Mittwoch, 16. Januar 2013

[Rezension] Frostzauber - Magische Liebesgeschichten


Das Buch passt jetzt ideal zum Wetter.



Tanja Heitmann (Hg.)
Frostzauber
Magische Liebesgeschichten
Originalausgabe
192 Seiten
ISBN: 978-3-499-21664-0
 8,99





(Gelesen Januar 2013)
Verlagsinfo:
Tanja Heitmann, Antonia Michaelis, Gesa Schwartz, Lilach Mer, Mechthild Gläser und Jennifer Benkau verzaubern und verführen mit magischen Liebesgeschichten!
Eine Nymphe, die in einem zugefrorenen Fluss auf den Liebsten wartet, der sie befreit; ein junger Mann ohne Gestern und Morgen, der nur durch die Tränen einer Liebenden in der Silvesternacht von seinem tragischen Schicksal erlöst werden kann; eine Elfe, zart und zerbrechlich, die die Kraft der Ewigkeit in sich trägt, und ein geisterhafter Zirkus, von dem sich ein Mädchen in der einen entscheidenden Nacht zusammen mit den Artisten entführen lässt – diese Geschichten stecken voller Geheimnisse und Abenteuer. Eine zauberhafte Reise voll großer Gefühle!

Statement:
Sechs wahrhaft magisch wirkende Geschichten, voller Gefühle, von ihnen geht etwas wahrhaft Besonderes aus. Die Handlungen wieder mitten im Winter, der Leser spürt die klirrende Kälte, den Frost und Schnee - , romantisch-schaurig, mystisch, aber alle verbunden durch den Zauberfaden der Liebe
Die sechs Kurzgeschichten, jede ausführlich zu beschreiben, auf den gesamten Inhalt einzugehen, würde wirklich sehr viel verraten. Ich versuche es möglichst zu raffen.

Tanja Heitmann - Unter dem Frosthauch
Es ist die Geschichte von Mato, der nach den vielen Jahren des Zusammenlebens und stetigen beruflichen Versetzungen seines Vaters in eine andere Stadt es leid ist und so geht er kurz vor seinem Abitur zurück zu den Wurzeln der Familie, in den Spreewald. Hier leben seine Großeltern. Der Spreewald gehört zu der Region, in der Sorbisch verbreitet ist. Mato fühlt sich hier wohl, er liebt die Erinnerungen an seine Kindheit, an die Geschichten, die ihm der Großvater erzählte. Dort, in diesem geheimnisvollen, sagenumwobenen Spreewald trifft Mato auf ein magisches Wesen. Seine Großmutter hatte ihn gewarnt, er möge nicht auf das Eis der Seitenarme gehen, denn dort wohnt irgendwo das Eismädchen. Ihr Kuss bedeutet den Tod.

Lilach Mer - Cirque Indigo
Silvesternacht, auf dem Boulevard Saint-Germain, der Himmel ist erleuchtet von den Feuerwerken. Marja läuft durch die Straßen, die Erinnerungen sprechen mit ihr.
Sie will zum großen Fluss - der Seine. Erinnerungen, flüsternde Stimmen und dann ein Zettel, eine Einladung zu einer Zirkusvorstellung. Dass diese Vorstellung eine ganz besondere ist, wird der Leser selbst feststellen. Lassen Sie sich darauf ein - lassen Sie sich fallen.

Mechthild Gläser - Die gefrorene Zeit
Hannah und Tom - zwei junge Menschen, die sich schon so lange kennen. Tom, er lebt in einem alten Leuchtturm, ein Gebäude mit einem Geheimnis.
Was ist das mit Tom, wieso wird er nicht älter?
Es kommt der Tag, an dem Tom es Hannah erklärt.
Es kommt auch der Tag, die Nacht, in der es sich entscheidet, ob es für die beiden Liebenden eine Zukunft gibt!

Gesa Schwartz - Jenseits des Lichts
Am Rande eines Dorfes hatten die Eltern von Thordis und Naya eine Hütte gekauft, tief im Norden, dahinter ein Wald ohne Ende.
Ein Wald voller Schatten, geheimnisvoller Stimmen.
"Die Geheimnisse der Welt offenbaren sich nicht dem, der sich vor ihnen fürchtet", so hatte Thordis Vater gesagt (S. 100) und nun, da er nicht mehr da war, tat sie den ersten Schritt in den Wald hinein.
Diese Geschichte wirkt nach, auch jetzt noch beim Schreiben der Rezension.

Antonia Michaelis - Preußischblau
Es war die Nacht zum 24. Dezember.
Er sah die Sternschnuppe am Himmel.
Sein einziger Wunsch war es, einmal nur, ein einziges Mal geliebt zu werden.
Er wusste, heute am Heilig Abend würde wieder niemand kommen.
Schon seit drei Jahren lebte er zurückgezogen in seiner selbstgewählten Einsamkeit, in dem geerbten alten Haus des Onkels.
Es ging ihm gut, aber es fehlte etwas.
Er war etwas Besonderes.
Er entwickelte Spiele und verdiente gutes Geld.
Er liebte die Stille und die, die er ein ganzes Leben lieben wollte, auf die würde er warten, bis sie den Weg zu ihm fand.

Jennifer Benkau - Das Lied des Eiswolfes
Lesla Frimmdar lebt mit ihrer Familie im Weißen Tal. Hier beherrschte jeder die Kunst, das Eis wirken zu lassen. Es war eine besondere Gabe, die der Leute im Weißen Tal.
Doch es gab eine Ausnahme - Lesla. Und so fühlte sie immer mehr nicht dazu zu gehören, zu den Leuten, der Gemeinschaft. Man sprach hinter ihrem Rücken, auch darüber, dass sie das Ergebnis eines Fehltrittes sei.
Doch Lesla besitzt eine ganz außergewöhnliche Gabe, eine Kraft, die in ihr ruht.
Der Wanderer Fynn, ihre jüngere Schwester Mara und der Eiswolf, sie spielen die wesentlichen Hauptrollen in dieser so außergewöhnlich geschriebenen Geschichte.

Fazit:
Wer das Buch noch nicht kennt, sollte es sich schnellstmöglich kaufen, denn es passt derzeit zu den aktuellen Wetterverhältnissen. Klirrende Kälte und wenn die Sonne auf die verschneiten Bäume scheint, umso mehr.
Das Gesamte erhält von mir absolute Leseempfehlung, allein schon durch die Vielfalt der unterschiedlichsten Geschichten. 

FÜNF Lesegenuss-Bücher

Kommentare :

  1. ich habe jetzt schon so oft gehört wie gut das Buch sein soll... ich glaub es hüpft auf meine WuLi :) *hüpf*

    liebe grüße nikki

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    1. Oh ja - ich finde es sogar noch besser als den Ende 2011 erschienenen Band :-) Viel Freude beim Lesen
      LG HANNE
      und danke für deinen Besuch

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