Sonntag, 23. März 2014

(Rezension) Mord in Babelsberg - Susanne Goga


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Susanne Goga
Mord in Babelsberg
Taschenbuch
320 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Februar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3423214865
€ 9,95
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© (Cover/Infos dtv-Verlag)


Meine Meinung:
Berlin 1926: Kommissar Leo Wechslers vierter Fall „Mord in Babelsberg“ beginnt in Berlin-Kreuzberg. Nein, eigentlich doch nicht,  genau genommen im Besprechungszimmer der Inspektion A, wo die Kollegen sich die Konstruktionszeichnungen zu einem neuartigen Dienstfahrzeug der Mordkommission, dem Mordbereitschaftswagen. Es gab ihn wirklich, den Kriminalrat Ernst Gennat. Hier findet sich eine historische Figur in einem Zeitkrimi wieder. Leo Wechsler wird zu einem Mord gerufen. Für ihn eine starke Herausforderung, denn mit Marlen, der Toten, wird er nunmehr mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Er behält dies aber für sich, auch mit seiner Frau Clara spricht er nicht darüber. Diese Beziehung war vor seiner Ehe.
Kurz darauf wird ein bekannter Stummfilmregisseur ermordet aufgefunden, Viktor König, mit den gleiche Mordmerkmalen wie bei der Toten.
Die beiden Fälle zu lösen, erweist sich als kompliziert.
Gibt es eine Verbindung zwischen ihnen?
Das Team um den Kommissar tappt lange im Dunklen. Doch dann taucht eine Charaktere auf, die vielleicht/evtl. das Puzzle zusammenfügen kann.
Berlin der Zwanziger Jahre, das Leben, die politische Entwicklung, aber auch die damaligen Arbeitsverhältnisse in der Kriminologie, dies hat die Autorin klar und detailliert, gut recherchiert in die Handlung eingebaut.
Der allmähliche wirtschaftliche Aufschwung ist spürbar. Ebenso die familiäre Situation von Leo Wechsler spielt eine wichtige Rolle mit. Das Verhältnis seiner Schwester zu seiner Frau Clara hat sich positiv verbessert und sie haben genug für das Leben.
Aber was ist schon genug?
Die Reichen protzen, die Filmindustrie zeigt Glamour und Glemmer.
Es ist nicht nur die Atmosphäre von dem Berlin der Zwanziger Jahre, der diesem Roman genau den richtigen Hintergrund liefert.
Fazit:
„Mord in Babelsberg“, ein Kriminalroman mit geschichtlichem Hintergrund, inhaltlich gut und spannend geschrieben, dem ich meine Leseempfehlung gebe!
Ich mag den Stil der Autorin Susanne Goga, von der ich bereits
gelesen habe. In diesem Buch ist Clara Bleibtreu noch seine Freundin.

Buchinfo:
Berlin 1926. Im Hof einer eleganten Wohnanlage in Kreuzberg wird die Leiche einer Frau entdeckt, die mit einer Scherbe aus rotem Glas erstochen wurde. Kommissar Leo Wechsler muss am Tatort erkennen, dass es sich bei der Toten um seine ehemalige Geliebte Marlen Dornow handelt, die er seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Er erzählt niemandem von seiner Verbindung zu der Toten, auch nicht seiner Frau Clara, sondern stürzt sich verbissen in die Ermittlungen. Wie sich herausstellt, hatte Marlen sich von wohlhabenden Männern aushalten lassen, zuletzt von einem Politiker, der ein enger Mitarbeiter des Außenministers Gustav Stresemann ist. Kurze Zeit später gibt es einen zweiten Toten: Viktor König, der gefeierte Filmregisseur, wurde ebenfalls mit einer roten Glasscherbe erstochen …

Autoreninfo:
Susanne Goga lebt als Autorin und Übersetzerin in Mönchengladbach. Sie hat außer ihrer Krimireihe um Leo Wechsler mehrere historische Romane veröffentlicht. 
Homepage: www.susannegoga.de

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