Montag, 27. Februar 2017

* Überraschungspost *

Am Samstag hat mich tolle Überraschungspost erreicht. 


Hättest Du Lust, einen der letzten kalten Februarabende gemütlich zuhause mit einem guten Buch, schwedischen Leckereien und einem kräftigen Schluck Glögg zu verbringen? -
Diese Mail erreichte mich letzte Woche und ich habe gern Gustaf meine Tür geöffnet.
Das ging superschnell - Gustaf hatte es sehr eilig, zu mir zu kommen☺

Harper Collins hat vor kurzem einen schaurig-charmanten Roman auf den Markt gebracht: Gustaf, alter Schwede geistert seit dem 06. Februar durch den Buchhandel. In dem Roman dreht sich alles um einen 411jährigen schrulligen Geist, welcher aus Schweden stammt und im Rheinland durch eine Traumvilla spukt.

Hier ein paar weitere Infos: 
Wo ist bloß der Haken?
Das fragt sich Familie Baumann noch, als der Möbelwagen vor ihrer jüngst zum Schnäppchenpreis erstandenen Traumvilla im rheinischen Rotthoven vorfährt. Zu Recht: Hätte sie gewusst, dass ihr fortan Gustaf, der 411 Jahre alte Schwede, Hausgeist, Trunkenbold und Schwerenöter, das Leben zur Hölle macht, hätte sie ihre großen und kleinen Krisen sicher anders zu lösen versucht. Aber wenn Gustaf nicht gewesen wäre, hätten sie vielleicht beinahe ihr Glück verpasst …

Der Vierhundertjährige, der aus dem Keller stieg und nur bis zum Sofa kam.

Ich werde es mir dann bei passender Gelegenheit gemütlich machen mit all den schönen Sachen aus dem Paket, und das Buch genießen.

© Quelle HarperCollins
ET 06.02.2017
Seitenanzahl: 208
ISBN: 9783959670593
€ 12,99

♥-lichen Dank an Anja & Gustaf  brandsatz GmbH 

Sonntag, 26. Februar 2017

Read - No Review - Januar '17

Schon länger trage ich  mich mit dem Gedanken, eine Seite für gelesene Bücher,  zu denen ich keine Rezension schreibe, online gehen zu lassen. (Bücher vom SuB u. a. ☺)
Es ist mir einfach nicht  möglich, zu all und jedem gelesenen Buch meine Lesemeinung zu schreiben. Auch eine Kurzmeinung ist manchmal schon zeitlich nicht drin.
Deswegen gibt es jetzt "Read - No Review '17".
Und sicher auch ein, zwei Sätze, wie es mir gefallen hat.

Im Januar 2017 gelesen:

Die Schneekönigin – Michael Cunningham
In Hans Christian Andersens Märchen »Die Schneekönigin« zerbricht ein Zauberspiegel in tausend Scherben. Trifft ein Splitter einen Menschen im Auge, so sieht er fortan alles um sich herum nur noch hässlich und böse. Wird ein Mensch dagegen im Herzen getroffen, wird es so kalt wie Eis … Michael Cunningham spielt auf brillante Weise, voller Poesie und mit einem guten Schuss Ironie versehen, mit Motiven aus Andersens Märchen. Und während er vor dem Hintergrund eines winterlichen New York eine Welt voll Eis, Schnee und Kälte heraufbeschwört, ist sein Roman in Wahrheit eine Hymne auf den Glauben an die Liebe und das Leben.

Der New Yorker Stadtteil Bushwick liegt jenseits von Brooklyn. In dieser Gegend sind die Mieten noch einigermaßen bezahlbar, die Häuser alt und die Leute nicht ganz so schick. Hier teilen sich die Brüder Tyler und Barrett eine Wohnung mit Tylers großer Liebe Beth, die unheilbar an Krebs erkrankt ist und um die sie sich beide aufopferungsvoll kümmern. Sie sind in den sogenannten besten Jahren und können es noch nicht ganz glauben, dass sich ihre Träume niemals erfüllen werden: Tyler, ein genialer Musiker, steht immer noch ohne Band und ohne Erfolg da. Aber er wird, das nimmt er sich vor und dafür sucht er sich heimlich Inspiration beim Kokain, das ultimative Liebeslied für Beth komponieren, ja, er wird es ihr bei der geplanten Hochzeit vorsingen ... Barrett, fast Literaturwissenschaftler, fast Startup-Unternehmer, fast Lord Byron, verkauft Secondhand-Designerklamotten in Beths Laden und trauert seinem letzten Lover nach, der ihn gerade schnöde per SMS abserviert hat. Als Beth sich wider alle Erwartungen zu erholen scheint, glaubt Tyler umso mehr an die Kraft der Liebe, während der Exkatholik Barrett sich fragt, ob das merkwürdige Licht, das er eines Nachts im Central Park amwinterlichen Himmel sah, nicht doch irgendwie eine göttliche Vision gewesen sein könnte …
© Cover - Info - Kauflink Verlag
TB: 288 Seiten
btb Verlag (14. November 2016)

Fazit: Der Roman von Michael Cunningham ist speziell, sehr gefühlvoll geschrieben. 
Man muss den Stil mögen. Man sollte das Leben lieben - jeder auf seine Art!


Winterkind - Lilach Mer
„Winterkind“ ist die Fortsetzung des Märchens „Schneewittchen“. Weiß wie Schnee, rot wie Blut, schwarz wie Ebenholz … Was geschieht mit Schneewittchen, nachdem sie ihren Prinzen geheiratet und selbst eine Tochter bekommen hat?

Eigentlich müsste Blanka von Rapp glücklich sein: Sie ist schön, ihre Haut ist weiß wie Schnee, ihre Haare sind schwarz wie Ebenholz. Und sie ist reich, ihrem Mann gehört die Glasfabrik, deren Turm das Dorf überragt. Trotzdem ist sie unglücklich. Wie ein Schatten liegt die Angst über allem, was sie tut, die Angst vor einer Toten.
Als die Geschäfte ihres Mannes schlechter laufen, wächst unter den Arbeitern in der Glashütte die Unzufriedenheit. Gerüchte über einen Aufstand häufen sich. Während Blankas Mann verreist, eskaliert die Situation. Blanka muss sich nicht nur der Gegenwart, sondern auch den Geheimnissen der Vergangenheit stellen. Denn der tiefe Schnee, der das Herrenhaus umschließt, lässt sie nicht entkommen.
© Cover - Info - Kauflink Verlag
TB 280 Seiten
Dryas Verlag; Auflage: 1 (1. September 2012)

Fazit: "Winterkind" ist ein wirklich wunderschöner Roman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite "gefangen" genommen hat.
Märchenhaft, geheimnisvoll, atmosphärisch überzeugend.

Samstag, 25. Februar 2017

|| Rezension || New York Diaries – Sarah ~ Carrie Price

Carrie Price
New York Diaries – Sarah 
Broschiert: 352 Seiten
Verlag: Knaur TB (10. Januar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426519402
ISBN-13: 978-3426519400
€ 9,99

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Träume, Liebe und Neuanfänge in der
aufregendsten Stadt der Welt

̲̲B̲̲u̲̲c̲̲h̲̲a̲̲n̲̲f̲̲a̲̲n̲̲g̲̲
"Der kleine Club mit dem unauffälligen Namen Tuned miten in Williamsburg, New York, dient tagsüber als angesagtes Café mit dem besten Flat White, den es für Geld zu haben gibt. Jetzt hat er sich u einem Konzertraum voller Menschen verwandelt.

Die 27-jährige Sarah Hawks kam vor einigen Jahren aus Chicago nach New York. Ihr Liebe, Leidenschaft zu Musik gab ihr die Kraft, endlich den großen Durchbruch zu schaffen. Sie wollte DEN Künstler, Musiker entdecken … Sarah lebte im Knights Building, im Herzen von New York. Kein modernes Gebäude, und sicher ein Dorn im Auge der Stadtväter. Junge Leute lebten hier, auf der Suche nach dem großen Glück in ihrer Stadt. Mit ihrem Internet-Blog verdiente Sarah nicht genug Geld, und so arbeitete sie als Kellnerin bei einem Cateringunternehmen. Immer wartend auf den magischen Augenblick, den Moment, der ihr Gänsehaut verursacht. Heute spielte im Club eine ihr nicht bekannte Band. Doch während der Pause legte der Bassist ein Solo hin, dessen Stimme Sarah den Boden unter den Füßen wegzog.
S. 13 "Ob die Leute um mich herum noch sprechen oder atmen, das nehme ich nicht wahr, denn für m ich gibt es nur noch diesen Song, der eine vergessene Jugend besingt und dessen Melancholie mich mitten ins Herz trifft, als würde er mich, mein Leben und die Erinnerungen aus meiner Teenagerzeit singen."
S. 15 "Wie selten passen Text, Musik und Stimme so gut zusammen, dass man das Gefühl bekommt, eine perfekte Fusion zu hören."
Was hatte dieser Wahnsinnstyp von Bassist in der Gitarrenrockband zu suchen? Wer war er und wie sein Name? Fragen, die beantwortet werden sollten.
Das ist so der Beginn von Sarah und Wills Geschichte.
Handlungsschauplatz ist New York, Amerika. Die Songs von der Playlist der Autorin finden sich als Kapitelüberschrift wieder.

Als Sarah Charlie kennenlernt, dem Sohn eines sehr bekannten Musikproduzenten, gerät ihr Leben durcheinander. Letztendlich muss sie die harten Kanten, Stolperfallen überstehen, um zu erkennen, wer der wahre EINE ist.
Die Ich-Erzählerin Sarah schildert ihr Leben und die Geschehnisse aus ihrer SIcht. So gewährt sie dabei einen guten Blick in ihre Gefühls- wie auch Gedankenwelt. Die Liebe zur Musik hat sie von daheim, dort wo es immer Musik gab, bei Tag und Nacht.
S. 11 "Für mich ist Musik alles."
Sarah Hawks als Protagonistin überzeugt mit einigen Facetten und, obwohl erwachsen, zeichnet sich eine weitere Entwicklung ab. Das macht sie sehr sympathisch.

"New York Diaries - Sarah" ist eine interessante Geschichte, in der Musik das Hauptthema ist. Alle Charaktere sind gut gezeichnet und ausgebaut. Die aufgelistete Playlist ergänzt das Buch wunderbar. Die Gestaltung des Cover ist wunderschön. Vor allem wird hier der Stil der Reihe eingehalten. "Genau meins", dieses Label ziert das Cover und ja, dem stimme ich zu.
Hier geht es nicht nur um den "Traum" von Sarah. Es geht auch darum, wie man ihn findet. Geleitet von Gefühlen, Liebe, Verständnis, aber auch Unentschlossenheit, und und und …
Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ 5 Lesegenuss-Bücher  Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ

1: "New York Diaries - Claire“  - Ally Taylor - ET  04.10.2016
2: "New York Diaries - Sarah“  Carrie Price“ - ET 10.01.2017
3: "New York Diaries - Phoebe“ -  Ally Taylor - ET  03.04.207
4: "New York Diaries - Zoe“ -  Carrie Price - ET  03.07.2017
Jeder Band kann für sich gelesen werden.

[̲̲̅̅V̲̲̅̅i̲̲̅̅t̲̲̅̅a̲̲̅̅]
Carrie Price ist das Pseudonym der deutschen Schriftstellerin Adriana Popescu. Popescu begeistert bereits mit ihren Romanen zahlreiche Leser, die sie nun als Carrie Price nach New York – in amüsante und turbulente Liebesgeschichten – entführt.

[̲̲̅̅B̲̲̅̅u̲̲̅̅c̲̲̅̅h̲̲̅̅i̲̲̅̅n̲̲̅̅f̲̲̅̅o̲̲̅̅]
Die New York Diaries: Geschichten, die das Herz berühren
Im Herzen von New York City steht das Knights Building, ein ziemlich abgelebtes Wohnhaus. Etwas schäbig und daher nicht ganz so teuer, ist es perfekt für junge Leute, die hungrig auf das Leben sind.
Sarah Hawks lebt schon lange im Knights, und obwohl nichts darauf hoffen lässt, dass ihr großer Traum in Erfüllung geht, hält sie stur daran fest: Musikjournalisten mag es viele geben, aber niemand hat so ein Gespür für Musik wie sie. Dann lernt Sarah bei einem Konzert in einem kleinen Club den Sänger Will Brown kennen. Normalerweise trennt sie sauber zwischen Arbeit und Privatleben, doch diesmal stolpert sie Herz über Kopf in unbekannte Gefühlswelten.

Erfrischend gut - verliere nicht deinen Traum.

Mittwoch, 22. Februar 2017

|| Rezension || Das Schokoladenversprechen ~ Josephine Moon

Josephine Moon
Das Schokoladenversprechen  
Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (16. Januar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442485339
ISBN-13: 978-3442485338
Originaltitel: The Chocolate Promise
Ulrike Laszlo (Übersetzer)
€ 9,99

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Wenn einem das Leben Kakaobohnen gibt,
sollte man Schokolade daraus machen …

̲̲B̲̲u̲̲c̲̲h̲̲a̲̲n̲̲f̲̲a̲̲n̲̲g̲̲
Es war Donnerstag, genau gesagt Gründonnerstag - der Tag vor dem langen Osterwochenende, an dem am Samstag die Gartenausstellun in Evandale stattfinden würde -, und in der Schokoladenapotheke war die Hölle los.

Vor gut drei Jahren hat Christmas Livingstone, die weibliche Hauptprotagonistin,  ihren Schokoladenladen eröffnet. Genauer gesagt heißt es "Schokoladenapotheke". Ihr altes Leben als PR-Managerin hinter sich gelassen, hat sie den Neustart gewagt. Hierzu hat sie zehn wichtige Regeln aufgestellt. Diese sind im Innencover abgedruckt und das Buch beginnt ebenfalls damit. Nach wenigen Seite taucht ein weiterer Protagonist auf, Lincoln, von Beruf Botaniker. Für kurze Zeit war er heim gekommen. Zum einen weil er nach seiner Grandma schauen wollte, die in einer Altersresidenz lebte. Und zum anderen wartete er auf einen neuen Auftrag. Zugleich wird Christmas von ihrer Freundin Emily überrascht. Diese hatte in ihrem Namen sie beim Maitre Le Coutre in Frankreich angemeldet und es hat geklappt: Christmas erhielt tatsächlich den begehrten Platz beim Stipendiumkurs. Gleichwohl hatte Emily dies auch mit einem Hintergedanken getan, denn der leibliche Vater von Christmas war Franzose. Sie hatte ihn jedoch nie kennengelernt und er spukte intensiv in ihrem Kopf herum.
Mit der Schokoladenapotheke hatte Christmas sich eineN Traum erfüllt. Schokolade in vielen Variationen, Balsam für die Seele, Schokolade als Medizin. Kakao, der Anbau, die Schokoladenproduktion, diese Themen sind sehr ausführlich, langatmig, einfach zu ausführlich beschrieben, so dass sich die Protagonisten in der Handlung verlieren.
Als Lincoln auf Christmas (was für ein Name für eine Frau :-( ) zukommt, ob sie zusammen mit ihm ein Buch über Kakao usw. schreiben könnte, scheint sich die Sache zwischen den beiden zu vertiefen. Trotz der Regeln! Doch weit gefehlt, muss ich vorab dazu sagen. Das Christmas sich zusätzlich noch als gute Fee betätigt, ist eine Sache und noch ein weiteres Thema im Buch.
Fakt ist, dass die eigentliche Haupthandlung durch zu viele Nebenschauplätze durchzogen wird und sich irgendwie verliert. Was anfangs sehr interessant klang, geht in der Handlung unter. Nein, es verliert sich - leider.
Das wirkt sich auch auf die Charakteren aus. Keine der Protagonisten ist so dargestellt, dass ich sie mir bildhaft vorstellen konnte. Das hatte logischerweise die Konsequenz auf mein Lesen des Buches.

"Das Schokoladenversprechen" lockt nicht nur durch den Titel, sondern auch dem entsprechenden Cover. Die Idee zum Buch fand ich gut, doch leider hat mich die Umsetzung nicht überzeugt. Sicherlich wollte die Autorin einen unterhaltsamen Roman schreiben. Sehr schön fand ich die Gestaltung der Kapitel, die jeweils eine Zeichnung einer Kaffeebohne schmücken.
So kann ich nur eine bedingte Leseempfehlung geben. Aber das ist nur meine Meinung. Lest selbst.
Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ 3,5 Lesegenuss-Bücher  Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ


Zitat S. 103
"Das Leben ist zu kurz, um es hinter einem Schreibtisch zu verbringen. Ergreif jede Gelegenheit beim Schopf, die sich dir bietet. Sag niemals Nein."
 [̲̲̅̅V̲̲̅̅i̲̲̅̅t̲̲̅̅a̲̲̅̅]
Die Australierin Josephine Moon hat sich ihren Traum vom Leben als Schriftstellerin erst nach einigen Umwegen erfüllt. Sie arbeitete in unzähligen Jobs, wobei ihre längsten Anstellungen zwischen drei und vier Jahren währten – als Lehrerin und als Lektorin. Außerdem gründete und leitete sie eine Pferderettungsstation in Queensland, liebt Tiere, und zu den Höhepunkten ihres Lebens zählt, dass sie einmal im Meer vor Tonga mit Buckelwalen schwimmen durfte. Josephine schreibt am liebsten Geschichten, die etwas mit Essen zu tun haben, und hofft, dass ihre Romane auch Seelennahrung sind. Hätte sie geahnt, dass sie einen der Recherche dienenden High Tea von der Steuer absetzen kann, hätte sie sich diesen Themenbereich schon viel früher gesucht. Josephine Moon lebt mit ihrem Mann, ihrem Sohn und diversen Tieren an der Sunshine Coast in Queensland, Australien. Sie ist überzeugt, den schönsten Beruf der Welt zu haben.
Mehr Informationen zur Autorin und ihren Romanen finden Sie unter josephinemoon.com/

[̲̲̅̅B̲̲̅̅u̲̲̅̅c̲̲̅̅h̲̲̅̅i̲̲̅̅n̲̲̅̅f̲̲̅̅o̲̲̅̅]
Christmas Livingstone glaubt fest an zehn Regeln für ein glückliches Leben. Eine lautet: Mit etwas Schokolade kann eigentlich alles nur besser werden. Das beweist Christmas jeden Tag mit den Köstlichkeiten, die sie in ihrer "Schokoladenapotheke" verkauft und denen viele sogar Heilkräfte zuschreiben. Regel Nr. 1 der jungen Frau – keine romantischen Beziehungen! – ist da schon schwerer umzusetzen. Christmas hat nämlich nicht mit Lincoln van Luc gerechnet, einem Botaniker und Weltenbummler mit strahlenden blauen Augen, einer bezaubernden Großmutter und einem treuen Findlings-Hund ...

Eine gute Idee, schwache Umsetzung, da hilft auch keine Schokolade

[Waiting on Wednesday] #7 || 22.02.2017

Aktion "Waiting on Wednesday"
Mein nächstes Wunschbuch erscheint im April.
Warum ich dieses Buch lesen möchte? Ganz einfach, ich war begeistert von 
Kate Riordan - Im Spiegel ferner Tage.
Nun hat die Autorin ein neues Buch herausgebracht.
Kate Riordan - Die Sanduhr unserer Liebe - ET  10.04.2017

Buchinfo:
1878: Harriet Jenner ist gerade einundzwanzig Jahre alt, als sie durch die Tore von Fenix House tritt. Nach einer persönlichen Tragödie glaubt sie nicht daran, dass ihr neues Leben als Hauslehrerin einfach wird. Knapp fünfzig Jahre später tritt Harriets Enkelin Grace Fairford in ihre Fußstapfen. Für Grace, die mit den faszinierenden Geschichten ihrer Großmutter aufwuchs, ist Fenix House wie aus einem Märchen, ein magischer Ort, an dem die Zeit stehen geblieben ist. Doch der verblichene Glanz der Villa entlarvt Harriets Geschichten bald als Lügen, und Grace findet sich in einem Dickicht aus Geheimnissen und Schatten wieder. Fenix House birgt die dunkelsten Wahrheiten ihrer Familie, und alles, was sie bislang zu wissen glaubte, verändert sich.

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Was heißt das nun "Waiting on Wednesday?" -
diese Aktionwurde  von "Breaking the Spine" ins Leben gerufen.
Es geht darum, dass jede Woche Mittwochs ein Buch vorgestellt wird, auf das man wartet, ob sehnsüchtig oder einfach eben so, weil man es lesen möchte.

 

Montag, 20. Februar 2017

{Auslosung} Gewinnerbekanntgabe - Happy Valentine's Day


Hallo liebe Blogleser,

vielen Dank für eure Teilnahme an der Verlosung zum Buch von Élaine Briag  – Mein Sommer mit Mémé. . Insgesamt waren es acht Kommentare - leider:-(

 Élaine Briag  – Mein Sommer mit Mémé


`·.¸¸.·´´¯`··._.· Die fünf glücklichen Gewinnerinnen sind:  `·.¸¸.·´´¯`··._.·
missrose1989 - deine Adresse habe ich auf dem Blog gefunden. Falls nicht aktuell, bitte über das Kontaktformular melden.
Nik75 - deine Adresse habe ich auf dem Blog gefunden.
sommerlese  Barbara 
Stern44 - Margareta 
von euch brauche ich noch die aktuelle Adresse - bitte über das Kontaktformular melden.

Die Adressen werden an direkt an den Verlag weitergeleitet. Von dort erhaltet Ihr dann auch die Bücher.
Über eine kurze Rückmeldung hier würde ich mich freuen, wenn euer Buch angekommen ist.


DANKE an den Verlag für die Bereitstellung der Exemplare

 ¸.•*´ Allen anderen - es wird bestimmt wieder mal eine Verlosung geben. Schaut gern vorbei.. `*•.¸ 

Mittwoch, 15. Februar 2017

| Rezension | Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen ~ Margot Lee Shetterly

Margot Lee Shetterly
Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen
Broschiert: 400 Seiten
Verlag: HarperCollins; Auflage: 1 (2. Januar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3959670842
ISBN-13: 978-3959670845
Originaltitel: Hidden Figures
Michael Windgassen (Übersetzer)
€ 14,00

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Raketenforschung
Kalkulationen, Apollo 11:
Die faszinierende Geschichte afroamerikanischer Wissenschaftlerinnen 
in der NASA

Im Jahr 1943 meldet der Personalchef des Langley Memorial Aeronautical Laboratory der Verwaltungsleitung, dass ein immenser Personalbedarf bestehe. An der Küste von Virigina lag der Campus von Falngley Field. Afroamerikaner waren dort eine Minderheit. Langley war wie eine Familie. Das Thema Rassentrennung stand zwar im Raum, aber nicht vordergründig. Es waren die "kleinen" Gegebenheiten, die darauf hinwiesen, z. B. die Toiletten für "farbige" Angestellte, die dementsprechend gekennzeichnet waren.
Die Autorin Margot Lee Shetterly ist auf Spurensuche gegangen und entstanden ist dieses großartige Buch. Es handelt von den Frauen, die zur Zeit der Rassentrennung bei der NASA (so hieß es später) als Mathematikerinnen beschäftigt waren. In ihrem Prolog gibt die Autorin einen Einblick zum Verlauf der Entwicklung zur NASA. Dazu schreibt sie zu den Rechenspezialistinnen (S. 20): Ich war entschlossen, ihre Existenz und ihre Leistungen so zu dokumentieren, dass sie der Geschichte nie wieder verloren gehen würden.
Lange, bevor der Computer Einzug in die Welt hielt, (kursiv) verhalfen die schwarzen Rechnerinnen von Langley den USA zu seiner Vormachtstellung in Luftfahrt, Raumforschung und Computertechnologie …
Es stellt sich die Frage, warum hat nie jemand von diesen menschlichen "Rechencomputern" gehört? Also ich habe sie mir jedenfalls gestellt. Ausführlich erklärt dies die Autorin im Epilog.
Da ist z. B. der Abbruch der Apollo 13-Mission, ein vorprogrammierter Kurs, der nicht gehalten werden konnte und doch fand es ein gutes Ende. All dies verdankten sie Katherine Johnsin, die letztendlich 2015 von Präsident Obama mit der Presidential Medal of Freedom ausgezeichnet wurde. Zuletzt erhielt diese 2012 John Glenn.
Das Buch "Hidden Figures" füllt ein Stück des Vakuums der großartigen Leistung von Frauen, Afroamerikanerinnen, der amerikanischen Geschichte. Katherine Johnsons Geschichte kann ein Türöffner sein für all die Geschichten anderer Frauen, ob schwarz oder weiß, deren Leistungen nicht gebührend zur Kenntnis genommen wurden bzw. werden (S. 333)
Mary Jackson gehörte zum Langley-Team, überstand die Umstrukturierungen der NASA. Seit 1958 war sie Ingenieurin und verlor nie ihr Ziel aus den Augen: die Naturwissenschaft. Sie brachte sich selbst das Programmieren bei. (S. 338) Von einem menschlichen Computer war sie zur Mathematikerin und schließlich zur Ingenieurin aufgestiegen. 1979 nahm sie die Stelle der Frauenbeauftragten an, was ihr nicht leicht fiel. Mary Jackson war schon seit Jahren Mitglied einer Gruppe von Frauen, die sich für eine Gleichstellung bei der Besetzung von Posten egal ob weiß oder farbig, einsetzte. Gloria Champine, Anfang der Dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts geboren, eine Weiße, arbeitete hart und wurde techn. Assistentin des Chef der Abteilung für Weltraumsysteme. Sie setzte sich gegen ihre männlichen Bewerber durch. Irgendwann lernte Mary Gloria kennen und sie wurden Freundinnen. Schließlich arbeiteten sie als Team über Jahre als Gleichstellungsbeauftragte. Hier erfuhr Gloria von Dorothy Vaughans Weg.
Dorothy Vaughan, 32 Jahre, arbeitete im Jahr 1943 während der Sommerferien in der Sortierstation der Wäscherei von Langley. Dorothy Vaughan war eine farbige Mathematiklehrerin, verheiratet, vier Kinder. Doch ihr Gehalt war bescheiden. Mir war nicht bekannt, dass die schwarzen LehrerInnen 50% weniger verdienten als ihre weißen KollegInnen. So kam es halt, dass sie Geld dazu verdiente. Dorothys Leben, ihren Weg, zu lesen, bis sie schließlich dank Miriam Mann einen befristeten Job in Langley bekam, der ihren Fähigkeiten entsprach, war bombastisch. (S. 85) Für ein ehrgeiziges, junges mathematisches Talent - wenngleich kein ganz junges mehr - gab es keinen besseren Platz auf der Welt

Zu Beginn des Buches gibt das Inhaltsverzeichnis einen Einblick auf die 23 Kapitel. Nicht zu vergessen die sehr ausführlichen Anmerkungen sowie die Bibliografie. Wer "Hidden Figures" intensiv liest, für denjenigen ist dies eine große Hilfe. Im Vordergrund stehen thematisch zum einen die Rassentrennung als auch die Geschichte der Raumfahrt. Die Frauen in der Geschichte machen sie lebendig, zeigen den Werdegang auf, u. a. den Wettlauf zwischen den Russen und Amerikanern  im Weltall. Es gibt viele Momente im Buch, die einem vor Augen führen, was die Trennung zwischen Farbig und Weiß bedeutet. Dies sind nicht nur die getrennten Toiletten, da ist auch z. B. die Kaffeemaschine im Büro "für Farbige".
Wenn man bedenkt, dass es Jahrzehnte her ist, das der erste Mensch den Mond betreten hat, aber nur häppchenweise die Rassentrennung aus den Köpfen verschwand, eine Gleichstellung der Frau, egal ob weiß oder farbig, auf Positionen im Beruf, das hat bis heute noch nicht gut funktioniert.
Die Autorin hat einen sehr ausgewogenen Schreibstil und eine spannende Erzählart. Hier wurde sehr gut recherchiert, die Themen überzeugend verarbeitet, und es gibt nichts, was ich kritisieren könnte.

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ "Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen" wird von mir mit dem goldenen Lesegenuss-Buch ausgezeichnet!  Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ


Der "Boston Globe" schreibt: Shetterly hat beeindruckend gründlich recherchiert und erzählt mit wahnsinnig viel Herz."
Dem ist nichts hinzuzufügen. Die Verfilmung ist nominiert für drei Oscars.

[̲̲̅̅V̲̲̅̅i̲̲̅̅t̲̲̅̅a̲̲̅̅]
Margot Lee Shetterly ist eine unabhängiger Wissenschaftlerin und bekam einen Zuschuss der Alfred P. Sloan Foundation, um für "Hidden Figures" recherchieren zu können. Derzeit forscht sie für ihr „Human-Computer –Project“, ein digitales Archiv der Geschichte der weiblichen „menschlichen Computer“ in der NASA. Sie lebt in Hampton, Virginia und Valle de Bravo, Mexiko.

[̲̲̅̅B̲̲̅̅u̲̲̅̅c̲̲̅̅h̲̲̅̅i̲̲̅̅n̲̲̅̅f̲̲̅̅o̲̲̅̅]
1943 stellt das Langley Memorial Aeronautical Laboratory der NACA,die später zur NASA wird, erstmalig afroamerikanische Frauen ein. „Menschliche Rechner“ - unter ihnen Dorothy Vaughan, die 1953 Vorgesetzte der brillanten afroamerikanischen Mathematikerin Katherine Johnson wird. Trotz Diskriminierung und Vorurteilen, treiben sie die Forschungen der NASA voran und Katherine Johnsons Berechnungen werden maßgeblich für den Erfolg der Apollo-Missionen. Dies ist ihre Geschichte.

Ein hervorragendes, excellent recherchiertes Buch, ein Must-Read.

[Waiting on Wednesday] #6 || 15.02.2017


Schon wieder eine Woche vorbei - Mittwoch - Aktion "Waiting on Wednesday"☺

Mein nächstes Wunschbuch erscheint zwar erst Anfang Juni, aber es ist nie zu früh darauf hinzuweisen. Warum ich dieses Buch lesen möchte? Ganz einfach, ich war begeistert von
Jenny Colgans Buch "Die kleine Bäckerei am Strandweg" → hier geht es zu meiner Rezension ← und möchte gern wissen, wie es weitergeht. Ach und vor allem Polly ♥

Jenny Colgan – Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg 

Endlich hat der Sommer an Cornwalls Küste Einzug gehalten, und Polly Waterford könnte nicht glücklicher sein: Ihre kleine Bäckerei läuft blendend, und zusammen mit Huckle, der Liebe ihres Lebens, genießt sie die lauen Abende in dem Hafenstädtchen Mount Polbearne, das inzwischen zu ihrer Heimat geworden ist. Doch plötzlich ist die Bäckerei in Gefahr, denn die alte Besitzerin stirbt. Außerdem fällt es Huckle schwer, seine Vergangenheit in Amerika gänzlich hinter sich lassen, zu oft holt sie ihn ein. Und während Polly Mehl siebt, Teig knetet und Brot backt, bangt sie um ihre Zukunft …

ET 2. 6. 2017
© Cover - Info - Verlag


Was heißt das nun "Waiting on Wednesday?" -
diese Aktionwurde  von "Breaking the Spine" ins Leben gerufen.
Es geht darum, dass jede Woche Mittwochs ein Buch vorgestellt wird, auf das man wartet, ob sehnsüchtig oder einfach eben so, weil man es lesen möchte.

Sonntag, 12. Februar 2017

(Aktion) Happy Valentine's Day - Buchüberraschung/Verlosung


Valentinstag - der 14. Februar gilt in vielen Ländern als der Tag der Liebenden.
Blumen - meistens Rosen - sind die häufigsten Geschenke. Aber nicht nur die.
Ich habe heute ein ganz besonderes Geschenk für euch und bedanke mich sehr bei der Autorin und HarperCollins
für die zur Verlosung bereitgestellten Bücher.

Das Buch von
Élaine Briag  – Mein Sommer mit Mémé - 
lädt ein, sich auf den Frühling und Sommer sowie Urlaub zu freuen.

Mémés geliebtes Château, der Ort ihrer Kindheit, fällt auseinander - Zeit für Enkelin Paula, ihren Alltag in Deutschland für ein paar Wochen beiseitezuschieben, nach Frankreich zu reisen und gemeinsam mit der ganzen Familie anzupacken. Doch der Sommer im Burgund hält noch so viel mehr bereit: Paula lernt von ihrer Großmutter, was es mit ihren französischen Wurzeln auf sich hat, wie man das Leben in vollen Zügen genießt, vor allem aber erfährt sie von Mémé ein, zwei Dinge über die Liebe, die sie offenbar noch nicht wusste.
© Cover/Info Verlag


Heute möchte ich euch einige Zitate aus dem Buch präsentieren, um euer Interesse zu wecken☺ und natürlich eure Kauflust. Dieses Buch hat einen Hype verdient.

 Glück hat jeder verdient, glaubt Mémé, aber manchmal muss man Fortuna auf die Sprünge helfen. Meistens sind wir weit genug weg, wenn sie Glücksgöttin spielt, aber nicht immer lässt sich eine Verwicklung in ihre Pläne vermeiden.

Im Burgund steht noch immer Mémés Geburtshaus, ein alter Familienbesitz.  Ein herrschaftlich wirkendes Anwesen, ein Château, wie es damals gebaut wurde. – Dessen letzter Bewohner, Mémés Cousin Valentin, war vor drei Monaten verstorben und nunmehr kehrt Mémé Deutschland den Rücken und kehrt heim. Achtzig Jahre wurde sie und zu ihrem Geburtstag hatte sie eine Foto-Collage aus verschiedenen Innen- und Außenansichten des Gebäudes angefertigt - versehen mit einer Sprechblase: "Ich brauche einen Herzschrittmacher". Hiermit war allerdings das Gebäude gemeint.
(Zitat S. 10/11)

Die Familie, das war die Enkelin Paula, die in der Ich-Perspektive die Geschichte erzählt, ihre Mutter Claire, ihr Bruder Marcel, dessen Ehefrau Helen und deren gemeinsame Tochter Meike …
Außerdem Paulas Freund Jakob, der bei Ärzte ohne Grenzen in Afrika arbeitet, mit dem sie seit über zwei Jahren eine Fernbeziehung führt. Sein Einsatz endet im Sommer und er will sich mit Paula in Paris treffen, um ihre Verlobung zu feiern.
Tja, und dann gibt es noch einige Nebencharaktere, die für Überraschungen sorgen.
Paula – Mémé
Von Kind auf war mir Mémé näher gewesen als irgendjemand sonst, während Marcel schon immer eine Einheit mit unserer Mutter gebildet hatte. … Nein, ich brachte es nicht übers Herz, sie zu enttäuschen. Adieu Paris, adieu Marais. Ich würde mit Jakob sprechen. Ein Opfer bringen. Wir hatten ein ganzes Leben vor uns. Mémé wollte nichts als ein paar Wochen davon.
(Zitat S. 41)
Paula – Marcel
"Es gibt viele Wege zu Mémés Herzen. Aber Hochmut ist ganz sicher keiner davon." (Zitat S. 45)
Mémé – Paula
… Meme hasste Vorurteile: In ihren Augen konnten die Menschen das Beste oder Schlechteste aus sich hervorbringen, witzig oder humorlos sein, voller Liebenswürdigkeit oder dummer Arroganz, aber niemals war irgendjemand ein typischer Franzose oder ein typischer Deutscher.
(Zitat S. 61)
Familiengespräch - Meike
"Mütter, die immer zu Hause sind, werden zu Helikoptermüttern. Sie überwachsen ihre Kinder ständig. Fürsorge auf höchstem Niveau. Hammeranstrengend!"
(Zitat S. 75)
Meike – Paula
"Mama spinnt total. Sie hat Angst verrückt zu werden. Genau wie Oma Margret." Helens Mutter, von Meike Oma Margret genannt, war seit Jahrzehnten in psychiatrischer Behandlung, und ihre Stimmungsschwankungen hatten Helen ihre ganze Kindheit begleitet
(Zitat S. 212)
Nun hatte sie Panik vor dieser Familienzusammenkunft, war zu Hause total ausgeflippt, und täglich hatte es Krach gegeben, weil Helen eigentlich nicht hierherwollte.
Paula - Meike: "Du musst die Probleme der Erwachsenen nicht zu deinen machen. Du bist genug mit deiner Gefühlswelt beschäftigt."
(Zitat S. 215)
Epilog - erster Absatz
Alle hatten sich pünktlich zum Menu du joir in der Küche versammelt und ihre Plätze eingenommen. Der Herbst hatte Einzug gehalten, die Blätter der Bäume gefärbt, die der Wind durch die Luft trug. Ein Jahr war vergangen, ein Jahr, in dem wir alle geprüft worden waren. Ob wir bestanden hatten, mochte ein jeder für sich entscheiden.
(Zitat S. 298)
Es gibt noch weitere wunderschöne Zitate, die ich euch gern noch präsentiert hätte. Allerdings würde es dann ein Endlospost werden ☺

Gewinnspiel:
Es werden  fünf Bücher - die uns der Verlag zur Verfügung gestellt hat - unter allen Kommentaren ausgelost.

Gewinnspielfrage:
→ Nach einigen Überlegungen ist mir dann diese Frage zur Verlosung eingefallen:
Wieso ist man der Meinung, die Liebe kommt von Herzen? Ist es wirklich nur das Herz?
Bitte schreibt mir eure Antwort im Kommentar.

Teilnahmebedingungen:
  1. Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
  2. Der Versand der Gewinne erfolgt direkt durch den Verlag. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und für verloren gegangene Post wird keine Haftung übernommen.
  3. Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
  4. Der Teilnehmer erklärt sich einverstanden, dass die Adresse  an den Verlag im Gewinnfall übermittelt wird sowie die Bekanntgabe seines Namens im Gewinnerpost veröffentlicht wird.
  5. Vorsorglich, da dieser Post auch auf Facebook veröffentlicht wird, gebe ich bekannt, dass das Gewinnspiel nicht von Facebook unterstützt wird und in keinerlei Verbindung zu Facebook steht.
  6. Der Gewinner muss sich innerhalb einer Woche nach Auslosung melden, ansonsten wird neu ausgelost. Dazu steht das Kontaktformular zur Verfügung oder per Mail. Ihr solltet auf den Veröffentlichungspost achten betr. Gewinnerbekanntgabe und eine Rückmeldung, dass das Buch bei euch angekommen ist, wäre natürlich auch toll. Leider schreibe ich das mal wieder aus gegebenem Anlass. Ein kleines Dankeschön reicht manchmal aus. Die Netikette - daran hapert es bei manchen.
Bis einschließlich Freitag, 17. Februar, 2017, 22.00 Uhr (Deadline!)  könnt Ihr euren Kommentar hinterlassen.
→  Gewinnerbekanntgabe erfolgt voraussichtlich am Sonntag, 19. Februar 2017   ← spätestens aber Montag.

Meine Rezension zum Buch findet Ihr → hier
Die Story hinter dem Buch findet Ihr auf Claudias Blog

Freitag, 10. Februar 2017

|| Rezension | Bailey findet ein Zuhause ~ W. Bruce Cameron


W. Bruce Cameron
Bailey findet ein Zuhause
Band 1
Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
Verlag: FISCHER KJB; Auflage: 1 (26. Januar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3737340935
ISBN-13: 978-3737340939
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 10 Jahren
€ 9,99
Naemi Schuhmacher (Übersetzer)

© Cover - Info - Kauflink
Verlag
Leseprobe → hier


̲̲B̲̲u̲̲c̲̲h̲̲a̲̲n̲̲f̲̲a̲̲n̲̲g̲̲
Eines Tages ging mir auf, dass die warmen, quietschenden, miefingen Dinger, die ständig um mich herumwuselten, meine Geschwister waren. Ich war schwer enttäuscht. Schon seit einer Weile drängelte und schubste ich diese zappeligen Leiber beiseite, um an die kuschelige Wärme und die köstliche Milch meiner Mutter zu gelangen … 

"Bailey findet ein Zuhause" was für eine herrliche Lektüre. Die Geschichte wird aus der Sicht des Hundes erzählt und bringt dem Leser über seine Gedanken und Gefühle diese sehr realistisch nahe. Da wir selbst einen Golden Retriever haben, war das Buch schon ein Must Read. Zum harmonischen Zusammensein gehört nicht nur der Hund, sondern auch das Kind der Familie, in der sich die Geschichte abspielt. Der achtjährige Ethan hatte sich schon immer einen Hund gewünscht und nun war er da. Bailey ist abenteuerlustig, neugierig und so nutzt er die Gelegenheit und entflieht dem Hundezüchter. Gewollt oder ungewollt, das sei dahingestellt. Wie gesagt, er ist schon als Welpe sehr neugierig, so sagt er es uns jedenfalls. Nach einer kleinen Odysee wird er von einer Frau, der Mutter von Ethan, aus einem Lkw gerettet. Dort wäre er fast an der Hitze darin gestorben.
Das man mit einem Hund Menschen ebenfalls neu kennenlernt, zeigt sich im Laufe der Handlung. Sie wissen genau, wann sie den treuen Hundeblick einsetzen. Auch, wie ein solcher Hundewelpe den Alltag auf den Kopf stellen kann. Was macht es schon, wenn der Hund mit einem Stinktier in Berühung kommt, und das nicht nur einmal☺ Das heißt baden, und nochmals wieder baden.
Der Autor hat auf 208 wunderbar geschrieben Seiten aufgezeigt, wie der Mensch vom Hund lernt, aber auch der Hund vom Menschen. Regeln sind dafür da, eingehalten zu werden - nicht wahr Bailey☺

"Bailey findet ein Zuhause" ist mehr als nur eine Hundegeschichte. Das die Rasse Golden Retriever ausgesprochen als klug gelten, Kinder lieben und eine starke Beziehung zu ihrem Clan haben, weiß ich aus eigener Erfahrung. Unser Toby ist inzwischen der zweite Golden Retriever, der bei uns lebt. Sie spüren, wenn es dir nicht gut geht, sind gute Zuhörer, erzählen keine Geheimnisse weiter, merken deine Stimmungsschwankungen. Durch sehr viel beiderseitiges Vertrauen entsteht eine tiefe Bindung. Ist der Mensch krank, ist es der Hund auch - und umgekehrt ebenso.
Ich verzichte auf einen intensiven Einblick der Handlung und kann nur sagen, liebe Hunde(Nicht)besitzer, lest es.
Die Schwarz-Weiß-Zeichnungen von Richard Cowdrey runden das Ganze zu einem wunderbaren Leseerlebnis ab.
Aktuell läuft die Verfilmung des Buches im Kino.
Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ 5 Lesegenuss-Bücher  Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ

[̲̲̅̅V̲̲̅̅i̲̲̅̅t̲̲̅̅a̲̲̅̅]
W. Bruce Cameron, geboren 1960, ist der New-York-Times-Bestseller-Autor von ›Ich gehöre zu dir‹, ›Ich bleibe bei dir‹ und ›Weihnachten auf vier Pfoten‹. 2011 wurde er von der »National Society of Newspaper Columnists« als Kolumnist des Jahres ausgezeichnet. Als er ungefähr acht Jahre alt war, brachte sein Vater ihm eines Tages einen Labrador-Welpen mit. Diesen Augenblick der uneingeschränkten Freude und grenzenlosen Zuneigung erzählt er in ›Bailey findet ein Zuhause‹. W. Bruce Cameron lebt mit seiner Frau und seinem Hund in Kalifornien, USA.

[̲̲̅̅B̲̲̅̅u̲̲̅̅c̲̲̅̅h̲̲̅̅i̲̲̅̅n̲̲̅̅f̲̲̅̅o̲̲̅̅]
Worin besteht der Sinn eines Hundelebens? Für den kleinen Golden-Retriever-Welpen Bailey gibt es keinen Zweifel: mit dem achtjährigen Ethan zu spielen, zusammen mit ihm den Wald zu erkunden und sein Geschirr »abzuspülen«, indem er den Teller sauberleckt (aber nur, wenn Ethans Mutter nicht hinsieht). Doch Bailey lernt auch, dass das Leben nicht immer so einfach ist, dass manche Menschen Böses im Schilde führen und schlimme Dinge passieren – und dass es keine größere Aufgabe für ihn gibt, als Ethan zu beschützen.
Wie Bailey in Ethan seinen besten und treuesten Freund findet, wie sie gemeinsam Abenteuer erleben und wie er dem Jungen am Ende das Leben rettet, beschreibt Bruce Cameron in ›Bailey findet ein Zuhause‹ wunderbar liebevoll und mit ganz viel Herz.
Mit Bildern von Richard Cowdrey

♥ Dieses Buch zeigt die Liebe zwischen Mensch und Hund ♥
Warum man Bailey nicht widerstehen kann.

Mittwoch, 8. Februar 2017

[Waiting on Wednesday] #5 || 08.02.2017


Diesen Mittwoch stelle ich euch zur Aktion "Waiting on Wednesday" das Buch von
Caroline Lenz - Apfelstrudelküsse" vor. (ET 10. 03. 2017)
Kaufgrund: Einerseits kann man nie genug Urlaubslektüre haben, andererseits hat mich auch der Infotext angesprochen.
Der Verlag schreibt: Herz und Humor Liebesroman - also alles perfekt!


Mit 35 ist Katharina immer noch Assistenzärztin. Als Alleinerziehende geht es halt nicht ganz so schnell wie bei den jüngeren Kollegen. Doch eigentlich hat Katharina von Hamburg eh die Nase voll. Sie will in die Berge und nimmt kurzerhand eine Stelle am Chiemsee an. Herrliche Landschaft, bessere Arbeitszeiten und wieder mehr Zeit für Tochter Nina. Aber auch im schönen Bayern ist nicht immer eitel Sonnenschein. Zum Glück ist da noch Kollege Felix, ein wahrer Fels in der Brandung im Chaos aus Klinikalltag, intriganten Kollegen und einer pubertierenden Tochter. Katharina merkt, dass eine einzige Veränderung im Leben manchmal nicht genug ist.

© Verlag Ullstein






Was heißt das nun "Waiting on Wednesday?" -
diese Aktionwurde  von "Breaking the Spine" ins Leben gerufen.
Es geht darum, dass jede Woche Mittwochs ein Buch vorgestellt wird, auf das man wartet, ob sehnsüchtig oder einfach eben so, weil man es lesen möchte.

Montag, 6. Februar 2017

Kurzmeinung ~ Das Café in Roscarbury Hall ~ Ann O'Loughlin

Buchkauf 2017
Ann O'Loughlin
Das Café in Roscarbury Hall
Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (19. Dezember 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442484871
ISBN-13: 978-3442484874
Originaltitel: The Ballroom Café
€ 9,99
Sarah Fuhrmann (Übersetzer)

© Cover - Info - Verlag
Goldmann






 Dorfklatsch, Tee und
ein bitteres Geheimnis
Willkommen in Roscarbury Hall
 Die Schwestern Ella und Roberta O'Callaghan leben seit dem Tod der Eltern allein auf ihrem Anwesen in Rathsorney, County Wicklow, Irland. Roscarbury Hall verfällt so langsam und das Geld ist knapp. Die Bank will, dass es verkauft wird, um die Schulden zu tilgen. Beide Schwestern kommunizieren schon seit Jahrzehnten nur per Zettel miteinander. Diese handschriftlichen Notizen sind in kursiver Schrift abgedruckt. Nur Ellas Engagement, ihre Liebe zum Backen ist es, die die Schwestern über Wasser hält. Nach dem Gespräch bei der Bank hat Ella eine Idee. Sie wird ein kleines Cafe eröffnen. Sehr zum Unmut ihrer Schwester, die keine "Eindringlinge" auf Roscarbury Hall wünscht. Roberta hat einen Fehler, und das ist der Alkohol. Doch Cousine Iris steht Ella bei.
Aus Amerika angereist ist Debbie. Sie ist auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter und die Recherchen haben sie nach Irland geführt. Dort trifft sie auf Ella und hilft ihr im Café. Die beiden Frauen verstehen sich gut. Wiederum zum Missfallen von Roberta. Debbies Bemühungen um Aufklärung stoßen überall auf Abwehr. Debbies Adoption an eine wohlhabende amerikanische Familie war damals kein Einzelfall. Es erinnert an "Philomena", ein Film, der mich zutiefst erschüttert hat. Er beruhte auf Tatsachen.
Debbies Fall zeigt auf, wie es damals ablief. Und das ist wohl nicht aus den Fingern gesogen. Irische Mädchen, die schwanger wurden, kamen in ein Kloster und dort wurde dann das Baby zur Adoption freigegeben. Das Geld erhielt das Kloster.
Erschwerend für Debbie ist, dass ihr die Zeit unter den Nägeln brennt. Sie muss bald nach Amerika zurück und das ohne Ergebnis? Dieser Teil, warum und wie es weitergeht, hat mich sehr berührt, bzw. die Entwicklung der Geschichte bis zum Ende. Zu sehen, wie Debbie und Ella ihre Arbeit im Café lieben, war wiederum positiv. Denn das "Ballhaus-Cafe" entwickelt sich zu einer Attraktion. Und das wiederum ärgert die bissige Roberta. Welch andere Geschichte Ella und Roberta verbindet, warum sie nicht mehr miteinander reden, welches Geheimnis sie teilen, fließt erst spärlich in die Handlung ein und wird am Ende gelöst.
Debbie und Ella - sie beide verbindet nicht nur eine großartige Freundschaft, sondern auch ein böses Trauma.
Das Cover ist farbenfroh, erfrischend und ein Hingucker.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig zu lesen und ihre Verbindung der Vergangenheit mit der Gegenwart gut gelungen. Auch die dargestellten Charaktere sind sehr gut gezeichnet.
Die Themen sind sehr gut geschrieben, mit etlichen Wendungen, eine Geschichte, die mich bis zum Ende nicht losgelassen hat.
(Das mag aber auch daran liegen, dass mir "Philomena" noch frisch bildlich im Kopf war).
Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ 4 Lesegenuss-Bücher  Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ


[̲̲̅̅V̲̲̅̅i̲̲̅̅t̲̲̅̅a̲̲̅̅]
Die Irin Ann O'Loughlin hat fast dreißig Jahre als Journalistin gearbeitet, in dieser Zeit berichtete sie über alle wichtigen Ereignisse und war zudem während der Unruhen in Irland als Sicherheitskorrespondentin tätig. Sie schrieb unter anderem für den Irish Independent sowie den Evening Herald und arbeitet derzeit für den Irish Examiner. Ann O'Loughlin hat für einige Zeit in Indien gelebt und gearbeitet, stammt aber aus dem Westen Irlands und wohnt heute mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern an der Ostküste der Insel.
Weitere Informationen zur Autorin unter annoloughlin.blogspot.com/

[̲̲̅̅B̲̲̅̅u̲̲̅̅c̲̲̅̅h̲̲̅̅i̲̲̅̅n̲̲̅̅f̲̲̅̅o̲̲̅̅]
Die Schwestern Ella und Roberta O'Callaghan wohnen bereits ihr ganzes Leben in dem irischen Herrenhaus Roscarbury Hall. Allerdings haben die zwei alten Damen seit einem Streit vor vielen Jahren kein Wort mehr gewechselt und kommunizieren nur mit Hilfe kleiner Zettel miteinander. So erfährt Roberta auch von Ellas Plan, im Ballsaal ihres maroden Anwesens ein Café zu eröffnen. Denn ohne Einnahmequelle droht die Bank, den beiden ihr Zuhause wegzunehmen. Als Aushilfe engagiert Ella die junge Debbie, eine Amerikanerin, die in Irland nach Spuren ihrer leiblichen Mutter sucht und dabei auf ein dunkles Kapitel irischer Geschichte stößt. Auch Ella und Roberta müssen sich ihrer Vergangenheit stellen – und vielleicht verbindet sie ja mehr mit Debbie als eine reine Zufallsbekanntschaft ...

Ein gefühlvoller, spannender Familienroman
Die Suche nach der Wahrheit
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