Montag, 18. Februar 2013

(Rezension) Whisper ~ Isabel Abedi

Das Buch "Whisper" habe ich letzte Woche im Krankenhaus für "Die-Dunklen-Tage-Challenge" gelesen.



Isabel Abedi
Whisper
Taschenbuch
275 Seiten
Verlag: Arena (Juni 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3401029993
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 16 Jahre
€ 7,99








Cover und Info von Verlagsseite


Verlagsinfo:
“Whisper” – so tauft Noa das 500 Jahre alte, staubige Haus in dem verschlafenen Dorf, in dem sie ihre Ferien verbringen soll. Unheimlich und schwierig zu ertragen scheint ihr hier alles – so schwierig zu ertragen wie ihre schillernde Mutter Kat, die begehrte Schauspielerin, die überall den Ton angibt und natürlich auch diese Ferien auf dem Land arrangiert hat. “Zurück zur Natur” will Kat finden – aber dann kommt alles ganz anders.
Zunächst ist da David, der Junge mit den grünen Augen, der Noas Puls zum Flattern bringt. Und dann ist da das Spiel – das Spiel, das alles ändert. Animiert von ihrer Umgebung, machen David und Noa eine Geister-Seance. Nur so, ein bisschen Gläserrücken; aber dann meldet sich wirklich ein Geist. Es ist der Geist eines verstorbenen Mädchens, das behauptet, vor genau 30 Jahren auf dem Dachboden des Hauses ermordet worden zu sein. Noa und David sind entsetzt: Hatten sie beide eine Sinnestäuschung oder hütet das Haus wirklich ein Verbrechen? Alle Spuren führen an einen Ort: auf Whispers fest verriegelten Dachboden.

Autor:
Isabel Abedi hat 13 Jahre lang als Werbetexterin gearbeitet. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten Kinder- und Jugendbuchautorinnen Deutschlands. Ihr Roman "Whisper" wurde für den deutschen Jugendliteraturpreis 2006 nominiert, der Roman "Isola" war Spiegel-Bestseller. Isabel Abedi lebt mit ihrer Familie in Hamburg.
www.isabel-abedi.de

Statement:
„Whisper“ von Isabel Abedi, ein Jugendbuch, spannend, mysteriös, unglaublich gut.
Ich habe es mir aufgrund etlicher Empfehlungen zugelegt, mein erstes Buch von der Autorin.
Vom Inhalt her fesselnd, der Leser wird direkt in die Handlung gezogen.
Die Schauspielerin Kat zieht mit ihrer 16-jährigen Tochter Nora, dem langjährigen, schwulen, Freund Gilbert und zwei Katzen in ein kleines Dorf im Westerwald. Für das junge Mädchen ein Unding, zumal sie viel lieber mit ihren Freundinnen ins Ausland gefahren wäre. Doch sie passt sich an und hofft, hier ihrer Leidenschaft, dem Fotografieren, ungestört nachgehen zu können.
Schon die Ankunft im Ort ist alles andere als freundlich. Das alte Haus hinterlässt auf ihre neuen Bewohner einen etwas unheimlichen Eindruck. So steht als erstes nunmehr die Renovierung auf dem Plan. Hierbei hilft ihnen David, der Junge vom Dach. Nora und David freunden sich an, mal mehr, mal weniger. David hat es nicht leicht in seinem Leben, da ist sein behinderter Bruder Krümel, um den er sich kümmert. Die Drei aus der Stadt lernen einige Dorfbewohner am ersten Abend in der Gastwirtschaft kennen, ebenfalls die Mutter der beiden Jungs.
Gilbert ist ein Esoterik-Fan, und Ersatzvater für No(r)a. Als er nunmehr an einem Abend alle zu einer Seance überredet, passiert erst einmal nicht viel. Doch nachdem sich die Erwachsenen zurückgezogen haben, versuchen es David und Nora erneut. Etwas passiert, denn zu ihnen „spricht“ der Geist Eliza. Vor über 30 Jahren hatte sie mit ihrer Familie hier gewohnt, ihren Urlaub verbracht. Dann wurde sie ermordet, doch was ist wirklich passiert?
So beginnen nun die beiden Jugendlichen, das Rätsel um Eliza zu entschlüsseln.
Was war der Grund für die Tat?
Nora findet in einem Versteck auf dem bislang fest verschlossenen Dachboden eine alte Kamera, eine Leica. In dieser befindet sich noch ein Film mit etlichen Aufnahmen.
„Whisper“, ein Buch, dessen jeweiliges Kapitel mit einer Tagebucheintragung von Eliza im Sommer 1975 beginnt. So werden hier zwei Geschichten zu einer miteinander verbunden.
Die Charaktere sind sympathisch beschrieben. Jede für sich, logisch, sehr unterschiedlich. Das geschilderte Verhältnis zwischen Kat und ihrer Tochter, realistisch, vorstellbar. Zwischen ihnen der Vaterersatz für Nora, Gilbert, dessen Esotick ab und an nervt.
David, der nette Junge aus dem Dorf, man muss ihn wohl mögen.
Und welche Rolle spielt der Mann aus dem Wald, Robert?
Fazit:
Ich war von „Whisper“ absolut überrascht, da ich so gar nicht wusste, was mich erwartet. Doch Isabel Abedi hat mich mit ihrem Schreibstil, dem Handlungsverlauf dieser düsteren Geschichte immer wieder verblüfft.
Das in Schwarz gehaltene Cover wird durch ein rotes Symbol und dem ebenfalls in rot gehaltenen Titel zu einem Blickfang.
Zitat: Kapitel Zwei

Am Himmel tauchten schon die ersten Sterne auf. Wie silbrige Punkte sprenkelten sie die Schwärze über dem Dorf.
Das Buch beginnt mit dem Lied von Enya: Paint the Sky with Stars.
Ich liebe die Musik und Texte von Enya.

Fünf Lesegenuss-Bücher

Kommentare :

  1. Ohh dann solltest Du unbedingt auch Isola und Imago lesen .. ich fand alle drei wirklich super gut. Lucian .. war ganz anders, sehr hochgejubelt, nicht schlecht, aber mir gefielen die drei dünnen Bücher besser :)

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    1. :-) Ich habe das gesehen, dass etliche von den beiden genannten Büchern mehr begeistert waren... Mal schaun, derzeit bin ich bis zum Rand voll, was ich alles lesen will. Und die nächsten zwei Wochen will ich unbedingt nutzen, für die Mira/Blanvalet etc. zu lesen. Naja, und dann habe ich noch ein paar (aber wirklich nur ganz wenige) Reziexemplare. Derzeit lese ich drei Bücher lol... aber das paßt schon.
      Liebe Grüße Hanne

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