Dienstag, 8. Januar 2013

Rezension (246) Optimum - Blutige Rosen


© Cover von Verlagsseite


Veronika Bicker
Optimum
Blutige Rosen
Band 1

Taschenbuch
352 Seiten
Verlag: Egmont INK; Auflage: 1 (13. September 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3863960445
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

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(Optimum - Kalte Spuren - Band 2 erscheint lt. Verlag am 14. Februar 2013)

Tote Mädchen stellen keine Fragen ...

Optimum - Blutige Rosen, ein Buch, eine Geschichte, die wieder einmal in einer besonderen Eliteschule spielt.
In Optimum - Blutige Rosen ist es die Daniel-Nathans-Akademie und wieder einmal scheint es so, als ob die Jugendlichen ebenfalls wie schon in anderen Büchern zuvor besonders begabt sind. Doch in dieser Eliteschule herrscht ein anderer Ton, Seltsames vor sich.
Am Ende der Welt, so die Überschrift des ersten Kapitels.
Und genauso kommt es Rica auch vor, als sie mit ihrer Mutter auf dem Gelände der Schule ankommt. Frau Lentz, Ricardas Mutter, hat für ein Jahr an der Akademie den Job als Lehrerin angenommen und wird nun auch mit ihrer Tochter dort wohnen.
Am Ende der Welt, aber doch traumhaft schön, einzigartig, das Gelände der Eliteschule. Und dann mitten drin dieses Schloß. Ricarda ist begeistert. Doch obwohl es ihr gut gefällt, vermißt sie ihre Freunde, vor allem Yannik.
Und dann ihr erster Schultag.
Irgendetwas stimmt hier nicht.
Da gibt es diese Schulpsychologin, die durch ihre Charakterdarstellung mir Anfangs äußerst unsympatisch ist. Doch oft lohnt sich ein zweiter Blick.
Warten wir es mal ab, wie es weitergeht.

Optimum - Blutige Rosen, erzählt aus der Sicht von Ricarda. Unterbrochen wird es durch die Erzählweise von Eliza. Sie ist eine Charaktere, der meine ganze Sympathie gehört. Es stellt sich heraus, dass Eliza nicht nur hochintelligent ist, sondern sich hinter ihrer äußeren Fassade etwas verbirgt, was man so nicht vermutet hätte.
Manchmal trügt der Schein und in diesem Fall sehr positiv.
Was auch immer diese Therapiesitzungen bei der Schulpsychologin zu bedeuten haben, sie erzeugen kein gutes Gefühl.
Als dann auch noch eine Schülerin tot aufgefunden wird, scheint es fast so, als ob sich hinter dieser Eliteschule mehr verbirgt als man meint. 
Optimum - Blutige Rosen, ein Buch, welches durch das erstklassige Cover schon ins Auge fällt. Was hier auch erwähnt werden sollte, sind die Ranken, die sich am Buchschnitt ziehen.
Das Ende ist ziemlich krass und läßt schon einiges offen. Der Leser muss sich allerdings gedulden, bis es weiter geht.
Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass man Geduld mitbringen muss, um endlich nach gut der Hälfte in der Handlung gelandet zu sein.
Vielleicht liegt es auch daran, dass in der Vergangenheit einfach etliche gute Bücher, deren Handlung ebenfalls in Internaten bzw. Eliteschulen sich abspielt, auf den Markt gekommen sind.

Fazit:
Die Autorin Veronika Bicker hat mit Optimum - Blutige Rosen einen Jugendthriller geschrieben, dessen Cover wirklich zum Kaufen verführen kann. 

Fünf Lesegenuss-Bücher
 

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