Sonntag, 4. August 2013

(Post It 11) Rezension ~Wie man einen Zirkus zerstreut ~ Ruth Kornberger




Ruth Kornberger
Wie man einen Zirkus zerstreut
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 814 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 61 Seiten
Verlag: Qindie - Ruth Kornberger (18. Juni 2013)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B00DCIBC04










Eine Erzählung (61 Seiten) für Träumer, Chaoten und Stinknormalbegabte (ab 10 Jahren) ***
Die zwölfjährige Grasmi fühlt sich in ihrem Elite-Internat fehl am Platz. Während ihre ehrgeizigen Mitschüler auf verschiedenen Gebieten zu den Besten gehören, dient sie als Ziel für die Schmetterbälle des Tennisteams. Eines Tages findet sie einen Rucksack, mit einer Karte darin, die sie zu ihrer Tante Ingrid führt – der Person, von der ihr Vater sie immer fernhalten wollte. Die konfuse Ingrid führt eine Pension, die einem Jahrmarkt gleicht, und als ein Zirkus dort gastiert, verschwinden alle Artisten und Tiere. Der Zirkusdirektor ist außer sich. Grasmi soll helfen. Schafft sie es, die Truppe wiederzufinden? Und will die überhaupt zurück?


Statement:
Nach der Leseprobe von den ersten drei Kapiteln habe ich das Angebot der Autorin, ihr Buch zu lesen und zu rezensieren angenommen. Ein aussagekräftiger Titel, ein zwölfjähriges Mädchen, anscheinend nicht auf den Mund gefallen, nunmehr seit einigen Monaten im Internat „Schloß Margeritenwiese“ auf dem platten Land untergebracht. Warum? Ganz einfach. Grasmi, so heißt nämlich unsere junge Charaktere, lässt sich schon immer von alles und allem ablenken, entdeckt  viel Neues und muss natürlich alles Mögliche ausprobieren. Nicht gerade gut für ihre schulischen Leistungen, denn ihre Eltern waren der Meinung, im Leben braucht es gewisse Regeln und dieses Auf und Ab mit ihr waren nicht gerade sehr förderlich.
Grasmi ist es auch, die uns ihre Geschichten erzählt. Doch auch in dem Eliteinternat, wofür lt ihrer Aussage die Eltern einen Haufen Geld bezahlen müssen, ändert sich wenig. Sie ist und bleibt ein neugieriges Mädchen und sie ist so anders als ihre Mitschüler. Aber das macht ihr das Leben auch nicht gerade einfach.
Aber da ist ja noch Tante Ingrid, die in der Nähe vom Internat wohnt. Grasmi und die Tante, ja sie haben schon einiges gemeinsam. Und wie gerufen kommt die Hilfe von der Tante, Grasmi aus dem Internat in ein Abenteuer zu locken. Aber warum macht die Tante das? Tante Ingrid unterhält so etwas wie einen Freizeitpark. Klein angefangen hat sie und nun! Der Fantasie sind ja bekanntlich keine Grenzen gesetzt. Das erlebt der Leser bereits im zweiten Kapitel, in dem man nur so überflutet wird von den Inspirationen der Autorin, sie ihren Ideen freien Lauf zu lassen. Es mag ja ganz verrückt klingen, dass Tante Ingrid für über 300 Gäste Frühstück macht mit all dem ganzen SchnickSchnack. Egal, jeder Mensch hat seinen Tick, der eine mehr, der andere weniger.
Die Krönung aber ist nun auch noch der Zirkus bei Tante Ingrid. Er hat seine Zelte aufgeschlagen und alles ist schick gemacht für die Vorstellung. Doch nun ist etwas passiert, denn alle Artisten und Tiere waren auf einmal verschwunden, zurückgeblieben ein aufgebrachter Zirkusdirektor, Signore Salati. Man braucht ihn nicht weiter zu beschreiben, doch eine Besonderheit hat er: einen Zylinderhut, dessen Farbe sich seiner Laune anpasst.
Grismas Aufgabe ist es, die verschwundenen Artisten und Tiere wieder zu finden. Das aber bedeutet, sie muss sich nicht von ihrer Pflicht ablenken lassen, ihr Ziel nicht aus den Augen verlieren. Dabei erlebt sie einige verrückte Dinge ...

Fazit:
Eine gute Idee für die Geschichte, allerdings hat mich die Umsetzung leider nicht so ganz überzeugen können ebenso der gewählte Sprachstil für das  Lesealter. Vorsorglich habe ich die Leseprobe von Kolleginnen mit Kindern in dem Alter lesen lassen. Kritik kam und auch für das gewählte Cover. Auch wenn die Geschichte ein Ergebnis hat, dass man so wie man ist. Doch alles in allem keine besonders aufregende Geschichte.
In Anbetracht dessen, dass ich gerade kürzlich zwei Jugendbücher für das o. g. Lesealter rezensiert habe, muss ich fair bewerten.
 Ich gebe drei Lesegenussbücher



Vielen Dank an Ruth Kornberger für die Bereitstellung des eBooks.

Kommentare :

  1. Liebe Hanne,

    schade, der Anfang liest sich recht gut, aber das Ende wäre jetzt nicht meins um zu sagen, ich kaufe das Buch.

    Danke für deine Rezensionen. Ich schaue immer mal gerne rein.

    Liebe Grüße
    Carmen :)

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    Antworten
    1. Liebe Carmen, immer wieder gern. Und du weißt ja, ich bin krüsch, gerade was diese Art Kinderbuch betrifft.
      Naja, ich tanze ja eh teils mit meiner Meinung aus der Reihe. Für mich ist schon ein Cover ausschlaggebend, denn ich beobachte das immer wieder in Buchhandlungen, wie Kinder nach einem Buch greifen, was vom Cover gut ist...
      Ob sie hier die richtige Auswahl getroffen hat, sei dahin gestellt.
      LG Hanne

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