In den Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit. (Thomas Carlyle)

Sonntag, 26. Februar 2017

Read - No Review - Januar '17/Februar 17

Schon länger trage ich  mich mit dem Gedanken, eine Seite für gelesene Bücher,  zu denen ich keine Rezension schreibe, online gehen zu lassen. (Bücher vom SuB u. a. ☺)
Es ist mir einfach nicht  möglich, zu all und jedem gelesenen Buch meine Lesemeinung zu schreiben. Auch eine Kurzmeinung ist manchmal schon zeitlich nicht drin.
Deswegen gibt es jetzt "Read - No Review '17".
Und sicher auch ein, zwei Sätze, wie es mir gefallen hat.


Im Februar 2017 gelesen:

Jutta Profijt - Blogging Queen
 Alles, was in ist ...
Stewardess Millie ist sauer: Kurz vor ihrem 30. Geburtstag macht eine schwere Ohrenentzündung sie für Wochen fluguntauglich. Die Geburtstagsparty in der Karibik fällt also flach. Als Trost darf Millie das luxuriöse Penthouse einer Freundin hüten und dabei auch das neu entworfene Programmdesign zur Erstellung eines Blogs testen. Schnell erkennt Millie, dass sie dabei endlich ihre geheime Leidenschaft für Mode, Styles und Trends ausleben kann. Aus dem Testlauf wird Ernst. Der Blog »Millie’s Magazine« schlägt ein wie eine Bombe, die Modewelt steht Kopf. Doch als plötzlich der attraktive Polizist Frank Stahl vor der Tür steht, der einen international gesuchten Betrüger auf Millies Blogfotos entdeckt hat, bekommt es Millie mit der Angst zu tun. Um ihr virtuelles Glamourleben aufrechtzuerhalten, verstrickt sie sich in immer wildere Lügengeschichten ...

© Cover - Info - Kauflink Verlag
TB 304 Seiten
dtv Verlagsgesellschaft (1. Juli 2011)

Fazit: Ich habe mich köstlich unterhalten, auch wenn mir die Protagonistin ab und an wirklich auf den "Zeiger" ging., Aber das Leben ist ein Up and Down und zum Ende hin wurde sie mir sympathisch. Unterhaltsamer Lesestoff für zwischendurch.


Im Januar 2017 gelesen:

Die Schneekönigin – Michael Cunningham
In Hans Christian Andersens Märchen »Die Schneekönigin« zerbricht ein Zauberspiegel in tausend Scherben. Trifft ein Splitter einen Menschen im Auge, so sieht er fortan alles um sich herum nur noch hässlich und böse. Wird ein Mensch dagegen im Herzen getroffen, wird es so kalt wie Eis … Michael Cunningham spielt auf brillante Weise, voller Poesie und mit einem guten Schuss Ironie versehen, mit Motiven aus Andersens Märchen. Und während er vor dem Hintergrund eines winterlichen New York eine Welt voll Eis, Schnee und Kälte heraufbeschwört, ist sein Roman in Wahrheit eine Hymne auf den Glauben an die Liebe und das Leben.

Der New Yorker Stadtteil Bushwick liegt jenseits von Brooklyn. In dieser Gegend sind die Mieten noch einigermaßen bezahlbar, die Häuser alt und die Leute nicht ganz so schick. Hier teilen sich die Brüder Tyler und Barrett eine Wohnung mit Tylers großer Liebe Beth, die unheilbar an Krebs erkrankt ist und um die sie sich beide aufopferungsvoll kümmern. Sie sind in den sogenannten besten Jahren und können es noch nicht ganz glauben, dass sich ihre Träume niemals erfüllen werden: Tyler, ein genialer Musiker, steht immer noch ohne Band und ohne Erfolg da. Aber er wird, das nimmt er sich vor und dafür sucht er sich heimlich Inspiration beim Kokain, das ultimative Liebeslied für Beth komponieren, ja, er wird es ihr bei der geplanten Hochzeit vorsingen ... Barrett, fast Literaturwissenschaftler, fast Startup-Unternehmer, fast Lord Byron, verkauft Secondhand-Designerklamotten in Beths Laden und trauert seinem letzten Lover nach, der ihn gerade schnöde per SMS abserviert hat. Als Beth sich wider alle Erwartungen zu erholen scheint, glaubt Tyler umso mehr an die Kraft der Liebe, während der Exkatholik Barrett sich fragt, ob das merkwürdige Licht, das er eines Nachts im Central Park amwinterlichen Himmel sah, nicht doch irgendwie eine göttliche Vision gewesen sein könnte …
© Cover - Info - Kauflink Verlag
TB: 288 Seiten
btb Verlag (14. November 2016)

Fazit: Der Roman von Michael Cunningham ist speziell, sehr gefühlvoll geschrieben. 
Man muss den Stil mögen. Man sollte das Leben lieben - jeder auf seine Art!


Winterkind - Lilach Mer
„Winterkind“ ist die Fortsetzung des Märchens „Schneewittchen“. Weiß wie Schnee, rot wie Blut, schwarz wie Ebenholz … Was geschieht mit Schneewittchen, nachdem sie ihren Prinzen geheiratet und selbst eine Tochter bekommen hat?

Eigentlich müsste Blanka von Rapp glücklich sein: Sie ist schön, ihre Haut ist weiß wie Schnee, ihre Haare sind schwarz wie Ebenholz. Und sie ist reich, ihrem Mann gehört die Glasfabrik, deren Turm das Dorf überragt. Trotzdem ist sie unglücklich. Wie ein Schatten liegt die Angst über allem, was sie tut, die Angst vor einer Toten.
Als die Geschäfte ihres Mannes schlechter laufen, wächst unter den Arbeitern in der Glashütte die Unzufriedenheit. Gerüchte über einen Aufstand häufen sich. Während Blankas Mann verreist, eskaliert die Situation. Blanka muss sich nicht nur der Gegenwart, sondern auch den Geheimnissen der Vergangenheit stellen. Denn der tiefe Schnee, der das Herrenhaus umschließt, lässt sie nicht entkommen.
© Cover - Info - Kauflink Verlag
TB 280 Seiten
Dryas Verlag; Auflage: 1 (1. September 2012)

Fazit: "Winterkind" ist ein wirklich wunderschöner Roman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite "gefangen" genommen hat.
Märchenhaft, geheimnisvoll, atmosphärisch überzeugend.

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