etlichen Informationen aus dem ersten Buch gestört. Außerdem hatte ich mir eine bessere Entwicklung der Charaktere Gwen erhofft. Ein weiterer Punkt ist, dass der ganzen Handlung etwas Frisches, Neues fehlte, und dazu gehört definitiv nicht die Schaffung der Charaktere Preston.
Auch in „Frostfluch“ steckt noch einiges an Potential.
Hoffen wir, dass die Autorin es im nächsten Band voll ausnutzt.
Auch wenn es wohl vielleicht Bücher dieser Art mit sehr viel mehr Spannung gibt, „Frostfluch“ ist etwas Besonderes, erfrischend, wie die gesamte „verrückte“ Mythos Academy.
Allerdings gibt es für den zweiten Band keine sechs Punkte wie für den ersten Band.

Fünf schwebende Bücher

Freitag, 12. Oktober 2012

Rezension (218) Die Quelle - Das magische Vermächtnis der Heilerin und Prophetin Mother Shipton



Ursula James
Die Quelle
Das magische Vermächtnis der Heilerin und Prophetin Mother Shipton
Taschenbuch
320 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (16. Juli 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3442219919
€ 9,99

Kauflink > HIER <





Der Verlag schreibt:
Brillant erzählt, mit vielen Übungen und Ritualen
Mother Shipton war eine Heilerin und Prophetin, die im 16. Jahrhundert in England lebte und als Hexe verfolgt wurde. Ihre Weissagungen, die Ursula James in diesem Buch vereint, handeln von Liebe, Vergebung, Vergangenheitsbewältigung und der Kraft der Natur. So wie Ursula James‘ leben sich durch Mother Shipton verwandelt hat, können auch wir durch rituelle Übungen, Meditationen und Trance zur Quelle unserer Kraft gelangen. Ein inspirierendes Buch voller zauberhafter Magie und Poesie.
Eine Reise ins Zentrum der Kraft
Die poetischen Weissagungen der Mother Shipton, die hier versammelt sind, handeln von Liebe, Vergebung, Vergangenheitsbewältigung und der Kraft der Natur. Ursula James erzählt, wie ihr Leben durch die große Prophetin, die im 16. Jahrhundert in England lebte, eine magische Verwandlung erfahren hat. Mit besonderen rituellen Übungen, Meditation und Trance können auch wir zur Quelle unserer Kraft gelangen.
Mother Shiptons Motte
Die Mutter-Shipton-Motte auf dem Buchcover ist kein Nachtfalter.  Man kann sie, solange man nicht näher hinschaut, leicht mit einem Schmetterling verwechseln. Da es ebenso schwer ist, Hexen von anderen Menschen zu unterscheiden, könnte man durchaus vermuten, dass wir alle Schmetterlinge sind. Es lohnt jedoch mitunter, genauer hinzuschauen.

Statement:
Das Buch „Die Quelle“ von Ursula James findet ihren Ursprung, als sich die Autorin in einer tiefen Lebenskrise befand und ihr eines Nachts „Mother Shipton“ erschien. „Die Quelle“ ist kein Buch, was sich mal eben in wenigen Stunden lesen lässt.
 In ihrer Anmerkung am Buchanfang schreibt Ursula James auf knapp zwei Seiten, wer Ursula Sontheil, genannt Mother Shipton, war. Die Heilerin und Wahrsagerin lebte im 16. Jahrhundert in England. Ihr Leben und ihr tragischer Tod hätte sich auch ebenso in Deutschland abspielen können. Mother Shipton wurde als Hexe verbrannt.
Zitat (Anmerkung der Autorin):
Ursula Sontheil, bekannt unter dem Namen Mother Shipton, war eine berühmte Heilerin und Wahrsagerin im County von Yorkshire im Norden Englands, die während der Herrschaft König Heinrichs VIII. lebte. Nachdem sie Kardinal Wolsey prophezeit hatte, dass er York in seinem Leben niemals sehen werde, befahl er, sie auf dem Scheiterhaufen verbrennen zu lassen. Tatsächlich sollte der Kardinal York nie sehen, denn auf dem Weg dorthin wurde er des Verrats bezichtigt und zurück nach London berufen.
“Die Quelle“ ist eine Lektüre, die sich nach keinem Schema lesen lässt. Für mich wird es ein Buch sein, dass ich immer wieder lesen und  weiterempfehlen werde.
Aufgeteilt in mehrere Kapitel und Unterkapiteln lässt es sich „erarbeiten“. Sollte jetzt der Eindruck entstanden sein, dass mein Leben sich künftig NUR nach diesem Buch richtet, liegt falsch. Aber wenn man Dinge verändern möchte, mit einer dementsprechend positiven Einstellung, Schritt für Schritt, liegt es an einem selbst, dieses richtig anzugehen.
Zitat (S. 258):
Mother Shipton schreibt:
Dein drittes Auge schaut in drei Richtungen:
ins Vergangene, ins Jetzt und ins Künftige.
Ein Auge nach innen, eines nach außen und eines für die TraumZeit:
So vereinigt, vergegenwärtigt jetzt in allen drei Dimensionen.
Inwiefern sich unser Leben auf eine derartige Weise positiv verändern lässt, das mag dahingestellt sein.
Der Schreibstil der Autorin hat mir gefallen, flüssig, verständlich, da Ursula James viele Erläuterungen bildhaft beschrieben hat. Worte, die Kraft geben, Sätze, die dein Inneres öffnen.
Fazit:
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich für die Leserichtung interessiert. Es lohnt sich wirklich!
Link - Die Höhle von Mother Shipton in Knaresborough.


Fünf schwebende Bücher


Freitags-Füller # 185


1. Im Kino _war ich schon seit Jahren nicht mehr.
2. _Ich besitze keine Wedges.
3. Den letzten Brief habe ich vor ein paar Tagen geschrieben.
4.  Das Kleingedruckte steht auf der Rückseite.
5. Kennt jemand ein Rezept für Immer-Gute-Laune?.
6. Gestern war ich einkaufen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Dieses und Jenes , morgen habe ich Besuch beim Baby geplant und Sonntag möchte ich - nicht möchte ich, sondern freue ich mich auf den Besuch einer lieben Bloggerin, die in Schleswig-Holstein Urlaub macht und für einen halben Tag rüber kommt !

Vorgaben Barbara - Ihre Seite findet Ihr wie immer >>> HIER <<<

"Wenn ihr mitspielen wollt, könnt ihr die Fragen auch gerne auf euren Blogs beantworten (schreibt die Antworten einfach in fett und meine Vorgaben in normal) und im Kommentar verlinken. Wir besuchen euch gerne :-) Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt oder keine Lust habt zu verlinken."


Ich hoffe, ihr habt ein schönes Wochenende - die Sonne scheint momentan. Lasst es euch gutgehen.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Rezension (217) Renegade




J.A. Souders
Renegade
Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
Verlag: ivi
(20. August 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3492702812
Originaltitel: Renegade
€ 16,99


Kauflink:
>>> Verlag <<< 





„So viele Erinnerungen, alle verloren, so vieles, was ich mir zurückholen muss ... wieder einmal. Bis sie mir das nächste Mal alles wegnehmen. Aber diesmal nicht. Diesmal nicht!“
Evie ist eine Gefangene, ohne es zu wissen – und ihr scheinbar perfektes Leben eine einzige Lüge. Genauso wie alles in Elysium, der paradiesischen Stadt am Grunde des Ozeans. Erst als Gavin, ein Bewohner der Oberfläche, in ihre Welt eindringt, gelingt es Evie, aus ihrem tiefen Rausch zu erwachen – und zu erkennen, dass ihre eigene Mutter ihr größter Feind ist!

Buchanfang:
Mein Leben ist absolut perfekt.
Jeden Morgen lässt mich Mutter um Punkt zehn Uhr von den Dienstmädchen wecken. Dann nehme ich ein leichtes Frühstück ein, anschließend erfolgt der obligatorische Besuch bei meinem Therapeuten. Es ist so schön, jemanden zu haben, mit dem man reden kann.
Statement:
Man könnte meinen, „Renegade“ fängt wie ein ganz normales Buch an, wenn man die ersten Zeilen liest.
Rundum scheinbar alles perfekt, in dieser von „Mutter“ geschaffenen Unterwasserwelt Elysium. Ist Evies Leben wirklich so perfekt, wie es den Anschein hat?
Elysium, eine Unterwasserwelt, geschaffen für Menschen, die der Oberwelt entfliehen wollten.
Vor langer Zeit hatte ich ein Märchen gelesen, dessen Handlung ebenfalls in der Unterwasserwelt spielte, die Wesen dort in eine Art Amphorenhäusern lebten und ebenfalls ein Mensch aus der Oberfläche zu ihnen gelangte ...
Evies Erinnerungen an ein früheres Leben, bevor „Mutter“ sie adoptierte, bilden den Anfang des Buches.
Zitat S. 13
Elysium ist eine große Familie, und es ist wichtig, dass ihre Oberhäupter den anderen Familienmitgliedern zuhören, damit alle glücklich sind.
... und immer wieder liest man den Satz: Mein Leben ist absolut perfekt.
Doch der Schein trügt. Schon nach etlichen Seiten wird der Leser mit der Grausamkeit der „Mutter“ konfrontiert. Sie regelt das gesamte Leben in Elysium und wer sich nicht an die Grundsätze hält, wird hart bestrafdt. Trotz ihrer Therapiesitzungen ist Evie nicht vollkommen, nicht reif. Das zeigt sich in etlichen Handlungsträngen.
Als Evie Garvin kennenlernt, schafft sie es mit seiner Hilfe, sich von den festen Vorgaben zu lösen und auch ihre Erinnerungen an ihr früheres Ich, das frühere Leben, lassen sie nicht mehr los.
Gavin, der von der Oberfläche sich nach Elysium verirrte, schwebt nunmehr in Lebensgefahr. „Mutter“ verfolgt nur ein Ziel, er darf nicht zurück und muss getötet werden.
Was der Autorin sehr gut gelungen ist, die Entstehung und Beschreibung zu Elysium bildhaft in Worten wiederzugeben.
Beide Charaktere, Evie und Garvin, sympathisch und gut beschrieben.
 „Renegade“ – spannend, zeitweise mit brutalen bzw. auch blutigen Szenen, das hatte ich so nicht erwartet.
Evie plant nun mit Garvin die Flucht an die Oberfläche. Definitiv ab hier kann man sich keine Leseunterbrechung erlauben ... „Renegade“ übt einen ungeheuren Sog aus, man kann sich dem schlecht entziehen.
Diese Worte aus meinem Mund?! Ich, die bestimmt nicht der (!) Dystopiefan ist?!
Ja, und noch einmal Ja.
Im Laufe des Lesens fühlt man sich an einen Teil der Menschheitsgeschichte erinnert. „Mutter“, wie die Herrscherin in Elysium genannt wird, und alle ihre diktatorischen Grundsätze, Verhaltensweisen, eine vom Wahn besessene Frau, die ihr gesamtes Volk „beherrschen“ will.
Fazit:
„Renegade“, der Debütroman von J. A. Souders, hat mich auf Anhieb überzeugt.
Das Cover, farblich dezent, nicht aufdringlich gehalten, spricht für sich.
Elysium, die hier geschaffene Unterwasserwelt, eine Welt, die mir nicht fremd bzw. neu war, wie schon zuvor im Text erwähnt.
Einiges an Fragen bleibt unbeantwortet, allerdings gibt es ja eine Fortsetzung – nur wann?

Ich vergebe gute 4,5 schwebende Bücher

Dienstag, 9. Oktober 2012

[Buchzitate] Nur dieser eine Sommer - Mary Alice Monroe


Erschöpft lehnte Cara sich gegen die Stuhllene und blickte ihre Mutter lange an. Der Zorn war zwar verraucht, doch der Stachel saß noch immer tief. Cara fühlte sich wieder wie ein Kind, und ihr Herz schien zu rufen: Wieso setzt du dich so für Toy ein und nicht für mich, deine eigene Tochter? (S. 53)

Danke, lieber Gott, flüsterte sie innig. Danke für die Gelegenheit, einmal noch mit meinem Kind spielen zu dürfen! (S. 181)

Montag, 8. Oktober 2012

Spruch der Woche {41-2012}



Träume



Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen.

Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter
existieren, aber aufgehört haben zu leben.

Mark Twain


Danke für alle eure wunderbaren Kommentare zum vorherigen Post. Es zeigt mir, dass der Weg richtig ist.

Samstag, 6. Oktober 2012

♥ Es passiert ♥ nicht sofort ♥ Step by Step ♥ Veränderungen ♥

Es gibt keinen Fortschritt ohne Veränderung,
und wer nicht umdenken kann, kann nichts ändern.
(George Bernard Shaw)

Warum beginne ich diesen Post mit dem Zitat von George Bernard Shaw?
 Seit einigen Jahren bin ich im Besitz des Buches von Wayne Dyer

"Ändere deine Gedanken
und dein Leben ändert sich
(Die lebendige Weisheit des TAO)

Es gab eine Zeit, in der ich fast täglich einige Seiten oder auch nur bestimmte Zeilen darin gelesen habe. Das liegt aber schon gefühlte 100 Jahre zurück. Ich weiß nicht mehr den genauen Zeitpunkt, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, als wollte es mit mir sprechen ... "zwei Freunde hatten sich wiedergefunden".

Wayne Dyer empfiehlt, das Buch wie eine "Reise" zu lesen. Erst den Originalvers auf sich wirken lassen, dann den Essay mit dem Gedankenanstoß des Autors lesen und sich schließlich in Kontemplation begeben, eigene Eindrücke etwa malen oder neue Gedanken dazu aufschreiben.

Lange Vorrede - ich weiß.
Nunmehr, da ich meine Gedanken formuliert, ein weiteres Buch mich bereichert hat ("Die Quelle" Ursula James), fühle ich mich motiviert, das zu schreiben, was mich schon seit einigen Wochen beschäftigt.
Manchmal geschehen Dinge, weil sie einfach passieren.
So wurde mein Leben im letzten Sommer komplett auf den Kopf gestellt, als ich mich einer Operation unterziehen musste. Aber ich hatte Glück und kann vorerst positiv in die Zukunft schauen. Eine freudiger Anlass kam noch dazu, welches unser Leben eben bereichert hat.

Man nimmt sich jeden Tag etwas vor, unterzieht sich bei Erledigen der Aufgaben allerdings wieder gewisser "selbst aufgestellter" Richtlinien, doch wo bleiben die eigenen Gefühle, die Werte, ohne sich darum zu kümmern, was andere davon halten?
Habe ich mir selbst zuviel zugemutet? Für diesen selbst verursachten Stress bin ich selbst verantwortlich.

Das TAO sagt in seinem Spruch 71:
Unwissen erkennen ist Stärke.
Erkenntnis missachten ist Krankheit.
Erst wenn Krankheit uns krank macht,
hören wir auf, krank zu sein.
Der Weise ist nicht krank, sondern die Krankheit leid.
Das ist das Geheimnis von Gesundheit.

Über diesen Spruch habe ich wirklich lange nachgedacht, um letztendlich die Kernaussage für mich zu erfassen.
Die Antwort war ganz einfach.
Ich kann und werde wieder zu der für mich gewählten Form des Bloggens zurückgehen.
Bloggen muss und sollte Spaß machen, kein Stress, kein Druck.
 
Als ich vor kurzem an einer Blogtour teilnahm, die mich nicht nur Zeit, sondern auch Nerven gekostet hat, habe ich leider nicht auf die Signale gehört, die mein Körper mir zuvor gesendet hatte. Damit gemeint ist das Bauchgefühl. Ich brauchte etliche Tage, um diese Angelegenheit zu verarbeiten.
Durch den Post einer lieben Bloggerin vor etlichen Tagen bin ich schließlich voll wachgerüttelt worden. Ich hatte mich wieder den täglichen Gewohnheiten hingegeben und so weiter gemacht, wie ich es nicht wollte.

Die Erkenntnisse auf Clees Blog könnt Ihr >>> HIER <<< nachlesen.

Für mich soll Lesen nicht in "Arbeit" ausarten, Lesen soll und muss wirklich GENUSS bleiben. Bücher faszinierten mich schon in meiner Kindheit und das ist bis heute so geblieben.
Schreiben ist ein weiteres Hobby von mir. Viele meiner Aufzeichnungen sind leider durch einige Umzüge verloren gegangen. Seit einigen Jahren hat mich die Muse wieder "geküsst" und so habe ich habe Projekte angefangen, doch die täglichen Dinge hinderten mich, daran weiter zu arbeiten. Doch das wird sich ändern, denn "meine Figuren" lauern mir schon richtig hinterlistig auf, reden hinter meinem Rücken ...



 - Schritt für Schritt - Step by Step -





Selbst schuld - das werden etliche von euch sagen bzw. denken, wenn sie den Post lesen. Sicherlich habt ihr recht, denn diesen Druck habe ich mir selbst zuzuschreiben. Doch nun ist gut.


Nunmehr, wo ich angefangen habe, meine eigene "innere festgeschnürte" Leine zu lockern, merke ich, es geht mir besser. Ich empfinde ganz anders, wenn ich mich in ein Buch vertiefe. Ich lasse mich treiben (nein (!) ich bin auf keinem Esoteriktrip) und bin gespannt, in welche Richtung mich so manch seltsame Zufälle noch führen werden.
Ob ich weiterhin hier Gewinnspiele veröffentliche, steht noch völlig offen. Wenn von 177 Lesern meines Blogs beim letzten Mal nur zwei (!) Teilnehmer ihr Interesse bekunden, dann frage ich mich, wer liest meine Beiträge? Okay, mag ja vielleicht am Buch gelegen haben.


Fazit: Wenn man sein Denken ändert, findet wirklich im positiven Sinne eine Veränderung im Leben statt. Für mich ist es wichtig, dass meine Leser gern den Blog besuchen und ich freue mich natürlich auch über jeden Kommentar.  Sicherlich sind viele Worte nicht ausgesprochen, nicht geschrieben, muss auch nicht sein. Wer genau liest und das Gelesene versteht: Lesen macht Spaß und so soll es auch bleiben.




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