Sonntag, 7. April 2013

[Rezension] Irgendwo für immer - Sarah Jio




Sarah Jio
Irgendwo für immer
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Diana Verlag (11. März 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3453356559
Originaltitel: The Waters of March
€ 8,99

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Verlagsinfo:
Eine junge Frau, die glaubt, alles verloren zu haben. Ein geheimnisvolles altes Tagebuch. Und eine Liebe, die alles überdauert
Emily Wilsons perfektes Leben zerbricht, als Joel sie nach sechs Jahren für eine andere Frau verlässt. In der Hoffnung, dass das Meer ihren Schmerz hinfortspülen wird, reist sie zu ihrer Großtante Bee nach Bainbridge Island, um dort auf der malerischen Insel vor Seattle einen Neuanfang zu wagen. Als sie in der Strandvilla ein altes Tagebuch aus dem Jahr 1943 findet, ahnt sie noch nicht, dass dieser Fund ihr Leben von Grund auf verändern soll …
Nach der schmerzlichen Trennung von ihrem Mann glaubt die 33-jährige Emily, alles verloren zu haben. Doch genau zum richtigen Zeitpunkt — sie hat gerade die Scheidungspapiere unterzeichnet — erhält sie eine Postkarte ihrer Großtante Bee, die sie zu sich nach Bainbridge Island einlädt. In Erinnerung an die Inselidylle und die vielen unbeschwerten Sommer, die sie als Kind dort verbracht hat, schöpft Emily tatsächlich neue Hoffnung. Sie kann nicht wissen, dass ihr Neuanfang zu einer Reise in die Vergangenheit werden wird, denn im Gästezimmer der Großtante findet sie das alte Tagebuch einer geheimnisvollen Frau namens Esther. Emily spürt, dass Esthers tragische Geschichte auf rätselhafte Weise mit ihrer eigenen verknüpft ist. Mit der Hilfe des jungen Malers Jack kommt sie einem lang gehüteten Familiengeheimnis auf die Spur, das auch für sie selbst noch unerwartete Konsequenzen hat.
Vita:
Sarah Jio ist Journalistin und schreibt seit Jahren für verschiedene Zeitungen und Magazine, u. a. Glamour, SELF, The Seattle Times und Marie Claire. Für Glamour verfasst sie außerdem einen Blog zum Thema Gesundheit & Fitness. Irgendwo für immer ist ihr erster Roman. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihren drei kleinen Söhnen in Seattle

Statement:
Sechs Jahre und zwei Wochen, solange dauerte die Ehe zwischen Emily und Joel. Aus, vorbei. Die Scheidungsdokumente waren unterschrieben und mit ihrer Freundin Annabelle saß sie nun in einem Restaurant. Rückblicke, Erinnerungen und die Aussage von Annabelle, dass sie nie einen Mann namens Joel hätte heiraten dürfen, lassen die Zweifel in Emily noch mehr wachsen. Die Freundin hatte für ihre Doktorarbeit u. a. das Thema Eheschließung recherchiert und dabei festgestellt, dass man anhand des Vornamens vom Ehemann den Erfolg einer Ehe vorausberechnen konnte (S. 13).
Emily, einst eine erfolgreiche Schriftstellerin, derzeit aber litt sie unter einer akuten Schreibblockade. Während des gemeinsamen Treffens mit Annabelle erinnert sie sich an ihre Tante Bee und merkte auf einmal, wie sehr ihr die gemeinsamen Sommer auf der Insel fehlten. Es war ein Tag der Erinnerungen, dieser besagte Tag, an dem sie die Scheidungspapiere unterschrieben hatte. So vieles ging Emily durch den Kopf. Ein Anruf bei Tante Bee, die sie gleich darauf ansprach, ob sie ihrer Einladung nachkommen würde. Vor einer Woche hatte sie Emily eine Karte geschickt. Emilys Entschluss steht fest. Es sollte wohl alles so sein und Anfang März fährt sie nach Bainbridge Island.
Emilys Großtante Bee, eine Tante ihrer Mutter, unkonventionell, anders, Künstlerin. Je intensiver man in die Handlung eintaucht, sich mitreißen läßt, wirklich eine herzergreifende Geschichte.
Was auch immer zwischen Tante Bee und Emilys Mutter vor Jahren passiert war, Brainbridge Island würde Emily gut tun, davon war sie selbst überzeugt. Der erste Schritt für einen Neuanfang war getan.
Als Emily in ihrem kleinen Zimmer unterm Dach der alten Strandvilla ein altes Tagebuch einer unbekannten Frau namens Esther findet, wird sie neugierig. Doch auf Nachfrage bei Tante Bee stößt sie auf eine Wand des Schweigens.
Die Autorin hat mit ihrem Debütroman „Irgendwo für immer“ zwei Themen und Zeitebenen gut miteinander verbunden. Zum einen die alte Familiengeschichte, dessen Spur nunmehr Emily verfolgen will, und auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Emily trifft ihre alte Jugendliebe wieder, aber da ist auch noch Jack, der Maler. Sie spüren, dass es zwischen ihnen eine ganz besondere, andere Verbindung gibt, etwas Einzigartiges, Unerklärliches.
„Irgendwo für immer“ führt in die Vergangenheit um die Jahre von 1940, ein geheimnisvolles Tagebuch einer Liebe, eine Geschichte, die berührt.

Fazit:
Die Autorin Sarah Jio hat es mit ihrer Sprache, ihrem Schreibstil verstanden, den Leser mit ihrem Buch zu fesseln. Je mehr die Geschichte fortschreitet, Vergangenheit, Gegenwart, umso schneller ist man leider am Ende und möchte mehr. Schade, schon durch!, denn ich liebe diese Romane um Familiengeheimnisse und mehr.
„Irgendwo für immer“ kann ich nur empfehlen. Es ist ein Buch, dass man nicht so schnell aus der Hand legt, eben ein besonderes Buch, nicht langweilig, empfehlenswert.
Auch das Cover gefällt und spricht an.
Ich gebe meine Leseempfehlung und 4,5 Lesegenuss-Bücher.

Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar.


Kommentare :

  1. Sehr gut eine gute Rezi zum Buch zu lesen, denn es liegt auf meinen SuB! ;)
    Alles Liebe
    Martina

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    Antworten
    1. Liebe Martina, danke für deinen wunderbaren Kommentar. Die Geschmäcker sind verschieden und Ansichten auch, aber ich glaube, das Buch wird dir gefallen
      :-) Liebe Grüße Hanne

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  2. Hallo Hanne,

    danke für die schöne Rezension. Klingt sehr interessant und kommt gleich auf meine Wunschliste.

    Liebe Grüße
    Sabine

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    1. Hi Sabine, das freut mich sehr. Und dann setz mal gleich "Das Turmzimmer" auch mit auf deine WuLi- Rezi habe ich fertig- leider noch nicht ins Reine geschrieben...
      Mach ich aber morgen.
      Liebe Grüße ... endlich kommt wohl der Frühling
      LG Hanne

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