Donnerstag, 20. März 2014

(Rezension) All unsere Träume - Julie Cohen

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Julie Cohen – All unsere Träume 
Taschenbuch
464 Seiten
Verlag: Diana Verlag (10. Februar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3453357594
Originaltitel: Dear Thing
€ 8,99
© Cover / Infos - Kauflink  - Verlag

Was wir aus Liebe tun

Claire und Ben lieben sich, doch eines fehlt zu ihrem Glück: ein Kind. Sie wollen den Traum von einer eigenen Familie schon aufgeben, da hat Bens beste Freundin Romily eine verrückte Idee. Gemeinsam schmieden sie einen folgenschweren Plan, der alles auf den Kopf stellt und lang verborgene Gefühle zutage fördert. Noch ahnen Romily und Claire nicht, dass sie bald die wichtigsten Entscheidungen ihres Lebens treffen müssen …

Meine Meinung:

Es war einmal, so fangen viele Geschichten an, die uns träumen lassen. „All unsere Träume“ können leider so schnell platzen und hinterlassen oft Wunden, die schlecht oder manches Mal gar nicht verheilen.
Ben und Claire warten schon so lange darauf, dass sie endlich ihr eigenes Kind in den Armen halten dürfen. Doch trotz aller Maßnahmen und künstlicher Befruchtung, wieder einmal ist ihr Traum wie eine Seifenblase geplatzt. Man muss versuchen, sich in die Situation der beiden hineinzuversetzen, dann kann man verstehen, wie sie sich fühlen. Auch der intensive Kontakt mit ihrem Patenkind Mariposa, Ben und Claire lieben und verwöhnen sie, ist nicht gerade vorteilhaft.
Doch wie weit würdest du gehen, um endlich dein eigenes Baby zu haben?
Ben und Romily, Mariposas Mutter, kennen sich noch aus der Studentenzeit her. Kann sie sich wirklich in Claires Situation hineinversetzen,  sie, die alleinerziehende Mutter? Hat sie wirklich ohne nachzudenken das Angebot gemacht, für die beiden  auszutragen?
Von da an geht alles sehr schnell und Romily ist schwanger.

Die Autorin hat ein brisantes Thema ausgewählt, nicht nur die ungewollte Kinderlosigkeit, sondern auch das der Leihmütter.  Was für uns in Deutschland tabu ist, wird in anderen Ländern praktiziert.
Herausragende Charaktere sind beide Frauen und auch Mariposa, während Ben ziemlich unscheinbar wirkt. Die Autorin hat mich mit ihrer Sprache, den Worten, der Beschreibung ihrer Charaktere schon fasziniert.  Auf ihre Art und Weise hat die Autorin in „All unsere Träume“ Themen über die Liebe, den Verlust, Trauer und schließlich den Neuanfang verarbeitet und eine gute Geschichte geschrieben.
Besonders gut gefallen haben mir die beiden gegensätzlichen Partien, Ben und Clair, Romily und Mariposa. Die beschriebenen Gefühle waren stark, so dass man doch etliches nachvollziehen kann.

„All unsere Träume“ ist ein beeindruckender Roman, dem ich meine Leseempfehlung gebe. Dieses Buch sollte man nicht verpassen. Wer aufgrund des Titels einen leicht-lockeren Roman erwartet, wird enttäuscht werden.



Julie Cohen studierte Englisch an der Brown University in Rhode Island, USA. 1992 zog sie für ein Literatur-Aufbaustudium nach England und begann dort als Lehrerin zu arbeiten. Mittlerweile leitet sie Schreib-Workshops in England und den USA und widmet sich ansonsten voll und ganz dem Schreiben. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrem kleinen Sohn in Berkshire. Im Diana Verlag erschienen ihre Romane Mit den Augen meiner Schwester und All unsere Träume.

 

Kommentare :

  1. Dieses Buch liegt schon hier =)))) *freu*
    LG Martina

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    Antworten
    1. :-) Toll - hast du das Buch davor auch gelesen gehabt? Ich erinnere mich nicht.
      Oh manno, ich habe vorgestern mein SuB aktualisiert und dann erst mal auf Entwurf gestellt und nun ist er weg. Nur noch das alte Ding aus 2012 da...... ich könnte schreien.
      BLOGSPOT hatte mir Probleme angezeigt wegen speichern...

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