Samstag, 14. Februar 2015

(Rezension) Das Land der goldenen Tempel - Di Morrissey


Di Morrissey
Das Land der goldenen Tempel
Gebundene Ausgabe
432 Seiten
Verlag: Knaur HC (1. Dezember 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3426653555
Originaltitel: The Golden Land
€ 19,99

© Cover - Info - Kauflink
VERLAG



 
Ein kostbares Dokument,
ein geheimnisvolles Land,
eine abenteuerliche Suche
In Australien stößt die junge Mutter Natalie inmitten alter Unterlagen auf ein kostbar erscheinendes Schriftstück, das ihrem Großonkel gehört haben muss. Neugierig liest sie seine hinterlassenen Briefe und spürt der Geschichte dieser Antiquität nach. Sie folgt den Spuren des Geheimnisses schließlich bis ins abenteuerliche Burma: Land der Pagoden, Paläste und uralten Riten …
  
Meine Meinung:
„Das Land der goldenen Tempel“ ist ein Roman, deren Handlung in mehreren Zeitebenen spielt.

2006: Das Ehepaar Natalie und Mark Cutler war mit ihren beiden Kindern, der dreijährigen Charlotte und dem achtzehn Monate alten Adam in den Küstenort Gold Coast, Queensland gezogen. Als Natalies Mutter sie um Hilfe bei ihrem Umzug aus dem großen Haus bittet, hilft sie. Zumal Mark berufsmäßig durch den neuen Job nur alle vier Wochen nach Haus kam. Da findet Natalie in den Sachen einige alte Briefe sowie ein ganz besonderes Schriftstück.

Die Handlung beginnt im Jahr 1885 in Burma, und so geht es von der Vergangenheit, der britischen Kolonialzeit bis in die Gegenwart. Hauptgegenstand ist das burmesische Schriftstück, welches Natalies Interesse weckt und ihr eine Zeit nahe bringt, die mit ihrer Familie zu tun hat. Die Grundidee zum Buch hat mir gut gefallen. Die Handlung anfangs sehr langsam. Das Geheimnis um das Relikt zeigt Natalie eine völlig neue Welt. Doch es läuft nicht alles problemlos ab. Aber die Faszination, die das Schriftstuck auf Natalie ausübt, hat sich leider nicht ganz so bei mir eingestellt. Doch ich bin froh, das Buch nicht einfach in die Ecke gelegt zu haben, denn das letzte Drittel war richtig gut.
Die Protagonisten haben Ecken und Kanten, allerdings kamen sie teils doch farblos herüber. Was der Autorin wirklich gut gelungen ist, war die Beschreibung der Kulisse Burmas.

Fazit:
Meine Erwartungen an das Buch durch den Titel waren schon in eine bestimmte Richtung ausgerichtet. Die Darstellung und Beschreibung von etlichen Dingen, sind der Autorin gut gelungen.  Die vielen Schauplätze der Handlung tragen die Geschichte und somit das Geheimnis um das Schriftstück. „Das Land der goldenen Tempel“ ist kein Buch für Leser, die nur den normalen, leichten Standard bevorzugen. Aber es kann neugierig machen und hoffentlich Lust auf mehr von der Autorin zu lesen. 
Ich vergebe 4/5 Lesegenuss-Bücher.

Vita:
Di Morrissey ist die erfolgreichste Autorin Australiens. Als Journalistin arbeitete sie für Frauenmagazine, Radio und Fernsehen, schrieb Drehbücher und Theaterstücke und wirkte an zahlreichen TV-Produktionen mit. Sie lebt heute auf einer Farm in Byron Bay, New South Wales.

 

Kommentare :

  1. Hey Hanne,
    das Buch kannte ich noch nicht und ich bin mir unsicher, ob es etwas für mich wäre. Ich schaue mir mal den "Blick ins Buch" an. :)
    Viele Grüße, Emmi

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    1. Hi Emmi :-)
      Wenn es ein Genre ist, was du gern liest, lohnt sich der Blick ins Buch. Hui... ich kannte "dich" auch noch nicht. Schau gleich mal bei FB vorbei
      LG HANNE

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    2. Ich freue mich immer über Besuch. :D

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  2. Die Autorin sagt mir sogar etwas, hihi. Ich habe früher ja unter anderem auch gerne Australien-Romane gelesen, und da hatte es mir von ihr "Das Dornenhaus" sehr angetan. Kennst du das?

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    1. Lol...... Ich kenne gar nichts von der Autorin. Aber ich schau mal, wenn mehr Luft auf dem SuB ist, ob ich dann mehr von ihr lesen werde

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***Danke für Euren Stöberbesuch. Wenn es euch gefallen hat, freue ich mich über euren Kommentar. ***

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