Mittwoch, 30. April 2014

Bergfest-Frage #09 ... immer wieder mittwochs ...



Welche Meinung ist dir beim Buchkauf wichtig 
(vor deiner Zeit des Bloggens usw.)?

Diese Aktion läuft in Zusammenarbeit mit meiner Blogpartnerin Becky.

Antwort:  Bei mir ganz klassisch die Meinung in der Buchhandlung. Oder aber durch Empfehlung von Freundinnen, Kollegen o.s.

Bin auf eure Antworten sehr gespannt.


Wenn ihr mitmachen möchtet, kann die Frage gern in einem Post auf euren Blogs beantwortet werden. Ebenso dürft ihr das Logo mitnehmen. Hinterlasst hier einen Kommentar mit eurem Link. Wir werden versuchen, allen einen Gegenbesuch abzustatten. Solltet ihr keinen Blog haben, schreibt einfach eure Antwort in  Kommentar oder aber auch auf Facebook.

Ich bin sehr neugierig auf eure Antworten.

~~ Hanne ~~

Lebensweisheit
In jeder Minute, die man mit Ärger verbringt, verpasst man 60 glückliche Sekunden.

Montag, 28. April 2014

(Rezension) "Frostnacht" ~ Mythos Academy 5 ~ Jennifer Estep


Jennifer Estep
Frostnacht – Mythos Academy 5
Gebundene Ausgabe
448 Seiten
Verlag: ivi; Auflage: 4 (10. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3492703147
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Originaltitel: Midnight Frost
€ 14,99

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© Cover - Info - Verlag

Buchinfo lt. Verlag:
Gerade, als es scheint, das Leben an der Mythos Academy könne nicht mehr gefährlicher werden, schlagen die Schnitter des Chaos erneut zu. Denn während Gwens Schicht in der Bibliothek der Altertümer wird ein Giftattentat auf sie verübt. Sie selbst kommt haarscharf mit dem Leben davon, während der oberste Bibliothekar Nickamedes mit dem Tod ringt. So schnell wie möglich muss Gwen mit Aurora Metis das Gegenmittel finden - doch die Pflanze gedeiht nur in der gefährlichsten Region der Rocky Mountains ... Wird das Gypsymädchen sich selbst und die Mythos Academy retten können? Und noch viel wichtiger: Wird sie den verschwundenen Spartaner Logan Quinn wiedersehen?

Statement: Die Mythos Academy Reihe von Jennifer Estep hat es mir angetan. „Frostnacht“ ist der fünfte Band um Gwendolyn (Gwen) dem Gypsymädchen mit der Gabe der psychometrischen Magie, oder anders gesagt, der Fähigkeit, die Geschichte eines Gegenstandes zu erfahren, indem sie ihn einfach berührt (Info Verlag!)
Aufgebaut auf die vorherigen Geschehnisse geht die Story anfangs etwas ruhiger los. Gwen träumt immer wieder von Logan. Sie hat keine Ahnung wo er ist. So arbeitet sie weiterhin in der Bibliothek bei Bickademes. Da fällt ihr an einem Tag auf, dass jemand etwas in ihrer beider Wassergläser schüttet. Der Mitschüler ist ein Schnitter. Die Bedrohung durch die Schnitter ist groß und leider hat Nickamedes schon etwas aus dem Glas getrunken.
Hach, es war einfach gut, endlich wieder in diese Reihe einzutauchen. Jennifer Estep hat ihre Ideen aus der Welt der griechischen Mythologie geschöpft. Diese wiederum vermischt mit der Super-Mythos-Akademie, einfach perfekt. Doch es ist nicht alles, was die Reihe so einzigartig macht. Mit jedem Mal kann man die weitere Entwicklung von Gwen erleben. Nach ihren Anfangsschwierigkeiten, der Ablehnung durch die Mitschüler, inzwischen hat sie die unsichtbare Treppe nach oben fast geschafft. Natürlich weiß jeder, dass sie zur Göttin Nike gehört.
Wie schon zuvor wird auch „Frostnacht“ aus der Ich-Perspektive von Gwen erzählt. Die Autorin schafft es mühelos, den Leser sofort in den Bann zu ziehen. Kurzgefaßte Kapitel machen es leicht, mal eine kleine Lesepause einzulegen. Falls überhaupt.
Und zum ersten Mal entführt Jennifer Estep den Leser in eine andere Mythos Akademie, nach Colorado, Rocky Mountains. Warum sie dorthin muss, sei hier nicht erzählt. Schade eigentlich, dass in etlichen Rezensionen so viel schon vom Inhalt verraten wird. Wer so intensiv und bildhaft Landschaften beschreibt, besitzt eine außergewöhnliche Wahrnehmungs- und wiedergabe, um dann Handlungsorte bildlich vor den Augen entstehen zu lassen. Allerdings muß man auch ein großes Kompliment an die Übersetzerin machen.
Zwei neue Charaktere tauchen in „Frostnacht“ auf, Rory und Rachel. Rory ist eine Schülerin im ersten Jahr an der Mythos Academy in Colorado. Rachel ist die Schwester von Rorys Mutter  und arbeitet in der dortigen Academy in der Küche. Welche Rolle die beiden für Gwen spielen, lasse ich offen.
Es gibt so viele Fragen zu beantworten. Weshalb wurde auf Gwen und dem Bibliothekar ein Giftanschlag verübt? Logan, der im Vorband ja mal ebenso verschwand, kommt er wieder? Braucht Gwen überhaupt noch seine Hilfe? Ihr Talent ist so weit ausgereift, nun wir werden sehen.
Doch Gwen ohne Logan?
Etliche Szenen im Buch haben mich doch überrascht – aber ich liebe Überraschungen!
Doch es ist nicht das einzige, was diese Reihe so einzigartig macht. Wiederum lässt Jennifer Estep die Schauplätze der Handlung bildlich vor den Augen erstehen.
Fazit:
„Frostnacht“ eine gut 400 Seiten umfassende Geschichte, der es nicht an Spannung fehlt, etliche Neuigkeiten zu Tage fördert, und n e u g i e r i g auf den nächsten Band macht.
Kommt da wirklich das Ende?
Ich liebe Mythos Academy – auch als erwachsene Leserin bin ich ein Fan von dieser Jugendbuch-Reihe. Wiederum hervorzuheben das Cover, eine wahre Augenfreude.
 Ich gebe fünf Lesegenuss-Bücher

Vita:
Jennifer Estep ist Journalistin und New-York-Times-Bestsellerautorin. Sie schloss ihr Studium mit einem Bachelor in Englischer Literatur und Journalismus und einem Master in Professional Communications ab und lebt heute in Bluff City, Tennessee. Bei Piper erschien bisher ihre All-Age-Serie um die »Mythos Academy«.

Sonntag, 27. April 2014

(Rezension) Das Feuer bringt den Tod - Ole Kristiansen

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© Cover/ Info - dtv-Verlag


Ole Kristiansen
Das Feuer bringt den Tod
Taschenbuch
464 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Februar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3423214926
€ 9,95
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Buchinfo:
„Du wirst brennen, du Hund!“ Gebäude brennen nieder. Unschuldige sterben. Ein Feuerteufel wütet in dem abgelegenen norddeutschen Dorf Güstrin, und niemand vermag ihn zu stoppen. Scheinbar willkürlich wählt er seine Opfer und verbrennt sie bei lebendigem Leib. Unter den Dorfbewohnern steigt die Nervosität, jeder verdächtigt jeden. Dann ergreift der Erste die Flucht. Doch ein Entkommen gibt es nicht ...
Statement:
Die Journalistin Katja Jakobs fährt zu ihrem Onkel, weil sie eine Reportage über die Abschaltung des Güstriner Atomkraftwerkes machen will. Er hatte dort gearbeitet. Doch als sie ankommt, ist sein Haus niedergebrannt und seine Leiche wird gerade weggebracht. Nur wenige Zeit später gibt es den zweiten Toten. Es stellt sich heraus, dass es Mord ist. Also nicht nur ein Feuerteufel, sondern auch noch ein Serienmörder lief frei herum.
Die Polizei findet heraus, dass die Toten eine Verbindung hatten. Es war nicht nur der gemeinsame Job im Kernkraftwerk gewesen, sie alle fuhren auch früher zur See auf einem Atomschiff. Katja lässt ihre Reportage ruhen. Sie will wissen, wer ihren Onkel auf dem Gewissen hat. Ihr dauert die polizeilichen Ermittlungen einfach zu langsam. Doch die Polizei hat es nicht gern, wenn man sich in laufende Verfahren einmischt. Möhrs, der leitende Kommissar, den der Autor sehr sympathisch darstellt, steht vor einem Rätsel. Wer könnte hinter diesen Anschlägen stecken? Es gibt viele Verdächtige. Als Katja immer tiefer auf eigene Faust vermittelt, gerät sie in Gefahr.

Von dem Autor Ole Kristiansen hatte ich bislang noch kein Buch gelesen. Das Krimi-Genre lese ich zwar, aber nicht so intensiv wie halt anderes. Dass diese Geschichte viele Irrungen enthält, macht es anfangs nicht leicht hineinzufinden. Doch der Autor hat es mit seinem Schreibstil super gemacht, den Leser die Geschichte zu vermitteln.
Denn spannend wird es.
Was und wer mit all den Bänden und Morden zu tun hat, dieser in meinen Augen sehr realistisch geschilderte Thriller birgt die Spannung bis zuletzt.
Ein Must-Read für alle Thriller-Leser.
Ich gebe 4 Lesegenuss-Bücher.


Vita:
Ole Kristiansen wurde Mitte der Siebzigerjahre in Hamburg geboren und wuchs im norddeutschen Flachland auf. Er studierte Medienkultur, Amerikanistik sowie Anglistik und lebt heute nach Aufenthalten in London und Süddeutschland wieder in der Elbmetropole. Er promoviert über die literarischen Mechanismen von Thrill, Grusel und Mystery. Kristiansen arbeitet als freier Übersetzer und Schreibcoach.

Samstag, 26. April 2014

(Rezension) Liebesköter - Katrin Einhorn


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Katrin Einhorn
Liebesköter
Taschenbuch
256 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3423214995
€ 9,95

Auch erhältlich als:
eBook - Kauflink Verlag





© Cover - Info dtv-Verlag


Buchinfo
Der will doch nur spielen  ...
Was tun, wenn die fledermausohrige Hündin der neuen Nachbarn gerade das heißgeliebte Motorrad anpinkelt? Auf alle Fälle cool bleiben, denkt sich Florian. Er mag Hunde nicht besonders, aber wenn Lillys Frauen eine attraktive langbeinige Fitnesstrainerin namens Neele ist, dann nimmt man das schon mal in Kauf. Was tut man nicht alles für die Liebe. Wirklich alles?

Statement:
„Liebesköter“, ein kurzweilig geschriebener Roman, der von einem chaotischen Mann, einer jungen Frau und ihrem Hund handelt.
Ein vielversprechendes Cover und auch der Titel passend – eigentlich sollte einem eine gute Lektüre erwarten. Doch ein schwieriger, nein eher zählflüssiger Anfang macht es einem nicht leicht, sich in die Geschichte zu vertiefen.
Florian, Anfang 30, arbeitet bei einer Kölner Zeitung in der Anzeigenabteilung. Das ihm der Job irgendwie auf den Zeiger geht, keine Freude bringt, lieber verbringt er seine Zeit mit den Freunden Mats und Gerd, stellt sich schnell heraus. Doch dann taucht da diese neue Nachbarin auf und mit ihr die Hundedame Lilly. Diese nimmt auf nichts Rücksicht, nicht mal Florians heißgeliebtes Motorrad ist vor ihr sicher. Dass Lilly an sein Motorrad pinkelt, nein, dass findet Florian nicht gut. Allerdings hat er sich in Neele verguckt, wenn da nicht seine Antipathie gegen Hunde wäre. Im Prinzip ist hier schon alles erzählt.
Neele findet Florian überhaupt nicht toll. Und da wäre dann noch seine Mutter. Ständig mischt sie sich in sein Leben ein. Florian, ein Chaot, nichts ordentliches gelernt, seine Wohnung nun ja, Sauberkeit, aufräumen, nicht seine Stärken. Solche Typen gibt es. Und sie kommen durch im Leben, irgendwie.
Was der Autorin gut gelungen ist, sind die Beschreibungen der Protagonisten. Etliche Szenen sind amüsant, nett, nicht mehr. Dass für beide die Geschichte ein Happy-End haben könnte, vorhersehbar.

Fazit:
Alles in allem ist „Liebesköter“ eine Geschichte, die sich Ruck-zuck lesen lässt. Mehr aber auch nicht. Eben so mal für zwischendurch, einige humorvolle Stellen bringen einen zum Schmunzeln.
Schade, ich hatte bei der Vorgabe des Titels und des ansprechenden Covers weit mehr erwartet. Die Grundidee ist gut, aber der Rest plätscherte vor sich hin.
Ich vergebe gute 3,5 Lesegenuss-Bücher.

Vita:
Katrin Einhorn 1979 geboren, studierte Germanistik und Französisch und arbeitete als Lehrerin. Sie lebt mit ihrer Familie in Trier. Die Erfahrungen mit ihrer Hündin Maggie und ihrem alten blauen Mofa, das es bei Rückenwind auf satte 32 km/h brachte, inspirierten sie zum Schreiben ihres ersten Romans.
Homepage der Autorin "klick"

(Rezension) Das Haus des Malers ~ Maryla Krüger

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Maryla Krüger
Das Haus des Malers
Taschenbuch
 288 Seiten
Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (10. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3746630366
€ 8,99

auch als Ebook erhältlich

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© Cover / Info " atb Verlag "


Bilder der Liebe:
Emma hat genug von Männern. Da kommt die Nachricht, dass ihr Großonkel, ein bekannter Maler, gestorben ist und ihr ein Haus bei Kühlungsborn vererbt hat. Emma verliebt sich in das alte Haus und versucht, allen Schwierigkeiten zu trotzen. Doch Ole, der attraktive Nachbar, macht ihr das Leben schwer, und im Haus funktioniert kaum etwas. Dann entdeckt sie geheime Bilder ihres Großonkels, auf dem eine junge Frau nackt zu sehen ist ...

Statement:
„A.Z. und R.V. – 1976“, diese Initialien in einem Holzbalken findet Emma Mönchhausen in dem Haus ihres Großonkels Alfons Zederbeck. Sie hatte es nach seinem Ableben von dem bekannten Maler geerbt. Idyllisch gelegen, nahe der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern, tritt Emma erst mal ihr Erbe an. Berlin und ihr altes Leben, ihre Liebe zu Hendrik, der Emma so hintergangen hatte, Zeit für einen Neustart. Ihre Wohnung hatte sie erst mal für ein paar Monate untervermietet. Wie hatte die Kellnerin in dem Lokal zu ihr gesagt, als sie den Brief des Notars las und sich ein Schluchzen nicht verkneifen konnte, „nimm es als Herausforderung!“ Dabei meinte diese allerdings etwas anderes.
Dass das Rohrdachhaus für Emma eine Herausforderung werden würde, ahnte sie in dem Moment, als sie davorstand. Doch das Haus weckte etwas in Emma. Bis vor vielen Jahren hatte sie selbst gemalt und für sie war es eine Reise zurück in ihre Erinnerungen. Jeder Tag brachte neue Überraschungen, dazu gehörte auch die Bekanntschaft mit dem alten Wilhelm Wunder. Doch zuvor trifft sie auf Ole Koswig, Enddreißiger, gut aussehend. Ihm gehörte das Gestüt Falbenkoppel und die Ländereien rundum, in dessen Mitte das Grundstück mit dem Rohrdachhaus stand.
Mehrfach hatte er versucht, dem alten Zederbeck das Haus abzukaufen, doch ohne Erfolg.
Unverhofft kommt Emma zu einem Hund. Popeye, so nannte sie ihn nach einer gewissen Zeit, war ein Streuner. Doch er kam immer wieder, und schließlich blieb er bei ihr. Dann war da noch Tante Hermine, die in Bad Doberan wohnte. Für ein paar Tage wollte sie bei Emma nach dem Rechten schauen.
Die einzelnen Kapitel werden jeweils wechselweise von Emma und Ole erzählt. Aufgelockert ist das Ganze durch die Gedanken von Popeye
Zitat (S.  102/103) Bloß ab nach Hause, dachte er und blieb verdutzt im Regen stehen. Nach Hause? ... Behutsam setzte er sich in Bewegung und trottete über die glitschigen Wiesen und nassen Straßen in die Richtung, in die seine Nase ihn trieb. ... Seltsamerweise war dafür der Duft nach Wärme stärker geworden. Viel stärker!
Ich hatte beim Lesen dieses Buches einen großen Vorteil, denn die Gegend rundum von Kühlungsborn, Bad Doberan ist unser jährliches Urlaubsziel. Für uns ist das eine Auszeit, abtauchen, Seele baumeln lassen. Die Landschaftsbeschreibungen bringen einen direkt an den Ort, wo es egal ob Sommer oder Winter einfach nur wunderbar ist.
Der Schreibstil von Maryla Krüger ist schlicht, ein paar Kraftausdrücke kommen auch drin vor, die ich hier aber so nicht wiedergebe ... Punkt. Die Geschichte lässt sich gut lesen.
Ob es allerdings ein spannender Liebesroman ist, wie vom Verlag angekündigt, sei dahingestellt.
Maryl Krügers Roman „Das Haus des Malers“ hat mir ein paar herrliche Lesestunden beschert und ich empfehle es sehr gern weiter. Ideal als Urlaubslektüre, die von allem ein bisschen und manchem mehr enthält.
Ich vergebe 4,5 ****Lesegenussbücher 

Vita:
Maryla Krüger wurde 1974 in Parchim (Mecklenburg) geboren. Sie spielt Theater und war als freie Autorin für eine Musikzeitschrift tätig. Sie hat bisher den Roman „Das schottische Geheimnis“ veröffentlicht. Im Frühjahr 2014 erscheint „Das Haus des Malers“.


Freitag, 25. April 2014

(Rezension) Als Oma bist du ja ganz nett ~ Wie meine Mutter ein Enkelkind bekam ~ Anja und Hanna Maier


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Anja und Hanna Maier
Als Oma bist du ja ganz nett
Wie meine Mutter ein Enkelkind bekam
Taschenbuch
240 Seiten
Verlag: Piper Taschenbuch (10. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3492303774
€ 9,99

auch als Ebook erhältlich

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© Cover / Info " Verlag "

Gerade war man mit sich und dem eigenen Leben im Reinen, erfreute sich als Frau im besten Alter am Erreichten und an den schönen Dingen des Lebens, da ruft die eigene Tochter an "Mama, ich bin schwanger." Denkt man da "Jetzt schon?" oder "Endlich!"? Anja und Hanna Maier berichten witzig und warmherzig von Oma-Umstellungsschwierigkeiten, neuen und alten Diskussionen über Namen, Erziehung und Eltern-Bohei und davon, wie ein Enkelkind das Familienleben auf den Kopf stellt.

Statement:
Anja Maier und ihre Tochter Hanna erzählen jeweils aus ihrer Perspektive, was es heißt, Mutter zu sein. Dies erklärt auch die beiden Titel.
Anja, Baujahr 1965, geboren in der ehemaligen DDR, wird mit 23 Jahren zum ersten Mal Mutter. Über 20 Jahre später erhält sie einen Anruf von ihrer ältesten Tochter mit dem Satz „Mama, ich bin schwanger.“ Wie sich das Leben doch wiederholt, so schreibt es die Autorin Anna Maier. Ich kann das als Mutter zweier Mädchen nur bestätigen, denn auch in unserem Leben finden sich Parallelen. Sind es die Gene oder wie kommt es dazu?
Die Thematik – u. a. Generationenkonflikt zwischen Mutter und Tochter, eine Mutter-Mutter-Kind-Geschichte, mit klaren Worten erzählen die beiden Frauen jeweils aus ihrer Sicht das vergangene Leben und heutige Miteinander. Auch wenn mir der Schreibstil von Hanna Maier wirklich gut gefallen hat, der Dialog zwischen den beiden Frauen sehr guten Wiedererkennungswert besitzt, die Anna Maier sprach mich persönlich mehr an. Aber das ist nur meine Sichtweise.
In 20 Kapiteln mit eigenen Untertiteln der beiden Frauen ist das Buch sehr unterhaltsam, doch mit Hintergrund, und davon eine ganze Menge. Thema Kinder sind erwachsen, nun komme ich als Mutter endlich dazu, mein Leben zu führen, doch urplötzlich wird man von der Mutter zur Oma.
Was die beiden Frauen alles erleben, wie man vor zig Jahrzehnten (1988) praktisch wegen Überfüllung der Kreißsääle mitten in den Wehen kurzerhand umgefrachtet wird in eine andere Klinik, ist nur eine kleine Episode aus den Erlebnissen. Auch die Funkstille zwischen Mutter und Tochter, das so oft nicht Loslassen wollen von Müttern, irgendwie bekannt oder?
Fazit:
Ich fasse mich kurz und kann nur sagen, lest das Buch. Noch eins, man sagt oft, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, trifft hier zu. Beide Frauen haben ihren eigenen Schreibstil, sehr charmant, teils amüsant. Ich denke auch von Hanna Maier wird man in Zukunft mehr lesen. Von daher kann ich nur meine absolute Leseempfehlung geben.


Vita:
Anja Maier, Jahrgang 1965, ist Journalistin bei der taz und lebt mit ihrem Mann im Berliner Umland. 2010 erschien von ihr "Die Pubertistin", 2011 der Bestseller "Lassen Sie mich durch, ich bin Mutter".
Hanna Maier, Jahrgang 1988, studiert nach ihrem Abschluss in Politikwissenschaften nun Journalismus in München. Sie ist Mutter einer Tochter. 

 

Klönschnack am Freitag


Wochenende!
Es war etwas ruhig gewesen in den letzten Tagen auf meinem Blog, 
aber beruflich war ich ziemlich angespannt.

Kurzer Zwischenbericht zur meiner Verlosung "Blogger schenken Lesefreude":

Wenn ich in meinen separaten Mailordner schaue, wow  ich bin total überrascht. 
Vor allem auch darüber, dass fast (!) alle die Teilnahmebedingungen richtig gelesen haben. 
Leider bin ich nicht dazu gekommen, auf jeden einzelnen Kommentar zu antworten. 
Ihr möget mir das bitte verzeihen.  

Bis morgen könnt Ihr euch noch für eines der Bücher bewerben. 

In den nächsten Tagen habe ich wieder einige Posts für euch.
Es wird nicht langweilig werden.
  
 Außerdem möchte ich alle neuen Leser sehr herzlich begrüßen und hoffe, dass Ihr auch noch nach der Verlosung meinem Blog treu bleibt.

Vor einiger Zeit hat mein Reader den Geist aufgegeben. Garantie eh abgelaufen. 
Egal, ich spare jetzt auf ein Tablet o.s. - mal schaun. D. h. aber, ich kann derzeit keine Ebooks lesen. 
Am PC oder Lappi ist das eine Krux!

Wie die Zeit rast, der Monat April ist auch schon wieder fast vorbei.
Dazu passend mal ein April-Gedicht:
April,  April,
der weiß nicht,  was er will!
Mal Regen und mal Sonnenschein,
dann hagelt's  wieder zwischendrein.
April,  April,
der weiß nicht,  was er will!
Nun seht,  nun seht,
wie's wieder stürmt und weht,
und jetzt,  oh weh,  oh weh!
da fällt schon wieder dicker Schnee!
April,  April,
der weiß nicht,  was er will!
(Volksgut)
 
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende


Mittwoch, 23. April 2014

Bergfest-Frage #08 ... immer wieder mittwochs ...



 Bergfest-Frage #08

Heute wird die Frage von Becky gestellt, die da lautet:

Nimmst du in an der Aktion "Blogger schenken Lesefreude" teil?

“Blogger schenken Lesefreude” – an der Aktion hatte ich bereits 2013 teilgenommen. Wie bereits Anfang April mitgeteilt, nehme ich auch in diesem Jahr daran wieder teil. 
Mein Post dazu ist seit ein paar Tagen online - und rechts in der Sidebar findet ihr auch den Button zum Gewinnspiel. Du kannst auch = hier = klicken, dann geht es direkt dort hin und findest alle weiteren Infos.
Zu gewinnen gibt es "Vor uns die Nacht" von  Bettina Belitz  sowie "Hier könnte ich zur Welt kommen" Marjorie Celona (Zugabe vom Suhrkamp Verlag).


Wenn ihr mitmachen möchtet, kann die Frage gern in einem Post auf euren Blogs beantwortet werden. Ebenso dürft ihr das Logo mitnehmen. Hinterlasst hier einen Kommentar mit eurem Link. Wir werden versuchen, allen einen Gegenbesuch abzustatten. Solltet ihr keinen Blog haben, schreibt einfach eure Antwort in  Kommentar oder aber auch auf Facebook.
Ich bin sehr neugierig auf eure Antworten.
~~ Hanne ~~

Lebensweisheit
In jeder Minute, die man mit Ärger verbringt, verpasst man 60 glückliche Sekunden.

Dienstag, 22. April 2014

(Rezension) Pünktchen, das Küken - Dorothea Flechsig


© Cover / Info Glückschuh-Verlag


Dorothea Flechsig
Pünktchen, das Küken
Gebundene Ausgabe: 42 Seiten
Verlag: Glückschuh-Verlag; Auflage: 1 (7. Oktober 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3943030204
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 24 Monate - 6 Jahre
€ 9,95
Kauflink "Verlag"
 
Buchinfo:
Das Küken Pünktchen lebt mit seinem besten Freund, dem Jungen Hugo zusammen. Die beiden sind unzertrennlich. Doch eines Tages geht Pünktchen neugierig in die große Welt. Es hat viele Fragen. Ob die anderen Tiere Pünktchen helfen können?
Eine liebevoll erzählte und fotografierte Geschichte von tiefer Freundschaft, vom Weggehen und wieder zu Hause ankommen, die Kinder und Erwachsene berührt. Mit einem verständlichen Vorlesetext, einem Kind als Hauptfigur und vielen Tieren, die man knuddeln möchte, knüpft das Geschenkebuch an die Tradition liebgewonnener Foto-Bilderbücher an, die wir „von früher kennen“. Der Glückschuhverlag möchte diese Tradition neu beleben. 
Statement:
Mit Pünktchen, dem Küken und ihrem besten Freund, dem Jungen Hugo ein Kinderbuch, wie man es von früher eventuell noch kennt. Der Glückschuh-Verlag hat die Geschichte des Foto-Bilderbuches wieder auf den Markt gebracht und ich bin wirklich begeistert. Die Lebendigkeit der Fotos, unter denen oft nur mit wenigen Sätzen die Geschichte dazu erzählt wird, aber alles aussagt. Dorothea Flechsig schreibt über 42 Seiten von der Freundschaft zwischen Mensch und Tier. Aber das Pünktchen, den Namen erhielt es von seinem Freund Hugo, weil beide ein rotgepunktetes Halstuch tragen, ist neugierig und möchte mehr von der Welt sehen. Und so erkundet es nun den Bauernhof und die Gegend rundherum. Begegnungen mit dem Hund, der das Grundstück bewachte, einem schwarz-weißen Tier mit rosa Schnauze, alle erzählen Pünktchen, was sie so machen oder wofür sie da sind. Das eine Tier gibt später Milch, das andere Wolle, doch als die Gans das Küken fragt, was es macht, weiß Pünktchen keine Antwort.
Doch irgendwann ist auch das Küken größer und erhält eine Antwort.
Fazit:
Ich liebe dieses Buch und freue mich schon darauf, mit Kindern auf Entdeckertour durch das Buch zu „gehen“. Holt euch die Geschichte vom Küken Pünktchen. Allein das Cover ist so knuffig, dass man  sofort hineinschauen muss, um was es dabei geht.
Wirklich gelungene Fotos mit einer kurzen, aber sehr aussagekräftigen Geschichte.
Meine absolute Leseempfehlung und ein Highlight!
Ich gebe fünf Kinderbuch-Feen :-)


http://www.glueckschuh-verlag.de/

Montag, 21. April 2014

(Rezension) Was passiert da, Lieselotte? ~ Alexander Steffensmeier

http://www.amazon.de/gp/product/3737361568?adid=09VDCESB024FNSJ07CYZ&camp=1410&creative=6378&creativeASIN=3737361568&linkCode=as1&tag=lesebookloun-21



Alexander Steffensmeier
Was passiert da, Lieselotte
Mit lustigen Gucklöchern
Gebundene Ausgabe
14 Seiten
Verlag: FISCHER Sauerländer; Auflage: 1 (27. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3737361569
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 3 Jahren
€ 7,99





© Cover / Info Verlag

Buchinfo:
Lieselotte schaut neugierig aus ihrer Stalltür. Viele spannende Dinge sind da zu sehen: durch das Küchenfenster zum Beispiel. Da steht doch eine Torte, oder? Wie lecker! Aber als Lieselotte die Tür öffnet, liegt da nur ein bunter Stapel Wäsche.
Ein Pappenbuch mit vielen Gucklöchern.

Statement:

Es gibt ja schon einige Bücher von Lieselotte, der Kuh, die auf einem Bauernhof wohnt. Doch Lieselotte ist ja ein ganz besonderes Tier.
„Was passiert da, Lieselotte?“ ist ein kleines, handliches Pappbilderbuch, wobei gleich das kleine rechteckige Gucklock auffällt. Und genau darum geht es, denn die Frage lautet ja, was wohl da gerade passiert? Was zum Beispiel wie ein Stück von einem rot-weiß gepunkteten Ball aussieht, schauen wir doch mal nach. Dahinter versteckt sich die Lösung der jeweilig gestellten Frage. Oh nein, es ist die Badekappe von der Bäuerin. Eine tolle Idee!
Meinem Anspruch an Illustrationen ist es voll gerecht geworden, denn hier ist die Geschichte liebevoll und zum Inhalt passend illustriert.
Ja, es macht Spaß und viel Freude, mit der Kuh Lieselotte diese Fragen  zu lesen.
Das Buch  bietet den Freiraum, die Fantasie der Kinder anzuregen, gleichzeitig auch das Leben und die Tiere auf dem Land - einem Bauernhof - zu vermitteln. Es braucht nicht ellenlange Sätze, denn die würden hier völlig daneben sein. Eins, zwei Sätze, eine Frage ... die Kinder werden das Buch lieben. Und es wird auf keinen Fall langweilig. Die Abwechslung macht es, d. h., Kinder sollten nicht jeden Tag mit ein und denselben Büchern konfrontiert werden.
Fazit:
Empfehlenswertes Kinderbuch, es gefällt mir, dass Inhalt und Zeichnungen gut miteinander harmonisieren und ein Hingucker sind. Auch nach mehrmaligen Lesen wird es nicht langweilig, weil man immer wieder etwas Neues entdecken oder eine Geschichte sich dazu ausdenken kann.
Dieses kleine Buch ist handlich und auch gut für den Urlaub geeignet. 
Lieselotte macht einfach Spass und das nicht nur den Kindern – auch Erwachsene haben ihre Freude daran. Was gibt es Schöneres, als mit Kindern die Welt der Bücher zu entdecken!

 Dafür gibt es fünf Kinderbuchfeen

 
Vita:
Alexander Steffenmeier kam 1977 in Ostwestfalen zur Welt. Er studierte am Fachbereich Design der Fachhochschule Münster Illustration. Heute ist er weder Landwirt noch trägt er Post aus, sondern lebt und arbeitet als Autor und Illustrator in Münster. Auf seinem Blog www.alexandersteffensmeier.de zeigt er seiner großen Fangemeinde, was es Neues von der Lieblingskuh gibt.


(Rezension) Flammenblut - Im Zeichen des Schicksals - Mina Hepsen

© Cover - Verlag

Mina Hepsen
Flammenblut Im Zeichen des Schicksals
Taschenbuch
416 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (20. Januar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3442479818
€ 9,99
auch als eBook erhältlich
Infos - und  Kauflink - Verlag

Der Verlag schreibt dazu:
Das Schicksal hat sie zueinander geführt und damit in größte Gefahr gebracht. Wird ihre magische Gabe sie schützen können?
Celine hat eine besondere Gabe: Sie kann in die Zukunft sehen. Mithilfe ihrer Tarotkarten und durch Visionen erhält sie Einblicke in das, was sein wird. Dennoch war ihr Leben nicht leicht. Ihre ersten Jahre verbrachte sie im Waisenhaus, bevor sie in eine grausame Pflegefamilie kam, aus der sie nur mit Mühe entfliehen konnte. Seitdem lässt sie sich von ihren Visionen leiten, bis sie eine davon direkt in die Arme des attraktiven Josh Beaumont treibt. Das Schicksal hat sie zu ihm geführt, jetzt muss sie nur noch herausfinden, warum …
Statement:
Mit einem starken Prolog beginnt die Story. Was verbirgt sich hinter dem geheimnisvollen Text?
Das Mädchen Sarah – wie es zu Beginn des Romans heißt, erzählt im ersten Kapitel mit der Überschrift „Der Narr“ ihr bisheriges Leben – und das war richtig mies. Jedes weitere Kapitel trägt als Überschrift den Namen einer Tarotkarte, deren Abbildung ebenfalls zu sehen ist.
Zu ihrem dreizehnten Geburtstag erhält „Sarah“ ein Tarotkartenspiel. Zu der Zeit lebte sie schon bei den Pflegeeltern Billingtons, die sie eigentlich nur aufgenommen hatten, um das Geld zu erhalten. Kind durfte Sarah nicht sein, eine billige Haushaltshilfe, ob sie zur Schule kam oder nicht. Erst mußte sie alle Arbeiten erledigt haben. Bevor die Situation dort bös eskalierte, flieht sie aus dem Haus. Die Karten hatten ihr vorausgesagt, wohin sie gehen sollte. Sarah hatte Visionen und sucht die Leute auf, die von einem Dschinn besessen sind. Die Szenen und auch der Umgang, wie man einem Dschinn begegnet und bekämpft, fand ich gut beschrieben. Überhaupt hat mich die Geschichte, auch durch Mina Hepsens Erzählart, sofort angesprochen.
Als „Sarah“ sich erneut zu einem Fall aufmacht, wird sie in einen Autounfall verwickelt. Im Krankenhaus gibt sie sich als „Celine“ aus. Josh, ein reicher Junge, nimmt sich ihrer an. Das schlechte Gewissen, der Autounfall. Allen Fragen nach ihren Eltern weicht Celine aus. Und dann ist da noch Melisse, eine gute Freundin von Josh. Ein quirliges Mädchen, aber genau richtig für Celine. Sie tut ihr gut.
Was es mit Josh auf sich hat und warum die Tarotkarten Celine/Sarah zu ihm geführt haben, nun lest selbst.
Der erste Band der Reihe „Flammenblut“ – Im Zeichen des Schicksals“ hat mich neugierig auf die Folgebände gemacht. So vieles, was ich gern beantwortet bekommen hätte. Mir hat diese Gesamtidee wunderbar gefallen.


Vita:
Mina Hepsen ist das Pseudonym einer jungen Autorin. Geboren 1983 in Istanbul, verbrachte sie ihre ersten zehn Lebensjahre in Deutschland und ist seitdem süchtig nach Brezeln. Dann kehrte sie mit ihren Eltern zurück in die Türkei, studierte später Politikwissenschaften und Philosophie in Boston, zog nach Miami, dann nach Edinburgh, wo sie eine Reihe von Kinderbüchern schrieb und einen Abschluss in "Creative Writing" machte. Zurzeit lebt sie in Edinburgh, Schottland.


Sonntag, 20. April 2014

(Rezension) Das Pestkind - Nicole Steyer


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Nicole Steyer
Das Pestkind
Taschenbuch
592 Seiten
Verlag: Knaur TB (3. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3426514399
€ 9,99
auch als Ebook erhältlich

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© Cover / Info Verlag


Buchinfo:
Rosenheim zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges:
Die junge Marianne lebt und arbeitet in der Brauerei, die von der Witwe Hedwig Thaler geführt wird. Die alte Frau, die nur einem einzigen Sohn das Leben schenken konnte, hat Marianne bei sich aufgenommen und aufgezogen. Doch das Mädchen hat von ihr nur böse Worte und Ungerechtigkeiten empfangen. Einzig der Abt des Klosters begegnet Marianne freundlich und nimmt sie vor den Anfeindungen der Leute in Schutz. Denn als Überlebende der Pest gilt sie fast als so etwas wie eine Hexe. Doch dann liegt eines Tages Hedwig Thaler erschlagen auf dem Hof – und nur Marianne ahnt, wer der Mörder ist …

Statement:
(S. 17) „Sie war die Tochter der Frau mit den hellen blauen Augen und der sanften,s ingenden Stimme, die es nur noch in ihrer Erinnerung gab.“

Die kleine Marianne ist die einzig Überlebende vom Gutshof der Leitners. Alle anderen hatte die Pest dahingerafft. Seit Wochten fuhr der Schwarze Tod durch die Lande und das Totenfeld wurde immer größer.
Marianne wurde bei der Witwe Thaler untergebracht, eine Brauereibesitzerin. Sie war nun fast im heiratsfähigen Alter, kümmerte sich um den einzigen Sohn der Thaler. Das Anderl war geistig etwas zurückgeblieben. Marianne und er haben es nicht leicht unter der Herrschaft der Mutter und Pflegemutter. Die Geschichte „Das Pestkind“ spielt in Rosenheim und nunmehr schreiben wir das Jahr 1648. Wer wie sie die Schwarze Pest überlebt hatte, galt zu der Zeit als etwas Bedrohliches. Sie, Marianne, war das Pestkind und man vermutete, dass sie mit anderen Kräften im Bündnis stehen würde. Also war sie eine Hexe (?). Mariannes Halt war der Pflegesohn, denn sie erlebt nicht nur bei sich die Gewalt der Hedwig Thaler, die sich auch an ihrem eigenen Fleisch und Blut vergeht. Zu der damaligen Zeit herrschte der 30-jährige Krieg und die Schweden zogen durch die Lande. Bald schon würden sie auch in Rosenheim sein.
Wollte ich zu dieser Zeit gelebt haben? Nein, bestimmt nicht. Nachdem ich „Das Pestkind“ gelesen hatte, wurde mir klar, in welch moderner Zeit wir leben. So etwas wie Syphillis bzw. Franzosenkrankheit, wie es im Buch heißt, schwer vorstellbar. Und doch hat die Autorin all dies so klar geschrieben, angefangen über die Hauptperson Marianne bis hin zu dem damaligen Leben. Wirklich absolut perfekt!
Marianne erlebt einen Alptraum, als ihre Pflegemutter erschlagen aufgefunden wird. 
Man verdächtigt ...
Marianne, eine alleinstehende junge Frau, zur damaligen Zeit so gut wie ein Makel.
In der Geschichte vom Pestkind zeigt sich wieder einmal die sehr sorgfältige Recherche der Autorin, die mir schon in ihrem Buch „Die Hexe von Nassau“ zugesagt hat.
Tragisch, dramatisch, aber auch die Liebe spielt eine Rolle in dem Buch „Das Pestkind“.
Fazit:
Ich bin wieder einmal sehr beeindruckt von dem Buch und auch von der Autorin, die eine Idee klasse umgesetzt hat. In einem Vorbericht hatte ich ja schon darauf hingewiesen.
Die Autorin Nicole Steyer hat meiner Meinung nach in der Königsklasse „Historische Romane“ ihren Platz gefunden! Verdient! „Das Pestkind“ ist ein toller historischer Roman, dem ich meine absolute Leseempfehlung gebe!

Vita:
Nicole Steyer wurde 1978 in Bad Aibling geboren und wuchs in Rosenheim auf. Doch dann ging sie der Liebe wegen nach Idstein im Taunus. Nach der Geburt ihrer beiden Kinder begann sie zu schreiben, beschäftigte sich mit der Idsteiner Stadtgeschichte und begann zu recherchieren. Das Ergebnis dieser Recherchen ist ihr erster historischer Roman, der sich mit den Hexenverfolgungen in Idstein und Umgebung befasst.


(Rezension) FOREVER - Das ewige Mädchen ~ Rebecca Hamilton

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Rebecca Hamilton
Forever - Das ewige Mädchen
Broschiert
416 Seiten 
Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1., Aufl. (November 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3862788392
€ 12,99

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© Cover / Info - Mira Verlag 

Buchinfo lt. Verlag 
Hexe! Sophia weiß genau, wie man sie im Dorf nennt. Sie kennt sich ja auch mit okkulten Riten aus und beschwört Geister. Was sie schrecklicher findet als den Hass der Dorfbewohner, ist das immer gegenwärtige Summen in ihrem Kopf, unter dem sie leidet, seit sie achtzehn wurde. Um es endlich zum Schweigen zu bringen, wendet sie einen Zauber an – der misslingt. Denn aus dem Summen werden plötzlich flüsternde Stimmen, und dunkle Gestalten erscheinen. Einer von ihnen ist der geheimnisvolle Charles, zu dem Sophia sich magisch hingezogen fühlt. Welchen Fluch sie geweckt hat, erfährt sie erst durch eine alte Schriftrolle: Ihre Vorfahrin Elizabeth war eine Hexe, die mit achtzehn eines grausamen Todes gestorben ist …

Statement:
Vampire, Hexen ... beliebt für Fantasybücher. „Forever – Das ewige Mädchen“ ist der Auftaktband zur „Forever-Reihe“. Das Cover ist faszinierend, auch irgendwie geheimnisvoll, allein schon durch die Farbkombination ein Eyecatcher. Die junge Sophia Parsons lebt allein im Haus ihres verstorbenen Großvaters. In der Gemeinde war sie eine Außenseiterin, galt als Hexe ... Alle Versuche, sie aus dem geerbten Haus zu vertreiben, schlugen fehl. Am giftigsten war Mrs. Franklin, derem Wahn auch Sophias Mutter verfallen war. Aber nicht nur das war eines von Sophias Problemen, da war das ständige Summen in ihrem Kopf, seitdem sie achtzehn Jahre alt war. Sophia, nun sie war eine Wicca, der Begriff ist ja nicht unbekannt, fährt nach Cripple Creek in das dort ansässige Wicca-Fachgeschäft. Die Besitzerin Paloma, kannte Sophia, denn sie war auch ihre Mentorin. Bei ihrem heutigen Besuch schenkte diese Sophia ein ganz altes handgeschriebenes Buch. Paläografie war Sophias Spezialgebiet auf dem College gewesen. Die Geschichte ist in der Ich-Erzählperspektive von Sophia geschrieben. Was anfangs als sehr detailliert und vermeintlich zählflüssig geschrieben scheint, umso hilfreicher ist das Verstehen später. Einmal in diese spannende Geschichte eingetaucht, lässt es sich sehr gut lesen. Für einen Jugendroman optimal.
Neue Fantasiekreaturen hat die Autorin erschaffen, die den einzelnen Elementen wie z. B. Erde zugeordnet werden. Aber es gibt auch noch die Mischlinge und zu den Blendlingen gehört Charles. Ihn lernt Sophia auf einer Party kennen. Anfangs war mir diese Charaktere irgendwie fremd, doch im Laufe des Geschehens legt sich das. Vieles ist zwar nicht nachvollziehbar, doch warum er sich Sophia immer auf Distanz hält, lest am besten selbst.
Fazit:
Rebecca Hamilton vereint in ihrem Buch sehr viele übernatürliche Wesen, die Verbindung zu den Elementen und neuen Kreaturen fand ich spannend bzw. sehr interessant. Alles in allem wenig Kritik an diesem Auftaktband! Ich bin neugierig, wie es in dieser Reihe weitergeht. Hoffentlich verpasse ich den Anschluss nicht.




Vita
Rebecca Hamilton schreibt Romane für Jugendliche und Erwachsene, in denen oft das Paranormale eine Hauptrolle spielt. Mit ihrer Familie lebt sie in Florida. Eines ihrer drei Kinder ist autistisch, was die Autorin inspiriert hat, die Welt durch die Augen von Andersdenkenden zu betrachten und sich in Hilfsprojekten zu engagieren. 
 

(Rezension) Liebeszauber am Willow Lake - Lakeshore Chronicles 1-3 - Susan Wiggs


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Susan Wiggs
Liebeszauber am Willow Lake
Lakeshore Chronicles 1-3
Gebundene Ausgabe
988 Seiten
Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1., Aufl. (Dezember 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3862788460
Originaltitel:
€ 12,99
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© Cover / Info Mira - Verlag


Knapp 1000 Seiten erwartet den Leser mit den Lakeshore-Chronicles 1-3
Buch 1 – Versprechen eines Sommers
Buchinfo:
Camp Kioga – der Name weckt in Olivia Erinnerungen an die unbeschwerten Sommer ihrer Kindheit, den Duft von Pinien und das klare Wasser des Willow Lake. Doch der einstige Sommersitz der reichen New Yorker ist inzwischen völlig verwildert und zugewachsen. Um ihn für die große Familienfeier der Bellamys im Sommer wieder herzurichten, engagiert Olivia den örtlichen Bauunternehmer. Und kann es nicht glauben, wer da mit einem Mal vor ihr steht: Connor Davis, ihre Jugendliebe. Ihre Gefühle für einander sind nie wirklich erloschen, auch wenn sie sich damals gegenseitig sehr verletzt haben. Gemeinsam schaffen sie es, dem Camp neues Leben einzuhauchen – und geben sich dabei ein Versprechen, das weit über das Ende des Sommers hinaus halten wird.
Statement:
Schon Roosevelt sagte einmal: „Amerikas größter Beitrag in der Welt sind die Sommercamps.“ Camp Kioga, das Sommercamp gehörte den Großeltern von Olivia Bellamy und sie war jeden Sommer hier gewesen. Nun, zur goldenen Hochzeit der Großeltern, wollte sie das inzwischen leerstehende Camp wieder herrichten. Dazu hatte sie den ortsansässigen Bauunternehmer angerufen. Sie trifft auf Connor, in dem sie sich vor Jahren im Camp verguckt hatte. Nach über zehn Jahren treffen sie sich am Fahnenmast des Camps wieder. Doch es braucht, bis Connor Olivia erkennt, denn aus dem hässlichen Entlein war inzwischen ein schöner Schwan geworden.
Die Geschichte spielt in verschiedenen Zeitzonen. Rückblicke in die Sommercamps mit allem, was dazu gehört, in die Vergangenheit. Aber auch die Gegenwart spielt eine große Rolle. Olivia, die aus New York zurück nach Willow Lake kehrt, möglichen Ballast hinter sich lassend, Connor und sein Bruder, alles wirklich gut geschriebene Charaktere. Der Bellamy-Clan, obwohl Olivias Eltern geschieden, traditionsreich und vermögend, man lernt noch mehr interessante Leute kennen. Und ein Geheimnis birgt Olivias Vater. Da das Camp Kioga sich im Besitz der Bellamys befindet, setzt Olivia alles daran, es wieder herzurichten. Connor an ihrer Seite ist allerdings eine zusätzliche Herausforderung. Interessant ist, dass die Autorin schon die Protagonistin aus dem nächsten Band, Jenny Majesky mit einbindet.
Man wird sehen, was daraus wird.

Buch 2 Das Geheimnis meiner Mutter
Buchinfo:
In der längsten Nacht des Jahres verliert Jenny Majesky ihren gesamten Besitz in einem alles zerstörenden Feuer. Nur wenige Habseligkeiten kann sie aus der Asche retten. Ihr alter Freund Rourke McKnight eilt ihr zu Hilfe – und weckt damit Gefühle, die es zwischen ihnen nicht geben darf. Jenny zieht sich alleine in die kleine Holzhütte am See zurück. Hier, in der Stille und Einsamkeit der winterlichen Landschaft will sie endlich das Buch über ihre Familie schreiben. Dabei entdeckt sie unter ihren Habseligkeiten einen Schatz, dessen Herkunft ihr völlig rätselhaft ist. Gemeinsam mit Rourke macht sie sie daran, das Geheimnis zu ergründen. Es betrifft ihre verschwundene Mutter, ihren neu entdeckten Vater und einen Mann, der nicht zögern würde, sie für immer zum Schweigen zu bringen.
Statement:
Avalon, die Kleinstadt und ihr Polizeichef, der nicht nur sexy aussieht, sondern auch seinem Ruf als Casanova gerecht wird. Jenny Majesky bleibt nicht viel übrig nach dem verheerenden Brand, nur noch die geerbte Bäckerei ihrer Großmutter. Auch im zweiten Band wechselt Susan Wiggs zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Es geht um Jenny und um ihre Mutter, die irgendwie spurlos verschwunden ist. Was aber hat der Polizeichef damit zu tun?
Der zweite Band knüpft nahtlos an „Versprechen eines Sommers“ an. Offenes klärt sich teils, Dinge werden zurechtgerückt. Alles in allem hält die Autorin die Geschichte auf einem Level, und nimmt den leser mit auf eine wunderbare Lesereise.

Buch 3 Bewahre meinen Traum
Buchinfo:
Seitdem sie mit fünfzehn Mutter wurde, hat Nina Romano ihr ganzes Leben ihrer Tochter gewidmet. Doch die ist nun aus dem Haus, und Nina ist bereit für neue Träume. Der größte davon ist es, das alte Hotel am See wieder in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Sie träumt schon von Seidentapeten und wertvollen Antiquitäten, als ihr Greg Bellamy das Haus vor der Nase wegschnappt. Der Hotelier ahnte nichts von Ninas Plänen und möchte mit dem Hotel einen Neuanfang wagen. Widerwillig beschließt Nina, sein Angebot, ihm als Hotelmanagerin zur Hand zu gehen, anzunehmen. Je länger sie zusammen arbeiten, desto mehr fühlen sie sich zu einander hingezogen. Bis Nina einen folgenschweren Fehler begeht.
Statement:
Was macht eine ehemalige Bürgermeisterin von Avalon, alleinerziehende Mutter, wenn sie sich ihren Traum verwirklichen will? Nina Romano will das alte Hotel am Lake kaufen. Doch Greg Bellamy macht ihr einen Strich durch die Rechnung und will das Inn am See selbst restaurieren. Er bietet Nina den Job als Managerin an. Doch diese verneint. Sie kann doch nicht mit ihm zusammenarbeiten, ihrem heimlichen Schwarm. Wieder treffen zwei verschiedene Welten aufeinander. Auf der einen Seite der vermögende Greg Bellamy, dann die normale Nina, die lange für ihren Traum gespart hatte. Doch es sollte wohl nicht sein, denn so ganz hatte das Gesparte nicht gereicht – oder?
Mit „Bewahre deinen Traum“ schließt die Autorin die Familiensaga um Willow Lake ab.
Rundum ein gelungens Finale, deren Hauptanteil sich nicht nur durch die Idee, sondern auch dem Erzählstil der Autorin auszeichnet.

Fazit zur gesamten Ausgabe:
Susan Wiggs hat mich total begeistert. Ich liebe ja Familiengeschichten. Und Willow Lake, Avalon, die Gegend,  fiktive Orte, aber so wunderbar beschrieben, man muss sich einfach wohlfühlen.


Vita:
Susan Wiggs hat an der Harvard Universität studiert und ist mit gleicher Leidenschaft Autorin, Mutter und Ehefrau. Ihre Hobbys sind lesen, reisen und stricken. Sie lebt mit ihrem Mann, ihrer Tochter und dem Hund auf einer Insel im nordwestlichen Pazifik.
  

Samstag, 19. April 2014

(Rezension) Vom Küken, das wissen wollte, wer seine Mama ist - Brigitte Endres

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Brigitte Endres
Vom Küken, das wissen wollte, wer seine Mama ist.
Gebundene Ausgabe
28 Seiten
Verlag: aracari verlag ag; Auflage: 1 (20. Februar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3905945416
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4 - 6 Jahre
€ 14,90









Buchinfo:
Ein verlorenes Ei – und eine lebenswichtige Frage. «Wer ist meine Mama?», möchte das Küken wissen. Auf der Suche nach einer Antwort erntet es aber immer nur Kopfschütteln. Geduldig erklären ihm die Tiere und Pflanzen wie sie ihre Kinder bekommen und großziehen – aber dem Küken hat keiner von ihnen das Lebengeschenkt. Doch da flattert etwas großes Weißes über den Weg…Eine spannende Geschichte über die Vielfalt des Wunders Leben.

Statement:
An einem hellen Sommermorgen rollte etwas über die Wiese. 
Rollte und rollte und blieb unter einem Fliederbusch liegen. 
Es war nicht sehr groß und weiß und glatt.

Aus einem weißen Ei schlüpft ein kleines gelbes Küken, doch wo war nur ihre Mama? Und so macht es sich auf die Suche. Zuerst begegnet es der Schnecke, die dem Küken erklärt, dass ihre Kinder als Eier in der Erde abgelegt werden und schleimig, wabbelig sind. Nein, sie war nicht ihre Mama.
Naiv und unbekümmert geht das Küken weiter und trifft auf eine Katze. Die wiederum erklärt ihr, dass ihre Kinder im Bauch heranwachsen.
„Mama!“, piepste das Küken, „Mama!“
Ziemlich unschuldig wird diese Begegnung mit der Katze beschrieben, denn normalerweise hätte diese das Küken doch gefressen. Aber sie lässt es ziehen.
Auf den ersten Blick erscheint die gesamte Geschichte simpel und einfach, doch es steckt eine ganze Menge mehr in dem Inhalt wie z. B. die Begegnungen des Kükens mit den verschiedenen Tieren. Diese und auch die Pflanzen werden hier in kurzen Textabschnitten gut erklärt und immer dabei die Frage: „Wo ist meine Mama?“
Jeweils über eine Doppelseite wird die Geschichte von einem Tier oder Pflanze erzählt, und dabei erfährt nicht nur das Küken, woher denn die Tierkinder kommen.
Bis das Küken endlich seine Mama gefunden hat, schreibt die Autorin mit wirklich gut gewählten Worten die Geschichte. Die zwar auf den ersten Blick erscheinenden schlicht gehaltenen Illustrationen sind detailreich und aus einer Geschichte können noch viel mehr entstehen. Hier ist die Fantasie gefragt, aber in dem empfohlenen Lesealter sollte das ja kein Problem sein. Bei den Illustrationen finden sich auch kleine Sprechblasen, z. B. wenn die Biene im Text „Tss, tss“, summt, steht dies ebenso neben der gezeichneten Biene. Die Idee finde ich richtig gut.  Ebenso eignet sich das Buch auch gut zum Vorlesen und man kann dabei auf eine tolle Entdeckungsreise gehen.
„Vom Küken, was wissen wollte, wer seine Mama ist“, ein Kinderbuch für jede Jahreszeit, keine 08/15-Geschichte.
 Ich vergebe fünf Kinderbuch-Feen


Vita Autorin
Brigitte Endres wurde in Würzburg geboren. Von klein auf liebte sie Bücher und verfasste schon früh eigene Texte. Nach dem Abitur, Ausbildung zu Grundschullehrerin, anschließend Ergänzungsstudium Germanistik und Geschichte. Die Arbeit mit Grundschülern inspirierte sie zu ihrem ersten Kinderbuch, das bald darauf publiziert wurde. Zahlreiche Veröffentlichungen bei verschiedenen Verlagen sowie im Bayerischen Rundfunk folgten. Brigitte Endres hat zwei eigene und zwei angeheiratete Söhne und lebt mit ihrem Mann, dem Maler H. D. Tylle in Kassel und München.
Homepage Brigitte Endres

 

Freitag, 18. April 2014

Verlosung * Blogger schenken Lesefreude *2014* ~ Welttag des Buches 23. April 2014


Am 23. April ist wieder
Welttag des Buches!









“Blogger schenken Lesefreude” – an der Aktion hatte ich bereits 2013 teilgenommen. Wie bereits Anfang April mitgeteilt, nehme ich auch in diesem Jahr daran wieder teil. >> klick hier <<. Der aktuelle Stand der Anmeldungen liegt bei 894 - die Liste könnt Ihr hier einsehen " klick".

Der Suhrkamp-Verlag hat eine tolle Auswahl an Büchern (Leseexemplar) noch zusätzlich zur Verfügung gestellt. Und gestern kam tatsächlich mein Wunschbuch an.
Nein - es ist nicht für mich, obwohl ich es liebend gern selbst behalten würde Ganz toll, lieben Dank an den Verlag!

Zu gewinnen gibt es "Vor uns die Nacht" von  Bettina Belitz  sowie "Hier könnte ich zur Welt kommen" Marjorie Celona (Zugabe vom Suhrkamp Verlag).
Für das Buch von Bettina Belitz können sich auch BloggerInnen aus Österreich bewerben. Im Fall einen Gewinns wird es per Gutschein zugeschickt.

Eine Liebesgeschichte voller Hingabe, Sinnlichkeit und großer Gefühle - der neue Roman von der Erfolgsautorin der Splitterherz-Trilogie.

Sie hassen sich, wenn sie miteinander reden. Und sie lieben sich, wenn sie sich berühren. Sicher ist nur eins: Seit Ronia Jan getroffen hat, ist nichts mehr wie zuvor. Seit sie ihn das erste Mal gesehen hat, muss sie jeden Freitag zurückkehren. Abends. An den Fluss. Wenn es dort still und einsam ist. Hier, so hofft sie, wird sie ihn wiedersehen ...

Niemand hat die 21-jährige Studentin Ronia bisher so fasziniert wie der rebellische Jan, der keine Konventionen kennt. Ronia und Jan kommen aus völlig verschiedenen Welten und fühlen sich doch magisch voneinander angezogen. Auch wenn Ronia zunächst dagegen ankämpft – es ist zwecklos, sie kann sich dem rätselhaften Jan nicht entziehen. Da sie jedoch einige bittere Enttäuschungen hinter sich hat, möchte sie diesmal alles anders machen: keine Träumereien, keine Versprechen, keine Liebesschwüre – sie will die Zügel in der Hand behalten. Und so beginnt ein hochexplosives, hingebungsvolles und nervenaufreibendes Spiel …
© Cover und Info - Verlag - 

 Wie weit würde eine liebende Mutter gehen?
Vancouver Island, ein kühler Morgen im August, früh um fünf: Eine schmale junge Frau im groben Arbeitsoverall legt ein winziges Bündel auf einer Türschwelle ab und eilt davon. Das Bündel ist ein neugeborenes Mädchen, eingewickelt in ein graues Sweatshirt, ein Schweizer Messer zu ihren Füßen als einzige Erinnerung an ihre Mutter. Shannon findet schließlich bei der warmherzigen Miranda und ihrer Tochter Lydia-Rose ein Zuhause. Doch sie fühlt sich dort stets wie eine Fremde – von wem hat sie den blonden Lockenbusch auf dem Kopf, woher die kleine Statur? Die Frage danach, warum sie ist, wie sie ist, und die drängende Sehnsucht, ihre Mutter zu finden, lassen sie nicht los, und so macht sie sich mit sechzehn auf die Suche nach der Unbekannten im Overall, das Schweizer Messer in der Tasche. Ihr Weg führt sie zu einem Ort in den Urwäldern von Vancouver Island, deren Kronen sich mächtig und uralt wie ein Gewölbe über den Menschen aufspannen, ihnen Geborgenheit und Schutz geben. Was Shannon dort findet, ist eine ergreifende Geschichte von wilden Herzen, beschädigten Helden und von leisem Schmerz.
Ein Mädchen auf der Suche nach ihrer Herkunft, nach dem, was war. Eine Mutter, die das Vergangene vergessen will. Ein bewegendes Debüt, das freilegt, was Worte wie Identität, Familie und Zuhause wirklich bedeuten.© Cover und Info - Verlag


Teilnahmeschluss ist am  27. April 2014 - 23:59 Uhr.
Ausgelost wird am 30. April 2014 über random.org.

Ihr könnt euch nur auf eins der Bücher bewerben. Hierzu müsst Ihr allerdings zwei Voraussetzungen erfüllen:
1. Hinterlasst einen Kommentar mit ein paar netten Worten. Es gibt keine Fragen o.s. zu beantworten.
2. Über das unten stehende Kontaktformular schreibt mir, für welches Buch du dich entschieden hast. Es bleibt dir überlassen, ob du es auch im Kommentar schreibst.
Es wandert nur derjenige in den Lostopf, der beide Kriterien erfüllt hat!  Jeder kann nur einmal teilnehmen - und sich auch nur auf ein Buch bewerben!
Leider kommt es sehr oft vor, dass Vorgaben nicht richtig gelesen werden.

Nachtrag 23. April 2014 - Wer die Teilnahmebedingungen richtig liest, ist eindeutig im Vorteil!
 Zusatzregeln:

- Ihr seid 18 Jahre alt - ansonsten brauche ich das Einverständnis eurer Eltern zur Teilnahme am Gewinnspiel
- Ihr wohnt in Deutschland / Österreich
- Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
- Eine Gewinnauszahlung erfolgt nicht. 
Persönliche Daten werden selbstverständlich nicht an Dritte weitergegeben. 
Die Gewinner erhalten von mir eine Mail und müssen sich innerhalb von einer Woche bei mir melden. Ansonsten lose ich neu aus.
Außerdem werden alle Mails nach der Auslosung gelöscht.
Ich wünsche euch viel Glück - und ein schönes Osterfest!

Gewinnteilnahme Weltbuchtag 2014


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