Dienstag, 30. September 2014

✉ Rezension ✉ Ein Buchladen zum Verlieben - Katarina Bivald



Katarina Bivald
Ein Buchladen zum Verlieben
Gebundene Ausgabe
448 Seiten
Verlag: btb Verlag (11. August 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3442754564
€ 19,99


Katarina Bivalds Brief an ihre Leser "klick"



Quelle © Verlag

Buchisches Statement:

Irgendwo in Iowa liegt der kleine verschlafene Ort Broken Wheel. Hier lebt die 65-jährige Amy, die ihre junge Brieffreundin Sara aus Schweden zu sich einlädt. Sara, 28 Jahre, und Amy verbindet eine intensive Liebe zu Büchern. Schon lange tauschen sich die beiden in ihren Briefen nicht nur über Bücher aus, auch Informationen aus ihrem Leben gehören dazu. Als Sara ihren langjährigen Job in einer Buchhandlung verliert, folgt sie Amys Einladung. Doch als sie in den USA ankommt, erfährt sie, das Amy verstorben ist. Allein in dem Haus fühlt sie sich fehl am Platz. Doch es gibt so viele Leute, die sich rührend um Sara kümmern und zum Bleiben bewegen. Amy hat es so gewollt, hieß es immer. Miete zahlen, an wen? So häuft sch die Fürsorge um Sara. Auch wenn einige sich über sie wundern, denn man sieht sie kaum ohne Buch. George, der ihr zur Seite gestellt war, um Sara überall hinzufahren, ist es auch, den sie danach fragt, wie der Gasherd funktioniert. Es mag eine Winzigkeit sein, doch gerade in dieser kleinen Passage kommt etwas Menschlichkeit ans Licht. Ansonsten sind die Leute in Broken Wheel eher zurückhaltend, verschlossen, aber stets um Saras Wohlbefinden besorgt. Und dann ist da noch Tom, der sich ab und an um Sara kümmert. Eines Tages holt er sie auf einen Sprung ab. Als er ihr Amys früheren Laden, der schon seit fünfzehn Jahren geschlossen ist, zeigt, reift in ihr eine Idee.
Zitat S. 98

„Und es war dort, vor Amys leerem Ladenlokal, dass der Schatten einer Idee Gestalt annahm. Noch viel zu vage, um darüber sprechen zu können oder ihn auch nur vor sich selbst zuzugeben, aber ein Gedanke, einwandfrei ein Gedanke.“


Bis zu diesem Zeitpunkt verläuft die Handlung ruhig. Irgendwie schien es die Atmosphäre des verschlafenen Ortes Broken Wheel in Iowa zu sein, die zu spüren war.
Aufgelockert werden die jeweiligen Kapitel durch Briefe von Amy an Sara und umgekehrt. Immer wieder werden Buchtipps ausgetauscht. So machte ich Bekanntschaft mit Titeln und Autoren, die mir so manches Mal fremd waren.

Es gibt viele Charaktere, die namentlich erwähnt werden müssten, außer Sara. Doch einzelne der Bewohner von Broken Wheel hervorzuheben, wäre nicht fair. Eine sehr deutliche Botschaft vermitteln alle, die Hilfsbereitschaft und der Zusammenhalt. Das erfährt Sara täglich. Und wahrscheinlich war es auch der Funke zu ihrer Idee, etwas zurückgeben zu wollen. Es bedarf sehr viel Zeit und Ausdauer, bis die Bewohner Saras Buchladen annehmen. Wie genau sie es dann doch schafft, welche Ideen sie dafür hat, um Broken Wheels Bewohner zum Lesen zu animieren, fand ich sehr schön.

„Ein Buchladen zum Verlieben“ ist ein ruhiges Buch. Spannung wäre auch völlig deplatziert gewesen. Ein anderes Merkmal ist, dass so gut wie alle Figuren zur Handlung beitragen.

Wenn man das Buch aufschlägt, ist der Buchdeckel innen wie ein Briefumschlag gestaltet und das in knallig roter Farbe. Das war wohl auch mit der Grund, die normalerweise vorn abgedruckten Buchinformationen nach hinten zu verlagern.
Was ich mir bei diesem  Buch hätte gut vorstellen können, wäre ein rotes Lesebändchen.

„Ein Buchladen zum Verlieben“ hat mir, trotz kleiner Schwächen, gut gefallen und erhält meine Leseempfehlung.


Vita:
Katarina Bivald (Autorin)
»Ich war nie in den USA, aber ich bin dort aufgewachsen. Mit Fannie Flagg, Annie Proulx, Louisa May Alcott und Marshall Grover. Das ländliche Amerika war mir so nah wie die kleine schwedische Vorstadt, in der ich zufällig geboren wurde. Und ich wusste immer, dass ich eines Tages schreiben würde. Schon als Kind erzählte ich ständig Geschichten.«
Katarina Bivald arbeitete 10 Jahre lang in einem Buchladen. Sie lebt in der Nähe von Stockholm, gemeinsam mit ihrer Schwester und so vielen Bücherregalen, wie sie nur gerade so reinpassen in die Wohnung. Sie weiß bis heute nicht genau, was sie bevorzugt: Menschen oder Bücher.

Montag, 29. September 2014

►Rezension ◄ Liebesinsel am Deich - Sigrid Hunold-Reime


Sigrid Hunold-Reime
Liebesinsel am Deich
Broschiert
243 Seiten
Verlag: Gmeiner, A; Auflage: 1 (2. Juli 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3839215685
€ 9,99

auch als eBook

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© Quelle Verlag

 
Freundschaftsdienste  September und Schietwetter an der Nordseeküste. Tomke Heinrich landet mit Karl, ihrer Sommerbekanntschaft, im Bett. Ein Fiasko. Tomke flüchtet in ihre Pension, doch der Tag hält eine weitere Überraschung für sie bereit: Tomkes Jugendfreundin Dörte steht vor der Tür und braucht Hilfe. Und da gibt es noch Dagmar, Dörtes jugendliche, lebenshungrige Mutter, die durch einen harmlosen Freundschaftsdienst ein Karussell aus Missverständnissen, Betrug, viel Geld und Liebe in Bewegung bringt …
  
Meinung:
Wer das Buch „Die Pension am Deich“ kennt, kann nunmehr Neues aus dem Leben von Tomke Heinrich lesen. Diese unterhält ja eine kleine Frühstückspension in Horumersiel. Die alleinstehende Tomke hatte sich vor wenigen Monaten mit dem pensionierten Postbeamten Karl aus Hannover angefreundet, der mit seinem Wohnwagen auf dem Campingplatz den Sommer verbrachte. Eigentlich wollte er ja gar nicht so lange bleiben, entschied sich dann aber doch anders. Tomke und Karl waren gute Freunde, führten tolle Gespräche miteinander und so hätte es auch bleiben können. Ja, bis genau zu dem einen Tag, an dem sie Sex miteinander hatten. Das Ganze endete jedoch in einem Fiasko und Tomke flüchtet nach Haus. Dort angekommen, erwartet sie die nächste böse Überraschung. Dörte, ihre langjährige ehemalige Jugendfreundin, bittet sie um Hilfe, und das nach acht Jahren eisiger Funkstille. Das alles hatte natürlich seine Gründe, die mit Tomkes vergangener Ehe zu tun hatten. Es vergeht nur wenig Zeit und Dörte steht vor ihrer Tür. Als ob damit nicht genug Chaos wäre, taucht auch noch Dörtes Mutter Dagmar auf. Dörte ist mehr als erfreut über Dagmars Anwesenheit.
Anscheinend trug Tomke ein unsichtbares Schild mit sich „Seelendoktorin“. Hatte sie nicht genug eigene Probleme?
Auch wenn es den Anschein hat, alles ist außer Kontrolle geraten, denn da gibt es nicht nur Tomke, auch Karl bringt sich ein. Und manchmal dreht sich das Karussel schnell, so auch für ihn. Wird das noch was mit Karl und Tomke oder landet er bei einer anderen?

„Liebesinsel am Deich“ ist eine wunderbare Mischung von Herz, Schmerz und für Spannung ist auch gesorgt. Man kann sich sofort in die Geschichte hineinversetzen, was auch mit an den wunderbaren Ortsbeschreibungen als auch den Charakteren liegt.

Die Geschichte rund um Tomke und ihrer Frühstückspension vermittelt mehr als ein Wohlfühlgefühl und eine, leider viel zu kurze Lesezeit.
Von mir klare Leseempfehlung!


Meine Rezension zu "Die Pension am Deich" klick = hier =.

Sigrid Hunold-Reime, geboren 1954 in Hameln, lebt seit vielen Jahren in Hannover. 2000 schrieb sie ihren ersten Ostfriesland-Kurzkrimi. Ihre kriminelle Energie war geweckt. Sie konnte zwischenmenschliche Konflikte beschreiben und dabei Grenzen überschreiten. Es folgten Beiträge in diversen Anthologien. 2008 erschien Frühstückspension, ihr erster Kriminalroman im Gmeiner-Verlag. Die patente Protagonistin Tomke wuchs der Autorin so ans Herz, dass sie in den folgenden Kriminalromanen eine Gastrolle bekam und in dem Roman Die Pension am Deich schließlich wieder eine Hauptrolle. Nach dem Roman Hab keine Angst mein Mädchen zieht es die Autorin wieder an die Nordseeküste in ihr Wangerland und zu Tomke Heinrich.

 

Ⓚurzⓡeport "Lovesong" - Gayle Forman



Gayle Forman
Lovesong
Broschiert
272 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag (27. Juni 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3764504021
Originaltitel: Where She Went
€ 8,99

auch als eBook erhältlich

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"Nur diese eine Nacht"



© Quelle  / Cover Amazon


Dieses Buch habe ich von einer lieben Bloggerkollegin zum Osterwichteln 2013 erhalten.


Meine Meinung zu „Lovesong“:

Wer das Buch „Wenn ich bleibe“ von Gayle Forman gelesen hat, kann sich  mit „Lovesong“ auf eine gute Fortsetzung freuen.
Drei Jahre waren nach dem furchtbaren Unfall vergangen. Es war Adam, der damals Mia ins Leben zurückkämpfte. Doch trotz all dem gehen beide getrennte Wege.
Mia macht dort weiter, wo sie vor ihrem Unfall hinwollte und wird zu einer gefeierten Cellistin. Doch auch Adam erholt sich, äußerlich, nach dem Bruch zwischen ihm und Mia. So wird er ein großer Rockstar. Aber seine Seele trägt noch immer große Wunden mit sich. Zu stark hatte ihn die Trennung getroffen. All diese Gefühle versucht er in seinen Songs zu verarbeiten.
Als Adam ein Konzert von Mia in New York besucht, treffen sich beide anschließend. Den Fall des so sympathischen Adam nach der Trennung zu lesen, wie es weiterging nach Mias Rückkehr ins Leben, hier durchlebt der Leser ein wahres Wechselbad der Gefühle.
Kommt es zu einer ehrlichen Aussprache zwischen den beiden? Und wenn ja, wie endet die Geschichte?
„Lovesong“ wird aus der Sicht von Adam erzählt.
Emotional hat auch „Lovesong“ mich gepackt und kommt ganz dicht an Mias Geschichte heran.

Inzwischen sind beide Bücher von Gayle Forman vom Verlag mit neuen Covern herausgebracht. So bin ich echt froh, „Lovesong“ noch im passenden „Kleid“ zu „Wenn ich gehe“ zu besitzen.

Ich vergebe fünf Notizbücher

Buchinfo lt. Verlag:
Goldene Schallplatten, Platinauszeichnungen, wild gewordene Fans – Adam hat mit seiner Band alles erreicht. Und doch kann er den Erfolg nicht genießen, ist unruhig, leer und ausgebrannt. Auch drei Jahre nach dem Ende der Beziehung mit Mia, seiner großen Liebe, kann er sie nicht vergessen. Als er von einem Konzert erfährt, das Mia, inzwischen gefeierte Cellistin, in New York gibt, merkt er, dass er nur eins will: sie endlich wiedersehen. Doch kann es, nach all dem, was passiert ist, eine gemeinsame Zukunft für die beiden geben?

"Nur diese eine Nacht" ist unter dem Titel "Lovesong" bereits bei Blanvalet erschienen.


Sonntag, 28. September 2014

►Rezension ◄ Das Haus am Himmelsrand - Bettina Storks




Bettina Storks
Das Haus am Himmelsrand
Gebundene Ausgabe
464 Seiten
Verlag: Bloomsbury Berlin (15. September 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3827012395
€ 19,99

auch als eBook erhältlich

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Quelle / Infos » Verlag « 


Meine Meinung zum Buch:


„Géradmer, Frankreich, Am Rosshimmel – Oktober 1940

Immer wenn der Wind über das Plateau in den Vogesen fegte, hielt der Rosshimmel den Atem an. Die Pferde erstarrten und spitzten die Ohren. Dann plötzlich setzten sie sich in Bewegung, fast gleichzeitig zu einer einzigen großen Formation.“ 
(Buchanfang)

„Sorge für Gerechtigkeit“, das Versprechen hatte der Großvater seiner Enkelin auf dem Sterbebett abverlangt. Elizabeth war in einer Nacht- und Nebel-Aktion zum französischen Anwesen in den Vogesen gefahren. Géradmer in Frankreich, dort sollte sie aus dem Arbeitszimmer wichtige Unterlagen holen. Was hatte es mit den Dokumenten auf sich, die Lizzy in dem Sekretär fand? Es waren Listen, Protokolle von der Versteigerung des Hauses der Familie Bloch in der Goethestraße 12, Freiburg. Und dann war da noch eine Mappe mit alten Überweisungsbelegen auf ein Schweizer Konto in Basel, datiert von 1948 – 1955. Allein der nächtliche Ausflug nach Frankreich ruft bei Lizzys Lebensgefährten Tom Unmut hervor. Sein Misstrauen beruht auf einen „Ausrutscher“ von Elisabeth vor geraumer Zeit. Doch hatte Tom eine reine Weste?
Die Testamentseröffnun birgt eine Überraschung für alle Familienangehörige, zumal auch noch ein ihnen unbekannter Mann daran teilnimmt. Herr Meyer war die anwaltliche Vertretung von Ellen und David Bloch. Wer aber waren diese beiden Personen? Lizzy hatte den Namen Bloch nie zuvor gehört.
Umso größer ist das Erstaunen und auch Entsetzen der Familie, dass der Großvater genau diesen Beiden das Anwesen Am Rosshimmel in Géradmer, Frankreich, vermacht. Es war ein Vermögen wert und kampflos wollte die Familie, sprich Lizzys Bruder Alexander, das Erbe nicht aus der Hand geben. Die Kirchmanns war eine alteingesessene Uhrendynastie in Freiburg. Allerdings hatte das Unternehmen seit geraumer Zeit finanzielle Schwierigkeiten.

Die Geschichte der Kirchmanns und Bloch ist in der Gegenwart geschrieben als auch rückblickend in der Vergangenheit, wobei diese Zeit in Kursivschrift gehalten ist.  Die Kapitel der Vergangenheit sind jeweils mit dem Ort und der Jahreszahl versehen. Es ist ein Rückblick in die Zeit des Zweiten Weltkriegs, die Zeit der Beschlagnahme und Bereicherung am Judeneigentum.
Doch hatte sich Bodo Kirchmann, Lizzys Großvater, sich wirklich an den Sachen seines Partners Bloch bereichern wollen? Oder ging es ihm darum, diese Sachen zu schützen bzw. zu retten, bevor es in fremde Hände fiel?
Die Recherchen führen Lizzy oft ins Leere. In ihrer Partnerschaft mit Tom kriselt es und Thea, die gemeinsame Tochter, macht es ihr zusätzlich noch schwer.

Zitat S. 34:

„Überlege es dir gut, ob du deine rosarote Welt zu zerstören bereit bist.“
Diese Worte aus Onkel Erwins Mund zu Elisabeth sollten ihr eigentlich eine Warnung sein. Doch Lizzy will das dem Großvater gegebene Versprechen einlösen.

„Das Haus am Himmelsrand“ war eine sehr bewegende Zeitreise. Die Geschichte um das Geheimnis, welches beide Familien miteinander verband, ist wahrhaft berührend, ebenso außergewöhnlich; zwar fiktiv, aber doch sehr real das damalige Leben im Dritten Reich widerspiegelt.
Wie viele erschütternde Geschichten könnten noch geschrieben werden, um uns von den Schicksalen der jüdischen Familien zu erzählen? Die Antwort kann sich jeder selbst geben.

Für  mich ist „Das Haus am Himmelsrand“ ein weiteres Lesehighlight 2014.
Die Geschichte der Kirchmanns und Blochs, kein Einzelschicksal, zeigt auf, dass es nie zu spät ist, Gerechtigkeit herzustellen, bereit zu sein, dafür zu kämpfen und sich nicht von seinem Weg abbringen zu lassen.

Ich vergebe die Höchstwertung: Sechs fantastische Lesegenuss-Bücher und ! TopTen 2014!



Das Buch beginnt mit diesem französischen Kinderlied:
Au clair de la lune, mon ami Pierrot
Prête-moi ta plume, pour écrire un mot.
Ma chandelle est morte, je n'ai plus de feu.
Ouvre-moi ta porte, pour l'amour de Dieu.

Dies ist nur der Anfang. Weiteres könnt Ihr hier nachlesen – auch die deutsche Übersetzung >> hier <<

Oft kommt es vor, dass das Leben dir wahre Begebenheiten offenbart und daraus eine Geschichte geschrieben wird. Bettina Storks hat genau dies getan. Nachzulesen in einem Interview « klick ».
 

Freitag, 26. September 2014

(Rezension) Watersong - Todeslied - Amanda Hocking



Amanda Hocking
Watersong – Todeslied
Band 3
Gebundene Ausgabe
416 Seiten
Verlag: cbt (28. Juli 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570161616
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
€ 16,99
auch als eBook erhältlich

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Quelle © Verlag

Verlagsinfo:
Gemmas Tage sind gezählt. Denn es ist nur eine Frage der Zeit, bis Penn sie durch ein anderes Mädchen ersetzen – und töten wird. Gemma hat nur eine Chance, den Fluch zu brechen: Sie muss das jahrhundertealte Schriftstück finden, auf dem der Sirenenbann verewigt ist, und es vernichten – selbst wenn sie damit das Leben von Thea, ihrer einzigen Freundin unter den Schwestern des Meeres, aufs Spiel setzt. Fieberhaft macht Gemma sich auf die Suche, ohne etwas von Penns teuflischem Plan zu ahnen. Und der bringt nicht nur Daniel in Versuchung, sondern auch Gemma und Harper in höchste Gefahr ...


Meine Meinung zum Buch:

Im dritten Band der Watersong-Reihe dreht sich alles darum, dass Gemma ein altes Schriftstück finden muss, um den Fluch der Sirenen zu brechen. Denn Penn hatte sie auf ihre Abschussliste gesetzt und wird sie bei passender Gelegenheit durch ein neues Mädchen ersetzen wollen. Aus der Sicht von Gemma und Harper geschrieben, doch irgendwie rührt sich die Handlung lange nicht vom Fleck weg. Harper’s mütterliche Charaktere, die Sorge um ihre Schwester, kommt in diesem Buch wieder hervor. Vielleicht berechtigt, denn Gemmas Hunger nach menschlichem wird immer größer. So stellt Harper ihre eigenen Wünsche zurück, denn ansich wollte sie aufs College gehen. Allerdings hatte die Familie bei ihr schon immer Vorrang vor ihren eigenen Bedürfnissen. Und dann ist da noch Daniel, Harpers Freund. Die beiden sind ein süsses Liebespaar, und man erfährt endlich mehr über Daniel. Die Charaktere Daniel gefällt mir in diesem Band sehr gut. Wichtig ist vor allem, dass Gemma ihn als engsten Vertrauten an ihrer Seite hat. Doch die Freundschaft der beiden hat auch ihre Schattenseite, denn Penn hat auf Daniel schon ein Auge geworfen. Dass Gemma innerlich zweigeteilt ist, kommt in „Todeslied“ gut raus. Doch ihr Konflikt ist groß und kann nur durch das Brechen des Fluchs aufgehoben werden.

Voraussetzung für den dritten Band ist wirklich die Kenntnis der ersten beiden Bücher. „Todeslied“ enthält zwar einige Neuigkeiten und auch der Ausflug der Autorin in die griechische Mythologie haben mir gefallen.
Die Geschichte lässt sich gut lesen, vor allem die detaillierten Beschreibungen der Orte vermitteln das Gefühl, sich direkt dort zu befinden. Auch die Charakte haben an Lebendigkeit gewonnen. Für mich eine Überraschung war Marcy, Harpers Freundin.

Amanda Hocking lädt ein zum Show-down im vierten und letzten Teil, denn sie hat den Leser mit einem wirklich fiesen Cliffhanger das Buch zuklappen lassen.
Die Reihe „Watersong“ zeichnet sich ebenso durch die Gestaltung der Cover ab. Hier wird eine Linie straight durchgezogen.
Und das macht es zu einem Highlight im Buchregal der Reihen!


Vita 
Amanda Hocking, geboren 1984, lebt in Austin, Minnesota. Sie wurde im Zeitraum von Dezember 2010 bis März 2011 mit ihren selbst verlegten Romanen überraschend zur Auflagen- und Dollar-Millionärin. Inzwischen hat die ehemalige Altenpflegerin Filmrechte für eine ihrer Trilogien verkauft und mit dem US-Verlag St Martin's Press Verträge über mehrbändige Jugendbuchreihen abgeschlossen. Hocking gilt als derzeit erfolgreichste selbst verlegte Schriftstellerin der Welt.


Meine Rezension zu Band 1 Watersong - Sternenlied
Meine Rezension zu Band 2 Watersong - Wiegenlied

Donnerstag, 25. September 2014

On hold … oder "auf Eis gelegt"

 

"On hold" - dafür gibt es mehrere Übersetzungsmöglichkeiten.

Kurz gesagt:
Das Projekt "Sieben Tage ohne ..." 1-2-3- Fragen an 
http://lesegenuss.blogspot.de/search/label/1-2-3-Fragen
habe ich erst mal für einen längeren Zeitraum auf Eis gelegt.
Allen Teilnehmerinnen, die bislang sich den Fragen gestellt haben, ein ganz dickes Dankeschön für die Antworten. Mir hat diese Aktion wirklich sehr viel Freude bereitet, vor allem auch das Lesen der Antworten.
Leider war ich doch sehr enttäuscht von der Reaktion oder Nicht-Reaktion auf diese tolle Aktion.
Jede Autorin oder auch Bloggerin haben sich so viel Mühe und auch ihre Zeit investiert. Da hätte es wirklich mehr an Kommentaren hageln dürfen - schade.

¸.•*(¸.•*´ ♥ `*•.¸)`*•.¸

"Immer wieder mittwochs ..." haben meine Blogpartnerin Becky und ich jeweils im Wechsel eine Frage gestellt.
 http://lesegenuss.blogspot.de/search/label/Bergfest-Frage

Wirklich begeistert schien niemand von der Aktion - leider war auch hier die Resonanz  mau. Eine treue Leserin hat uns allerdings die Fahnenstange gehalten. 
So haben wir beide erst einmal beschlossen, die "Mittwochs-Frage" ebenfalls auf Eis zu legen.
Wie es damit weitergehen wird, wird sich ergeben. Denn jede von uns Bloggerinnen entwickelt sich auf ihre Art ja weiter.  

¸.•*(¸.•*´ ♥ `*•.¸)`*•.¸ 

Was ist eure Meinung? Sind diese beiden Projekte uninteressant geworden oder je interessant gewesen? Kritik ist erwünscht, Verbesserungsvorschläge werden gern entgegen genommen.

Mittwoch, 24. September 2014

(Rezension) Der Gesang der Wellen nach dem Sturm - Kirsty Wark



Kirsty Wark
Der Gesang der Wellen nach dem Sturm
Taschenbuch
448 Seiten
Verlag: Knaur TB (2. Mai 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3426515174
€ 9,99

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Quelle © Verlag



Meine Meinung zu „Der Gesang der Wellen nach dem Sturm“:

Im Januar 2006 schreibt die auf der Insel Arran lebende fast 95 Jahre alte Elizabeth Pringle einen Brief an eine Mrs. Morrison und teilt ihr mit, dass sie ihr das Haus „Homlea“ vermacht. Vor über 34 Jahren hatte Anna Morrison ihr Interesse an diesem bekundet, falls Elizabeth es jemals verkaufen würde. Viel Zeit ist seitdem vergangen und Anna inzwischen an Demenz erkrankt, sodass ihre Tochter Martha Verfügungsberechtigte ist.
Verwundert folgt Martha der Bitte eines Anwalts. Dieser eröffnet ihr, dass die Mutter nunmehr Besitzerin des Hauses auf Arran sei. Martha muss entscheiden, was mit dem Haus passieren soll. Behält sie es oder? Wenn nicht, dann tritt eine weitere Verfügung von Elizabeth in Kraft. Martha erinnert sich an wunderbare Ferien während ihrer Kindheit, die sie auf der Insel verbracht hatte. Also fährt sie nach Arran und schaut sich das Haus an. Dort lernt sie zwei Menschen kennen, die Martha zeigen, dass das Leben auf Arran ihr gefallen würde.

Es gibt einiges zu regeln, bevor Martha endgültig Edinburgh verlässt. Ihren Job als Journalistin hatte sie eh gerade verloren und war arbeitslos.
Dass das Haus auf Arran ein Geheimnis hütet, stellt Martha während der Umbauarbeiten fest. Wer war diese Elizabeth Pringle, die ihrer Mutter das Haus vererbt hatte?

„Der Gesang der Wellen nach dem Sturm“, ein passender Titel für den Debütroman der Autorin Kirsty Wark. Der Leser kann sich von Anfang an wie in einem Boot sitzend durch die Handlung tragen lassen, ohne dass er durchgeschüttelt wird. Es ist eine eher ruhige Geschichte, ohne stürmischen Seegang.

Die Kapitel werden zum einen von Elizabeth, die ihre Lebensgeschichte mitteilt und von Martha in der Gegenwart  erzählt. Das Leben von Elizabeth war nicht einfach. Der Krieg prägte halt damals die Menschen. Von daher kann man sagen, dass die Handlung durch die Rückblenden von Elizabeth getragen wird.

Die Beschreibungen vom Land, der Insel wecken Sehnsüchte und manwünscht sich an den Ort, die Insel, um dort noch einmal diese wunderbare Lesereise zu genießen. Das Gesamtwerk strahlt eine Ruhe aus, die sich auf den Leser überträgt.

„Der Gesang der Wellen nach dem Sturm“ – ein zauberhaftes Buch, eine Familiengeschichte um zwei Frauen, die berührt. Wer Spannung sucht, wird diese hier nicht finden.



Vita:
Kirsty Wark wurde 1955 in Dumfries/Schottland geboren. Sie arbeitet als Journalistin undgehört in Großbritannien zu den bekanntesten TV-Moderatorinnen. Kirsty Wark ist mit dem TV-Produzenten Alan Clements verheiratet, mit dem sie einen Sohn und eine Tochter hat. "Der Gesang der Wellen nach dem Sturm" ist ihr erster Roman.





Dienstag, 23. September 2014

(Rezension) Addicted to You - Bedingungslos - Michelle Leighton



Michelle Leighton
Addicted to You – Bedingungslos
Taschenbuch
368 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (11. August 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3453414471
Originaltitel: Everything for Us (3)
€ 8,99

auch als eBook erhältlich
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Quelle © Verlag

Trilogie:
Addicted to you – Atemlos
Addicted to you – Schwerelos
Addicted to you – Bedingungslos

Buchinfo lt. Verlag:
Der fulminante Höhepunkt der Trilogie: In »Bedingungslos« werden die Karten noch einmal neu gemischt
Olivia Townsends reiche Cousine Marissa hat alles, was man sich nur wünschen kann – sie hat ihren Traumjob gefunden, der sie erfüllt, führt ein Leben voll Glanz und Glamour und ist überall beliebt. Zumindest bei allen, deren Freundschaft für Geld zu kaufen ist. Doch eines Tages gerät Marissas heile Welt durch eine Verwechslung aus den Fugen und sie landet schließlich in den Armen des heißesten, aber auch gefährlichsten Mannes, der ihr je begegnet ist. Er ist für Marissa ein Buch mit sieben Siegeln; gleichzeitig fühlt sie sich magisch von ihm angezogen und kann ihm einfach nicht widerstehen: Der leidenschaftliche Rausch macht sie blind, und sie kann nicht entkommen – vielleicht nicht einmal überleben ...

Meine Meinung zu „ Addicted to you – Bedingungslos:

Vielleicht ist es euch ja in letzter Zeit aufgefallen, dass ich ab und an die Buchinfo vom Verlag weggelassen habe. Warum hier nicht? „Fulminante Höhepunkt der Trilogie“ heißt es oben und „die Karten werden noch einmal gemischt“.
Ich mochte den Auftaktband zur Reihe und fühlte mich gut unterhalten.
Im dritten Band dreht sich alles um Marissa und Nash und ich hoffte sehr auf einen krönenden Abschluss. Doch fulminant???
Es macht Sinn, die ersten beiden Bücher zu lesen. Wer sie nicht kennt, sollte nicht weiterlesen.
Die Entführung ist an Marissas Substanz nicht spurlos vorbeigegangen und so sucht sie Nashs Nähe. Doch dieser hat selbst seine Probleme und Groll auf die Leute, derer er sich so lange verstecken musste. Bis Nash Marissa dann die wahre Geschichte erhählt, dauert es noch eine Zeit, bis er Gefühle zulässt. Der nach außen so hart erscheinende Nash einen weichen Kern besitzt, musste ja so kommen. Denn wie würde sich sonst der Abschluss erklären lassen?
Olivia und Cash kommen logischerweise in der Geschichte mit vor, denn sie sind ja ein Teil von Nash und Marissa und dem ganzen Fall.
Mit beiden Protagonisten hatte ich anfangs meine Probleme. Es war wirklich schwierig, sich mit ihnen anzufreunden. Der berühmte rote Faden, der mich durch die ersten beiden Bände begleitet hatte, ist hier verloren gegangen.
Was ist passiert, Frau Leighton?
„Addicted to you – Bedingungslos“ konnte mich nicht wirklich überzeugen. Schade, denn „Atemlos“ als auch "Schwerelos" hatten mich total von dieser Trilogie von der Story und den Protagonisten überzeugt.

Von daher gibt es drei Lesegenuss-Bücher und einen halben "Punkt" extra.

Vita:
Michelle Leighton wurde in Ohio geboren und lebt heute im Süden der USA, wo sie den Sommer über am Meer verbringt und im Winter regelmäßig den Schnee vermisst. Leighton verfügt bereits seit ihrer frühen Kindheit über eine lebendige Fantasie und fand erst im Schreiben einen adäquaten Weg, ihren lebhaften Ideen Ausdruck zu verleihen. Sie hat bereits 13 Romane geschrieben. Derzeit arbeitet sie an weiteren Folgebänden, wobei ihr ständig neue Ideen, aufregende Inhalte und einmalige Figuren für neue Buchprojekte in den Sinn kommen. Lassen sie sich in die faszinierende Welt von Michelle Leighton entführen – eine Welt voller Überraschungen, ausdrucksstarken Charakteren und trickreichen Wendungen.

Montag, 22. September 2014

(Rezension) Neun Tage und ein Jahr - Taylor Jenkins Reid


Taylor Jenkins Reid
Neun Tage und ein Jahr
Broschiert
368 Seiten
Verlag: Diana Verlag (28. Juli 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3453291645
Originaltitel: Forever, Interrupted
€ 12,99

Kauflink " Verlag "
auch als eBook/Hörbuch erhältlich






 © Quelle Diana Verlag

Meine Meinung zu "Neun Tage und ein Jahr":

Ben und Elsie sind genau seit neun Tagen verheiratet, als das Unglück passiert. Was macht man nicht alles aus Liebe! Weil Elsie Heißhunger auf Fruity Pebbles hat, keine mehr im Haushalt sind, fährt Ben los, um seiner Liebsten diesen Wunsch zu erfüllen. Je länger es dauert und Ben nicht wieder kommt, umso unruhiger wird Elsie. Es trifft sie wie ein Keulenschlag, als sie den Krankenwagen hört und am Unfallort erfährt, dass Ben tot ist.
Ein halbes Jahr dauerte gerade ihre Liebe, neun Tage die Ehe.
Aus, vorbei!
Erst vor wenigen Jahren war Elsie nach Los Angeles gezogen. Sie liebte ihren Job als Bibliothekarin. Den Wunsch Ärztin zu werden wie es ihren Eltern vorschwebte, hatte sie icht. Daher war der Kontakt zu ihnen eher unterkühlt.
Nun aber steht Elsie im Krankenhaus, an ihrer Seite die beste Freundin. Dort wird Elsie mit Bens Mutter konfrontiert, die nichts von ihr als auch von der Hochzeit wusste. Warum nur hatte Ben es Susan verschwiegen?
Behördlich gesehen hatte Elsie keinen Anspruch auf Ben, da sämtliche Papiere noch nicht eingetroffen waren und sie als Bens Ehefrau auswiesen. Und so ist es nur klar, dass Susan alles regelt, alles Persönliche von Ben an sich nimmt. Für Elsie ist das ein ganz, ganz schwerer Schlag.
Dabei sollte das Unglück, beider Verlust von Ben, ihnen doch vor Augen führen, wie schnell ein Leben vorbei sein kann. Doch es kommt der Punkt, an dem Susan ihre Einstellung gegenüber ihrer Schwiegertochter ändert.

„Neun Tage und ein Jahr“ ist geschrieben in der Ich-Erzählperspektive von Elsie und zwar abwechselnd Kapitelweise in der Gegenwart und Vergangenheit. Es ist ein Wechselbad der Gefühle, ein stetiges Hin und Her. Die richtige Balance zu finden und nicht in einen tiefen Sog zu geraten, dass ist der Autorin gut gelungen.
Dass Nebencharaktere oft eine maßgebliche Rolle in der Handlung spielen, ist auch hier durch Ana und Mr. Callahan der Fall.
 „Neun Tage und ein Jahr“ ist eine wunderbare Liebesgeschichte, obwohl es anfangs sehr traurig beginnt. Auch wenn es mir ab und an etwas zu langatmig war, was vielleicht auch am jeweiligen Gemütszustand gelegen haben mag. Beeindruckt hat mich Susans Lebensgeschichte. Berührende Momente, eine wunderbare Liebesgeschichte, tiefe Freundschaft, aber auch der Schmerz und Verlust, das findet sich in diesem Buch wieder. Großartig!
Zitat S. 314:
… Ich lese noch einmal, was ich geschrieben habe, und stelle fest, dass es absolut keinen Sinn ergibt. Diesen Brief kann keiner lesen. Also werfe ich ihn weg und schreibe, was mein Herz mir sagt."

Vita:
Taylor Jenkins Reid wurde Massachusetts geboren und studierte am Emerson College in Boston. Bevor sie ihren ersten Roman Neun Tage und ein Jahr schrieb, war sie für verschiedene Zeitungen tätig. Sie arbeitet zur Zeit an ihrem zweiten Roman und lebt mit ihrem Mann in Los Angeles.
 

Sonntag, 21. September 2014

•´`•. *•.¸`•.¸GIVE AWAY ¸.•´¸.•*.•´`•

Buchverlosung "Sonntags bei Sophie"


© Cover  - atb - Verlag

Bereits seit einiger Zeit plane ich die Verlosung des Buches "Sonntags bei Sophie". 
Ich habe euch ja meinen Leseeindruck bereits Anfang April gepostet - nachzulesen "hier".
Als die Autorin zu Pfingsten auf FB eine kleine Verlosung zu ihrem Buch veröffentlichte, habe ich mich gemeldet. Warum? Nun, mein vorliegendes Buch ist unsigniert. Ich hatte tatsächlich Glück und habe nun die signierte Ausgabe vorliegen. Aber das ist nicht der einzige Grund, warum weshalb wieso... 
Einige von euch haben es eventuell schon auf meiner Facebook-Page gelesen: Letzten Montag wurde mein Buchtipp "Sonntags bei Sophie" in der Zeitung veröffentlicht. 
Die vergangene Woche war sowieso der Hammer -  •´`•. *•.¸`•.¸ ¸.•´¸.•*.•´`•

So ohne Wenn und Aber möchte ich das unsignierte Buch allerdings nicht verlosen. Ihr solltet schon etwas dafür tun. 
"Welches Buch würdest du jemandem aus deinem Umfeld empfehlen, der nicht gerne liest."

Meine Empfehlung an eine bestimmte Person ist das Buch von Ewald Arenz "Der Duft von Schokolade"  ► Rezilink ◄ (Eine Verführung und ein Genuß für die Seele.) 


Das Gewinnspiel läuft bis einschließlich 3. Oktober 2014.
 
Teilnahmebedingungen:
1. Ihr seid Leser auf meinem Blog oder auf meiner Facebook-Page. Aber bitte werdet nicht nur Leser wegen des Gewinnspiels, sondern auch weil euch der Blog gefällt. 

2. Hinterlasst einen Kommentar mit eurer Antwort auf obige Frage. Anonyme Teilnehmer bitte mit Namen und Mailadresse (diese könnt Ihr auch über das Kontaktformular oben in der Menüleiste mitteilen!)
Bei fehlenden Angaben frage ich nicht nach und du nimmst nicht an der Verlosung teil.
Zusatzregeln:

- Ihr seid 18 Jahre alt - ansonsten brauche ich das Einverständnis eurer Eltern zur Teilnahme am Gewinnspiel

- Ihr wohnt in Deutschland / Österreich

- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
– Der Gewinner wird von mir informiert und hat sieben Tage Zeit, mir seine Adresse bekannt zu geben. Danach lose ich neu aus. 

Persönliche Daten werden selbstverständlich nicht an Dritte weitergegeben. 
Außerdem werden alle Mails nach der Auslosung gelöscht.

¸.•*´ Viel Glück - ich freue mich auf eure Kommentare. `*•.¸

Mittwoch, 17. September 2014

(Rezension) Die verborgenen Pforten - Gedankendiebe - Michelle Kaden


Michelle Kaden
Die verborgenen Pforten
Gedankendiebe Band 2
Gebundene Ausgabe
382 Seiten
Verlag: PepperBooks; Auflage: 1 (12. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3943315073
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
€ 14,95

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„Was bist du?“, wollte Cahil fassungslos wissen. Entsetzen erfasste ihn. „Ich bin ein Spinnenmensch. Manche nennen mich auch Gedankendieb“, stellte sich das Wesen in höflichem Spott vor. „Ich bin aus der Angst und den Alpträumen der Menschen dieser Welt geschaffen. Und da haben wir etwas gemeinsam, mein kleiner Freund. Denn auch du bist zur Hälfte ein grausiger Gedanke!“
Die Fantasy-Trilogie geht weiter. Im zweiten Band müssen die Freunde eine gefährliche Reise auf sich nehmen, um das Rätsel der verborgenen Pforten zu lösen und ihre Welt Sora Minoo zu retten.
Etwas Unheilvolles hat sich an ihre Fersen geheftet: Was geschieht, wenn du dir deiner eigenen Gedanken und Erinnerungen nicht mehr sicher sein kannst?


 
Meine Meinung zum Buch:

„Gedankendiebe“, Band 2 der Trilogie „Die verborgenen Pforten“ schließt nahtlos an das erste Buch an.
Nun, nachdem die Pforte für die Kids aus der Welt Sora Minoo verschlossen bleibt und eine Rückkehr unmöglich, versucht Janosch ihnen zu helfen. Doch Vanessa, seine Mutter und Wächterin der Pforte, verweigert ihm die Hilfe. Was also bleibt übrig als die Flucht. Dass das Treiben von anderen verfolgt wird, bleibt erst mal unbemerkt.
Sie müssen Abenteuer bestehen und auch die von ihnen angestrebte Pforte ist verschlossen. Wie schon im ersten Buch sind die Charaktere wieder klasse beschrieben. Ihr Zusammenhalt als Gruppe zeigt, dass man gemeinsam was schafft. Und Janosch liegt viel daran, dass seine Freunde nach Hause können.
Cahil macht eine große Wandlung durch. Er war von der anderen Seite ausgeschickt worden, das wertvolle Tagebuch zu stehlen. Doch Cahil schließt sich der Truppe an.
Worauf die Freunde nicht gefasst sind, dass sie auf einen Feind treffen, der ihnen mehr als Angst und Schrecken einjagt. Und diese Angst spürt man förmlich zwischen den Zeilen.

Wer den ersten Band nicht kennt, meine Empfehlung, lest ihn erst. Vielleicht mögen erwachsene Leser den Einstieg in die Geschichte schneller finden, allerdings für das empfohlene Lesealter habe ich leichte Bedenken.

Auch wenn das Ende offen bleibt, „Gedankendiebe“ ist auf jeden Fall richtig gut geworden. Man spürt eine Veränderung seitens des Schreibstils der Autorin, die sich positiv in der Handlung als auch der Charaktere zeigt.
Von daher wird mit Spannung auf den Abschlussband gewartet.






Vita:
Michelle Kaden, geboren 1987, war schon als Kind von Büchern fasziniert und konnte es kaum erwarten, lesen zu lernen. Bereits in der Grundschule hat sie angefangen, sich erste kleine Geschichten auszudenken und diese aufzuschreiben. In ihrer Freizeit beschäftigt sie sich neben dem Lesen und Schreiben mit Musik. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrer Hündin im Westerwald und arbeitet als Erzieherin.

Dienstag, 16. September 2014

☺ Lesenachschub KW 36/37 ☺ Teil II

☼  Und hier nun der versprochene zweite Post zu Büchern, die den Weg ins Haus Lesegenuss fanden. ☼

Susanne Gerdom - Queen of Clouds - Die Wolkentürme


Ihr Leben könnte gegensätzlicher nicht sein: Der junge Adelige Valentin wächst im Prunk und im Luxus der Wolkentürme auf, von Kindesbeinen an dazu erzogen, einmal seinen Vater, den mächtigen Panarchen, zu beerben. Elster ist ein Kind der Schluchten – groß geworden in den endlosen Wäldern und seit ihrer Geburt dazu verpflichtet Frondienste zu leisten und den Türmen zu dienen.
Was bewegt Om, das allwissende Prinzip und Oberhaupt der Schluchter, und den Panarchen, den Herrscher der Türme, dazu, ausgerechnet diese beiden gemeinsam auf eine riskante Mission zu schicken?
Zumal das Schicksal ihrer beider Völker vom erfolgreichen Ausgang dieser Aufgabe abhängt …

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Herzlichen Dank Susanne - ich bin sehr gespannt, was mich hier für eine Lesereise erwartet.

Außerdem empfehle ich euch diese tolle Webseite anzuschauen - super toll!!!

 Kate Lord Brown - Das Sonntagsmädchen

Immer sonntags öffnet die herrschaftliche Villa in Marseille ihre schmiedeeisernen Tore und wird zum Treffpunkt für Künstler und Intellektuelle, die aus allen Ecken des Landes herbeiströmen. Auch der junge Maler Gabriel Lambert macht sich auf den Weg nach Südfrankreich. Doch es ist das Nachbarhaus, das ihn schon bald in seinen Bann zieht. Denn dort wohnt ein Mädchen, dessen Schönheit ihn vom ersten Augenblick an fesselt. Ein Mädchen, für das er alles zu tun bereit ist - koste es, was es wolle ...



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Christiane Lind  Die Heilerin und der Feuertod    
 


Braunschweig 1374. Seit jeher leidet die junge Aleke darunter, dass ihr Vater sie nie als Tochter anerkannte. Umso überraschter ist sie, als er sie eines Tages um Hilfe bittet: Sein Sohn sitzt im Kerker und kann sich an nichts erinnern. Alekes heilkundliche Kenntnisse sind die einzige Chance, ihm zu helfen. Zögernd willigt sie ein. Doch dann wird ihr Vater eines ungeheuren Verbrechens bezichtigt – und zwar ausgerechnet von dem Mann, den sie liebt. Und Aleke muss sich entscheiden. 


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Das war es erst einmal. Vielleicht ist ja für den einen oder anderen ein Buchtipp dabei :-)
Liebe Grüße Hanne

Sonntag, 14. September 2014

☺ Lesenachschub KW 36/37 ☺ Teil I

☼  Und wieder ein paar neue Bücher, die den Weg ins Haus Lesegenuss fanden. ☼
Um den Post nicht endlos werden zu lassen, kriegt ihr noch einen zweiten Teil - aber nicht heute.

Josephine Angelini – Everflame – Feuerprobe  

Das Buch durfte ich euch leider nicht eher präsentieren,
aber nun :-)
Feuerrote Locken, unglücklich verliebt und so ziemlich gegen alles allergisch, was es gibt: Lily Proctor ist 17 und die Außenseiterin an der Highschool von Salem. Lily wünscht sich nichts mehr, als von hier zu verschwinden und findet sich in einem furchterregenden anderen Salem wieder, in dem mächtige Frauen herrschen. Die stärkste und grausamste dieser »Crucible« ist Lillian. Sie ist Lily wie aus dem Gesicht geschnitten. Sind Lilys Allergien und Fieberschübe tatsächlich magische Kräfte und ist sie selbst eine Hexe? In einem Strudel aus gefährlichen Machtkämpfen und innerer Zerrissenheit, begegnet Lily sich selbst und einer unerwarteten Liebe.




© Cover / Info  " Verlag"        meine Rezension dazu könnt Ihr >> hier << lesen.
 

Sarah Jio – Brombeerwinter        

 
Das Geheimnis einer Sturmnacht
Die Journalistin Claire Aldridge traut ihren Augen kaum: Es ist Mai, die Brombeeren blühen schon, doch vor ihrem Fenster tobt ein Schneesturm. Das gab es in Seattle zuletzt vor achtzig Jahren. Bei ihren Recherchen stößt Claire auf die Geschichte eines kleinen Jungen, der in dem Unwetter damals spurlos verschwand. Sein Schicksal lässt sie nicht mehr los, denn auch sie muss einen tragischen Verlust verwinden. Immer tiefer taucht Claire in die Vergangenheit ein und ahnt noch nicht, wie sehr diese Spurensuche auch ihre eigene Zukunft bestimmen wird …

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Nina Blazon Lillesang         


Irgendetwas war in diesem Meer ...
Als Jo und ihre Familie das alte Haus an der dänischen Küste erben, erzählt die kauzige Nachbarin Bente die Geschichte von dem Gongur, der an Land kommt und Menschen ins Meer zieht. Anders als ihre Mutter, die das Wasser meidet, lässt Jo sich von der Alten nicht ins Bockshorn jagen. In der Nacht jedoch wird sie tatsächlich von einer Stimme an den Strand gelockt. Bente kann das schlafwandelnde Mädchen in letzter Minute retten. Was hat es mit dem Nixen-Wesen auf sich? Und warum versteckt Jos Mutter alte Fotos, auf denen Gesichter herausgekratzt sind? Jo ahnt, dass ein uraltes Geheimnis auf ihrer Familie lastet. Sie ahnt nicht, dass Bente den Schlüssel dafür in der Hand hält ...

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Annette Dutton  Das geheime Versprechen  


Erschüttert liest die Australierin Sarah einen Artikel über die »vergessenen Kinder«. Englische Kinder aus armen Familien, die nach Australien gebracht wurden, oft ohne Wissen von deren Eltern. Ein Coup zweier Regierungen – ohne Rücksicht auf Gefühle. Ein Verdacht keimt in Sarah auf: Hat auch ihr Vater dieses Schicksal erlitten? Immerhin wuchs er in einem der Waisenhäuser auf, die im Artikel genannt werden. Sarah beginnt zu recherchieren – und erkennt überrascht, dass die Spuren nach Deutschland führen.
Sie kann nicht ahnen, dass am Anfang aller Geheimnisse ein Versprechen zwischen zwei verzweifelten Jugendlichen steht, gebrochen und doch für immer bewahrt.

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Kendall Kulper  Salt & Storm – Für ewige Zeiten   


Seit Generationen verlässt kein Schiff den Hafen von Prince Island ohne einen Talisman der mächtigen Roe-Frauen. Avery ist die Jüngste und Letzte ihrer Linie. Nimmt sie ihr Erbe an, wird sie Macht über das Meer, den Sturm, das Glück und die Liebe haben. Doch sie weiß noch nicht, dass der Preis dafür ihr eigenes gebrochenes Herz sein wird. Verweigert sie sich ihrem Schicksal, muss sie sterben.

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Ich bin echt gespannt, was mich hier noch für Lesereisen erwarten :-)

Samstag, 13. September 2014

(Rezension) Everflame - Feuerprobe - Josephine Angelini



Josephine Angelini
Everflame – Feuerprobe Band 1
Gebundene Ausgabe
480 Seiten
Verlag: Dressler (19. September 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3791526300
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
€ 19,99

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Meine Meinung zu „Everflame – Feuerprobe“

Salem, Massachussets
„Everflame – Feuerprobe“ ist der Auftaktband zur neuen Trilogie von Josephine Angelini. Fans der „Göttlich“-Trilogie waren sicherlich genauso neugierig darauf wie ich. Zumal sich die Autorin hier in eine ganz andere Welt begibt als bekannt.
Die 17-jährige Lily Proctor lebt in Salem mit ihrer Mutter, wo sie auch die Schule besucht. Feuerrote lockige Haare sind nur eines ihrer Merkmale. Was allerdings viel schlimmer ist, sind ihre allergischen Reaktionen auf Lebensmittel u.a., und die Überhitzung ihres Körpers. Nur ein Junge, den sie von klein an kennt, der sie kennt, steht ihr zur Seite, Tristan. Ein heißbegehrter Typ, gut aussehend, Mädchenschwarm an der HighSchool. Für ihn ist Lily eine Freundin, doch Lily hat sich in ihn verliebt. Als Außenseiterin ist sie natürlich angetan, endlich auf eine Party mit ihm zu gehen. Leider eskaliert dort die Situation und Lily wünscht sich diese Welt zu verlassen. Was auch passiert, weil sie es will. Nun findet sie sich in einem anderen Salem wieder. Dorthin hat sie Lillian, die eine „Crucible“, mächtig und starke Hexe ist, geholt. Lily und Lillian, äußerlich ein und die selbe Person, und genau das braucht Lillian. Diese Parallelwelt von Salem ist tückisch. Für Lily ist es ein Schock, von der modernen Welt in das scheinbar mittelalterliche Salem. Sie flieht aus der „Anlage“, wird aber von einer Truppe gefangen genommen und in den Wald verschleppt. Es dauert sehr viel Überzeugung, das diese Menschen um Rowan erkennen, dass es sich nicht um die Lillian aus der Burg handelt.
Die Charaktere Lily ist sehr selbstbewusst, will immer mit dem Kopf durch die Wand, was ihr jedoch ziemlich viel Ärger einbringt. Aber sie hat Rowan an ihrer Seite, obwohl es in dem anderen Universum auch einen Tristan gibt.
Warum nun diese andere Lillian, Lilys Doppelgängerin, sich ihrer bemächtigt hat? Es hat natürlich mit Macht zu tun. Dieses andere Salem tut Lily gut, denn hier leidet sie nicht an diesen schrecklichen Allergien. Hier erfährt sie auch, dass sie eine „Crucible“ ist.
Wem manches sich als sehr langatmig und zu ausführlich beschrieben erscheint, dem sei gesagt, dass es gerade diese detaillierten Ausführungen sind, die faszinieren. Hier treffen das moderne Wissen mit dem mittelalerlichen zusammen!

Rowan, Tristan und auch Caleb verbindet eine besondere Freundschaft. Das Trio spielt natürlich eine wichtige Rolle in Lilys Leben in der Parallelwelt von Salem. Obwohl Rowan anfangs nicht gerade sympathisch erscheint, aber lest selbst.
„Everflame“ ist in der dritten Person geschrieben.

Vergesst alles, was ihr bislang über Hexen gelesen habt. Übertrieben – werden manche denken. Taucht ein in „Everflame – Feuerprobe“, welches mit so vielen fantastischen Elementen bereichert ist. Wissenschaft und Magie, furchterregende, todbringende Rieseninsekten, gut kombiniert, ein spannendes Buch.
Man sollte beim Lesen daran denken, dass es sich hier um ein Jugendbuch handelt. Daher kratze ich auch  nicht am teils doch einfachen Schreibstil.
Vergleiche hinken!

So wie ich ihre „Göttlich“-Trilogie mochte, ist es auch mit dem Auftaktband „Everflame – Feuerprobe“. Dass das Buch mit einem richtig fiesen Cliffhanger endet, braucht wohl nicht extra erwähnt zu werden, oder doch?!

P.S. Hexenverfolgung und Hexenprozesse gab es wirklich in Salem - im 17. Jahrhundert. Nachzulesen in einem www Lexikon.

Normalerweise würde ich 4,5 Lesegenuss-Bücher geben, aber ich runde auf, da es keine halben Bücher gibt.


Das Buch habe ich in einer Vorab-Leseaktion des Verlags gelesen und in Taschenbuch-Format erhalten. Vielen Dank:-)

Wer mehr sehen und lesen möchte, schaut einfach mal hier vorbei " Webseite".

Vita:
Josephine Angelini wurde als jüngstes von acht Kindern in Massachusetts/USA geboren und lebt heute mit ihrem Ehemann, einem Drehbuchautor, und drei Katzen in Los Angeles. Sie hat an der Tisch School of the Arts in New York Angewandte Theaterwissenschaft mit den Schwerpunkten „Antike tragische Helden“ und „Griechische Mythologie“ studiert. Josephine Angelini veröffentlichte mit der „Göttlich“-Trilogie ihr erfolgreiches Debüt.

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