Dienstag, 30. Dezember 2014

SILVESTERWICHTELN 2014 - Morgen ist es soweit

http://jasmins-buecherblog.blogspot.de/2014/11/silvesterwichteln-2014.html


Anfang November hieß es wieder auf Jasmins Blog "Anmeldung zur Silvesterwichtel-Aktion 2014" ist eröffnet. Gern habe ich mich angemeldet, zumal ich ihren Blog mag.

Das Paket steht schon einige Tage hier und wartet darauf, ausgepackt zu werden.
 Ich bin neugierig... und schon sehr gespannt.

Da ich aber morgen noch arbeiten muß, wird es erst im Laufe des Nachmittags geöffnet. 
Und einen Post mit Fotos erhaltet ihr dann später.

Ich wünsche euch einen hoffentlich nicht zu stressigen letzten Tag im Jahr. 
Eure Hanne

Feg den Staub des letzten Jahres fort
und mit ihm alle unguten Gefühle.
aus China



Sonntag, 28. Dezember 2014

(Rezension) Der Zug der Waisen - Christine Baker Kline


Christine Baker Kline
Der Zug der Waisen
Gebundene Ausgabe
352 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (10. November 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3442313839
Originaltitel: Orphan Train
€ 19,99

© Quelle - Info
Verlag




New York, 1929: Mit neun Jahren verliert Vivian Daly, Tochter irischer Einwanderer, bei einem Wohnungsbrand ihre gesamte Familie. Gemeinsam mit anderen Waisen wird sie kurzerhand in einen Zug verfrachtet und in den Mittleren Westen geschickt, wo die Kinder auf dem Land ein neues Zuhause finden sollen. Doch es ist eine Reise ins Ungewisse, denn nur die wenigsten von ihnen erwartet ein liebevolles Heim. Und auch Vivian stehen schwere Bewährungsproben bevor ... Erst viele Jahrzehnte später eröffnet sich für die inzwischen Einundneunzigjährige in der Begegnung mit der rebellischen Molly die Möglichkeit, das Schweigen über ihr Schicksal zu brechen.

Meine Meinung:

“Ich glaube an Geister. Sie sind es, die uns verfolgen, die uns allein zurückgelassen haben.”

Die Handlung spielt auf mehreren Zeitebenen und beginnt in Spruce Harbor, Maine, im Jahr 2011. Dort lebt das junge Mädchen Molly in einer Pflegefamilie. Ihre leibliche Mutter war den Drogen verfallen und saß im Gefängnis, der Vater tot. Als sie bei einem Diebstahl erwischt wird, gibt es nur zwei Wege. Entweder sie muss ins Gefängnis oder aber sie leistet Sozialarbeit. Bei diesen Stunden lernt sie die 91-jährige Vivian kenn, der sie behilflich sein soll. Die beiden kommen sich näher und so bleibt es nicht aus, dass Vivian Molly ihre Lebensgeschichte erzählt. Alt trifft Jung, und doch – beide haben etwas gemeinsam
Das Leben der neunjährigen Vivian im Jahr 1929 in New York wird von einer Stunde zur andere durcheinandergewirbelt. Bei einem Brand verliert sie ihre Familie und Vivian war von nun an eine Waise. Diese Kinder wurden damals in den sogenannten “Orphan Trains” in den Mittleren Westen geschickt. Vivian landet in Minnesota. Nicht als Kind der Familie wurden sie dort angenommen, eher billig Arbeitskräfte, je nachdem. Und sie hatten sich zu fügen, was die “neuen Eltern” anordneten. Denn es gab ein gewisses Rückgaberecht für die Kinder. Das allein muss man sich mal vorstellen. Es schüttelt mich bei dem Gedanken.
Vivian, die Tochter irischer Einwanderer, ihre Geschichte, die sie Molly nach und nach erzählt, erlebt sehr viel Elend. Molly, dessen Vater indianischer Herkunft war, beginnt sich mit der Geschichte der Ureinwohnern auseinanderzusetzen. Schließlich floss in ihr noch dieses alte Blut.
Die Handlung ist keine leichte Kost, was schon aus dem Klappentext ersichtlich ist. Auch wenn Vivian ein fiktiver Charakter ist, die Geschichte um die Waisen hat ihren Hintergrund. Jahrzehntelang wurden Waisen aufgesammelt, im guten Glauben weitervermittelt. Die Handlung um Vivian ist gut erzählt, bildet sie doch den Hauptteil der Story. Wobei Molly in der heutigen Zeit und dem aktuellen System in Amerika als eine Zutat anzusehen ist. Allerdings eine wichtige, denn wenn es nur vivians Geschichte geworden wäre, hätte die Autorin dies anders aufbauen müssen.
Die beiden Protagonisten, Vivian und Molly, untergebracht in Pflegefamilien, erleben viel Leid, die eine mehr, die andere weniger. Molly als Gesprächspartnerin von Vivian erkennt schon das damalige Unrecht. Vivian hingegen hofft, dass sie Molly auf einen guten Weg bringen kann durch ihre Lebensgeschichte. Es scheint, als habe das Schicksal es so gewollt, dass sich die Wege der beiden kreuzen.

Denke daran, dass etwas, was Du nicht bekommst, manchmal eine wunderbare Fügung des Schicksals sein kann.

Eine Reise ins Ungewisse, in ein anderes Leben, das war der Weg der Waisen in den Orphan Trains”. Es gehört wohl mit zu den dunkelsten Kapiteln in der Geschichte Amerikas und um ehrlich zu sein, ich hatte zuvor noch nie davon gehört.

Wenn du deine Wurzeln verlierst, verlierst du den Grund unter deinen Füßen. Wie müssen sich diese Kinder gefühlt haben?

In ihrer Danksagung verweist die Autorin auf zig Recherchequellen, wobei ihr auch lebendige Zeitzeugen eine große Hilfe waren.

“Der Zug der Waisen”, dieses Buch kann man schlecht legen, es klingt nach und hinterlässt einen nachdenklichen Leser. Mein persönliches Lesehighlight 2014, eines der besten, welches ich in diesem Genre gelesen habe.
 
Vita:
Christina Baker Kline wuchs in England und in den Vereinigten Staaten auf. Sie hat Literatur und Kreatives Schreiben unterrichtet und sich als Buchautorin und Herausgeberin von Anthologien einen Namen gemacht. Ihr Roman "Der Zug der Waisen" war in den USA ein großer Erfolg und hielt sich monatelang an der Spitze der New-York-Times-Bestsellerliste. Mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen lebt die Autorin in Montclair, New Jersey.


Samstag, 27. Dezember 2014

(Rezension) Winterzauber wider Willen - Sarah Morgan


Susan Morgan
Winterzauber wider Willen
Broschiert
384 Seiten
Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1., Aufl. (10. Oktober 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3956490767
Originaltitel: Sleigh Bells In The Snow
€ 9,99

 © Quelle - Kauflink
MIRA Taschenbuch




© Verlag MIRA

Das Buch habe ich über die Aktion bei "BLOGGDEINBUCH" erhalten. Vielen Dank!

 
Dezember: und Kayla Green hat nur einen Weihnachtswunsch: dass das „Fest der Liebe“ möglichst schnell vorbeigeht! Schlitten, Rentiere und dieser bärtige alte Mann im roten Mantel sind ihr ungefähr so angenehm wie Zahnschmerzen. Da kommt der PR-Expertin der Auftrag von Jackson O’Neil sehr gelegen. Als der Hotelier sie bittet, die Feiertage im malerischen Snow Crystal zu verbringen und dort eine Kampagne für das Skiresort seiner Familie zu entwickeln, kann Kayla nicht Nein sagen. Immerhin ist Jackson ihr Auftraggeber - und dazu äußerst attraktiv! Und die luxuriöse Blockhütte, in der er sie einquartiert, entpuppt sich zum Glück als lamettafreie Zone. Doch schon das erste Treffen mit Jacksons Familie bringt die Weihnachtshasserin ganz schön in Bedrängnis …


Weihnachten ist zwar vorbei, aber es ist nie zu spät für dieses Buch. Denn wer glaubt das Buch nur vor Weihnachten lesen zu können, ist auf der falschen Spur!

Meine Meinung:
“Winterzauber wider Willen” von Sarah Morgan handelt von der PR-Expertin Kayla Green, ihrem Leben – und ihrer Aversion zum Weihnachtsfest. So wundert es niemanden, dass sie ausgerechnet vor Weihnachten einen neuen Auftrag annimmt, mit dem eine Einladung verbunden ist, sich vor Ort ein klares Bild zu machen. Sie nimmt diese Einladung an, allein schon um dem Trubel der Festtage in New York zu entfliehen. Doch nie im Leben hätte sie mit dem gerechnet, dass der neue Auftrag in Snow Crystal, Vermont, ihr Leben verändern würde. Dort wird sie mit einer schier nicht auszuhaltenden Familienharmonie konfrontiert, dass ihr eiserner Schutzpanzer enorme Risse bekommt. Nicht nur dass, da ist dieser gutaussehende Mann, Jackson, der nach dem Unfalltod seines Vaters vor achtzehn Monaten nach Hause gekommen war, um den heruntergewirtschafteten Familienbetrieb zu retten. Es ist das Zuhause der Familie, seiner Großeltern und deren Eltern davor. Sein Zuhause und seiner beiden Brüder und natürlich seiner Mutter. Und dort trifft Kayla auf einen alten stoischen Großvater, der keine Veränderungen wünscht. Doch Jackson lässt sich nicht vom Weg abbringen, glaubt an Kayla. Dann wird diese ohne Vorwarnung in die weihnachtlichen Vorbereitungen mit einbezogen. Dass das Schmücken des Weihnachtsbaums einen regelrechten Schock in ihr auslöst, kann der Leser verstehen, die Familie allerdings nicht. Doch Jacksons Mutter hat ein feines Gespür, ebenso die Großmutter Alice.
Zwischen Jackson und Kayle knistert es. Die zauberhafte Gegend, in der Snow Crystal liegt, tut ihr übriges. Alles, angefangen von der Landschaft, den Traditionen, den Charakteren, hat die Autorin ohne jedweden Kitsch zum Leben erweckt. Als Leser schwebt man durch die Handlung, leidet mit, ist fröhlich und erlebt die Traurigkeit. Nicht zu vergessen sind die beiden anderen Brüder Tyler, ein ehemaliger weltbekannter Skiläufer, und Sean, der fernab von der Heimat ein erfolgreicher Chirurg ist. Und da ist noch Tylers Tochter Jess, die nun endlich hier wohnen darf; abgeschoben von der leiblichen Mutter. Jess Geschichte berührt Kayle, erinnert es sie doch an ihre eigene Kindheit.

“Winterzauber wider Willen”, ist eine zauberhafte Geschichte, mit viel Herz, doch nirgends kitschig, romantisch. Ein Buch zum Abschalten – und am Ende wünscht man sich, an diesem Ort “Snow Crystal” zu sein – mitten im Winter.

Übrigens: Im Sommer 2015 geht es weiter mit den O’Neil Clan und der sympathischen Familie. "Sommerzauber wider Willen". Es handelt von Sean - mehr lest selbst auf der Verlagsseite.
  
 Zitat S. 315

“Aber ...”, er musste den Kloß in seinem Hals herunterschlucken, “...wenn du weißt, dass ich es kann, warum willst du mich dann nicht hier haben?”

“Weil dieser Ort dich auffrisst. Er nimmt alles, was du geben kannst, und will immer noch mehr. Und es ist nie genug.” Sein Großvater ließ sich etwas unsicher wieder auf den Holzklotz sinken. In diesem Moment sah man ihm jedes seiner achtzig Jahre an.

Jackson starrte ihn an und hatte das Gefühl, einen Fremden vor sich zu haben. “Ich dachte, du liebst Snow Crystal?”

“Lieben?” Sein Großvater hob den Kopf, atmete tief ein und betrachtete die Berge. “Seit dem Tag, an dem ich zum ersten Mal die Augen öffnete, sehe ich dieselben Berggipfel.  ... Ich habe Snow Crystal von Geburt an geliebt und ich werde es bis zu meinem Tode lieben. Aber diese Liebe hat ihren Preis, und ich möchte nicht, dass einer von euch diesen Preis bezahlt. Ich wollte, dass ihr alle frei seid, um euer Leben so zu leben, wie ihr das möchtet.”

“ Ich wollte, dass ihr euren eigenen Weg geht und euch dieser nicht aufgedrängt wird.” ...

VITA SARAH MORGAN " klick "


(Rezension) Die Sache mit dem Glück - Matthew Quick


Matthew Quick
Die Sache mit dem Glück
Gebundene Ausgabe
336 Seiten
Verlag: Kindler (19. Dezember 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3463400846
€ 18,95

Quelle und Kauflink
©  Verlag







Bartholomew hat immer bei seiner Mutter gelebt. Als sie stirbt, muss er plötzlich allein zurechtkommen. Aber das sagt sich so leicht. Bartholomew ist 39. Beim Aufräumen ihres Schlafzimmers findet er einen Brief von Richard Gere wieder. Darin ruft der Hollywoodstar zum Boykott der Olympischen Spiele in Peking auf, wegen Tibet. Der Brief muss Mom viel bedeutet haben, sonst hätte sie ihn nicht in ihrer Unterwäscheschublade aufbewahrt. Nun versteht Bartholomew auch, warum sie ihn in ihren letzten Tagen, als sie schon sehr durcheinander war, immer nur «Richard» genannt hat. Er beschließt, dem Schauspieler Briefe zu schreiben. Über Moms Theorie vom Glück, über Außerirdische, Buddhismus und die Liebe zu Katzen. Und über die junge Bibliothekarin, die er schon seit Jahren einmal ansprechen möchte. Bis jetzt hat Richard Gere noch nicht geantwortet, aber Bartholomew ist sicher, er wird ihm bei seinem Neuanfang helfen.

Wenn Sie wollen, dass andere glücklich sind,
dann zeigen Sie Mitgefühl und auch, wenn Sie selbst
glücklich sein wollen, zeigen Sie Mitgefühl.
- Der Dalai Lama -

Meine Meinung:
Mit einem langen Brief an Mr. Richard Gere beginnt das Buch “Die Sache mit dem Glück”. Und so geht es kapitelweise weiter, jeweils in Briefform an Mr. Gere von seinem bewundernden Fan Bartholomew Neil. Der 38-Jährige hat in seinen Briefen über eine Vielfalt von Themen geschrieben.
So z. B. über seine Traumfrau Elizabeth, die in der ortsansässigen Bibliothek arbeitet. Sein ganzes bisheriges Leben hat Bartholomew bei seiner Mutter gelebt. Doch nach ihrem Tod muss er sich neu orientieren. Noch nie hatte er eine Freundin, aber an seiner Seite gute Freunde. Einer davon ist Father McNamee, ein katholischer Priester mit einem Alkoholproblem. Ein Mensch, der sich in den Alkohol flüchtet und in stundenlange Gebete.
Geschrieben in der Ich-Erzählperspektive von Bartholomew schildern die Briefe von seinen Gedanken, seinen Ängsten als auch den Träumen und Wünsche.
So lässt sich jedes Kapitel bzw. jeder Brief für sich lesen. Von meiner Seite aus fand ich das als angenehm, gibt es doch einem selbst die Möglichkeit, über das geschriebene Wort nachzudenken. Warum gerade er an Richard Gere, den Schauspieler, schreibt,m erklärt sich dadurch, dass dieser der Lieblingsschauspieler seiner verstorbenen Mutter war. Im Endstadium ihrer Krankheit sprach sie ihren Sohn nur noch  mit Richard an.
Im Prinzip kann man das Buch auch als eine Art Tagebuch, Aufarbeitung, von Bartholomew ansehen, Erinnerungen aber auch ein Stück Verarbeitung seines Lebens.

Die Sache mit dem Glück” ist eine beachtenswerte Geschichte, die ausgelöst durch einen “Tibet-Brief” von Richard Gere an Bartholomews Mutter diesen veranlasst, ebenfalls Briefe zu schreiben. Einerseits traurig, aber auch lustig, gelingt es ihm seinen Leben eine neue Richtung zu geben. Es steckt eine ganze Menge in diesen Texten, deren Charaktere authentisch beschrieben, schon das Herz berühren.
(P.S. Ich liebe Richard Gere – als Schauspieler!)

Wer wieder einmal eine andere Lektüre lesen möchte, dem rate ich zu diesem Buch.
Vielen Dank an den Verlag, dass ich dieses Buch vorab lesen durfte.



Ein höchst unterhaltsamer und inspirierender Roman, der einen über die Gründe des Universums nachgrübeln und über die Kraft der Güte und der Liebe staunen lässt. Graeme Simsion, der Autor des Bestsellers «Das Rosie-Projekt», urteilte:« `Die Sache mit dem Glück` ist genau das, was ich von Matthew Quick erwartet habe: originell, fesselnd, erhebend.» 2015 wird der Roman in den USA von Jonathan Dayton und Valeri Faris verfilmt, den doppelten Oscar-Gewinnern des Erfolgsfilms «Little Miss Sunshine».
 
Vita:
Matthew Quick wurde 1973 in Oaklyn, New Jersey geboren. Er studierte Anglistik, arbeitete als Englischlehrer, schmiss seinen Job und reiste anschließend lange durch Südamerika und Afrika. Die Verfilmung seines Debüts „Silver Linings“ gewann einen Golden Globe und den Oscar für die beste weibliche Hauptdarstellerin. Auch die Filmrechte an seinem neuen Roman „Die Sache mit dem Glück“ wurden bereits verkauft. Matthew Quick lebt mit seiner Frau in Holden, Massachusetts.

Freitag, 26. Dezember 2014

Freitags-Füller # 300



Oh - der 300. Freitags-Füller auf Barbaras Seite. Das darf ich nicht verpassen.
Bin ja nicht regelmäßig dabei, aber wann immer es geht, nehme ich gern daran teil.


1.   Meine neuen Bücherregale waren das schönste Geschenk.

2.  Unser Weihnachtsessen an Heiligabend war wie immer: Kartoffelsalat und Würstchen! .

3. Wir lieben das  Christkind und der kleine Lennard glaubt an den Weihnachtsmann.

4. Unser Baum ist in diesem Jahr auf den letzten Drücker geschmückt worden. The same procedure as every year .

5.   Ich brauche kein Silvester.

6.  Am 1. Januar ist eigentlich alles so wie immer, nur :-( die Zeit rennt irgendwie noch schneller.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ohje die Antwort bleibt offen , morgen habe ich nur ein paar Kleinigkeiten geplant und Sonntag möchte ich vielleicht im Schnee spazieren gehen? !

Wie immer kann jeder am Freitags-Füller  teilnehmen - alles zwanglos.
Link zu Barbaras Seite: « Hier »

Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende. In allem ist die Zeit zu kostbar, um sie mit Nichtigkeiten zu verplempern!

۰۪۫H۪۫۰۰۪۫a۪۫۰۰۪۫n۪۫۰۰۪۫n۪۫۰۰۪۫e۪۫۰

Dienstag, 23. Dezember 2014

ღ ░F░r░o░h░e░ ░W░e░i░h░n░a░c░h░t░e░n░ ღ

~F͜͝r͜͝o͜͝h͜͝e͜͝ ͜͝W͜͝e͜͝i͜͝h͜͝n͜͝a͜͝c͜͝h͜͝t͜͝e͜͝n͜͝~

Draußen regnet es und der Sturm fegt seit Tagen durch die Straßen, über das Land, bis hin zur Elbe. Das nächste Kalenderblatt ist der 24. Dezember, also Heilig Abend. Wie, jetzt schon, so schnell? Es ist jedes Jahr das gleiche. Immer wieder nehme ich es mir vor, im nächsten Jahr machst du es anders, besser, stressfreier. *ggg*
Auch in diesem Jahr habe ich neue Menschen / Blogger / Autoren (m/w)  kennengelernt (nein, leider bislang noch nicht persönlich), die ich nicht mehr missen möchte. Es macht einfach Freude, mich mit ihnen auszutauschen, oder nur mal ein bisschen Klönsnack halten. Und wieder einmal festgestellt, dass es ganz einfach ist, sich von Ballast zu trennen (y) - ihr kennt ja das Zeichen von FB.
»Weihnachten -Jahreswechsel ~  Ich nutze die nächsten Tage für eine Blogpause« 
 Nun, nicht direkt Blogpause, ich werde etwas kürzer treten und diese Tage genießen.
Einige Beiträge (Rezensionen u. a.) sind vorbereitet, damit es nicht allzu ruhig hier wird.
Es gibt Momente, an denen man nicht viel Worte braucht. Aber als ich meine Karten und Briefe für liebe Menschen geschrieben habe, begleitete mich ein kleines Buch, das ich liebe. Es verzaubert mich durch seine Illustrationen und den kleinen Texten. "Lichterhelle Weihnachtszeit!" von Vicky Howard. Ich liebe ihre Bilder. Aus rechtlichen Gründen kann ich leider hier keins posten.
Darin habe ich eine kleine Geschichte gefunden, die ich euch zu Weihnachten schenken möchte. Ihr könnt mir glauben, mein Kopf ist voll mit Gedanken, was ich euch alles gern mitteilen, schreiben möchte, aber für mich bedeuten die nächsten Tage einfach nur Frieden, Ruhe, ein gutes Miteinander.

Euch allen wünsche ich, dass ihr reich beschenkt werdet, und das nicht nur im materiellen Sinne.
Danke, dass Ihr mir über das Jahr die Treue gehalten habt und Willkommen alle neuen Leser.
Möge das Jahr 2015 uns wieder besondere "magisch" buchige Momente  schenken.
Ich wünsche euch allen eine frohe, besinnliche Weihnachtszeit.
                                                    ************
In einem leeren Haselstrauch
da sitzen drei Spatzen, Bauch an Bauch.
Der Erich rechts und links der Franz
und mitten drin der freche Hans.
Sie haben die Augen zu, ganz zu,
und obendrüber da schneit es, hu!
Sie rücken zusammen dicht an dicht.
So warm wie der Hans hat’s niemand nicht.
Sie hören alle drei ihrer Herzlein Gepoch
und wenn sie nicht weg sind, so sitzen sie noch.
Christian Morgenstern

Samstag, 20. Dezember 2014

(Rezension) Drei Tage Manhattan - Begleitung gesucht ~ Tasmina Perry


Tasmina Perry
Drei Tage Manhattan - Begleitung gesucht
Gebundene Ausgabe
432 Seiten
Verlag: Bloomsbury Berlin (10. November 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3827012418
Originaltitel: The Proposal
€ 14,99

auch als EBOOK erhältlich

© Quelle - Info - siehe Verlag





Von den Bällen der Debütantinnen im London der Fünfzigerjahre ins weihnachtliche Manhattan von heute: Die englische Bestsellerautorin Tasmina Perry erzählt von der folgenreichen Reise einer betagten britischen Lady und einer jungen Amerikanerin nach New York, von dem Verlust und der Entdeckung einer großen Liebe.

"Ältere Dame sucht nette Begleitung für Manhattan-Abenteuer vom 23. bis 27. Dezember." Für Amy Parrett, die junge New-Yorkerin in London, kommt diese Anzeige wie gerufen. Gerade hat ihr ehrgeiziger Freund Amy den Laufpass gegeben, statt ihr wie erhofft auf dem Tower von London einen Heiratsantrag zu machen. Die zweiundsiebzigjährige Georgia Hamilton ist zwar das genaue Gegenteil von ihr – vornehm, kultiviert und very british –, schließt die junge Amerikanerin aber sofort in ihr Herz. Als Georgia im weihnachtlichen Manhattan von Amys gebrochenem Herzen erfährt, beginnt sie ihre eigene Liebesgeschichte zu erzählen, eine tragische Geschichte, die ins Jahr 1958 nach London und zu den prächtigen Bällen der Debütantinnen führt. Und Amy begreift allmählich, dass sie es in der Hand hat, eine tiefe Verletzung im Leben ihrer älteren Freundin zu heilen. 



Meine Meinung:
Sechs Tage vor Heilig Abend ist die junge Amy Carrell zu einer Büroparty in den Tower of London eingeladen. Sie hofft innerlich auf den Heiratsantrag ihres Freundes Daniel, dessen Familie zur oberen Gesellschaft von England gehört. Sie hingegen war eine ganz normale Bürgerliche, die vor wenigen Jahren aus New York kommend in London ihren Traum als Tänzerin durchstarten wollte. Doch dann kam ein Unfall dazwischen und seitdem hält sie sich mit einem Job im Forge über Wasser. Der Abend endet im Fiasko, die Beziehung ist aus. Als Amy bei ihrer Freundin in einer Zeitung die Anzeige zwecks Reisebegleitung über die Weihnachtstage nach New York liest, meldet sie sich und wird von Georgia Hamilton ausgesucht.
Zitat S. 9

„Im Alter ging es darum, das zu tun, was man schon immer tun wollte. Unerledigtes zu Ende zu bringen, bevor die Zeit ablief. Ja, es war richtig gewesen, hierherzukommen. Sie hatte das Richtige getan.“

Eine junge Frau aus New York und eine alte Dame, die sich einen ihrer letzten Wünsche erfüllen möchte. Was genau hinter der Realisierung der Reise von Georgia Hamilton verbirgt, braucht seine Zeit, ehe es der Leser erfährt. So geht die Geschichte eben.
Zwischen den beiden Frauen entwickelt sich langsam ein Vertrauensverhältnis und Georgia bringt Amy mit viel Takt und Fingerspitzengefühl bei, das nicht immer die Herkunft maßgeblich den Wert einer Person darstellt. Wenn das Innere leuchtet, vergehen auch Selbstzweifel.
Die erfahrene Georgia erfährt Amys Geschichte und öffnet sich häppchenweise ihr gegenüber. Dass etwas Schreckliches in Georgias Leben passiert sein muss, Amy kann es nur ahnen. Drüben in New York erleben sie ein wunderbares Weihnachtsfest bei Amys Familie.
Gegenwart und Vergangenheit, die beiden Handlungsstränge sind so aufeinander abgestimmt, dass der Leser ohne jedwede Probleme lesen kann. Georgias Geschichte, die Ende der 50er Jahre beginnt, beschreibt sehr detailliert über die Zeit in London, die Zeit des Debütantenballs, dessen Höhepunkt die Vorstellung bei Ihrer Majestät ist.
Georgia und Amy, zwei sympathische Protagonistinnen. Klar ist aber auch, dass es mehr als nur Georgias Geschichte ist, Amys Leben allerdings viele Ähnlichkeiten aufweist.

„Drei Tage Manhattan – Begleitung gesucht“ gehört für mich zu den Büchern, die leider irgendwie nicht so in der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Von daher bin ich richtig froh, dass ich dieses wahre Schätzchen lesen durfte. Auch wenn es zeitweise etwas in die Herz-Schmerz-Richtung geht, keinesfalls ist die Geschichte kitschig. Es braucht nicht immer Spannung, allein die Art, wie es hier um Gefühle geht, ist es lesenswert. Durch ihre genauen Beschreibungen kann man sich viele Szenen als auch die Handlungsorte bildlich vorstellen. Ich war zwar noch nie in London, aber im Dezember in Manhattan!
Das Buch erhält von mir eine klare Leseempfehlung.

Tasmina Perry arbeitete als Juristin, bevor sie für Frauenmagazine zu schreiben begann. Ihre Artikel für Elle, Glamour oder Marie-Claire wurden mehrfach ausgezeichnet. Nach ihrer Gründung des Reise- und Modemagazin Jaunt verlegte sie sich ganz auf das Schreiben von Romanen. Ihre Bücher finden sich regelmäßig auf der englischen Bestsellerliste. Tasmina Perry lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in London. 

(Rezension) Ben der Schneemann - Können wir nicht teilen? - Guido van Genechten


Guido van Genechten
Ben der Schneemann
Können wir nicht teilen?
Gebundene Ausgabe
32 Seiten
Verlag: aracari; Auflage: 1 (11. September 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3905945423
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 4 Jahren
€ 13,90




© Quelle - Info Verlag


Eines Tages taucht ein Schneemann mit kahlem Kopf im Eisland auf! «Ich bin Dimitri», stellt der Fremde sich vor. Er ist traurig, weil er auf seiner Reise seinen Hut verloren hat. Ben leiht ihm daraufhin seine Mütze für ein paar Tage, bekommt sie aber nicht zurück. Dimitri scheint nicht teilen zu wollen – was soll Ben jetzt tun?

Meine Meinung:
Seit einiger Zeit lebt Ben der Schneemann im Eisland und hatte auch schon neue Freunde gefunden. Sie haben viel Spaß miteinander und vor allem, im Eisland gibt es immer Schnee und das Eis schmilzt nicht!
Alle Schneemänner waren verschieden, egal ob in der Form oder der Bekleidung. Aber alle haben etwas auf dem Kopf. Ben war so stolz auf seine karierte Mütze. Als ein neuer Schneemann im Eisland auftaucht, ist die erste Frage nach seiner Kopfbedeckung. Doch Dimitri, so heißt der Neue, hat keine und er erzählt ihnen seine Geschichte dazu. Ein schrecklicher Schneesturm, in den er geraden war, wehte seinen hohen, tiefschwarzen und weichen Hut einfach weg. Dimitri war traurig darüber. Ben der Schneemann hatte Mitleid und lieh ihm seine Mütze. Aber nur für ein paar Tage. Doch Dimitri wollte danach ihm die Mütze nicht wiedergeben. Er würde sich so nackt fühlen. Ben erging es aber genauso ohne seine Kopfbedeckung. So ging Ben der Schneemann zu Alfred, einem alten Schneemann, und bat ihn um Rat. Schließlich wurde eine Lösung gefunden.

Mit der neuen Geschichte von Ben mit dem Hintergrund, was es bedeutet, seine Sachen mit jemand zu teilen, hat der Autor Guido van Genechten erneut ein Thema aufgegriffen und versucht, kindlich umzusetzen.
Das Buch eignet sich wunderbar zum Vorlesen und die großzügigen Illustrationen tragen dazu bei, die kindliche Fantasie anzuregen. Das Thema Teilen wird in kindgerechter Sprache erzählt. Die kurzen Textpassagen auf den einzelnen Seiten sind klar und verständlich.
Man kann hoffen, dass es weitere Geschichten um Ben geben wird.

 Vier+  Kinderbuchfeen


Guido van Genechten
wurde 1957 in Mol (Belgien) geboren. Er studierte Zeichnen und Malerei sowie Grafik und Fotografie an der Akademie für Kunstwissenschaft in Mol. Im Anschluss arbeitete er viele Jahre in der Graphikbranche. Heute widmet er sich ausschließlich der Illustration von Kinderbüchern.


Mittwoch, 17. Dezember 2014

(Notizblatt) ツ Tee-Rezepte



Blütentee-Regel: Man genieße die Blumendüfte und die heilsamen Bestandteile und lasse sich ruhig belächeln, denke dabei an des Arztes und Naturforschers Paracelsus’ Worte: „Der Größte ist der, der die Natur und die Wunder weiß, lernt und erfährt; der nichts kann, noch erfährt, noch weiß, ist tot.“
1 Eßlöffel = etwa 4 g,  1 Tasse Wasser = 150 ml = 10 Eßlöffel;
1 Teelöffel = etwa 1,5 g
Boretschblütentee (Blutreinigungstee)
2 bis 2 Gramm der getrockneten Blüten mit 1 Glas siedendem Wasser übergießen, im zugedecketn Gefäß ziehen lassen. Nach dem Abseiehn mit Zucker süßen und tagsüber 3 bis 4 Wochen kurmäßig trinken.
Garten-Ringelblumen-Tee (entzündungshemmend)
1 Eßlöffel Heidekrautblüten mit 2 Tassen kochendem Wasser übergießen, 20 Minuten ziehen lassen und durchseihen. Gesüßt oder ungesüßt im Laufe eines Tages trinken. Heidekrautblüten können auch Frühstücks- oder Hausteemischungen zugegeben werden; sie geben einen honigartigen Geschmack.
Holunderblütentee (schweißtreibender Tee)
2 Eßlöffel Holunderblüten mit 2 Tassen kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten ziehen lassen und durchseihen. Mit Zucker oder Honig süßen und heiß servieren.
Huflattichblütentee (Hustentee)
1 Eßlöffel Huflattichblüten mit 1 Tasse kochendem Wasser  übergießen, 15 Minuten ziehen lassen und durchseihen. Den Tee heiß, mit Zucker oder Honig gesüßt, servieren.
Kamillenblütentee (Magentee)
2 Eßlöffel Kamillenblüten mit etwa 2 Tassen kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten ziehen lassen und durchseihen. Kamillentee nicht kochen, damit sich das ätherische Öl nicht verflüchtigt.
Tee von Wildem Rainfarn (Magenstärkender Tee)
5 Gramm der Blüten mit 2 Glas siedendem Wasser übergießen, zugedeckt ohne Aufkochen einige Minuten ziehen lassen.
Tee von Wilder Goldrute (Nieren- u. Rheumatee)
6 Teelöffel Wilder Goldrutenblüten mit 2 Glas kaltem Wasser ansetzen und den Auszug tagsüber trinken.
Lindenblütentee (geg. Erkältung)
3 Eßlöffel Lindenblüten  mit 1/2 Liter kochendem Wasser übergießen, etwa 10 Minuten ziehen lassen und durchseihen. Mit Zucker oder Honig süßen und vor dem Zubettgehen trinken. Die Blüten der Silberlinde lassen sich wegen ihres unangenehmen Geschmacks nicht zur Teebereitung verwenden.
Wundkleetee (Blutreinigungstee)
Eine knappe Handvoll getrocknete und zerschnittene Blüten ohne Stengelteile mit 1/4 Liter siedendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und durchseihen.

Dienstag, 16. Dezember 2014

(Rezension) Vom Tod geküsst - Amanda Frost


Amanda Frost
Vom Tod geküsst
Taschenbuch
346 Seiten
Verlag: Amanda Frost; Auflage: 1 (21. Oktober 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3000474354
€ 8,99

© Quelle / Info - Kauflink

Autorenhomepage







Er ist der Tod! Und er kommt, um sie zu holen!
Doch was, wenn sie nicht sterben kann? Und zudem völlig fasziniert von dem teuflisch gut aussehenden Fremden ist? Diese Frage muss sich die Krankenschwester Lilly stellen. Denn anscheinend gibt es nur eine Alternative: Sie muss sterben, ansonsten wird Sebastian in der Hölle schmoren. Doch soll das wirklich das Ende sein?
Wofür lebst du, wenn du längst gestorben bist?

Meine Meinung:

Das war es also gewesen mit Sebastian, dem Galeristen und ab und als Kunstdieb unterwegs. Das er bei diesen besonderen „Auftritten“ all seinen Charme einsetzt, dem keine Frau widerstehen kann, erleichtert ihm die Arbeit. Doch eines Tages geht ein Einsatz schief, bzw. seine Uhr war abgelaufen, sein Name stand auf der Liste.
Zitat S. 20
„Ein mächtiger Schwindel erfasste ihn, seine Augen klappten zu, und als er wieder zu sich kam, hatte er den Eidnruck, kopfüber in einen abstrusen Horrorfilm gestolpert zu sein.“

Da Himmel und Hölle sich noch nicht entscheiden konnten, in welches Reich er einziehen soll, findet Sebastian erst einmal seinen Platz im Zwischenreich bei Thanatos. Mit Kasimier an der Seite wird ihm sein neuer Job klar gemacht. Es braucht seine Zeit, dass Sebastian kapiert, er ist wirklich tot. Das nächste Problem, wenn er aus Versehen mit anderen Personen in der Menschenwelt in Berührung kommt, dann fallen sie sofort tot um. Aber er ist lernfähig … Dass war es nämlich, er, Sebastian brachte durch eine Berührung an Personen den Tod.
Dann bekommt er einen sehr schwierigen Fall, an dem andere vor ihm schon gescheitert waren. Es ging um Lilly, Krankenschwester in München, die auf der „Liste“ stand. Doch irgendwie klappte es nicht mit dem „Ableben“.

Zitat S. 44
… tappte sie splitterfasernackt ins Wohnzimmer hinüber. Wo sie wie vom Blitz getroffen verharrte und das tat, was jede normale Frau in ihrem Fall getan hätte. Sie stieß einen gellenden Schrei aus.
Auf ihrem Sofa hockte ein großer dunkelhaariger Mann, der sie unverhohlen ins Visier nahm.

Und auch Sebastian hat so seine Schwierigkeiten mit Lilly. Es kommt noch schlimmer, denn Lilly kann ihn sehen. Seine Geschichte erscheint ihr erst einmal unglaubwürdig, bis sie sich an ihre Großmutter erinnert. Diese hatte ihr vor einigen Jahren einen wunderschönen Ring geschenkt, den Lilly immer tragen sollte. Im Laufe der Handlung beginnt es zwischen Lilly und Sebastian zu knistern, man spürt es bahnt sich was an zwischen den beiden. Und dann versuchen sie hinter das Geheimnis des Ringes zu kommen. Schließlich führt der Weg sie nach Avebury. Dort steht das Haus von Lillys Großmutter, die vor drei Jahren verstorben war und bis dato sehr zurückgezogen gelebt hatte. Sie galt als schrullig. Schließlich treffen Lilly und Sebastian auf Olivia  und  dort erleben die beiden eine Überraschung.
Soweit so gut, mehr müsst ihr selbst lesen.

Mit Sebastian und Lilly hat die Autorin zwei sehr sympathische als auch authentisch wirkende Protagonisten geschaffen. Das Buch besticht durch die natürliche Sprache, den Sprüchen als auch der Inhalt total begeistert. Es gibt keinen Moment im Roman, an dem ich aufhören wollte mit lesen.

Vom Tod geküsst, ein Fantasie-Erotik-Roman, der durch die glaubhaften Charaktere, seinem Inhalt lebt. Man geht durch Himmel und Hölle und erlebt ein überraschendes Ende.
Mit dem Start einer neuen Serie durch „Vom Tod geküsst“ freue ich mich auf den nächsten Band. Romantik, Fantasy, Erotik, hier findet sich alles wieder und Amanda Frost hat dies meisterhaft kombiniert.


Teil 2 wird im Frühjahr 2015 erscheinen :-)

Montag, 15. Dezember 2014

(Notizblatt) ツ Rosen-Allerlei ... (tolle Tipps!)




Rosen und andere Blumen
verzaubert bleiben wir vor ihnen stehen, betrachten die Schönheit der Farben und Formen, lassen uns von ihrem Duft berauschen, ahnen den Geschmack von Sommer und Sonne, träumen von Ferien und erholsamen Stunden, empfinden Dichterworte nach ……  Aber wer hätte gedacht, was man hieraus alles zubereiten kann?
Die Rosen trägt das Blut der Götter
Und ist der Blumen Königin,
Ihr Antlitz sticht das schönste Wetter
Und selbst Aurorens Wangen hin,
Sie ist ein Stern der milden Erden
Und kann von nichts verfinstert werden.
von Johann Christian Günther
Rosen-Marmelade auf türkische Art
1 kg frische, stark duftende Rosenblütenblätter, 2 kg Zucker
Die Rosenblütenblätter waschen und abtropfen lassen. Die großen Blätter herausnehmen und die weißen Endspitzen mit einer Schere abschneiden. Die Spitzen zusammen mit den kleineren Blättern in einen Kessel geben, 3/4 Liter Wasser dazu gießen und etwa 10 Minuten auskochen. Dann das Wasser durch ein sauberes Baumwolltuch sieben, die Blätter und Spitzen ausdrücken und wegwerfen. Das durchsiebte Wasser mit dem Zucker unter ständigem Rühren mit einem hölzernen Kochlöffel kochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
Rosen in Gelee
1 Eßl. Eiweiß, 375 g Zucker, Blütenblätter von 20 frischen Gartenrosen, etwas Malvenblütentee, oder rote Lebensmittelfarbe, 1 Glas Rosenwasser, 1 Glas Kirschwasser, Saft von 1 Zitrone, 45 g Gelatine.
Eiweiß schaumig schlagen, 3/8 Liter Wasser und den Zucker unterrühren und zum Kochen bringen, 3 Esslöffel kaltes Wasser zugeben, aufwallen lassen und den Vorgang noch zweimal wiederholen. Den Topf vom Feuer nehmen und den Schaum abschöpfen. In einer Porzellanterrine die vom bitteren Stielansatz befreiten ausgelesenen Rosenblütenblätter legen und den noch heißen Zuckersirup durch eine Serviette darüber gießen. Etwas Malvenblütentee als Färbemittel dazugeben. Die Terrine zudecken. Sobald der Sirup ausgekühlt ist, durch ein feines Sieb gießen, mit Rosenwasser, Kirschwasser, Zitronensaft und der aufgelösten Gelatine vermischen. Das Gelee in eine Form gießen und im Gefrierschrank erstarren lassen. Vor dem Anrichten die  Form in lauwarmes Wasser tauchen, abtrocknen und das Gelee stürzen. Mit Schlagsahnetupfen und den kandierten Rosenblättern garnieren.
Rosenwasser
125 g stark duftende Rosenblütenblätter
Die gut verlesenen, gewaschenen, vom bitteren Stielansatz befreiten Rosenblütenblätter mit 1/2 Liter lauwarmen Wasser übergießen, fest zudecken und 2 Tage stehen lassen. Dann durch ein feines Baumwolltuch pressen.
Kandierte Rosenblütenblätter
20 g frische duftende Rosenblütenblätter, Eischnee von 2 Eiweiß, 100 gr grober Zucker
Die gewaschenen, abgetropften vom bitteren Stielansatz befreiten Rosenblätter in den Eischnee tauchen und auf ein mit Zucker bestreutes Pergamentpapier legen. Dann die Blätter auf beiden Seiten mit Zucker bestreuen und im lauwarmen Ofen trocknen lassen. Lagenweise auf feines Papier schichten und in gut verschlossenen Dosen oder Gläsern aufbewahren.
Statt der einzelnen Rosenblätter können auch ganze, gereinigte Röschen verwendet werden.
Rosenbonbons
500 g Zucker, etwas Rosenwasser, etwas Malvenblütentee, oder rote Lebensmittelfarbe, Mandelaroma.
Den Zucker mit dem Rosenwasser begießen und aufkochen. Mit etwas Malvenblütentee rot oder rosa färben. Dann alles auf eine mit Mandelaroma eingeriebene eiskalte Platte gießen, den Zucker auseinanderlaufen lassen und mit einem schmalen, langen Messer, das vorher in Mandelaroma getaucht wurde, kreuzweise durchschneiden. Erkalten lassen. Später die Bonbons vorsichtig auseinanderbrechen und in Papier wickeln.
Abschäumen, die großen Rosenblätter hineingeben und unter dauerndem Umrühren zu einer dicklichen Marmelade kochen. Nach dem Erkalten in kleine Steinguttöpfe füllen, zubinden und an einem kühlen Ort aufbewahren.
Rosencreme
75 g Zucker, 1/8 l Milch, 1/8 l Weißwein, 4 Tell. Rosenwasser, 6 duftende Rosenblüten, 1 Päckchen Gelatine, 2 Eiweiß, 1/2 Flasche Schlagsahne
Den Zucker mit der Milch und dem Wein vorsichtig erhitzen, nicht kochen lassen. Dann das Rosenwasser und die vom Stielansatz befreiten Rosenblütenblätter von 5 Rosen zugeben, 15 Minuten ziehen lassen. Die aufgelöste Gelatine dazu geben, gut verrühren. Abkühlen lassen. Dann den geschlagenen Eischnee und die geschlagene Sahne unterheben. Zuletzt mit den restlichen Rosenblättern garnieren.

Sonntag, 14. Dezember 2014

(Rezension) Ich will es doch auch! - Ellen Berg


Ellen Berg
Ich will es doch auch
Taschenbuch
335 Seiten
Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 2 (7. November 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3746630762
€ 9,99

© Quelle / Info - Kauflink
Verlag








Frikadelle zum Frühstück

Charlotte ist Ärztin, hat einen tollen Job, eine tolle Wohnung, tolle Freunde – nur leider keinen Mann. Und das mit 39! Langsam wird es eng. Da taucht plötzlich Uwe auf, der attraktive, aber ziemlich ungehobelte Klempner. Geht gar nicht. Tja, geht doch! Denn Hals über Kopf verliebt sich Charlotte in sein umwerfendes Lächeln und seine unkonventionelle Art: Buletten zum Frühstück, Tanzen im Regen, Poolbillard in düsteren Kneipen. Charlotte ist selig, ihr Umfeld entsetzt. Downdating? Das kann doch nichts werden! Was willst du denn mit dem?


Mit ihrem neuen Roman hat Ellen Berg wieder einmal „ins Schwarze“ getroffen. Was ich sagen will, es sind die Zeilen hinter den Zeilen, denn es steckt viel Lebensweisheit in dem Buch. Mit viel Liebe und Herzblut, so scheint es mir, hat die Autorin ihre Idee umgesetzt und begeistert den Leser. Die 39-jährige Protagonistin Charlotte wird zur Hochzeit eingeladen. Nach Mallorca, denn dort will ihre Freundin Antonia heiraten und zwar den Ex von Charlotte, Tom. Dieser Punkt macht Charlotte klar, dass sie noch immer nicht den Mann fürs Leben gefunden hat. Sehr zum Verdruss ihrer Eltern, die sich m. E. nach zu intensiv in ihre Angelegenheiten einmischen. Aber Charlotte läßt es ja zu. Eltern, die nicht loslassen können, sich in die privaten Dinge der Tochter einmischen, man könnte meinen, in dem Alter sei das vorbei. Doch weit gefehlt. Dann aber taucht er auf, der Mann … Uwe, der Charlotte das Leben zeigt. Und sie endlich aufwacht. Uwe, ein Handwerker, das paßt ihren Eltern so gar nicht. Dieser Standesdünkel ist anmaßend, aber paßt hervorragend zur Geschichte.
Kein Buch für zwischendurch. Es ist anders gestrickt als typisch dramatisch-melancholische Liebesgeschichten. Man kann die Emotionen der Charaktere in jeder Hinsicht nachvollziehen. Und sie haben Ecken und Kanten, sprechen aus dem Leben, schützen sich durch unsichtbare Mauern und ihr Handeln ist nachvollziehbar. Wie oft ich innerlich Charlotte wachschütteln wollte, aber das gehört eben dazu. Man kann sich auf jeden Fall gut in die Personen hineinversetzen.
Der Mensch bestimmt sein Schicksal selbst und dennoch, manche Wendung kommt überraschend. Und manche Stellen halten dem Leser einen Spiegel vor das Gesicht.

Ich habe jede Seite von „Ich will es doch auch“ genossen, ein Auf und Ab, ein Wechselband halt, doch man sollte sein eigenes Glück nicht aus den Augen verlieren.

Einzig bei dem Cover habe ich mich gefragt, in welchem Verhältnis  es zum Titel und Inhalt steht. Ich habe da keinen Bezug zu gefunden. Schade eigentlich.
 


 Ellen Berg, geboren 1969, studierte Germanistik und arbeitete als Reiseleiterin und in der Gastronomie. Heute schreibt und lebt sie mit ihrer Tochter auf einem kleinen Bauernhof im Allgäu. Ihre bisherigen Romane „Du mich auch. Ein Rache-Roman“, „Das bisschen Kuchen. (K)ein Diät-Roman“, „Den lass ich gleich an. (K)ein Single-Roman“, „Ich koch dich tot. (K)ein Liebesroman“, „Gib’s mir Schatz. (K)ein Fessel-Roman“, „Zur Hölle mit Seniorentellern. (K)ein Rentner-Roman“ und „Ich will es doch auch.(K)ein Beziehungsroman“ liegen im Aufbau Taschenbuch vor und sind große Erfolge.

Samstag, 13. Dezember 2014

(Rezension) Sturm über Sylt - Gisa Pauly


Gisa Pauly
Sturm über Sylt   
Taschenbuch
432 Seiten
Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (6. Oktober 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3746630625
€ 9,99

© Quelle / Info und Kauflink






 
Die Sängerin von Sylt

Aletta wird auf Sylt groß, doch ihren großen Traum, Sängerin zu werden, wollen ihre Eltern ihr nicht erlauben. Kaum ist sie volljährig, verlässt sie die Insel und wird eine gefeierte Künstlerin. Im Jahr 1914 wird sie vom Kurdirektor eingeladen. Das Konzert, das Aletta gibt, wird ein rauschender Erfolg – und eine große Enttäuschung, denn weder ihre Eltern noch ihre ältere Schwester Insa sitzen im Publikum. Erst am nächsten Tag erfährt sie, dass ihr Vater tot und ihre Mutter Witta sterbenskrank ist. Auf dem Sterbebett will ihre Mutter Aletta ein Geheimnis verraten, das diese schon seit langem umtreibt, doch Insa schreitet ein, bevor es zu diesem Geständnis kommt. Wenig später bricht der Krieg aus, und plötzlich ist Aletta auf Sylt gestrandet. Sie versucht alles, um hinter das Geheimnis ihrer Mutter zu kommen.

Sylt zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Eine dramatische Familiensaga um ein tödliches Geheimnis.

Meine Meinung:

Die Geschichte spielt im 19. Jahrhundert. Im Jahr 1904 verlässt Aletta Lornsen ihre geliebte Heimat Sylt, um ihren Traum zu verwirklichen. Sie will Sängerin werden. Zehn Jahre später kehrt sie zurück. Inzwischen ist sie eine Bekanntheit und soll ein Konzert auf der Insel geben. Es enttäuscht sie, das keiner aus ihrer Familie zu diesem Anlass kommt. Doch die Wahrheit weshalb, erfährt sie erst danach. Ihre Mutter liegt im Sterben, der Vater tot und die ältere Schwester Insa verhindert, dass Aletta ein sorgfältig gehütetes Geheimnis noch erfährt. Die Mutter stirbt, bevor sie sich offenbaren kann. Dann bricht der 1. Weltkrieg aus und das Schicksal nimmt seinen Lauf.
Das Cover ist wunderschön und ansprechend. Man könnte meinen, es handelt sich hier um eine Kriegsgeschichte, doch die Handlung lebt von der Vergangenheit, der Familie und dem Leben. Gefallen hat mir die Beschreibung der Zeit und der Orte. Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil, weshalb sich die Geschichte auch gut lesen lässt. Aletta ist noch immer von Schuldgefühlen geplagt, all das gibt dem historischen Roman das Feeling. Die Charaktere sind liebevoll beschrieben mit all ihren Schwächen, die sie authentisch wirken lassen. Es war schon interessant, in die damalige Zeit einzutauchen und auch das Sylt von damals kennenzulernen.

“Sturm über Sylt” – Die Insel-Saga, ist eine historische Familiengeschichte, dramatisch als auch anrührend. Aber auch ein historischer Roman, der dem Leser vor Augen führt, wie schwer es die damalige Generation hatte, ihr Leben zu führen.
Ich kann das Buch denjenigen empfehlen,  die gern historische Romane lesen.
Ich gebe knapp vier Lesegenuss-Bücher
Gisa Pauly, Jahrgang 1947, arbeitet seit 1993 als freie Schriftstellerin, Journalistin und Drehbuchautorin. Sie lebt in Münster, Westfalen. Von ihr erschienen die Sylt-Krimis spielt: "Die Tote am Watt", "Gestrandet" und "Tod im Dünengras". Ihr letzter Sylt-Krimi „Küstennebel“ schaffte es unter die Toptitel der Bestsellerliste. Als Aufbau Taschenbuch sind ihre Romane „Die Hebamme von Sylt“, „Die Frau des Germanen“, „Reif für die Insel“ und „Deine Spuren im Sand“ lieferbar; bei Rütten & Loening „Sturm über Sylt“. Ihr neuer Roman „Die Kurärztin von Sylt“ erscheint im Winter 2014. Mehr zur Autorin unter www.gisa-pauly.de


Freitag, 12. Dezember 2014

(Kurzreport) Selection Storys - Liebe oder Pflicht - Kiera Cass


Kierra Cass
Selection Storys Liebe oder Pflicht
Taschenbuch
272 Seiten
Verlag: FISCHER Kinder und Jugendbuch Verlag Taschenbuch; Auflage: 1 (25. September 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3733500436
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
€ 7,99

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Für alle ›Selection‹-Fans, die sehnsüchtig auf Band 3 der Bestseller-Serie warten


Hinter den Kulissen von »Selection«

Bevor America zum Casting antrat, um die Hand des Prinzen von Illéa zu erobern, gehörte ihr Herz einem anderen. Dass dieser andere nun ihr Leibwächter am Königshof ist, macht America die Entscheidung für einen der beiden nicht eben leichter.
Doch wie erleben Prinz Maxon und Americas Jugendliebe Aspen eigentlich das Casting? Gab es in Maxons Leben noch andere Mädchen? Und was spricht der Prinz mit den anderen Bewerberinnen, wenn er gerade kein Date mit America hat? Was ist Aspens schlimmster Alptraum? Vor allem aber: Welche Fäden zieht Maxons Vater, der König, hinter den Kulissen?
Spannende Hintergrund-Informationen für alle, die wissen wollen, wie es in Prinz Maxon und Aspen wirklich aussieht …

Für alle, die wissen wollen, wie es in Prinz Maxon und Aspen wirklich aussieht.

Statement:
Das Buch schildert aus der Sicht von Maxon und Aspen die Auswahl zum erwählten Mädchen, der neuen Prinzessin. Es gibt Einblick zur Dystopie „Selection“, wovon inzwischen die ersten beiden Bände ja erschienen sind. Während diese Bände im Prinzip von America erzählt wird, erfährt der Leser von der Vorbestimmung des Prinzen. Dass da über dreißig junge Frauen ihm präsentiert werden und die EINE darunter sein soll, ist für ihn eine neue Situation, mit der er sich schwer anfreunden kann. 
Wer die ersten beiden Bücher zu „Selection“ gelesen hat, dem wird die Wartezeit mit diesem kleinen Zwischenbuch versüßt. Doch es gibt noch mehr als die Einblicke in das Seelenleben der beiden Männer Maxon und Aspen. Ebenfalls sehr lesenswert und aufschlussreich.

Inhalt:
Der Prinz, Der Leibwächter, Anhang – Interview mit Kiera Cass, Die erwählten Mädchen, America Singers Stammbaum, Aspen Legers Stammbaum, Maxon Schreaves Stammbaum.

Gute vier Lesegenuss-Bücher, ein Must-Read für den wahren "Selection"-Fan.

Vita:
Kiera Cass wurde in South Carolina, USA, geboren, studierte Geschichte an der Radford University und lebt heute mit ihrer Familie in Virginia, USA. 2009 veröffentlichte sie ihren ersten Jugendroman. Ihre Freizeit verbringt sie mit Lesen, Tanzen, Videodrehen und großen Mengen Kuchen. Mit ihren ›Selection‹-Romanen hat sie es weltweit auf die Bestseller-Listen geschafft.

(Rezension) Lockwood & Co. - Der wispernde Schädel - Jonathan Stroud


Jonathan Stroud
Lockwood & Co.
Der wispernde Schädel
Gebundene Ausgabe
512 Seiten
Verlag: cbj (27. Oktober 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570157107
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
Originaltitel: Lockwood & Co. 2
€ 18,99

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Wenn Londons Geisterwelt erwacht
Dank des spektakulären Erfolgs im Fall der seufzenden Wendeltreppe ist Lockwood & Co. nun eine der angesagtesten Geisteragenturen Londons. Doch inzwischen wird die Metropole bereits von einer Reihe neuer grausiger Ereignisse erschüttert: In einer beispiellosen Diebstahlserie werden mächtige magische Artefakte entwendet und deren Hüter grausam ermordet. Als dann auch noch auf einem Friedhof ein schauerlich eiserner Sarg geborgen wird, dessen Inhalt unter mysteriösen Umständen verschwindet, steht fest: Ein klarer Fall für Lockwood & Co.! Nur wenn das Team um Anthony Lockwood, Lucy und George ihre ganze Genialität im Umgang mit übernatürlichen Ereignissen in die Wagschale wirft, kann es ihnen gelingen, die Verschwörung, die hinter all dem steckt, aufzudecken.

Meine Meinung:

(Buchanfang):
Ganz Großbritannien befindet sich in den Fängen einer Geisterepidemie.
Seit nunmehr fünfzig Jahren suchen die ruhelosen Seelen der Toten in ständig wachsender Zahl die Insel und ihre Bewohner heim – keiner weiß, wie oder warum.“

Ein neuer Auftrag für die Geisteragentur Lockwood & Co. Nach dem Erfolg im Fall der Seufzenden Wendeltreppe gehörte sie nunmehr zur bekanntesten Agentur in London. Die Stadt kommt nicht zur Ruhe, und so steigt das Team in einen wahrlich gruseligen Fall ein. Da geht es um das Verschwinden magischer Artefakte, dann wiederum verschwindet aus einem alten, eisernen Sarg der Inhalt. Also, das Übernatürliche trieb sein böses Spiel.
Erzählt wird die neue Geschichte um „Lockwood & Co.“ wieder aus Lucys Sicht in der Ich-Erzählperspektive. Und dieser Fall ist unheimlich, ja man kann sagen gruselig. Informationen aus dem ersten Band werden mit in diese neue Handlung eingeflochten. Schließlich geht es auch darum, was der uralte Wispernde Schädel im Archi der Agentur für eine Rolle spielt. Denn merkwürdigerweise kann nur Lucy mit ihm kommunizieren. Was aber hatte es mit dem Eisensarg auf sich und dann ist da noch ein Spiegel, alles Artefakte, die das Leben nicht nur des Trios bedrohen.
Geister in London, gruselige Momente, packendes Abenteuer, die Stadt London eignet sich hervorragend für solche Geschichten. Meine Empfehlung für den zweiten Band ist auf jeden Fall, vorher die „Seufzende Wendeltreppe“ zu lesen, auch wenn hier um Buch darauf eingegangen wird.
Das Team der Agentur Lockwood & Co. hat mir auch hier wieder gut gefallen. Durch die Erzählform von Lucy fühlt man sich in die Handlung versetzt und das Tempo, welches der Autor hier an den Tag legt, ist enorm. Ein Mädchen, das Geister hören kann, ich finde das sehr interessant. Die Vorstellung, wie sie mit dem Schädel spricht und dieser kann ihr einiges verraten, begeistert. Ebenso die Eigenschaft des Spiegels, wahrlich schauerlich. Eile ist geboten, diesen wiederzufinden, denn er ist ein todbringendes Artefakt.

Fakt ist, dass „Der wispernde Schädel“ eine spannend, schauerlich, teils gruselige Geschichte und und neugierig auf weitere Abenteuer macht.
„Lockwood & Co. – Der wispernde Schädel“, ein rundum gelungenes, spannendes und gruseliges All-Age-Buch.
Meine Rezension zum ersten Band "Die seufzende Wendeltreppe" »hier«



Neues, spannendes und unheimliches Abenteuer für das Geisterjäger-Trio!

Vita
Jonathan Stroud wurde in Bedford geboren. Er arbeitete zunächst als Lektor. Nachdem er seine ersten eigenen Kinderbücher veröffentlicht hatte, beschloss er, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Er wohnt mit seiner Frau Gina und den gemeinsamen Kindern Isabelle und Arthur in der Nähe von London.
Berühmt wurde er durch seine weltweite Bestseller-Tetralogie um den scharfzüngigen Dschinn Bartimäus, dessen Abenteuer in »Das Amulett von Samarkand«, »Das Auge des Golem«, »Die Pforte des Magiers« und »Der Ring des Salomo« erzählt werden.

 
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