Dienstag, 5. Februar 2013

(Rezension) Die Blumenweberin




Jocelyne Godard
Die Blumenweberin
Taschenbuch: 512 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag 
(19. November 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442375894
ISBN-13: 978-3442375899
Originaltitel:
€ 9,99






Gelesen Januar 2013

© Cover sowie Klappentext u. a. mit frdl. Genehmigung des Verlages
Kauflink "Ama*zon**
" Verlag"

Klappentext :
Frankreich, Anfang des 16. Jahrhunderts: Wunderschön sind die Wandteppiche der Seidenstickerin Alix, und nicht weniger bezaubernd als die Kunstwerke ist ihre Schöpferin. Auch wenn sie schon viele Schicksalsschläge hinnehmen musste, hat die junge Frau nie den Mut verloren. Als ihr der Duc D’Amboise ein verlockendes Angebot macht, nimmt sie begeistert an – wohl wissend, dass es für ihr Atelier alles andere als einfach wird, den Auftrag durchzuführen. Doch dann erreicht sie eine Nachricht aus Paris, die ihr Leben vollkommen verändert ...
Autoreninfo:
Jocelyne Godard ist eine der erfolgreichsten französischen Autorinnen historischer Romane. Ihre „Thebanerinnen-Saga“ verkaufte sich mehr als 600.000 mal. Aus ihrer farbenprächtigen mehrteiligen Saga über eine Teppichweberei im Frankreich der Renaissance sind bereits mehrere Romane sehr erfolgreich auch in Deutschland erschienen


Statement:
Alix Cassex in Tours, nach dem Tod ihres geliebten Mannes Jacquou führt sie die Teppichweberei weiter. Ihr zur Seite steht der treue Mathias. Die Weberei läuft gut und hat einen guten Ruf.
„Die Blumenweberin“ ist der Nachfolgeband von „Die Tränen der Prophetin“.
Im Nachhinein muss ich sagen, macht es Sinn, die Vorgeschichte zu lesen. „Die Blumenweberin“ weicht von den mir bislang bekannten und gelesenen historischen Romanen ab. Frankreich 16. Jahrhundert, schon lange her, dass ich mich mit französischer Geschichte befasst habe.
Frankreich und seine Könige, an diesem Satz klebt gewiss über Jahrhunderte hinweg ein gewisses Klischee. „Die Blumenweberin“ von Jocerlyne Godard, kein leichter Einstieg, um sich zurückzuversetzen in eine Zeit, wo Intrigen, Ränkespiele, Prunk und Armut an der Tagesordnung waren. Verwirrend bei dem über 500 Seiten umfassenden Buch die vielen Namen der Franzosen.
Doch es gab dann auch wieder interessante Stellen, die neugierig machten.
Alix stellt nicht nur Millefleurs her (einfach mal bei wi*“ eingeben, interessant zu lesen), sondern jetzt auch Grotesken. Selbst der Vatikan besitzt diese. Hergestellt werden sie nach Vorlagen von dem berühmten Raffael. Alix hat von ihm einige Vorlagen mit Signatur gekauft. Und dies unterbreitet sie ihrer Freundin Louise, der Comtesse d’ Angouleme. Diese will die Teppiche für ihren Sohn, niemand anders darf sie besitzen, so meint sie. Nur der (künftige) König von Frankreich.
Alix Tochter Valentine ist das Kind von ihrem geliebten Alessandro, der kurz vor der Geburt im Kanonenhagel von Bologne starb –
Tania, die Alix bei der Geburt dort unten zur Seite stand  und seitdem Valentine betreut – welches Geheimnis hütet sie vor Alix?
Warum spricht sie immer nur davon, dass ein Zwillig tot zur Welt gekommen war?
Fazit:
Das Buch „Die Blumenweberin“ war nicht ganz so einfach zu lesen. Zum einen zog sich der Anfang schleppend hin, die ausführlichen Beschreibungen der Feierlichkeiten und die vielen endlos langen Namen verwirrten und unterbrachen einen gewissen Lesefluss.
Die Autorin hatte aber durch die sehr interessant geschriebenen Informationen über die Teppiche u. a. meine Neugier geweckt und so blieb ich am „Ball“.
Interessant die Schilderungen der Lebensgewohnten des Adels. Das Klischee hat sich bestätigt.
 „Die Blumenweberin“ kann ich allerdings nur den Lesern empfehlen, die sich für die Zeit der französischen Geschichte interessen (das ist meine Meinung!).

Vier Lesegenuss-Bücher



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