Montag, 6. Mai 2013

[Rezension] Watersong - Sternenlied - Amanda Hocking




Amanda Hocking
Watersong – Sternenlied
Gebundene Ausgabe
320 Seiten
Verlag: cbt (25. März 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570161593
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 13 Jahren
·  Originaltitel: Watersong 1 - Wake
€ 16,99

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 © und Infos von Verlagsseite


Verlagsinfo:
Wer ihrer Schönheit verfällt, verwirkt sein Leben.
Sie sind schön. Sie sind stark. Und gefährlich. Penn, Lexi und Thea ziehen alle Blicke auf sich – sie aber haben nur Augen für Gemma. Immer tiefer ziehen die geheimnisvollen Fremden Gemma in ihren betörenden Bann. Doch dahinter lauert eine Welt, die faszinierender, abgründiger und tödlicher ist als alles, was Gemma je erlebt hat …
Die 16-jährige Gemma liebt das Meer. Und sie liebt ihren besten Freund Alex. Der Sommer verspricht perfekt zu werden – bis die geheimnisvollen Mädchen Penn, Lexi und Thea auftauchen und Gemma in ihren Bann ziehen. Nach einer gemeinsamen Partynacht fühlt Gemma sich wie ausgewechselt: stärker, schneller und schöner als je zuvor. Was ist passiert? Als sie die Wahrheit erfährt, ist es bereits zu spät: Die verführerische Welt der Sirenen lockt Gemma unaufhaltsam in die tödlichen Tiefen des Meeres ...

Vita
Amanda Hocking, geboren 1984, lebt in Austin, Minnesota. Sie wurde im Zeitraum von Dezember 2010 bis März 2011 mit ihren selbst verlegten Romanen überraschend zur Auflagen- und Dollar-Millionärin. Inzwischen hat die ehemalige Altenpflegerin Filmrechte für eine ihrer Trilogien verkauft und mit dem US-Verlag St Martin's Press Verträge über mehrbändige Jugendbuchreihen abgeschlossen. Hocking gilt als derzeit erfolgreichste selbst verlegte Schriftstellerin der Welt.

Statement:
Amanda Hocking hat mit ihrem Auftaktband „Sternenlied“ zur Reihe „Watersong“ nach „Vampirmond“ und der „Tryll-„Reihe erneut ein vielversprechendes Jugendbuch auf den Markt gebracht. Diese Autorin überrascht mich immer wieder.
Eher distanziert zu „Vampirmond“ fand ich die „Tryll“-Reihe schon besser, aber mit „Watersong – Sternenlied“ hat die Autorin genau meinen derzeitigen Lesegeschmack getroffen.
Zitat S. 8 – Prolog „ ... und hinterließ einen schrecklichen Geschmack in ihrem Mund. Denn diesmal wusste sie, woher das Blut kam. ... Thea schwieg einen Augenblick lang und lauschte dem Lied, das der Ozean für sie sang. Die Wassermelodie rief nach ihr.
Ein leichter Vorgeschmack auf das, was den Leser erwartet J
Das Cover – ein Highlight ! – schürt die Neugier und wenn man den Schutzumschlag von innen betrachtet, eine verlockende, verführerische Welt öffnet sich.
„Sternenlied“ ist jeweils aus der Sicht von Gemma und Harper, den beiden Hauptcharaktere, geschrieben. In einer ähnlichen Form hatte ich schon das eine oder andere Buch gelesen, von daher nicht neu, meiner Meinung passt es hier richtig gut.

Es ist ein kleiner Küstenort, in dem die Schwestern Gemma und Harper wohnen. Alles scheint so friedlich, Wasser, das Meer, das ist das Element der 16-jährigen Gemma. Hier fühlt sie sich wohl.
Wenn Gemman nichts anderes vorhat, verbringt sie viel Zeit mit ihrer älteren Schwester Harper und dessen guten Freund Alex.
Dieser Sommer sollte anders werden in dem Küstenörtchen Capri. Drei junge Frauen tauchen auf, wahre Schönheiten, doch was steckt dahinter?
Schönheit blendet!
Verführerische, verlockende Worte, betörend, mit all ihrer Macht versuchen Lexi, Thea und Penna Gemma in ihren Bann zu ziehen  ... du gehörst zu uns ...
Zu allem kommt noch hinzu, dass Gemma sich in Alex verliebt hat.
Seit der Anwesenheit der drei Fremden häufen sich die Unglücke, Jugendliche verschwinden und auch Gemma sind diese anfangs unheimlich, zumal sie sich immer in ihrer Lieblingsbucht aufhalten.
Als Gemma trotz allem wieder einmal allein schwimmen geht, trifft sie auf die drei Mädchen, die sich in einer Grotte aufhalten.
Meerjungfrauen, Sirenen, man kennt es aus der griechischen Sage her, nicht neu, aber hier als Idee wirklich gut umgesetzt.
Gemma, natürlich wird sie angelockt von den betörenden Stimmen. Erst zu Hause stellt Gemma fest, dass sie auf einmal anders ist. Was war auf dem Fest in der Grotte passiert?
Tja, Gemma, was hast du wohl getrunken?

Nach einem für ein Jugendbuch und empfohlenen Lesealter doch heftig, blutig geschilderten Prolog geht die Geschichte erst einmal in ruhigeren Bahnen los. Und irgendwann steckt du als Leser mitten drin, magst, kannst einfach nicht aufhören, vorausahnend, dass die Autorin am Ende dich ganz schön in der Luft hängen lässt.
Egal, nein nicht wirklich – und bitte schnellstmöglich die Fortsetzung.

Zitat S. 283 „Wir besitzen ewige Jugend und eine unvergleichbare Schönheit. Wir können uns in magische Zauberwesen verwandeln. Und wir leben von menschlichem Blut.“

Fazit:
Spannung und Lesegenuss von der ersten bis zur letzten Seite.
Obwohl das Thema Meerjungfrauen bzw. Meereswesen für mich nicht neu war (z. B. gelesen Meerestochter von Serena David), zieht man seine Vergleiche, sollte dies aber möglichst vermeiden, denn jedes Buch ist ein eigenes Individuum.

Ich gebe 4,5  Lesegenuss-Bücher (leider habe ich keine Logos mit 1/2)



Danke an den Verlag für das Leseexemplar!

Kommentare :

  1. Mir hats auch gut gefallen =) Bin sehr froh, dass die Fortsetzung nicht so lange auf sich warten lässt ;)

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    1. Ja, habe mal in den Vorschaun gestöbert ... bin schon echt gespannt, wie es weitergeht. Obwohl, eine Ahnung habe ich ja schon, wenn die sich da einverleibt hat :-(
      LG Hanne

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