Samstag, 26. April 2014

(Rezension) Liebesköter - Katrin Einhorn


http://www.amazon.de/gp/product/3423214996/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&camp=2514&creative=9386&creativeASIN=3423214996&link_code=as3&tag=lesebookloun-21

Katrin Einhorn
Liebesköter
Taschenbuch
256 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3423214995
€ 9,95

Auch erhältlich als:
eBook - Kauflink Verlag





© Cover - Info dtv-Verlag


Buchinfo
Der will doch nur spielen  ...
Was tun, wenn die fledermausohrige Hündin der neuen Nachbarn gerade das heißgeliebte Motorrad anpinkelt? Auf alle Fälle cool bleiben, denkt sich Florian. Er mag Hunde nicht besonders, aber wenn Lillys Frauen eine attraktive langbeinige Fitnesstrainerin namens Neele ist, dann nimmt man das schon mal in Kauf. Was tut man nicht alles für die Liebe. Wirklich alles?

Statement:
„Liebesköter“, ein kurzweilig geschriebener Roman, der von einem chaotischen Mann, einer jungen Frau und ihrem Hund handelt.
Ein vielversprechendes Cover und auch der Titel passend – eigentlich sollte einem eine gute Lektüre erwarten. Doch ein schwieriger, nein eher zählflüssiger Anfang macht es einem nicht leicht, sich in die Geschichte zu vertiefen.
Florian, Anfang 30, arbeitet bei einer Kölner Zeitung in der Anzeigenabteilung. Das ihm der Job irgendwie auf den Zeiger geht, keine Freude bringt, lieber verbringt er seine Zeit mit den Freunden Mats und Gerd, stellt sich schnell heraus. Doch dann taucht da diese neue Nachbarin auf und mit ihr die Hundedame Lilly. Diese nimmt auf nichts Rücksicht, nicht mal Florians heißgeliebtes Motorrad ist vor ihr sicher. Dass Lilly an sein Motorrad pinkelt, nein, dass findet Florian nicht gut. Allerdings hat er sich in Neele verguckt, wenn da nicht seine Antipathie gegen Hunde wäre. Im Prinzip ist hier schon alles erzählt.
Neele findet Florian überhaupt nicht toll. Und da wäre dann noch seine Mutter. Ständig mischt sie sich in sein Leben ein. Florian, ein Chaot, nichts ordentliches gelernt, seine Wohnung nun ja, Sauberkeit, aufräumen, nicht seine Stärken. Solche Typen gibt es. Und sie kommen durch im Leben, irgendwie.
Was der Autorin gut gelungen ist, sind die Beschreibungen der Protagonisten. Etliche Szenen sind amüsant, nett, nicht mehr. Dass für beide die Geschichte ein Happy-End haben könnte, vorhersehbar.

Fazit:
Alles in allem ist „Liebesköter“ eine Geschichte, die sich Ruck-zuck lesen lässt. Mehr aber auch nicht. Eben so mal für zwischendurch, einige humorvolle Stellen bringen einen zum Schmunzeln.
Schade, ich hatte bei der Vorgabe des Titels und des ansprechenden Covers weit mehr erwartet. Die Grundidee ist gut, aber der Rest plätscherte vor sich hin.
Ich vergebe gute 3,5 Lesegenuss-Bücher.

Vita:
Katrin Einhorn 1979 geboren, studierte Germanistik und Französisch und arbeitete als Lehrerin. Sie lebt mit ihrer Familie in Trier. Die Erfahrungen mit ihrer Hündin Maggie und ihrem alten blauen Mofa, das es bei Rückenwind auf satte 32 km/h brachte, inspirierten sie zum Schreiben ihres ersten Romans.
Homepage der Autorin "klick"

Keine Kommentare :

Kommentar veröffentlichen

***Danke für Euren Stöberbesuch. Wenn es euch gefallen hat, freue ich mich über euren Kommentar. ***

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...