Sonntag, 31. März 2013

(Märchenstraße) "Der Rattenfänger von Hameln" - Osterverlosung

Es war einmal ...
wer erinnert sich nicht gern an seine Kindheit, an das Vorlesen von Märchen und später  selbst mit der Nase im Märchenbuch.
Vor gut 200 Jahren erschienen von den Gebrüder Jacob und Wilhelm Grimm die "Kinder- und Hausmärchen". Was für ein Ereignis - und immer wieder werden laufend wirklich gute Kinder- und auch Jugendbücher veröffentlicht, z. T. angelehnt auf die Grimmschen Märchen, aber  auch als Neuauflage.

Heute geht es auf unserer Reise in die Stadt des Rattenfängers - Hameln.
Im Jahr 1284 soll dort ein Mann mit seiner Magie, seiner Musik, erst die Stadt von der Rattenplage befreit haben und als man ihm den Lohn dafür nicht geben wollte, die Kinder von Hameln in einen Berg entführt haben.

Seit langem kommen schon die Touristen aus Übersee nach Hameln.
Wer kennt es nicht, dieses Märchen "Der Rattenfänger von Hameln".
Alljährlich wird im Sommer das Musical "RATS" auf der Freilichtbühne aufgeführt.
Ein Erlebnis :-)
Ihr könnt " HIER" etliches nachlesen über die Stadt Hameln, den Rattenfänger und vieles mehr.
Im Fernsehen läuft ja schon seit einiger Zeit die Serie "Grimm" - ich liebe sie.
Auch hier finden sich einige Infos "klick".

Vor etlicher Zeit habe ich mal wieder die Stadt besucht, und hier ist ein Foto von einem der Rattenfänger-Brunnen.



Buch 1

Moya Simons
Ein Flüstern in der Nacht


Buch 2

Sally Nichols
Zeit der Geheimnisse




Wenn Ihr Interesse an einer kleinen Verschenkaktion habt, beantwortet doch im Kommentarfeld eine Frage:
"Was verbindet mich (damit ist meine Person gemeint!) mit der Stadt Hameln bzw. ihrer näheren Umgebung?"
(Auflösung mit der Gewinnerbekanntgabe)
Eure Antworten sind nicht ausschlaggebend für die Verlosung, aber evtl. ist ja einer dabei, der mit seinem Tipp richtig liegt :-) Bitte vermerkt in eurem Kommentar, für welches Buch ihr euch interessiert. Bei Interesse für beide Bücher die Reihenfolge schreiben.

Die Verlosung startet jetzt und endet am 6. April 2013, 24.00 Uhr. 
Am Sonntag, den 7. April 2013, werde ich dann die Gewinner bekanntgeben. 
Wenn Ihr diesen Beitrag auf Facebook oder eurem Blog teilt, zählt das natürlich extra! Twitter kann ich nicht zählen, da ich dort nicht vertreten bin.
=  Kommentar - 1 Los
=  Kommentar + Facebook - 2 Lose
=  Kommentar, Facebook + Blog - 3 Lose

Dieses ist ein rein privates Gewinnspiel! 
Teilnahmevoraussetzung:
Ihr seit über 18 Jahre, ansonsten brauche ich die Einverständniserklärung der Eltern für die Teilnahme.
Für Teilnehmer außerhalb Deutschlands kann ich nur verschicken, wenn Ihr mir die zusätzlichen Portokosten erstattet. Sorry :-)

Und natürlich freue ich mich sehr, wenn Ihr meinen Blog als Leser verfolgen würdet ***

Adressen werden von mir nicht weitergegeben!
Ihr kennt die üblichen Regularien.
P.S. Für die gesetzten Links zu anderen Webseiten übernehme ich keine Haftung. 

Frohe Ostern und ich drück die Daumen - Eure Hanne

Samstag, 30. März 2013

Mein Blogtour-Tag zu "Corvidæ" von Simone Keil




Heute ist mein Blogtour-Tag  zu "Corvidæ" und (in einem etwas längerem Post) könnt ihr meinen Eindruck über das Buch und einem speziellen Thema lesen.

Corvidæ ist ein wirklich ganz besonderes Buch. 
Meine Rezension dazu könnt Ihr "Hier" nachlesen.


„Corvidæ“ – eine etwas andere Lektüre im Bereich der Fantasie.
„Corvidæ“ – die Geschichte erhält von mir absolute Leseempfehlung, denn ich habe nicht nur glückliche Lesemomente gehabt, auch nachdenkliche.


Die Autorin schreibt dazu:
Corvidæ ist ein Fantasy-Roman, ein Roadmovie, ein Trip in die Psyche. Der Roman spielt mit bekannten Fantasy-Elementen, nimmt sie auseinander und fügt sie zu einem surrealen Gebilde zusammen, das einem manchmal das Gehirn durcheinanderwirbelt, aber schließlich nichts weiter ist, als eine mögliche Realität. Oder um es mit Rokans Worten zu sagen: 'Realität ist das, was man glaubt zu sehen, nicht mehr und nicht weniger.'


Ein mysteriöses Dorf im Moor. 
Die Bewohner scheinen einer anderen Epoche entsprungen zu sein. Sie sind ungewöhnlich, sonderbar. Andersartig.
Risse in der Realität haben die Welten wandelbar gemacht. 
Nichts ist mehr sicher, alles kann sich ändern.
Selbst die Vergangenheit.
Eine junge Frau begibt sich auf eine gefährliche Reise, die sie in ihre Vergangenheit führt, in Welten, die keinen Bestand mehr haben, und tief in sich selbst. 


Weitere Informationen könnt Ihr auf der Autorenseite nachlesen
 - Hier "
Zum einen gibt es dort eine Leseprobe sowie einen Trailer:-)



Auf den vorherigen Blogs zur Tour gab es interessante Posts, Interview u. a. Ich entführe euch heute in das Thema "Über Risse in der Realität". 
( - Wer erst den Post von Simone Keil lesen will, bitte weiter nach unten scrollen)

Meine Gedanken dazu:
Nachdem ich mich mit Simone’s Gedanken zu der Interpretation „Über Risse in der Realität“ beschäftigt hatte, ihren Überlegungen, die letztendlich in „Corvidæ“ zu finden sind, war ich erst einmal innerlich leer. Sollte ich jetzt einfach nur den Post von Simone nehmen, euch posten? Oft ist es so, dass eine scheinbar knifflige Sache von mir erst auf den letzten Drücker "erledigt" wird. Aber gut, dass es diese vielen kleinen gelben Zettel gibt, die sich im Laufe der letzten Tage angesammelt hatten.
„Risse in der Realität“ kann vieles heißen.
Gedanklich schweifte ich ab in die Mythologie der Griechen und Römer. Die Autorin schreibt „Wir haben selbst die Möglichkeit, unsere Realität zu gestalten und zu verändern.“
Doch ist dies wirklich so?
Nehmen wir als Beispiel Klotho, die Schicksalsgöttin – Spinnerin der Lebensfäden, diese lt. der griechischen Mythologie dem Menschen schon bei seiner Geburt den Schicksalsfaden spinnt.
Menschliche Risse, hier, jetzt, heute, gestern, irgendwann, so wie zwischen Lizzie und Cat, den beiden Schwestern in „Corvidæ“. Was wäre gewesen, wenn Lizzie über den Verlust der Großmutter hätte reden können? Was wäre gewesen, wenn die beiden Schwestern durch den Umstand, der Veränderung von Lizzie nicht in ein Internat gekommen wäre, beide nicht getrennt worden wären. Was wäre wenn ...
Hier bin ich an einem Punkt angelangt, wo ich sage, dass jeder seinen Weg zwar selbst gestaltet, sich neu findet, doch nicht immer läuft alles glatt.
Also auch Risse?
Ein Haus, welches 20 Jahre auf die Rückkehr der Schwestern gewartet hat, wird es genauso mit den Augen von früher angesehen? Oder liegt ein unsichtbarer Schleier über allem? Nur nicht die Realität sehen, spüren, oder hat dieser Dunst auch schon Risse?
Realität – eine Zeitenberechnung?
Inwiefern versucht der Mensch eine Verbindung herzustellen zwischen seinen Gedanken und dem was er empfindet, eine glatte Linie, die doch schon ihre Risse aufweist. Hierdurch entstehen jeweils einzelne Ebenen, wobei das Ergebnis sich anders anfühlt  als am Beginn.

 – Wortspielerei – Gedanken –

Die unterschiedliche Wahrnehmung von Realität und die Möglichkeit, dass mehrere Realitätsebenen existieren können (lt. Autorin), oft ist es nur eine Botschaft, ein immer wiederkehrender Traum, der uns eine neue Dimension zeigt.  Diese neue Sicht verändert viel, man wird mit einer neuen, anderen Realität konfrontiert.

Als Cat und Lizzie am frühen Morgen zu ihrer Wanderung (so wie früher) aufbrechen, scheint die Welt noch in Ordnung. Beide haben für den Moment ihren Frieden gefunden. Hat sich dadurch etwas geändert?
Wurde ihre Realitätsebene durch einen Riss zu der anderen, für sie vollkommen neu und ungewohnt, aber doch nicht so fremd vorkommenden Ebene geöffnet?
Zitat: Ich konnte kaum noch die Hand vor Augen sehen, so dicht war die Nebelwand (Cat).
Ein Schleier vor den Augen, oder doch eine Nebelwand?

        Gedanken – Wortspielerei –

Die rationale Wirklichkeit ist in uns lebendig und ein ständiger Begleiter, egal wie bewußt wir sie wahrnehmen.
Real ist immer das, was wir sehen, fühlen, riechen können – für den Moment.
Wirklich? Oder Täuschung?

Auf welcher der vermeintlichen Ebenen befinde ich mich gerade, während diese Worte geschrieben werden? Ich schließe die Augen, unterbreche meinen Gedankenstrom und denke an nichts. Doch tue ich das wirklich?
Als ich meine Augen öffne und auf das Papier schaue, sehe ich schon wieder alles mit anderen Augen, befinde mich auf einer anderen Ebene.
Also erneut ein Riss, von mir selbst verursacht ...

Beschäftigt man sich intensiv mit dem Thema „Über Risse in der Realität“, so kann es ins Unendliche ausufern.
Der Weg, den die Autorin in „Corvidæ“ gegangen ist, war für mich neu, faszinierend zu lesen. Das Buch neu lesen, mit anderen Augen, u. a. bezgl. der Gedanken zum Thema „Risse in der Realität“, wird eine weitere neue Erfahrung für mich sein.
Gedanken gehen oft verschlungene Wege, wie in einem Labyrinth. Man tut gut daran, sich nicht zu verirren bzw. zu verlieren.
Ich sitze hier, lebendig, real :-) und trotzdem habe ich mich auf eine nicht erklärbare Weise im Thema gedanklich verirrt oder war ich verwirrt?
Wirklich?
Gedanken – und über mir schwebt das eine Wort „Mythologie“, wenn ich an das Thema „Über Risse in der Realität“ denke und schreibe.
Das macht mich jetzt nachdenklich.

                                                                     – – – 
Die Autorin schreibt folgendes:
Über Risse in der Realität

Realität, die unterschiedlichen Wahrnehmungen von Realität und die Möglichkeit, dass mehrere Realitätsebenen existieren könnten, sind Themen, die mich schon lange faszinieren.

Wenn drei Menschen Zeugen eines Unfalls sind, dann bekommt man drei verschiedene Berichte zum Hergang. Drei ganz persönliche Wahrnehmungen, und alle drei, so unterschiedlich sie auch sein mögen, sind real. Realität ist keine feststehende Größe, sie entsteht in uns selbst. Wir haben die Möglichkeit, unsere Realität zu gestalten und zu verändern. Und das tun wir mit jeder noch so kleinen Entscheidung oder Handlung.

Wenn mir ein Bleistift auf den Boden fällt, habe ich unterschiedliche Möglichkeiten, was ich mit ihm tun werde. Ich kann ihn aufheben, ich kann ihn liegenlassen, mit dem Fuß wegtreten. Bis ich mich für eine Möglichkeit entschieden habe, existieren alle diese Realitäten. In einer hebe ich ihn auf, in der anderen nicht usw.

Diese Überlegungen sind auch in Corvidae zu finden. Was wäre, wenn die Realität keine Konstante wäre, sondern ein veränderbarer Faktor? Nicht nur im Kleinen, wie bei dem Bleistift-Beispiel, sondern im Großen, die ganze Welt betreffend? Was wäre, wenn alles, was wir für real halten, nur Realitätsprojektionen sind? Wir projizieren unsere Gedanken und Empfindungen auf unsere Umgebung und erschaffen so die Realität, wie wir sie wahrnehmen.

In dem Roman habe ich die Überlegungen durch Risse sichtbar gemacht. Etwas, das die vermeintlich allgemeingültige Realität aufreißt und die anderen Realitätsebenen sichtbar werden lässt.

Diese Risse sind ein Element, das ich als Grundpfeiler der phantastischen Literatur bezeichnen würde. Nicht immer werden die Risse dargestellt, aber immer, wenn etwas in unsere Realität eindringt, sind sie spürbar. Unsere Realität wird durchbrochen und Dinge treten daraus hervor, die nicht unseren Naturgesetzen entsprechen, übernatürlich, magisch, unerklärlich sind.

Und daran sieht man auch schon, wie veränderbar Realität ist. Als die Menschen noch der festen Überzeugung waren, dass die Erde eine Scheibe ist, war jeder Gedanke, der sich außerhalb dieses Realitätssystems bewegte, irreal, unsinnig, ketzerisch. Fantasy. ;) Erst als mehr und mehr Menschen die Tatsache anerkannten, dass die Erde rund ist, wurde die These zur Realität.

Real ist das, was wir dafür halten. Wenn jemand der festen Überzeugung ist, dass ein Gott existiert und wenn er diesen Gott als real anerkennt, dann ist er das auch. Für diese glaubende Person. Wenn jemand seine Hand in glühende Kohlen steckt und keine Verbrennungen erleidet, dann kann er das, weil es in seiner Realität möglich ist.

Das heißt, wir können unsere Realität erschaffen, wir können unser Schicksal beeinflussen, und wir können alles erreichen, was wir wollen, wenn wir so fest daran glauben, dass der Wunsch sich in unserer Realität manifestiert. Ein schöner Gedanke, oder nicht?

  ~~~ Ich hoffe, ihr habt bis hierher durchgehalten, denn es ist wirklich ein langer Post geworden.

Morgen endet nunmehr diese Blogtour. Hier noch einmal die Blogs, die daran teilgenommen haben:

23.03. 2013 ~~ Der Bücherwahnsinn

24.03.2013 ~~ Fantastische Bücherwelt

26.03.2013 ~~ Julis Leseecke

28.03.2013 ~~ Fantastische Lesetipps

30.03.2013 ~~ Book Lounge Lesegenuss (also bei mir :-)

31.03.2013 ~~ Bibliothek der vergessenen Bücher
 
 



Freitag, 29. März 2013

Freitags-Füller # 209 – Frohe Ostern und etwas Gemixtes


Freitags-Füller # 209
Heute bin ich wirklich spät dran ... warum, dass könnt Ihr morgen lesen.

Wie immer könnt Ihr bei dem Freitags-Füller mitmachen, alles kostenlos :-)
Näheres erfahrt Ihr bei Hier

1. Kann man eigentlich oder muss ich eigentlich immer so funktionieren wie andere das wollen?.
2.  Hier fällt mir doch echt nichts zu ein ... in der Mitte.
3.  Der Osterhase ist mir einfach schon wieder alles zu kommerziell.
4.  Gibt es bei jedem von euch heute am Karfreitag Fisch?
5.  Als nächstes muss ich mich vom PC lösen, denn sonst wird meine ToDo-Liste noch länger .
6. Ich liebe  Schmorgurken gefüllt mit Hack .
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf weiß ich noch nicht , morgen habe ich den ganzen Tag unser Enkelkind, also nichts geplant und Sonntag möchte ich SONNE !


Morgen macht die Blogtour - siehe  rechts - bei mir Halt - also verpaßt den Post nicht.

Mal schaun, wann ich eine bestimmte Zahl erreicht habe, einige Bücher suchen ein neues Zuhause.
Also Verschenkaktion ist angesagt.
Die Blogvorstellungen werden auch weitergehen. Es hat mir viel Spass gemacht. Außerdem gibt es bald eine neue Rubrik ***
Ach ja, und bei allem natürlich das Lesen nicht vergessen. Allerdings hat bei mir das Privatleben oberste Priorität.

Ich wünsche euch allen ein paar wunderbare Ostertage - auch wenn jedermann - mich eingeschlossen - über das Wetter jammert. Mal ehrlich, was haben die Leute vor vielen Jahrzehnten gemacht, wo es auch schon dieses Wetter gegeben hat. Das Wort Erderwärmung, Klima usw. ich kann es bald nicht mehr hören.

FROHE OSTERN


Donnerstag, 28. März 2013

(Rezension) In dieser ganz besonderen Nacht - Nicole C. Vosseler






Nicole C. Vosseler
In dieser ganz besonderen Nacht
€ 18,99
Gebundene Ausgabe
576 Seiten
Verlag: cbj (25. Februar 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570155349
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
Ab 12 Jahren






Quelle - Cover / Infos - Verlag
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und bei jedem Buchhändler Ihrer Wahl



Eine hinreißend romantische Geistergeschichte vor der beeindruckenden Kulisse San Franciscos

Nach dem Tod ihrer Mutter muss Amber, die in einer deutschen Kleinstadt gelebt hat, nach San Francisco ziehen – zu ihrem Vater, den sie kaum kennt. Sie fühlt sich einsam und verlassen. Eines Abends begegnet sie dort in einem leer stehenden Haus Nathaniel, einem seltsam gekleideten Jungen. Er scheint der Einzige zu sein, der sie versteht. Aber er bleibt merkwürdig auf Distanz. Als Amber den Grund dafür erfährt, zieht es ihr den Boden unter den Füßen weg: Nathaniel stammt aus einer anderen Zeit und die beiden können niemals zusammenkommen. Doch in einer ganz besonderen Nacht versuchen die beiden das Unmögliche …

Zur Website der Autorin
www.nicole-vosseler.de

Vita:
Nicole C. Vosseler, geboren 1972 in Villingen-Schwenningen, studierte Literaturwissenschaft und Psychologie in Tübingen und Konstanz, bevor sie sich ganz der Schriftstellerei widmete. Mit ihren Romanen „Unter dem Safranmond“, „Sterne über Sansibar“ und „Der Himmel über Darjeeling“ feierte sie große Erfolge. Die Autorin lebt am Bodensee – mit knapp zweitausend Büchern unter einem Dach.

Statement:
Nach dem Verlust ihrer Mutter, die vor kurzem an Krebs verstorben war, folgt nun ein weiterer, wie Amber meint, schlimmer Einschnitt in ihrem Leben. Ihr Vater, Amerikaner, nimmt sie mit in die USA. Ihre neue Heimat wird San Francisco. Das bedeutet den Verlust ihrer Freunde, ihres Freundes, der Großeltern, der vertrauten Umgebung, einfach alles.
Amber kannte ihren Vater kaum und im Buch nennt sie ihn Ted.
Für viele ein Traum, raus in die weite Welt.
Doch wie erlebt, verarbeitet ein junges Mädchen dieses Trauma, den Verlust von geliebten Menschen? Amber staunt nicht schlecht, als sie in der Wohnung von Ted eine ganze Bildergalerie von sich und ihrer Mutter vorfindet. Doch die Gefühle, die hier wohl aufkommen sollten, dringen nicht durch ihre Hülle ins Innere. Ihr Vater hatte sie immer geliebt, sie und die Mutter. Doch sie kannte es nicht, diese Vaterliebe.
Die Großeltern hatten ein Übriges dazugetan, denn nie hatten sie diese vermeintliche Liebe mit den Folgen (Amber) akzeptiert. Für sie war Ted ein Fremdköärper, der die Tochter mit einem Babny hatte sitzen lassen. Und nun nahm er ihnen auch noch das Enkelkind.
Doch war dem wirklich so?
Nicht umsonst besaßen beide Elternteile von Amber das Sorgerecht.
Zitat S. 129: Dann hatte Mam ein paarmal schwer durchgeatmet. Unser Mädchen wird dich bald brauchenm, Ted. Ich weiß noch gar nicht, wie ich’s ihr sagen soll ...“

Amber macht es sich selbst nicht einfach in San Francisco, zu sehr ist sie verletzt. In der neuen Schule findet sie zwar recht schnell Anschluss, ihr Vater bemüht sich intensiv um sie, was oft sehr schwierig ist aufgrund seines Berufes.
Durch nicht besonders gute Umstände gelangt Amber eines Tages in ein scheinbar verlassenes Haus. Sie spürt, dass hier etwas anders ist, eine Verbindung zwischen ihr und dem Haus baut sich sofort auf. Es stellt sich heraus, dass sich noch jemand hier drinnen aufhält – Nathaniel. Es hat den Anschein, dass Amber hier ihren Frieden findet. Diese besondere Atmosphäre, der besondere so anders wirkende Junge, und so schafft Amber sich ihren eigenen Rückzugsort.
Zitat S. 157: „Dieser Blick. Es war dieser Blick, mit dem sie mich angesehen hatten. Genauso hatte mich Nathaniel angeschaut, als wir uns zum ersten Mal begegnet waren, und ich zitterte noch heftiger. – Ich sehe tote Menschen.“

Dann wäre da noch Matt,  scheinbar ein durchgeknallter Typ. Wie sich im Laufe der Geschichte herausstellen wird, verbindet Amber und ihn etwas.
„In dieser ganz besonderen Nacht“ wird aus der Sicht von Amber erzählt, wobei die Geschichte immer wieder durch die Gedanken von Nathaniel unterbrochen wird.
Die Charaktere sind alle einfach wunderbar, so unterschiedlich und doch fühlbar beschrieben. Die einzelnen Hintergründe zu ihrer Vergangenheit sind gut erklärt, nachvollziehbar und dennoch gleitet die Geschichte nicht zu tief in einen unsichtbaren Schlund.
Gekonnt hat die Autorin dem Leser das Gefühl vermittelt, sich in San Francisco aufzuhalten. Detaillierte Beschreibungen führen den Leser Step by Step durch die Handlung, durch die Straßen von San Francisco. Man hat einfach immer das Gefühl, mitten in Geschehen dabei zu sein.

„In dieser ganz besonderen Nacht“ eine traurige, aber doch wiederum sehr, sehr gelungene Geschichte. Es zieht einen in den Bann und man kann sich dem kaum entziehen. Eine Lesereise, die ich so was von genossen habe (wenn ich jetzt Herzchen machen könnte, würden die hier jetzt stehen!)


Ich vergebe fünf Lesegenuss-Bücher.

Vielen Dank an den Verlag für dieses tolle Leseexemplar.

(Rezension) Die Time Catcher - Richard Ungar





Richard Ungar
Die Time Catcher
€ 14,99
Gebundene Ausgabe
416 Seiten
Verlag: cbj (25. März 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570155745
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 
Ab 11 Jahren







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Es ist Zeit für neue Helden!

Durch die Zeit zu reisen, um unbezahlbare Objekte aus der Vergangenheit zu klauen, ist das Größte – solange nicht ein anderer Time Catcher versucht, einem die Beute abzujagen sowie die beste Freundin auszuspannen und der eigene Boss plant, Kinder zu kidnappen, um sein florierendes Diebesunternehmen auszubauen. Mehr als ein Grund für Caleb über Flucht nachzudenken. Bloß ist kein Ort der Welt – in Vergangenheit und Zukunft – sicher vor den Schergen des Boss’. Und Abtrünnigen droht die härteste Strafe von allen. Wird Caleb alles riskieren, um in der Zukunft zu landen, die er sich erträumt?

Vita:
Richard Ungar war immer schon fasziniert von der Idee, durch die Zeit reisen zu können. In »Die Time Catcher«, seinem ersten Roman für Kinder und Jugendliche, lässt er denn auch seine Helden nur so durch die Jahrhunderte jetten. Richard Ungar ist von Hause aus Jurist und widmet sich dem Schreiben zu Hause in Toronto, wo er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern lebt.

www.richard-ungar.com

Statement:
„Edles für die Ewigkeit“
Zitat S. 9: Mein Herz setzt einen Schlag aus. Ich frage mich, wie sich der Junge jetzt fühlt. Bestimmt sicher und geborgen. Das muss wundervoll sein.  ... Zu wissen, dass man einer richtigen Familie angehört.“
Gedanken von Calep, einem 13 Jahre alten Jungen, Vollwaise und letztendlich ein Zeitreisender. Doch Caleb ist mehr, er ist ein zeitreisender Dieb. Seine „Familie“ war jetzt der „Onkel“, der Calep und noch ein paar andere Kinder adoptiert hatte. Der Onkel war auch der Lehrer, nannte sich nunmehr Boss. Und seit geraumer Zeit hatte sich dieser sehr verändert, negativ.
„Die Time Catcher“, geschrieben in der Ich-Perspektive von Caleb, ein Zeitreiseroman. Nun, ich hatte schon in der Richtung Bücher gelesen und war sehr gespannt auf diesen Roman.
Die Handlung beginnt im Jahre 2060, und es gibt gleich einen Vorgeschmack auf das, was den Leser noch erwartet. Die Zeitreisenden, es ist ja nicht nur Caleb, da wäre noch Abbie, mit der er ein Team bildet, Raoul, Lydia, Mario ... Diese Jugendlichen reisen in die Vergangenheit und Zukunft, um Kostbarkeiten zu stehlen. Einzelne jetzt aufzuführen, einfach zu schade, denn das Drumherum um die Objekte war sehr interessant zu lesen.
Obwohl die Handlung an Spannung gut durchzogen ist, allerdings, war es auch nicht ganz so außergewöhhnlich.
Die Charaktere sind allesamt sympathisch, auch wenn der erste Blick manchmal trübt.
Von der Handlung zeigt sich der Hintergrund ab der Mitte und so langsam kommt Licht ins Geschehen. Wie schon geschrieben, das Buch lebt durch seine Protagonisten, denen der Autor Richard Unter mit seinem schönen Schreibstil Lebendigkeit gegeben hat.
Es sind manchmal die kleinen Geheimnisse, die dazu beitragen, eine Geschichte gut werden zu lassen. Jede Charaktere wächst und verändert sich. Etliches hätte in der Handlung meiner Meinung nach jedoch gekürzt werden können, manches war einfach zu lang gezogen, langatmig, doch das ist kein großer Kritikpunkt.
„Die Time Catcher“, ein Jugendbuch, welches sich gut lesen lässt, sicher aber für das vom Verlag empfohlene Lesealter. Für jung gebliebene Erwachsene, die diese Art von Genre liest, eventuell etwas zu flach.
Fazit:
Das Buchcover springt sofort ins Auge des Betrachters, ebenfalls der Titel.
Ich gebe meine Leseempfehlung, denn „Die Time Catcher“ ist ein spannendes Jugendbuch mit kleinen Mankos. Aber das ist nur mein Empfinden. Die jüngeren Leser dürfte dieses nicht stören.





Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar
 

(Rezension) Eigtheen Moons - Eine grenzenlose Liebe




Kami Garcia
Margaret Stohl
Eigtheen Moons
Eine grenzenlose Liebe
18,99
Gebundene Ausgabe
512 Seiten
Verlag: cbj (22. Oktober 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570154724
Vom Hersteller empfohlenes Alter
Ab 12 Jahren
Originaltitel: Beautiful Chaos




Quelle Cover und Infos = Verlag cbj
 Kauflink dito

 
Kurzinfo:
Manche Entscheidungen sind schwierig. Andere können dich das Leben kosten ...
»Dieser Sommer hatte alles verändert. Und auch wenn die Leute in Gatlin es nicht hören wollten: Die Veränderungen waren überall spürbar, sowohl in der normalen, als auch in der Caster-Welt …«

Seit Lena sich an ihrem siebzehnten Mond selbst berufen hat, Licht und Dunkel zugleich zu sein, ist die Welt aus den Fugen geraten. Eine nie gekannte Hitzewelle drückt Gatlin nieder, gewaltige Stürme ziehen übers Land, und alles erscheint im Umbruch begriffen. Dennoch ist Ethan glücklich, denn er hat Lena wieder, und ihre Liebe wächst von Tag zu Tag. Doch in seinen Träumen wird er von einem geheimnisvollen Wesen verfolgt, dessen Natur weder er noch seine Caster-Freunde kennen. Je weiter Ethan sein Geheimnis entschlüsselt, desto klarer wird ihm: Diesmal ist er es, von dessen Handeln das Geschick der Welt abhängt. Und diesmal ist es eine Entscheidung über Leben oder Tod …Manche Entscheidungen sind schwierig. Andere können dich das Leben kosten ...

Vita:
Kami Garcia und Margaret Stohl kam die Idee zu „Sixteen Moons – Eine unsterbliche Liebe“ während eines gemeinsamen Essens. Auf eine Papierserviette kritzelten sie ihre Gedanken zu einem Roman, der sie beide begeistern würde, und begannen zu schreiben. Die Sixteen-Moons-Bücher wurden ein weltweiter Erfolg und inzwischen auch verfilmt. Beide Autorinnen leben mit ihren Familien im kalifornischen Los Angeles. Mittlerweile schreiben sie nicht mehr auf Papierservietten, sondern auf Computern.


Statement:

Mit einem traumhaft, farblich gut abgestimmten Cover hält der Leser nunmehr den dritten Band aus der Reihe Sixteen Moons in der Hand. Vertraute Personen und Rückblicke in die ersten beiden Bände, es ist fast wie ein nach Hause kommen. Ethan und Lena, eine Liebe, die durch Trennung noch stärker geworden ist als zuvor.
„Eigtheen Moons – Eine grenzenlose Liebe“, ist wieder mal ein Buch, dem man nur bedingt eine Leseunterbrechung schenkt.
Ethan und Lena, es sieht aus, als ob die Dinge normal laufen, ihre Beziehung, ihre Probleme. Die Charaktere Ethan wächst in der Handlung, nimmt sich ihren persönlichen Raum, zeigt Gefühle. Er ist für mich die tragende vielleicht auch tragische Figur in diesem Band.
Doch Unheil sucht die Stadt Gatlin heim, Dunkles, Böses. Eine Heuschreckenplage, das Wetter, neues Chaos.
Selbst Lenas Familie, wie schon im Klappentext erwähnt, ist machtlos.
Die beiden Autorinnen haben einen gut harmonisch passenden Schreibstil gefunden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kam ich aber gut in die Geschichte hinein.
„Eigtheen Moons – Eine grenzenlose Liebe“, hat alles, was ein gutes Buch ausmacht – Spannung, Gefühl, Emotionen, Kummer, Leid.
Wer nunmehr gedacht hat, es ist der letzte Band, nein ein weiterer wird folgen.
Der Schreibstil ist gut und flüssig - ich wurde positiv überrascht.
Zitat: S. 299 
"Ich war an die Höhen und Tiefen gewöhnt, die ein Leben zwischen der Welt der Caster und der Welt der Sterblichen mit sich brachte, aber zurzeit gab es nur noch Tiefen."

Fazit:
Ein Buch, welches ich gern gelesen habe und weiterempfehle.
Empfehlenswert, lesenswert, nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern auch für jung gebliebene Erwachsene.
  Ich vergebe gute 4 Lesegenuss-Bücher


 Vielen Dank an den cbj-Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars.


Mittwoch, 27. März 2013

(Rezension) Feuer der Götter - Stefanie Simon







Stefanie Simon
Feuer der Götter
€ 14,99
Taschenbuch
432 Seiten
Verlag: Knaur TB (1. Februar 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3426511985







Link || Verlag || 
Link zu || A  Feuer der Götter: Roman ||

Verlagsinfo:
Als der jungen Naave eines Tages ein waschechter  Feuerdämon gegenübersteht, gefriert ihr buchstäblich das Blut in den Adern. Denn Feuerdämonen  sind die gefährlichsten Geschöpfe der Welt, das  weiß Naave aus schmerzlicher Erfahrung – schließlich tötete eines dieser Wesen ihre Mutter.  Allerdings scheint dieser spezielle Feuerdämon  verletzt zu sein, denn er bricht vor ihren Augen bewusstlos zusammen. Äußerst widerwillig hilft sie dem Fremden, nicht ahnend, dass sie damit Ereignisse auslösen wird, die ihre Welt von Grund auf verändern werden.


Autor:
Stefanie Simon wurde im Hunsrück geboren und studierte in Frankfurt am Main Kunst. Das Interesse an klassischen Sagen und Fantasiewelten brachte sie zum Schreiben. Heute lebt sie als Malerin und Schriftstellerin in Rheinland-Pfalz.

Statement:
Royias Tag war gekommen: Er wird den Platz eines der verstorbenen vierzehn Götter einnehmen und den Jadegang gehen. Ein schlimmer Tag für seinen Gefährten, Aja, ein Axot, die Flugechse. Aja war mehr als nur ein Tier, sie war Royias Begleiter, Gefährtin, eine besondere Beziehung herrschte zwischen den beiden.
„Feuer der Götter“ entführt den Leser in eine neue, völlig andere Fantasiewelt, die Stefanie Simon erschaffen hat. Es sind nicht nur die außergewöhnlichen Namen, sondern auch die Idee, nicht auf bekannte Götter oder Welten zurückzugreifen. Sie hat etwas Neues, Eigenes geschaffen.
Aber nicht nur das ist etwas Besonderes, auch mit ihrem Schreibstil, ihrer Wortwahl, warm, geschmeidig, eben perfekt.
„Feuer der Götter“ nimmt den Leser mit auf eine Reise, und diese jetzt für mich in passenden Worten zu beschreiben, nicht ganz einfach.
Royia, der in Zukunft der neue Gott Tique, der Gott der Jagd und der Diebe heißen soll, entscheidet sich aber gegen seine Bestimmung.
Zitat S. 25
„ Geh nicht durch den Jadegang. Das Leben im Licht ist eine Lüge. Geh nicht ... geh nicht ...“
Diese Worte hämmerten im Takt der Schritte in seinem Kopf.
Und dann ist da noch Xocehe, die ihm Vater und Mutter war, die ihn aufzog, ausbildete für seine spätere Berufung, seinen Weg, der ihm vorgegeben war als Auserwählter Nachfolger eines der vierzehn Götter zu werden.
Die Wahrheit zu suchen, Zweifel ausräumen, was ist sein wahres Schicksal?
So begegnet Royia Naave, die ihn erst ablehnt, denn er ist ein Feuerdämon. Und genau so einer hat ihr die Mutter genommen. Naave, ein Stadtmensch, Royia, der Waldmensch.
Die Entwicklung zwischen den beiden Protagonisten mit zu erleben bzw. zu verfolgen, ihre Reife, das hat die Autorin perfekt geschrieben.
Ich habe widerwillig Lesepausen gemacht, die sich ja ab und an nicht vermeiden lassen.
„Feuer der Götter“, eine fesselnde Handlung, eine fantastische Wohlfühlatmosphäre geht von diesem Buch aus, wobei auch die Spannung nicht zu kurz kommt, eben einfach alles stimmig!
Die Autorin hat jede Charaktere unbeschreiblich gut und lebendig beschrieben, dass man sie förmlich spüren konnte

Das Cover – allein der Blick darauf regt die Fantasie des Lesers an, absolut ein Highlight.


Fünf Lesegenuss-Bücher



Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar

(Post It 08) Rezension "Ticket ins Glück" - Elke Becker



Elke Becker
Ticket ins Glück
 € 0,99 Format: Kindle Edition Dateigröße: 482 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe
 244 Seiten
Gleichzeitige Verwendung von Geräten
Keine Einschränkung
 Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B00AYE0TXK
Umfang: 318 Taschenbuchseiten


Kurzinfo:

Als Alexandra ihren neuen Job verliert, ist es für ihren Verlobten Tom ein Wink des Schicksals, endlich zu heiraten und Nachwuchs in die Welt setzen. Windelwechseln und Babygeschrei passt jedoch so gar nicht in Alex' momentane Lebensplanung. Zu lange hat sie hinter Toms Karriere zurückgestanden und ihre eigenen Wünsche aus den Augen verloren.
Nach einem heftigen Streit fasst sie den verrückten Entschluss, für ein Jahr auszusteigen. In der Dominikanischen Republik will sie ihre Abenteuerlust ausleben und herausfinden, was sie sich selbst vom Leben erhofft, ob Tom tatsächlich ihr Mr. Right oder doch eher Mr. Wrong ist und wie es überhaupt weitergehen soll.
Während alle versuchen Alex von ihrem Entschluss abzubringen, entschließt sich Alex' Schwester Sabina kurzerhand mitzukommen, um ihrem chaotischen Liebesleben zu entfliehen.
Kaum sind die Schwestern angekommen, steht Alex wegen eines Missverständnisses ohne Job da. Schnell wird ihr klar, dass ein Leben unter der karibischen Sonne nicht nur tropische Cocktails, Salsa, Strand und Meer bedeutet. Als Alex kurz darauf auch noch bemerkt, dass sie schwanger ist, wird ihr Leben vollends auf den Kopf gestellt.

Weitere Bücher der Autorin:
Das Mallorca Kartell - Kriminalroman
Mallorca Schattengeschichten - Ein Kurzgeschichtenband - Gemeinschaftsprojekt mit Alex Conrad

Im Schatten des Mondlichts - Liebesroman mit Fantasyelementen - Trilogie - Das Erwachen - Die Fährte - Das Erbe - herausgegeben unter dem Namen J. J. Bidell

Statement:
„Ticket ins Glück“, in dieser kalten Jahreszeit zu lesen, brachte nicht nur die Wärme, Glücksgefühle, lang vermisste Sonnenstrahlen für einige Lesezeit ins Haus, sondern auch einen guten Frauenroman.
Irgendwann kommt FRAU an einen Punkt, wo sie merkt, es geht so nicht mehr weiter. Alex verliert just ihren Job, was für ihren Freund und Verlobten ein Wink mit dem Zaunpfahl ist, nunmehr an beider persönlicher Zukunft zu denken. Er möchte heiraten, Kinder. Doch Alex ist noch nicht soweit, denn das kann es doch noch nicht gewesen sein in ihrem Leben. Zu lange hat sie als Frau zurückgesteckt, damit Alex beruflich seinen Weg gehen konnte. Schließlich hatte sie sogar ihr Studium für ihn aufgegeben.
Was nun?
Auch im Leben ihrer Schwester läuft es derzeit nicht rund. Ihre Liebe geht den Bach hinunter, denn ihr verheirateter Liebhaber, ist nicht bereit, ihretwegen seine Familie zu verlassen.
So fassen Alex und Sabina den Entschluss, Deutschland den Rücken zu kehren, um in der Dominikanischen Republik einen Neuanfang zu starten.
Wie heißt es doch „Träume sind dafür da, um sie zu verwirklichen“. Doch ist/wird alles besser für die beiden Frauen?
Obwohl beide einen Job übers Internet gefunden haben, stellt sich vor Ort heraus, dass die Stelle nur für Sabina gilt. Alex ist auf den Boden der Realität angekommen. Weitere Schatten schweben über ihren Kopf, denn zu allem muss sie feststellen, dass sie schwanger ist.
Die Autorin Elke Becker hat mit „Ticket ins Glück“ einen scheinbar leicht lockeren Frauenroman geschrieben, der vom Titel her nur Sonnenschein, Glück pur verspricht. Doch sie hat auch hinter die Kulissen des Auswandererlebens geschaut und ihre Eindrücke mit in die  Handlung eingebaut.
Sicher lässt es sich unter der Sonne anders leben als hier in Deutschland, doch Probleme gibt es überall.
Und so kämpfen die beiden Protagonisten sich durch den Alltag, während in Deutschland die verlassenen Männer feststellen müssen, was ihnen fehlt.
Tom, dem klar wird, wie sehr er sich zum Nachteil verändert hat, und das auf Kosten seiner Beziehung zu Alex.
Sabinas verheirateter Freund, wird er es schaffen, wirklich seine Familie zu verlassen?
Es spricht viel für ein glückliches Ende, doch ... lesen Sie selbst.
Fazit:
„Ticket ins Glück“, allein das Cover läßt einen in Gedanken die Koffer packen, in den nächsten Flieger zu steigen und ab in die Sonne. Eine wunderbare Lektüre, ein guter Frauenroman, und daher gebe ich meine Leseempfehlung.

Vielen Dank an die Autorin für das Leseexemplar :-)

Fünf Lesegenuss-Notizbücher für Ebooks

Sonntag, 24. März 2013

(Rezension) Im Zweifel Südwärts - Katarina Fischer




Katarina Fischer
Im Zweifel Südwärts
€ 8,99
Taschenbuch
432 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (11. Februar 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3453409835

Kauflink - Verlag 
u. a. 






Quelle - Cover / Infos - Vita - Verlag


Alle Wünsche erfüllt – und jetzt?
Daphne ist 31 Jahre alt und hat eigentlich keinen Grund zu klagen. Ein toller Job, der Sommerurlaub mit Betty steht vor der Tür, und es sieht ganz so aus, als hätte sie nach unzähligen Flops in Richard endlich den Richtigen gefunden. Alles ist so, wie sie es sich immer gewünscht hat. Doch während die Vorbereitungen laufen und sich die Reisegruppe beständig vergrößert, beginnt Daphne zu zweifeln. Wenn sie wirklich alles hat, was sie immer wollte, warum fühlt es sich dann nicht so an? Und so startet die Reise im gelben VW-Bus gen Süden. An Bord: drei Freundinnen, viel Männerballast und eine Hochzeitstorte …
Vita:
Katarina Fischer wurde 1982 in Hamburg geboren. Nach zwei lehrreichen Jahren in London lebt sie seit 2006 wieder in der Hansestadt, arbeitet als Fotoredakteurin, Gelegenheits-DJ und schreibt. Mehr Katarina Fischer im Internet unter katarinafischer.blogspot.com.

Statement:
Eine seltsame Situation, die die 31-jährige Daphne gerade erlebt, Gast auf der Hochzeit der eigenen Mutter zu sein. Diese wagt mit ihren 59 Jahren nun zum zweiten Mal den Schritt in die Ehe, mit Joe, einem Ami, Beruf Archäologe. Ein Traummann!?
Geschrieben in der Ich-Perspektive von Daphne, schildert sie uns am Anfang der Geschichte ihre vergangenen Jahre, kurz umrissen, zum gelebten Leben mit und ohne Mann, bis sie Richard trifft und nach einer längeren Kennenlernphase mit ihm zusammenzieht. Und von da an ändern sich die Dinge, Aber Daphne liebt Richard. Also?
Die Katastrophe am Hochzeitstag zeigt sich in Form von kleinen Handabdrücken im Marzipandeckel der Hochzeitstorte.
Was nun? Die Torte verschwinden lassen, das geht auf keinen Fall. Ihre Mutter würde ausflippen, doch da ist ja Betty, Daphnes Ruhepool, ihre beste Freundin. Also wird kurzerhand die besagte Etage aus der Torte entfernt und im Kofferraum des Autos verstaut.
Erwähnenswert sind die Songtitel, die bei jedem Kapiteltitel mit aufgeführt werden. Musik in der Form begleitet den Leser eh durch die ganze Geschichte.
Nun heißt es aber, ab in den so lange schon geplanten und immer wieder verschobenen Urlaub. Erst war dies, dann kam Bettys Kind, hier passte es mal nicht mit Richard, die Liste war endlos.
Locker, unkompliziert und immer wieder zwischendurch findet sich ein Songtitel, ist „Im Zweifel Südwärts“ eine Geschichte, die den Leser zum Schmunzeln, bringt.
Locker vom Hocker, Baby, das wird schon.
Themen, die eine über 30-Jährige beschäftigen, Beziehung, Kinder, dazu eine Familie, allesamt wohl normal oder?
Daphnes Job und Richard, typisch Mann – zwei linke Hände im Haushalt und auch sonst, nun ja.
Drei Wochen Urlaub, nichts planen, einfach fahren, irgendwo hin. Daphne, Betty und Lucy, Männer und das Stück Torte, in einem gelben VW-Bus, auf und davon.
Allein die bildliche Vorstellung – klasse.
Nachdenklich hat mich u. a. die im
Kapitel 10 „Daphnes MixTape – Belle & Sebastian – Ease Your Feet In The Sea“, als Lucy Daphne von ihrem ersten Mal erzählt, passiert in jungen Jahren.
Zitat S. 303

„... Es ist ganz einfach: Du musst immer den Menschen lieben, nicht die Idee von eine Beziehung mit diesem Menschen. Denn sonst, wenn Dinge anders kommen, als du gedacht hast, und schlecht oder schwierig, denkst du: Es ist alles ein großer Fehler.“
Am Ende des Buches findet sich die Auflistung der Mixtapes von Daphne, Betty und Lucy.
Ti Amo :-)

Fazit:
„Im Zweifel Südwärts“, eine wunderbare Lektüre, der ich allerdings ein viel schöneres Cover verpaßt hätte.  Wirklich schade, denn irgendwie passt das gar nicht. Trotzdem ist das Buch zum Genießen, nicht mal für eben zwischendurch. Für den Leser Erinnerungen an evtl. selbst Erlebtes, von daher meine Leseempfehlung.

4,5 von 6 Lesegenuss-Bücher



 Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar



Samstag, 23. März 2013

(NEWS) LESER meines Blogs - Vorstellung ~ Part I




Die Idee der neuen Rubrik "NEWS - Leser meines Blogs" trage ich schon etwas länger mit mir herum. Doch wie so oft, man will dabei und verschiebt es doch wieder, weil irgend etwas wieder dazwischen gekommen ist.
Warum diese Rubrik? Gerade in unserer so hektischen Zeit wird oft vergessen, dass gerade die Kommunikation untereinander / miteinander wichtig ist. Ich schließe mich nicht davon aus, dass auch ich zu denjenigen gehöre, die sich immer wieder vornimmt, Blogs zu besuchen, Kommentare zu schreiben. Bloggertypisch oder :-)
Um nun mal den Kontakt wieder anzuregen, werde ich sporadisch - ab heute - je nach meinem Zeitplan, meine Leserliste durchgehen und in einzelnen Posts einige Blogs kurz vorstellen.
Es liegt dann an euch, diesen einen "Besuch" abzustatten.
Vorab kann ich schon sagen, dass ich feststellen musste, dass etliche Blogs inaktiv sind bzw. die letzten Posts aus 2012 (einer sogar aus 2011) sind.
Autsch --- haben die vergessen, dass sie einen Blog im www haben? Nun, sind nur Mutmaßungen von mir. Man weiß ja immer nicht so genau, was dahinter steckt.

Was meint Ihr zu diesen "NEWS"? - Ähnlichkeiten dieser Posts sind auf jeden Fall mit einer Bloggerin abgesprochen, dass es okay ist. Denn jeder von uns gestaltet es für sich ja anders.

Jeweilige Texte bzw. Infos habe ich von den Blogseiten entnommen. Sollte dies für einen Bloginhaber nicht in Ordnung sein, schreibt mich an...

Nun aber geht es los


Michas Bücherträume

Michaela schreibt über sich " ...
Lesen... ist nicht einfach nur Lesen. 
Es bedeutet so viel. Abschalten, an nichts mehr denken und einfach nur genießen. Für mich besteht ein Buch nicht einfach nur aus Buchstaben oder Wörtern, sondern ein gutes Buch ist wie ein wunderschöner Film der sich ganz allein nur für mich im Kopf abspielt."
Ihre Tochter ist ihr Ein und Alles   - und sie hat einen Labrador-Rüden - ***




Evasan

Evasan schreibt über sich:
Ich lebe drauf los, bin für alles offen, mache bei Vielem mit. Ich liebe Handarbeiten und Basteleien in jeder Form, bin eine geborene Leseratte und liebe das Leben.
Schaut doch mal bei ihr vorbei. Ich wusste bis dato nicht was Grannys sind ***



Buchbewertungen

Dieser Blog wird von einer buchbegeisterten Bloggerin und Rezensentin geführt.
Sie veröffentlicht unter dem Pseudo "Sophia!" - heißt im wirklichen Leben Sabrina, ist Studentin, Träumerin und eine Liebhaberin der kreativen Schreibkunst.




*Sheena* The Bookdealer and more

 *Sheena* bzw. Verena's Blog berichtet nicht nur über Bücher, sondern auch Kosmetik, Bastelarbeiten, Kochen/Backen - Rezepte und so Allerlei aus ihrem Alltag.
 Ihre Lieblingsbücher, Autoren und noch viel mehr könnt ihr auf dem Blog lesen.


 

Lina - besser gesagt "Traumzeit" - leider auch ein Blog, der irgendwie nicht mehr aktiv ist.
Sie schreibt über sich, sie sei eine kleine Chaotin mit großem Herz...




Und hier ein Blog, wo der letzte Post aus 2011 ist. Ich wollte euch das mal nicht vorenthalten.

Traumtänzerin









Das war es erst einmal für heute. Und wie schon oben geschrieben, würde mich freuen, was Ihr dazu meint.

Freitag, 22. März 2013

Ankündigung - Blogtour mit Simone Keil zu "Corvidæ"

Hallo liebe Blogleser,

morgen geht sie also los, die Blogtour mit Simone Keil zu "Corvidæ".



Insgesamt nehmen sechs Blogs daran teil.

Corvidæ ist ein wirklich ganz besonderes Buch.

Die Autorin schreibt dazu:
Corvidæ ist ein Fantasy-Roman, ein Roadmovie, ein Trip in die Psyche. Der Roman spielt mit bekannten Fantasy-Elementen, nimmt sie auseinander und fügt sie zu einem surrealen Gebilde zusammen, das einem manchmal das Gehirn durcheinanderwirbelt, aber schließlich nichts weiter ist, als eine mögliche Realität. Oder um es mit Rokans Worten zu sagen: 'Realität ist das, was man glaubt zu sehen, nicht mehr und nicht weniger.'

Es werden mit Sicherheit interessante Posts an den jeweiligen Tag erscheinen.

23.03. 2013 ~~ Der Bücherwahnsinn

24.03.2013 ~~ Fantastische Bücherwelt

26.03.2013 ~~ Julis Leseecke

28.03.2013 ~~ Fantastische Lesetipps

30.03.2013 ~~ Book Lounge Lesegenuss (also bei mir :-)

31.03.2013 ~~ Bibliothek der vergessenen Bücher


Ich freue mich schon sehr auf die kommenden Tage.


Freitags-Füller # 208




Freitags-Füller # 208

So schnell ist die Woche vergangen und es ist FREITAG :-)

Hier nun wieder der Freitags-Füller - wie immer von Barbaras Seite " LINK". 
Dort findet Ihr auch alle weiteren Informationen.

1. Die Kombination T-Shirt und Schnee, nee wirklich nicht.
2.  Manche Menschen sind wirklich überflüssig.
3.  Pizza mit Thunfisch - lecker :-).
4. Der eisige Wind ist nur ungemütlich.
5.  Ich sag besser nicht, was ich teils über andere  denke .
6.  Leckerer Tee wärmt mich bei diesem Wetter.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf auf ein gutes Buch , morgen habe ich ein bisschen Haushalt geplant und Sonntag möchte ich hoffentlich mal ohne Schneegestöber am Morgen aufwachen !


Habt einen schönen Freitag - wir lesen uns - mal schaun, ob es mit meinen Ideen und der Umsetzung nun langsam mal was wird.

LG Hanne

Donnerstag, 21. März 2013

Buchnachschub der letzten KW's






Seit Ende Februar habe ich ja noch keinen neuen Post zwecks Buchnachschub eingestellt.
Das hole ich dann mal heute nach.
Bücher kommen, Bücher gehen ... Da meint man, einiges gelesen zu haben und der SuB wächst dann doch wieder :-)
Ein Buch davon habe ich ja schon gelesen und die Rezension veröffentlicht.
In den nächsten Tagen wird einiges an Posts online gehen, ich habe nämlich Urlaub - sprich Resturlaub nennt man das.

Und wie schon beim letzten Mal - ohne irgendwelche Bilder. Mit dem Klick gelangt ihr auf alle weiteren Informationen.



Amanda Hocking     Watersong - Sternenlied 
Gail Carriger  Soulless, Band 1
der nachfolgende Band schließt die Trilogie der Mythos Academy ab -
Jennifer Estep Frostherz: Mythos Academy 3  
Veronika Bicker  Optimum - Kalte Spuren
Bernd Perplies  Im Schatten des Mondkaisers
Deborah Harkness Wo die Nacht beginnt: Roman
Leonora Christina Skov Das Turmzimmer: Roman
Dagmar Hoßfeld - Mein Leben, die Liebe und der ganze Rest "Meine Rezi hier"
Aileen P. Roberts Das Land jenseits der Zeit: Elvancor 1 - Roman

Von der Autorin Christine Spindler erhielt ich das Buch "Mond aus Glas"... Es hat mich neugierig gemacht, weil auf etlichen Blogs schon darüber so toll berichtet wurde.

Mond aus Glas Mond aus Glas

Charlotte Schaefer Léonide

Viel Spass beim Stöbern.

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