Sonntag, 21. April 2013

[Rezension] Wo die Nacht beginnt - Deborah Harkness




Deborah Harkness
Wo die Nacht beginnt
Gebundene Ausgabe
800 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag (18. März 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3764504670
Originaltitel: Shadow of Night
€ 19,99








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Vita:
Deborah Harkness ist Professorin für europäische Geschichte an der University of Southern California in Los Angeles. Für ihre wissenschaftlichen Arbeiten erhielt sie bereits mehrfach Stipendien und Auszeichnungen. Sie schreibt außerdem ein preisgekröntes Wein-Blog (goodwineunder20.blogspot.com).
Nach ihrem großen Erfolg Die Seelen der Nacht ist Wo die Nacht beginnt Deborah Harkness' zweiter Roman.

Statement:
In ihrer Danksagung schreibt die Autorin Deborah Harkness, dass sie dieses Buch dem Historiker Lacy Baldwin Smith widmet, der sie und viele andere Studenten in die Tudorzeit entführt und damit infiziert hatte. (S. 796).
Das Buch  „Wo die Nacht beginnt“ fängt mit folgenden Sätzen an:
„Eine Hexe wider Willen. Ein 1500 Jahre alter Vampir. Ein geheimnisvolles Manuskript, bekannt als Ashmole 782. Die Geschichte beginnt mit einem Hexenfund.“

„Wo die Nacht beginnt“ (Shadow of Night), das geheimnisvolle Manuskript Ashmole 782, die berühmte Bodleian-Bibliothek von Oxford, Diana Bishop, Historikerin mit Leib und Seele, und eine Hexe aus altem Geschlecht. Den Leser erwartet ein 800 Seiten umfassendes Buch, und wer Band 1 gelesen hat, weiß es ist nicht mal eine so „Zwischendurch-Lektüre“. Der Roman lebt durch seine in der Vergangenheit spielende Geschichte, Diana, der Hexe und Matthew, dem Vampir. Man muss, sollte aber, das erste Buch gelesen haben, um sich genussvoll diesem Band hingeben zu können. Also ich empfehle es.
Der Einstieg um Ashmole 782 wird anfangs kurz beschrieben. Für Liebhaber von historischen Romanen sei gesagt, es geht dieses Mal in der Zeit zurück nach England, der Regierungszeit von Elizabeth I. Eigentlich heißt sie ja Elizabeth Tudor, geboren 1533, gestorben 1603 und die Letzte aus der Reihe der Tudors auf dem Thron. Ich bin ja ein Fan von Zeitreise-Büchern, wenn sie gut sind. Angetan von „Die Seelen in der Nacht“ war ich neugierig, was weiterhin passieren würde mit Diana und Matthew und der Suche nach dem Manuskript.
Der Sprung in die Vergangenheit, zum einen weiterhin das Geheimnis um Ashmole 782 zu lüften, andererseits will Matthew, dass Diana ihre unglaublichen Kräfte richtig beherrscht, die ihr helfen, sich selbst zu beschützen, zu kontrollieren. Und genau dazu braucht Diana jemanden, der ihr an der Seite steht, sich mit diesen magischen Kräften auskennt. Ihre Reise zurück ins 16. Jahrhundert bringt den Leser mit vielen berühmten und bekannten historischen Persönlichkeiten in Erinnerung. Um nur einige wenige zu nennen, wie z. B. Shakespeare, Kaiser Rudolf II, Königin Elizabeth, Sir Walter Raleigh -  die Auflistung findet sich in der am Schluss befindlichen Libri Personae: Die Figuren dieses Buches.
Zur Information:
Deborah Harkness ist Professorin für europäische Geschichte an der University of Southern California in Los Angeles
„Wo die Nacht beginnt“ ist in sechs Teilen gegliedert, wobei der Hauptanteil in der Vergangenheit spielt.
Ob Vampire, Hexen, Geistliche, Abenteurer, Geschichtenerzähler, Dichter, Denker, Barde, ab und an meint man sich in dieser Vielzahl von Menschen und Namen zu verirren. Die Suche nach Ashmole 782 geht über London, Frankreich, Prag, der Neuen und Alten Welt und ja, das Geheimnis um das geheimnisvolle Manuskript, man erfährt etwas davon: Ein Manuskript von unglaublichem Ausmaß! Mehr sei wirklich nicht verraten.
Es gab ihn wieder, diesen unsichtbaren Faden, der einen in die Geschichte hineinzieht, mitreißt, nicht los lässt und man am liebsten das Gesamtwerk in eins Lesen will/muss. Doch für mich ist das kein Lesegenuss, und schon gar nicht bei gut 800 Seiten.
S. 739

„Du sagst selbst, dass Magie nichts anderes ist als wahr gewordenes Begehren. Vielleicht sind Zauberformeln nur Worte, die du mit ganzem Herzen glaubst“, sagte Matthew und legte mir die Hände auf die Schultern.  ... Seine Worte durchdrangen all die Fäden, die uns verbanden, Hexe und Vampir.

Fazit:
Der zweite Teil der Fantasy-Trilogie ist gut, spannend von der ersten bis zum Ende.
Die Aufmachung des Covers ist nicht zu aufdringlich, die Art der Gestaltung ein Blickfang. Mit ihrem Schriebstil, ihrem Wissen hat die Autorin eine Fortsetzung geschrieben, der ich meine volle Leseempfehlung gebe.
Auch diese Trilogie hat das gewisse Etwas. Auch wenn wieder wohl mehr als ein Jahr warten auf Band 3 angesagt ist, es lohnt sich.

Ich gebe fünf Lesegenuss-Bücher


Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars.


Kommentare :

  1. oh ja, die beiden bände möcht ich auch zu gerne noch lesen... :)
    ich liebe heexenbücher.

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    1. Ja schau mal, dass du die beiden Bücher zusammenhängend liest - einfach toll
      Ich liebe sie
      Danke für deine Stöbernachricht
      LG Hanne

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  2. habe band eins heute beendet und hab mir das zweite bestellt für morgen.
    Kanns kaum abwarten weiter zu lesen.

    Patrick Rothfuss - Der Nahme des Windes ist auch sehr empfehlenswert!

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